Spaziergang durch Ljubljana & Fahrt mit dem Panoramazug

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Spaziergang durch Ljubljana & Fahrt mit dem Panoramazug

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Erfahrungsbericht über "Spaziergang durch Ljubljana & Fahrt mit dem Panoramazug"

veröffentlicht 20.05.2011 | celles
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Ausgezeichnet
Pro Man sieht alles in kürzester Zeit
Kontra 10 Euro pro Fahrt
besonders hilfreich

"Zugfahrt und Spaziergang, den man selbst gestalten kann"

Spaziergang durch Ljubljana und Fahrt mit dem Panoramazug

Spaziergang durch Ljubljana und Fahrt mit dem Panoramazug

Im Juni 2010 waren wir in Slowenien ! Und da natürlich gleich in der Hauptstadt !


Allgemeines:
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Ljubljana, in Österreich besser unter dem Namen Laibach bekannt, ist die Hauptstadt des österreichischen Nachbarlands Slowenien. Sie hat rund 280.000 Einwohner und liegt am Flüsschen Ljubljanica. Seit 1919 ist sie auch Universitätsstadt. Urlauber dürfen sich auch schon über das Vorhandenseins des Euros freuen und brauchen beim Einkaufen nicht mehr umrechnen.


Geschichte:
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Ljubljana heißt auf deutsch soviel wie Geliebte, könnte aber auch vom lateinischen Flussnamen Aluviana herstammen. Die Stadtgeschichte ist sehr bewegt und weit zurückverfolgbar, Im Stadtgebiet gab es 3600 bis 3100 v. Chr. schon Seebehausungen im Laibacher Moor. Dann haben die Kelten und Römer das Gebiet geprägt und Letztere sogar Festungen errichtet.

Um 600 hatten dann die Slawen das Sagen und ab 800 die Franken. Ab 1112 kennt man bereits die ersten Aufzeichnungen über Laibach, welches 1243 das Marktrecht bekam und eine Stadtmauer.

1511 gab es das erste Erdbeben. 1861 wurden die Straßen durch Gasbeleuchtung erhellt und seit 1895 gibt es fließendes Wasser. 1901 verkehrten die ersten Straßenbahnen, die es heutzutage nicht mehr gibt. Nach der Zugehörigkeit zum Vielvölkerstaat Jugoslawien erlangte Slowenien 1991 nach blutigen Kontroversen die Unabhängigkeit und Laibach - Ljubljana wurde zur Hauptstadt das slowenischen Staates.


Reisezeit:
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Das Klima von Ljubljana wird als ozeanisches Übergangsklima zur subtropischen Zone klassifiziert. Immerhin liegt es mit 46° Nord doch noch recht weit nördlich. Es zeigt auch Züge eines kontinentalen Klimas, was sich in den recht warmen Sommern widerspiegelt. Juli und August erreichen oft Werte um die 30°C.

Dafür fallen im Jänner die Temperaturen schon mal deutlich unter den Gefrierpunkt und 90 Frosttage sind da keine Seltenheit. Die Niederschlagsmenge ist das ganze Jahr hindurch gleich verteilt. Ljubljana zählt zu den Städten mit dem meisten Nebel und weist im statischen Mittel 121 Nebeltage auf. Wir haben wie gesagt den Juni gewählt und hatten sonnig, warmes Wetter.


Anreise:
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Die wahrscheinlichste Anreiseform ist über den Internationalen Flughafen Ljubljana. Aus österreichischer Sicht ist diese wegen den abstrus hohen Fluggebühren eher unwahrscheinlich und die fünfstündige Zugfahrt ab 19 Euro wahrscheinlicher. Der Laibacher Bahnhof befindet sich im Zentrum von Ljubljana, zu deutsch Laibach. Es ist ein gelbes, zweistöckiges Gebäude mit einem Uhrturm.

Das Eingangsportal ist überdacht und besteht aus drei Bögen. Im Gebäude befindet sich auch eine Touristeninformation. Auch Schließfächer und Kioske sind vorhanden. Der Bahnhof bietet tägliche Verbindungen nach Belgrad, Budapest, München, Venedig, Wien, Zagreb und Zürich. Also da können auch unsere Schweizer Leser kommen.


Informationen unten sind von der Touristeninformation übernommen:

Beginn
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Vom 1. April bis 10. Oktober 2011: täglich um 17.00 Uhr
Für Gruppen: je nach Vereinbarung

Dauer: 2 Stunden

Ausgangspunkt
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Vor dem Rathaus
Für Gruppen: je nach Vereinbarung

Sprachen
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Slowenisch und Englisch
Für Gruppen: je nach Vereinbarung

Preis
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Erwachsene: 10,00 €
Kinder bis zum 12. Lebensjahr: 5,00 €


Ab HIER !!! .................. wieder eigener Text


Nach der Ankunft in der Innenstadt gelangten wir unweigerlich auf den Preserenplatz. Dieser liegt im Zentrum von Laibach-Ljubljana. Er ist ein runder Platz an der Ljubljanica, wo Konzerte stattfinden und im Sommer Eisstände vorzufinden sind. Die Konzerte kann man gänzlich ohne Eintrittsgeld verfolgen, um Spenden wird schon mal gebeten. Stühle werden bereit gestellt.

Dreierbrücke
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Kaum eines dauert bis Mitternacht, da es sich ja um eine Wohngegend handelt. In der Platzmitte steht das Denkmal des slowenischen Nationaldichters France Preseren. Auch die Tromostovje, die Dreierbrücke, führt auf den Platz. Des Weiteren ist dort ein Souvenirladen. Vom Platz hat man auch Ausblick auf die rosane Franziskanerkirche. Der Platz gefiel mir sehr gut.

Dort stehen auch die Züge für die Stadtrundfahrt... da kann man gleich loslegen und die weiteren Sehenswürdigkeiten per Zug bestreiten.

Franziskanerkirche
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Die Franziskanerkirche wurde von 1646-1660 errichtet und wurde mehrmals renoviert. Die Kirchtürme wurden später hinzugefügt. Im Kircheninneren stößt man auf den barocken Hauptaltar des Bildhauers Robba, der sich auch für den Brunnen vor dem Rathaus verantwortlich zeigt. Die Kirche ist einschiffig mit zwei Arkaden und einer Seitenkapelle. 1895 führte ein Erbeben in Ljubljana dazu, dass die Fresken am Kreuzgewölbe zerstört wurden. Diese wurden durch neugemalte des slowenischen Impressionisten Matej Sternen ersetzt. Die Kirche ist vom Platz aus über Stufen erreichbar. Die Kirche wird zum franziskanischen Klosterkomplex mit Bibliothek dazugezählt. Leider war eben Gottesdienst, sodass wir nicht lange stören wollten.


Dann fährt man über die Tromostovje, zu deutsch Drei Brücken, in Richtung Altstadt begeben. Seit 1842 überspannt diese die Ljubljanica. Geschaffen hat sie der Italiener Giovanni Picco. Als zentrales Element wurde eine Steinbogenbrücke geschaffen, die erst durch Joze Plečnik 1929 zum heutigen Aussehen hin erweitert wurde und der alte Name der Franzensbrücke geriet in Vergessenheit. Die letzte Fußgängerteilbrücke wurde 1932 vollendet. So eine komische Konstruktion habe ich noch die gesehen.

Rathaus von Laibach
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Das Rathaus von Laibach steht jenseits der Ljubljanica im Zentrum am Stadtplatz. Das ursprüngliche Gebäude wurde 1584 von Peter Bezlai errichtet. Zwischen 1717 und 1719 wurde es umgebaut und bekam barocke sowie klassizistische Züge. Das Monument des Serbenkönig Peter I. wurde 1941 entfernt. Im Museum kann man kostenfrei Ausstellungen besuchen. Vor dem Rathaus steht eine Kopie des Robba Brunnens, der 1751 vollendet wurde und im Original in der Nationalgalerie steht. Wir haben uns die offensichtlichen Exponate gleich angesehen. Vor allem die der alten Feuerwehr gefielen sehr. Dort kann man den Zug wieder besteigen.

Westlich davon steht der Robba Brunnen auf dem Stadtplatz in der Fußgängerzone von Laibach -Eigentlich heißt sie Fontäne der drei Flüsse von Krain. 2006 wurde das Original, nach der Renovierung, in die Nationalgalerie gebracht und eine Kopie wurde vor dem Rathaus belassen. Der Brunnen wurde in achtjähriger Bauzeit vom italienischen Bildhauer Francesco Robba geschaffen und 1751 enthüllt. Die Stufen stellen die Gebirge von Krain dar. In der Brunnenmitte steht ein Obelisk. Ein schöner Brunnen.

Der Alte Markt
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Der Alte Markt (Stari trg) ist eine Fußgängerzone, die sich in Ost-West Richtung vom Rathaus aus erstreckt. Die dortigen Häuser sind eine Mischung aus mittelalterlicher und barocker Architektur. Zu den Bauwerken zählen das ehemalige Gefängnis, der Geburtsort von John Weichard Valvasor, die ehemalige Stadtbäckerei und das Haus Lili Novy mit Rokoko-Fassade. Auf dem Markt steht auch die Nachbildung des Herkulesbrunnen, der recht beeindruckend ist. Dort war zuviel los und Obst brauchten wir eben nicht sooooooooooooooo.

Die Jakobskirche
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Die Jakobskirche mit ihrem Kirchturm folgt am Ostende des Alten Markts. Sie wurde nach zweijähriger Bauzeit 1615 vollendet. Von 1667 bis 1670 wurde die Kapelle des Heiligen Franz-Xavers errichtet. Die Jakobskirche wurde von Francesco Ferrata von 1701-1703 barockisiert. Raimund Jeblinger hat das Kirchenäußere 1895 nach einem Erdbeben umgestaltet. Für den Sakralraum zeichnen sich der Architekt Francesco Robba und der slowenische Maler Luka Mislej verantwortlich. Die 1682 errichtete Säule erinnert an den Sieg der Habsburger über die ottomanischen Türken in der Schlacht von Sankt Gotthard. Sie wurde der Heiligen Maria gewidmet und von Wolf Weisskirchner gestaltet. Eine lohnenswerte Kirche.

Bootsfahrt auf der Ljubljanica
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Beim Stopp an der Ljubljanica kann man eine Bootsfahrt auf ihr unternehmen. Beiderseits des Flusses reihen sich Cafés und Restaurants aneinander, wo man durchaus eine billige Rast einlegen kann. Zu diesen zählen das Café Macek, das Café Plocnik oder das Teehaus Hisa. Manche Gastgärten liegen direkt am Fluss. Sowie auch beim Abecedarium. Neben im Lokal selbst, kann man in einer Art Sackgasse am Kopfsteinpflaster Café, Kuchen und warme Speisen zu sich nehmen. Dieser ist auch begrünt und Sonnenschirme stehen zur Verfügung. An gewissen Tagen steht auch Live Musik zur Verfügung. Wenn man mehr Hunger hat, es gibt neben slowenischer Küche auch italienische Alternativen.

Die Touristen Bootsfahrt wird auf der Ljubljanica im Zentrum von Laibach durchgeführt und verläuft wieder in Richtung Preserenplatz und weiter zur Drachenbrücke, Dreierbrücke und unter diversen anderen Brücken hindurch. Weiter geht es zum Trnovski pristan Ufer und zum Spica Ufer, wo das Boot wieder Kehrt macht. Der Abfahrtsort ist der Ribji trg und das ganze dauert dann mal so 30 Minuten bis zu einer Stunde. Man kann sich auch zwischen unterschiedlichen Booten und Anbietern entscheiden. Sah toll aus. Zwar nicht unternommen, aber ein heißer Tipp.

Die Drachenbrücke
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Die schönste Brücke und ein guter Endpunkt für die Bootsfahrt ist die Drachenbrücke. Sie wurde gebaut, um eine frühere Holzbrücke zu ersetzen. Eröffnet wurde sie dann im Jahr 1900 durch den damaligen Kaiser von Österreich Franz Joseph I. Die Drachenbrücke mit den vielfältigen Drachendarstellungen sollte seine ersten 40 Jahre seiner Herrschaft würdigen. Gebaut wurde sie aus Stahlbeton, die Bögen und Geländer sind mit floralen Mustern verziert, die typisch für die Sezession sind, ebenso wie die dortigen Straßenlaternen. Vier bronzene Drachen wurden aus Wien und mit dem Wappen von Laibach versehen. Die kleinen Grisus waren echt putzig. Eine herausragende Brücke.

Zur Trubarjeva Cesta ist es nur ein Katzensprung. Da sie aber eher eine Ausgehmeile im Zentrum von Laibach ist, lohnt ein Ausgang da eher erst in den frühen oder späten Abendstunden. Sie verläuft parallel zur Ljubljanica. Sie beginnt am Presernov Trg und verläuft 1 km nach Osten und ist im westlichen Teil auch Fußgängerzone. In der Straße gibt es reihenweise Bars, Cafés und Restaurants wie das Café Čoklm, die Trubadur Sladki Bar oder der Aurant & Lounge Salon. Danach sollte man wieder ins Stadtzentrum zurückkehren.

Der Zentralmarkt
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Als nächstes Ziel des Zugs kommt der Zentralmarkt von Ljubljana. Er wurde von Joze Plečnik von 1939 bis 1944 gestaltet. Er erstreckt sich zwischen der Dreierbrücke und der Drachenbrücke am Ufer der Ljubljanica und weist Züge der Renaissance auf. Die Markthalle hat halbrunde Fenster zum Fluss hin, während die Straßenseite durch Säulen geprägt ist. Für Flussblicke gibt es zwei Unterbrechungen mit Aussichtsterrasse. Das Dach ist mit Betonziegeln gedeckt. Da das damals dort befindliche Kloster im Jahre 1895 durch ein Erdbeben zerstört wurde, entstand eine neue Freifläche um den Vodnik Platz, wo sich heute der Zentralmarkt ausdehnt. Der Markt ist täglich außer Sonntag in Betrieb. Der offene Bereich erstreckt sich an der Kreuzung Pogačarjev und Vodnikov Platz, wo auch Obst, Gemüse und Fisch zu haben ist. Bei der Dreierbrücke sind auch Kräuter, Gewürze und Kunstwerke mit dabei. Leider haben wir nichts passende gefunden.

Die Nikolauskathedrale
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Vorbei an den Märkten entlang der Ljubljanica, wo man auch gut Souvenirs einkaufen kann, kommt man mit dem Zug allmählich zur Nikolauskathedrale Ljubljana. Diese gelbe Kirche mit den beiden Zwillingskirchtürmen und grüner Kuppel kann auch oft von Innen und völlig kostenfrei besichtigt werden. Beeindruckend sind dabei die Innenkuppel, die große Anzahl an Wandgemälden sowie die Kanzel und der Hochaltar. In den Seitenfassaden sind auch Heiligenfiguren eingelassen. Diese Gemälde im Inneren - NICHT verpassen, eine atemberaubende Kirche, aber eher von Innen.

Die Burganlage
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Abschließend fahrt man auf der Straße auf die Burg von Ljubljana, die weithin zu sehen ist. Die aktuellen Gebäude gehen auf das 16. und 17. Jahrhundert zurück.

Eintritt ist keiner zu entrichten, es sei denn, man möchte unbedingt noch den Uhrturm besteigen. Sonst gibt es eher Restaurants und einen begrünten Burghof. Geführte Touren gibt es täglich zwischen dem 1. Juni und 15. September, aber das meiste kann man selbst erkunden.Hinunter sollte man dann den Wanderweg auf die Burg einschlagen. Der Weg führt dann auf den Platz von Cyrill und Method in die Altstadt hinunter.

Zunächst folgt man der Burgmauer und kann noch die mächtigen Burgtürme bestaunen, bevor es um eine enge Kurve Treppen in den Burghügel hinunter geht. Die Holztreppen sind sauber voneinander getrennt, dennoch sollte man aufpassen, nicht zu stolpern.

Teilweise hat man einen guten Blick auf die Häuser der Altstadt sowie auf die Kathedrale. Dann begibbt der Weg sich in engen Serpentinen den Hügel hinunter zu schlängeln und auch an der Standseilbahn kommt man wieder vorbei. Der Weg ist dann schon asphaltiert und je weiter man den Burghügel hinabsteigt, desto weniger sieht man von der Umgebung und es wird immer schattiger und dunkler. Zum Schluss mündet dann der Weg in eine Kopfsteinpflastergasse.

Wer nicht auf die Burg hinaufsteigen oder mit dem Zug oder Bergbahn fahren will, kann auch an der Sightseeingtour mit dem Touristenzug teilnehmen. Die Tour startet vor dem Rathaus. Die Route verläuft durch das Altstadtzentrum. Dabei sieht man Gebäude im Stil des Barocks und Art Nouveau. Die Tour endet mit einer Fahrt auf die Burg von Ljubljana. Die Tour gibt es auf Englisch und Slowenisch und sie dauert rund 2 Stunden. So kann man das eben Erlebte nochmals Revue passieren lassen.


Das Slowenische Nationaltheater und die Oper
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Am zweiten Tag kann man das Gebiet nördlich der Altstadt erkunden. Dort steht auch das Slowenische Nationaltheater - Oper und Ballett Ljubljana - Laibach. Früher war das rundliche Gebäude Sitz des Provinztheaters, welches zwischen 1890 und 1892 errichtet wurde. Die tschechischen Architekten Anton Hruby und Jan Vladimir Hrásky setzten sie im Stil der Neo-Renaissance um. Früher gab es Aufführungen auf deutsch und slowenisch. Die Fassade weist ionische Säulen. Das Portal ist mit Figuren von Alojzij Gangl verziert, dieT ragödie und Komödie verkörpern.

Unweit der Oper liegt der Platz der Republik. Im Bereich des heutigen Platzes gab es römische Bauten, was sich durch Ausgrabungen bestätigte. Archäologen fanden diverse Artefakte, diejetzt im Stadtmuseum Ljubljana ausgestellt werden. Zwischen 1960 und 1980 wurde der Platz generalsaniert. Den Namen verdankt der Platz der Tatsache, dass Milan Kucan am 26. Juni 1991dort die Unabhängigkeit Sloweniens ausgerufen hat und dort erstmals die Flagge Slowenien gehisst wurde. Dieser Tag wird dort auch jedes Jahr feierlich begangen. Am Platz stehen neben dem Einkaufszentrum Maximarket und der Nationalversammlung der Republik Slowenien auch das TR3-Hochhaus und der Wolkenkratzer NLB. Zu den Denkmälern des Platzes der Republik zählen Werke des Bildhauer Drago Trsarja wie das Denkmal der Revolution, welches1975 enthüllt wurde.

Die Universität Ljubljana wurde als Institution 1919 eingerichtet. In den vorherigen zwei Jahrhunderten gab es bereits humanistische und theologische Akademien. Die erste von den Franzosen ins Leben gerufene Universität wurde wieder geschlossen. Das weiß-graue Hauptgebäude steht am Kongressplatz. Es verfügt über eine Eingangsarkade und einen Hauptturm. 1941 wurde die National- und Universitätsbibliothek von Joze Plečnik fertig gestellt.

Die Josefskirche
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Wer sich für Kirchen begeistert, kann sich abschließend noch die Josefskirche geben. Sie ist einer der Kirchen, die nicht durch ihr Inneres besticht. Auch das Äußere ist nicht total außergewöhnlich, wäre da nicht der mächtige und schier endlos hohe Kirchturm. Er ist fast von überall in Ljubljana aus zu bewundern, möchte man dann die Kirche selbst suchen, wirkt er wie verschwunden und erschwerend dazu kommt die Tatsache, dass man die Kirche auf keinem offiziellen Stadtplan findet. Innen nimmt man auf ordinären Holzstühlen Platz, der Altar ist schlicht und der Innenraum kahl. Dennoch einen Besuch wert, dann die Dimensionen sind gigantisch.

Ab ins Grüne
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Den Laibachbesuch kann man sich noch mit einem Abstecher ins Grüne versüßen. Wer davor noch Zeit für Kultur hat, dem sei am Südeingang des Tivoli die Orthodoxe Kirche, die Nationalgalerie und die Moderne Galerie ans Herzen gelegt. In den Park gelangt man durch eine Unterführung. Jenseits dieser gibt es thematisch wechselnder Bildtafelausstellungen. Im Park steht noch das Schloss Tivoli, welches ein Café beherbergt. Von dort aus sieht man auf die Blumenbeete und die Springbrunnen des Parks hinunter. Wer noch Zeit hat, kann einen Waldbesuch andenken. Somit schließt sich der Kreis an dem großen Angebot an Sehenswürdigkeiten in Ljubljana-Laibach.


Unterkünfte
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Das Grand Union Executive liegt im Herzen von Ljubljana. Es bietet seinen Gästen 172 Doppelzimmer und 6 Suiten. Zu den Ausstattungsmerkmalen zählen ein Friseursalon, ein Kiosk, ein Konditorei, ein Café, eine Bar und ein Restaurant. Tagungsräume sind ebenso vorhanden sowie Gästeparkplätze. Desweiteren kann man den Fitnessraum oder das Hallenbad benutzen. Die Zimmer haben durchgehend Balkon und sind mit komplettem Bad mit Föhn, Highspeed-Internet, Kaffee- / Teekocher, Kabelfernsehen, Minibar, Pay-TV, Radio, Schreibtisch, Sitzecke, Telefon und Zimmersafe ausgestattet. Dort haben wir gewohnt. Zuerst sind wir beim falschen Eingang rein und landeten im Schwesterhotel. Unser Hotel war dann viel schöner. Innen modern, deutsche TV-Kanäle und kleiner Balkon. Aber das teste ich später genauer.

Danke fürs Lesen

Celles

PS: Man kann auch alle Sehenswürdigkeiten ohne Zug schaffen


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  • Kappuskind veröffentlicht 25.03.2017
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  • belli4charlotte veröffentlicht 06.10.2015
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