So spickt man unerkannt

1  21.10.2000

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ruben23

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Hallo!
Ich bin aus der achten Klasse in einem Gymnasium. Hier will ich mal ein paar Tricks und Tipps zum abgucken geben:

Als oberste Regel zählt, dass man nicht nervös ist. Wenn man sich die ganze Zeit umdreht und hin und her schaut, wird jeder Lehrer sofort darauf aufmerksam und schaut öfter mal nach einem. Immer schön cool bleiben!

Der häufigste Trick ist das abschreiben. Das abschreiben kann ich aber nur empfehlen, wenn man einen schlauen Sitznachbarn hat, sonst schreibt man ja alle Fehler mit ab. Abschreiben sollte man so orgenaisieren (dabei muss aber die ganze Klasse mithelfen):

- Ganz hinten meldet sich jemand und tut so, als hätte er eine Frage nicht verstanden. Der Lehrer geht nach hinten und spricht mit dem Schüler. Vorne schreiben alle bei dem schlausten ab. Während der Lehrer dann nach hinten läuft, schreiben die hinteren Reihen bei dem schlausten ab. Wer zu weit weg vom schlausten sitzt, schreibt eben einfach vom Nachbran ab, der wird das schon wissen und wenn nicht, hat man halt Pech gehabt.


- Man kann auch das Schulbuch bei der Toilette verstecken und muss dann mitten in der Arbeit schnell mal aufs Klo gehen. Allerdings halte ich diesen Trick nicht für sehr effektiv, weil man auf dem Weg zurück in den Klassenraum vielleicht schon wieder die Hälfte vergessen hat. Außerdem stehlen solche Tricks eine Menge Zeit, die man vielleicht später nicht mehr hat, aber noch braucht.


- Ein weiterer Trick ist es, wenn man den Banknachbarn ganz einfach fragt. Wenn man leise flüstert und der Lehrer nicht in der Nähe ist, merkt niemand etwas und schon weiß man eine Aufgabe, insofern sie der Nachbar richtig gewusst hat. Ist das Ergebnis falsch oder man hat es falsch verstanden, hat man halt Pech gehabt. Das ist eben so ein Risiko, das immer mit dabei ist.


- Man kann auch Zettel weitergeben, auf denen zum Beispiel steht: Was ist das Ergebnis von Aufgabe eins? Aber ob der Nachbar darauf auch antwortet ist eine andere Frage. Übrigens wird diese Methode oft entdeckt.


- Der klassische Spickzettel ist auch nicht zu verachten. Im Internet gibt es auch Cocacola - Aufkleber, die man auf eine Colaflasche klebt. Der Aufkleber sieht täuschend echt aus, nur dass statt der Zutaten irgendwelche Matheformeln aufgedruckt sind. Welchen Lehrer interessoert schon der Aufdruck einer Colaflasche? Ein guter Platz zum Verstecken eines Spickzettels ist auch der Taschenrechner bei Mathearbeiten. Einfach unter den Rechner kleben. Während der Arbeit will der Lehrer einen ja nicht unötig stören, indem er den Rechner rumdreht.

Bei allem Spicktricks sollte man sich über eines im Klaren sein: Das Gehirn ist der beste Spickzettel. Wer vor den Arbeiten ausreichend lernt, braucht keinen Spickzettel und hat deshalb auch kein Risiko, erwischt zu werden. Denn wenn man erwischt wird, dann hat man eine Sechs und alles war umsonst. Deshalb sind meine Spicktricks nur sehr vorsichtig anzuwenden und ich übernehme natürlich auch keine Haftung, wenn jemand erwischt wird.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
ruben23

ruben23

21.10.2000 19:45

Das ist auch meine Meinung! Hab ich doch unten geschrieben. Aber die Kategorie heißt eben Tipps und Tricks zum Spicken, deshalb habe ich auch meine besten Tricks hingeschrieben. Spicken tu ich nur in Notsituationen.

AJKING

AJKING

21.10.2000 19:42

Also ich glaube ich bleibe dann doch lieber beim altertümlichen Lernen, das bringt sicherlich mehr als zu spicken

Fellhose

Fellhose

21.10.2000 19:38

Danke für den Tip. Werde meinen Schülern nun öfter unter den Rechner schauen. ;-) Scherz bei Seite, wenn jemand intelligent schummelt hat er sich die paar Pünktchen verdient. Die ganzen Formeln nützen keinem Menschen was, wenn man sie nicht richtig anwenden kann. Also viel Spaß beim Schummeln. Gruß Fell

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