Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
schnelles Spiel, nettes Flair, geniale Musik & süsser Moderator : - ) |
| Kontra: |
bis auf die Musik ist alles noch etwas ausbaufähig |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Mit „Speed – Time is money“ schickt nun auch Pro Sieben eine Quizshow ins Rennen – und das zur Primetime um 20.15 Uhr. Eine Stunde dauert das Ratevergnügen, wobei ein interessantes Ratekonzept im Vordergrund steht:
Es gibt 3 Kandidaten, 3 Prominente und 3 Raterunden. In der ersten Runde tritt jeder Kandidat einzeln an. Der Moderator Steven Gätjen stellt 10 Fragen in befristeter Zeit. Die Fragen können geschoben werden, wenn sie nicht sofort beantwortet werden. Von 200 Euro bis 3000 Euro reicht hier die Gewinnspanne. Ähnlich wie bei Glücksrad oder im geliebten Kreuzworträtsel werden von der Lösung je ein paar Buchstaben angezeigt was schon eine große Hilfe bei all dem Zeitdruck ist. Und wenn nach „New York“ gefragt wird, hilft ein „_E_ Y___“ schon sehr weiter.. ;-)
Kann ein Kandidat eine Frage auch nach dem Schieben nicht beantworten, kann er sich von einem der 3 Kandidaten helfen lassen. Zur Premierensendungen waren dies Boxer Axel Schulz, Moderatorin und Schauspielerin Barbare Schöneberger und Comedian Berhard Hoecker. Allerdings hat diese Hilfe ihren Preis – es muss gezockt werden. Hilfe gibt es nur, wenn der Kandidat einen entsprechenden Betrag abgibt, dessen Höhe schnell ausgehandelt werden muss. Die Prominenten haben dabei auch großes Interesse, hohe Summen für ein von Ihnen gewähltes Hilfsprojekt Geld zu erspielen und hauen da auch schon mal die armen Spieler ums Ohr, was für einen zusätzlichen Spassfaktor sorgt.
Nach der ersten Runde werden dann die erreichten Geldbestände der 3 Kandidaten verglichen und die 2 höchsten kommen weiter in die 2. Runde. Bevor diese startet, dürfen die 3 Promis jedoch selbst gegeneinander antreten. Es gibt 10 Fragen in 3 Minuten, die Uhr tickt und die Fragen sind vom Schwierigkeitsgrad her recht unterschiedlich. In allen Runden stammen die Fragen aus den Bereichen Sport, Musik, Mode & Medien; quer durch den Gemüsegarten eben. Geografie oder Politik sucht man hier eher vergebens.
Die Promis erkämpfen in dieser Zwischenrunde für ihr Projekt etwas Geld, wobei sich bei der Premierensendung am Dienstag, den 03.07.2001 Barbara Schöneberger am besten schlug, dicht gefolgt vom Zockerkönig Hoecker. Axel Schulz blieb unscheinbar und still, ja sein Kontostand blieb letztlich mit mageren 700 Euro stehen - davon waren allerdings allein 400 schon der Gnade seiner Konkurrentin Schöneberger zu verdanken.
Danach traten die 2 verbliebenen Kandidaten – 2 Frauen übrigens – im Duell gegeneinander an. Es wurde diesmal nicht um Geld gespielt, sondern um die meisten richtig beantworten Fragen. Hier geht es um den Finaleinzug und die Zeit ist mit 3 Minuten äussert knapp. Abwechselnd wird jeder Kandidat befragt, weiß dieser die Antwort nicht, kann die 2. Spielerin die Frage beantworten und so einen Vorsprung gewinnen.
Untermalt ist die ganze Sendung mit "Personal Savior" von Mo Solid Gold. Dessen Stimme erinnert vom Stil her an den King himself – genau, Elvis – und auch der Titel selbst wirkt wie eine Neuauflage seines unverkennbaren Musikstil. Passend dazu ist die Sendung übrigens auch im Las Vegas Ambiente gehalten, sehr gelungen und optisch ansprechend. Nicht zu bunt, aber wirkungsvoll.
Zurück zur Show.. nachdem nun in der 2. Runde die Finalistin ermittelt wurde, geht es nun logischerweise zum Finalspiel. Zuvor gibt es das obligatorische Zuschauergewinnspiel (die berühmt-berüchtigte 0190.. er Nummer), das natürlich ganz im Stil der Sendung gehalten ist. Nichts besonders spektakuläres, aber ein Pluspunkt dadurch, das der Zuschauerkandidat sich telefonisch zwar über die 0190 er Nummer anmelden muss, zum Spiel dann aber zurückgerufen wird. Soviel Symphatie muss sein.
Nachdem dies überstanden ist, kommt nun tatsächlich das Finale. In nur einer Minute kann die Kandidatin mit 10 Fragen ihren erspielten Einsatz aus Runde 1 vervielfachen. Bei der 10. richtig beantworteten Frage gäbe es dann das 10fache des Einsatzes; das ganze läuft in 2er Stufen. Bei der ersten Sendung betrug der Einsatz knapp 13600 Euro, es wären also im Höchstfall 136000 Euro drin gewesen – fast 272000 DM also. Erreicht hat die Kandidatin letztlich „nur“ das vierfache ihrer 13600 durch 5 richtige Antworten, wobei sie noch 15% an Ihre Finalhelferin Barbara Schöneberger abgeben musste.
In der letzten Runde darf sich der Spieler einen der 3 Promis als Mitratenden und Helfer in der Not wählen, wobei vorher die prozentuale Beteiligung geklärt werden muss. 10 Fragen in einer Minute ist trotz Hilfe und Vorgabe von Buchstaben ziemlich schwer und kaum zu schaffen, aber die Spielidee und das Konzept an sich boten Unterhaltung und Spannung, wenn auch wenig neues.
Der Moderator Steven Gätjen, momentan schwer beschäftigt bei Pro 7 mit mehreren Shows („Der Maulwurf“ und „Fort Boyard“, neue Folgen) war nicht ganz so lässig und überzeugend wie sonst, Außerdem hatte ich den Eindruck, die Hand, die sein Haar frisierte, war kurz vorher in einer Steckdose. Das blonde Haar war verstrubelt ohne Ende – der „Out of bed“- Look neudeutsch, vermute ich mal – und eine Strähne stand schief nach vorne ab und verunstaltete den Gesamteindruck dermassen, dass ich die ersten Minuten nur grübelnd vor der Kiste saß und mich fragte, ob das jetzt so aussehen muss oder Pro 7 seine Zuschauer testen will.
Die Titelmelodie zur Sendung ist aber ein absoluter Ohrwurm und bekommt von mir sogar das Prädikat „Sommerhittauglich“. Steven Gätjen bräuchte noch eine Portion Humor und Schlagfertigkeit mehr, sonst geht er im Glanz der Promis (die waren sehr unterhaltend) und der Kandidaten (vorlaut, mürrisch, launisch, aufgekratzt) noch völlig unter. Die Auswahl der Kandidaten (vorher feststehend und per Einspieler vorgestellt) bereitete mir ebenso Kopfzerbrechen.
Da wurde neben den Daten zur Person auch noch Auffälligkeiten und Unarten und ähnliches mit angeführt, so z.B. konnte die eine Kandidatin „nicht mit Geld umgehen„ – praktischerweise jene, die ohnehin in der 2. Runde rausflog. Der einzige männliche Kandidat war sehr schweigsam und mürrisch, die beiden Frauen dagegen sehr aufgekratzt und überschwänglich. Die spätere Gewinnerin schien schon in der ersten Runde vor selbstbewusstein (oder Arroganz?) zu platzen, machte Spässchen und sorgte für Lacher im Publikum. Leider blieb dies dem Moderator ganz versagt, außer dem Erklären der Spielregeln und dem Stellen der Fragen schien er irgendwie nichts zu tun. Gut, in der knappen Zeit blieb wenig Zeit für Small talk, aber der Biss und Witz fehlte dennoch entscheidend.
Trotzdem hat mir „Speed – Time is money“ überraschend gut gefallen. Das Konzept und Flair stimmen, gelangweilt habe ich mich keine Sekunde - was will man mehr? Ich hoffe, die nachfolgenden Sendungen fallen noch etwas spontaner und geistreicher aus, aber auch so schlägt diese Show - bis auf den Klassiker „Wer wird Millonär“ natürlich - jedes Quiz im deutschen Fernsehen.
Es sind übrigens 11 Folgen der Show geplant, Sendeplatz ist Dienstag 20.15 Uhr auf Pro Sieben - also, wer neugierig ist, sollte ruhig mal reinschauen!
Sandra
***Der*SSanni*Nachsatz*grummelnderweise***
War ja klar, dass das schon wieder ein Neuvorschlag wurde *hmpf*
- Dieser Nachsatz gehört nicht zum eigentlichen Erfahrungsbericht. -
| weitere Erfahrungsberichte |
Aufspringen auf den Quiz-Zug
Bewertung für Speed - Time is money von
irgendwie
Pro: Nette Idee Prominente mit in die Quiz-Show einzubringen
Kontra: Wird recht bald langweilig
Überall wo man hinguckt in der deutschen Fernsehlandschaft: Quiz hier, Quiz da. Haltbarkeit begrenzt, wie der Talkshowboom es vorgemacht hat, also heißt es schnell noch auf den Quiz-Boom-Zug mit aufzuspringen und Quote abzusahnen.
Ein jeder Sender vers ...
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sehr hilfreich
06.07.2001
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Gute Gameshows mit neuen Ideen.
Bewertung für Speed - Time is money von
Maniac21
Pro: Promis anwesend die den Spielern helfen, Zeitlimit, kein dämliches Rumgelabere von Kanidaten
Kontra: fällt mir nichts ein
...Eigentlich hasse ich ja Spielshows und Speed - Time is Money, jeden Diensatg um 20.15 auf Pro7, habe ich mir nur angeschaut, um zu sehen, ob es wieder so eine langweilige und uninteressante Spielshow ist wie die anderen auf Sat1 oder RTL. Und ich war ehrl ...
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sehr hilfreich
16.09.2001
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Der schnelle Euro
Bewertung für Speed - Time is money von
Filfar
Pro: kurzweilige unterhaltung...
Kontra: ...ohne Erinnerungswerte
Quiz-Shows haben ja zur Zeit (noch) Hochkonjunktur im deutschen Fernsehen. Auch wenn die Zuschauer-Quoten und die Anzahl der Neuproduktionen, die dann doch bloß eine Wiederholung ältere Spielshows oder amerikanischer Originale darstellen, langsam zurückge ...
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sehr hilfreich
13.07.2001
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Kann Pro7 in Punkto Quiz mithalten?
Bewertung für Speed - Time is money von
Der_Troll
Pro: neues Konzept, keine Unnötigen Pausen, sympatischer Moderator
Kontra: Fragen schlecht verteilt (siehe Bericht)
Nachdem ich nun schon ein paar mal „Speed – Time ist Money“, ein recht neues Quiz auf Pro7, angeguckt habe (Di, 20.15 Uhr), kommt nun mein kritisches Urteil:
Anfangs, als die erste Folge von „Speed – Time ist Money“ ...
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sehr hilfreich
22.08.2001
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Spiel für Schnelldenker
Bewertung für Speed - Time is money von
mikupe
Pro: schnell, witzig,
Kontra: nichts
Speed!
Time is Money die Quiz Show auf PRO 7 Nun ist es auch auf PRO 7 soweit und Sie haben eine Show ums schnelle Geld!
Dienstag von 20.15 Uhr bis 21.15 Uhr
Da mich solche Shows immer Interessieren setzte ich mich nun zum Start der Show
eine ...
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sehr hilfreich
06.07.2001
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