The Return of Spiderman!!
08.05.2002
Pro:
Special Effects
Kontra:
Nichts
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Humor
Spannung
Action:
Romantik:
mehr
 tausi2000
Über sich:
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Hallo liebe Leserschaft, es ist Dienstag der 07.05.02, der Uhrzeiger springt auf 11:07 Uhr, das Licht geht aus und es wird dunkel. Tausi ist ganz aufgeregt, denn jetzt geht er los, ein Film, auf welchen er schon länger gewartet hatte. Und dann, und dann, endlich, auf der Leinwand erscheint der Titel des Films. Es handelt sich um den Film „Spiderman“, welchen ich glücklicher Weise in einer Pressevorführung im Cinestar in Dortmund sehen konnte. Somit habe ich den Film ca. einen Monat vorher gesehen, denn der aktuelle Kinostart ist der 06.06.2002. Im nachfolgenden Bericht, werde ich euch schon mal den Mund auf den Film wässrig machen.
Zunächst, wie immer bei meinen Filmberichten, kommen wir zum Inhalt des Films. Inhalt ------- Da es sich ja um die Verfilmung der Marvel-Comicvorlage handelt, ist der Inhalt den meisten wohl bekannt.
Parker (Tobey Maguire) ist Student. Ein guter und intelligenter Student, welcher bei den Frauen und seinen Mitschülern nicht so gut ankommt. Er ist Brillenträger und recht schmächtig, also nicht so der Typ, auf den die Frauen fliegen. Als die Studenten eines Tages einen Ausflug in das wissenschaftliche Institut des Großindustriellen und Wissenschaftlers Osborne (Willem Dafoe) machen, wird er dort von einer genetisch veränderten Spinne gebissen. Der kleine Racker hatte es vorgezogen, seine Terrarium mit der Freiheit zu tauschen grins. Ab diesem Zeitpunkt verändert sich Parker und wird zu Spiderman. Er benötigt die Brille nicht mehr, bekommt auf einmal richtig Muskeln, kann wie eine Spinne klettern und springen, und nicht zuletzt kann er klebrige Spinnenweben aus seinen Handgelenken schießen. Diese Masse ist so klebrig und widerstandsfähig, dass er sich damit auch an sehr entfernte Stellen hangeln kann.
Am Anfang ist er überrascht über seine Kräfte, wer wäre das nicht, und lernt diese erst langsam kennen. Richtig bewusst werden diese ihm, als der Freund seiner Angebeteten (Kirsten Dunst) ihn verprügeln will. Er weicht dessen Schlägen mit Leichtigkeit aus und vermöbelt ihn nach Strich und Faden. Damit erregt er fast schon zuviel aufsehen, da dieses schon recht ungewöhnlich ist. Ab diesem Zeitpunkt arbeitet er an seinen Kräften, welches zu wirklich witzigen Szenen führt (stellt euch mal ein Zimmer vor, welches über und über mit diesen Spinnenweben überseht ist). Die Kräfte bekommt er aber dann sehr gut in den Griff und hilft damit Verbrechen zu verhindern.
Der zweite Handlungsstrang dreht sich um den Wissenschaftlicher Osborne, welcher ja Genexperimente durchführt und auch einen Gleiter für das Militär entwickelt. Als die Experimente nicht so laufen wie gewünscht und das Militär droht ihm die Gelder zu streichen, da führt er einen Selbstversuch durch. Dieser hat aber einen schlimmen Ausgang. Osborne wird schizophren und seine zweite Identität wird der „Green Goblin“. Er tötet die wichtigen Leute vom Militär und seine Geschäftspartner, welche die Firma verkaufen wollten. Dann gehen die beiden Handlungen zusammen und es kommt zur Auseinandersetzung der beiden Kontrahenten. Dieser wird aber nicht mit einem Kampf entschieden, sondern wird viel perfider geführt.
Wie es letztendlich ausgeht und ob Spiderman seine Schöne bekommt, dieses seht ihr ab 06.06.02 im Kino. Schauspieler ---------------- Tobey Maguire: Mir ist dieser Schauspieler vor allem in dem Film „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ aufgefallen, welcher auch in Deutschland recht erfolgreich war. Als ich gelesen hatte, dass er den Spiderman spielt, konnte ich mir das nicht recht vorstellen. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Er spielt die Rolle so überzeugend, für mich ist er eine optimale Besetzung. Der Übergang vom verschüchterten Studenten zum Superhelden wird vom ihm wunderbar gespielt. Ob rührselige Szenen oder auch Gags, man nimmt ihm in der Rolle beides ab. Für mich eine wunderbare Vorstellung.
Kirsten Dunst: Die 20jährige Schönheit aus New Jersey hat schon einige Filme gedreht z. B. „Interview mit einem Vampir“, „Jumanji“ oder aber auch „Girls united“. In diesem Film ist sie einfach nur hübsch und kreischig. Mehr wird aber auch von ihr nicht verlangt. Sie hat teilweise recht gewagte Kleidung an, so dass man manchmal befürchten musste, gleich hüpft da was raus lach. Das ist nicht sexistisch gemeint, sondern nur eine Feststellung. Willem Dafoe: Der Schauspieler, welcher meiner Meinung immer aussieht als wenn er gerade wieder gekokst hätte (halt total ausgezehrt), spielt den Gegenspieler „Green Goblin“. Bekannte Filme von ihm sind z. B. „Heavens Gate“, „Die letzte Versuchung Christi“, „Das Kartell“ oder „American Psycho“. Psychopathen und Außenseiter konnte Willem Dafoe schon immer gut spielen und hier hat es seine Vorzüge. So einen abgefahrenen Gegenspieler wünschte man sich für Spiderman. Also auch hier eine wunderbare Vorstellung.
Special Effects ------------------- Vielleicht hat der eine oder andere ja schon den Trailer zum Film gesehen. Da kommen die Effekte ja schon ganz gut rüber. Im Film selber sind die Effekte phänomenal und von den Kameraeinstellungen auch sehr faszinierend gedreht. Natürlich sieht man ab und an, dass es sich um eine Computeranimation handelt. Da es sich aber um eine Comicverfilmung handelt, kann man als Zuschauer leicht darüber hinwegsehen. Dieses macht mir den Film teilweise noch sympathischer. Auch die Kampfszenen im Film sind von der Choreographie und Durchführung wunderbar gelungen. Bei diesen Szenen wird viel Charme und Witz versprüht, so dass die teilweise recht brutalen Szenen, nicht ganz so hart rüberkommen.
Länge und Altersfreigabe ------------------------------- Die Länge des Films liegt bei ca. 120 Minuten und ist guter Durchschnitt für Hollywood. So, die Altersfreigabe. Hier bin ich ja mal gespannt, ob hier wirklich die geplante Freigabe ab 12 Jahren durchzusetzen ist. In manchen Szenen ist der Film für mich überraschender Weise sehr hart. Gerade nach Erfurt und der Diskussion um das Thema Gewalt, bin ich hier sehr gespannt. Es geht schließlich um Zuschauerzahlen für die Filmemacher und je tiefer die Freigabe, um so mehr klingeln die Kassen. Eine Freigabe ab 16 Jahren würde ich hier doch befürworten.
Mein Fazit -------------- Manchmal bin ich gerne wieder Kind. Mit den Comics von Spiderman groß geworden und auch richtiger Fan dieser Figur, saß ich im Kino und habe mich nur gefreut. Dieser Film hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern auch übertroffen.
Die Hauptdarsteller werden ihren Rollen gerecht und der Kampf Gut gegen Böse wurde in atemraubenden Bildern dargestellt. Manchmal ist ja weniger mehr, aber hier möchte ich noch mehr sehen. Auf den zweiten Teil, welcher bereits in der Vorbereitung ist, freue ich mich jetzt schon und die DVD ist so gut wie vorbestellt. Ich kann verstehen, warum der Film einen neuen Rekord am Eröffnungswochenende in den USA aufgestellt hat. Hier werden Kindheitserinnerungen auf die Leinwand gebracht, welche in der Umsetzung vielleicht nicht ihres Gleichen suchen, doch aber auf jeden Fall ganz oben an der Spitze stehen.
Ich gebe dem Film fünf Sterne, weil ich finde den Film einfach klasse. Längen gab es in dem Film nicht. Entweder es wurde gelacht oder es war Action angesagt. So, das war es mal wieder. Liebe Grüße Tausi
© tausi2000
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02.06.2002 23:54
Ich kann's kaum erwarten, den Film endlich zu sehen. Schon als 8-jährige war ich nicht davon abzubringen, jeden Tag halb 6 aufzustehen, um beim damaligen K-RTL Spiderman zu kucken. Dein Bericht ist wirklich klasse!! Grüße vom Pampashasen :-)
26.05.2002 23:15
diesen Film seh ich mir auf jeden Fall an.Gruß M.
26.05.2002 21:43
Hi, ich muss sagen, der Bericht ist echt gut! Ich musste ihn so gesehen als Vorlage benutzen, denn du hast mir die passenden Namen geliefert, ich kannte nur Willem Dafoe :) Gruß, Seizure