Zuallererst sei erwähnt, das ein Sportleistungskurs kein Faulenzerkurs oder ein Kurs für super Sportler ohne Hirn ist. Es ist natürlich sehr förderlich eine sogenannte Sportskanone zu sein, jedoch nicht zwingend erforderlich, denn man kann in der Theorie auch einiges rausreißen.
1. Die Sportpraxis:
Die ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Janny18 über Sport LK 22.06.2002
Produktbewertung des Autors:
Arbeitsaufwand:
arbeitsintensiv
Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:
schwer
Prüfungsanforderungen:
hoch
Pro:
oft gute Kameradschaft, tolle Praxisstunden
Kontra:
sehr viel zu lernen
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Zuallererst sei erwähnt, das ein Sportleistungskurs kein Faulenzerkurs oder ein Kurs für super Sportler ohne Hirn ist. Es ist natürlich sehr förderlich eine sogenannte Sportskanone zu sein, jedoch nicht zwingend erforderlich, denn man kann in der Theorie auch einiges rausreißen.
1. Die Sportpraxis:
Die Sportpraxis in einem Leistungskurs unterscheidet sich stark von dem Sportunterricht früherer Jahre. Die Anforderungen sind ungemein höher und die Stunden verkommen nicht zu Erholungsstunden am Rande. Außerdem werden in einem Leistungskurs nur vier Sportarten gründlicher ausgeübt und es herrscht kein Misch-Masch wie in den Jahren zuvor. Hierbei erhält jede Sportart im Prinzip ein Halbjahr, um den Unterricht nicht zu einseitig zu gestalten wird dies dann jedoch oft so gehandhabt, dass man in jeweils einem Halbjahr eine Sportart als Hauptsportart ausübt und eine andere der vier Auserwählten als Nebensportart. Diese vier Sportarten bestehen aus einer Primärsportart, in der man sich im Abitur prüfen lassen muss. Bei der Wahl der Primärsportart am Ende des 11. Jahrgangs stehen dann folgende Sportarten zur Auswahl: - Leichathletik - Schwimmen - Tanzgymnastik - Turnen
Diese vier Sportarten stehen dort zur Auswahl, wobei jedoch zu erwähnen wäre, dass es zumeist so ist, dass Leichathletik als Primärsportart gewählt wird, in selteneren Fällen sind dies andere Sportarten und wenn dies geschehen sollte wird es wahrscheinlich Schwimmen sein.
Da Leichtathletik meist gewählt wird werde ich nun ein paar Beispiele geben welche Leistungen zu erzielen sind um hier gute Noten zu erreichen. Vorher sei aber gesagt, dass man, um hier gute Noten zu erreichen auch einen Teil seiner Freizeit Opfer muss. Es ist eigentlich unumgänglich in der Freizeit die einzelnen Disziplinen zu trainieren, hierbei zeigte sich, dass besonders viele Leute Probleme mit dem 5000m Lauf hatten (also trainieren!!!) In der Leichtathletikprüfung bestreitet man einen Vierkampf während eines Tages. Dieser Vierkampf beginnt am Morgen mit dem Sprint, hier hat man die Auswahl zwischen drei Strecken (100m; 200m; 400m). Danach, nach etwa einer halben Stunde Pause ist die Wurfdisziplin an der Reihe. Auch hier stehen drei Disziplinen zur Auswahl: - Diskuswurf - Kugelstoßen - Speerwurf Wenn die Wurfdisziplinen dann beendet sind folgt erneut eine kleine Pause. Danach ist der Sprungbereich an der Reihe. Wie eigentlich fast immer in der Leichtathletik stehen wieder drei Sachen zur Auswahl: - Dreisprung - Hochsprung - Weitsprung Hat man diese drei Disziplinen hinter sich folgt, der für viele schlimmste Teil, der 5000m bzw. für die weiblichen Teilnehmer 3000m Lauf.
Der Vorteil in der Leichtathletik ist jedoch, das man in einer Disziplin mehr als 15 Punkte (ist eine 1+) holen kann und somit Schwächen in anderen Disziplinen ausgleichen kann. Hier sind bis zu 20 Punkte möglich.
Nun ein kleiner Auszug aus den Abituranforderungslisten für die Leichathletik:
Die anderen drei Sportarten sind meist Ballsportarten, können jedoch schulspezifisch variieren. Hier ein Überblick über die meist zur Auswahl stehenden Sportarten: - Fußball - Handball - Basketball - Volleyball
Dies sind die hauptsächlich in einem Leistungskurs wählbaren/ausgeführten Sportarten, rein theoretisch sind auch andere denkbar, zum Beispiel Badminton, diese werden aber sowieso fast nie gewählt. Die Prüfungen in diesen Sportarten sind eigentlich alle ungefähr gleich aufgebaut. Am Anfang der Prüfung werden verschiedene Technikübungen durchgeführt, wobei die Prüfer jeden Schüler einzeln betrachten. Danach werden die Techniken in verschiedenen Parcours kombiniert und die Schüler werden wieder einzeln betrachtet. Am Ende der Prüfung wird ein Spiel in der jeweiligen Sportart gemacht und die Prüfer geben jedem eine „Spielnote“ aus den einzelnen Teilnoten, die die Schüler nie zu sehen bekommen, bilden die Prüfer dann eine Sportartgesamtnote. Die Abiturgewichtung sieht dann folgendermaßen aus: - 50% Abiturklausur (Theorie) - 25% Primärsportart (z.b. Leichtathletik) - 25% Ballsportart (Auswahl einer der behandelten)
2. Die Sporttheorie:
Nun zum oft eher unangenehmen Teil der Sache, wenn auch oft relativ interessant. Die Theorie ist Wiedererwartens vieler sehr anstrengend und nimmt auch sehr viel Zeit in Anspruch. Es werden verschiedenste Themen behandelt, wie etwa Trainingslehre, Sportpsychologie oder Bewegungslehre. In diesen großen Bereichen gibt es natürlich viele Unterbereiche, zum Beispiel Doping, Sporternährung oder Ausdauertraining. Man muss in der Sporttheorie zwar tierisch viel lernen, der Stoff ist meiner Meinung nach aber oft noch relativ interessant. Es kann hier schon mal vorkommen, dass man innerhalb einer Woche 100 Seiten in einem trocknem Lehrbuch durchzuarbeiten hat, aber diese Querelen zahlen sich immer wieder durch hervorragende Kameradschaft innerhalb des Kurses und damit verbunden zwei unvergessliche Jahre Sportleistungskurs.
Fazit:
Der Sportleistungskurs ist eigentlich jedem zu empfehlen der nicht der totale Bewegungslegastheniker ist.
P.S.: ich wollte hier nicht näher auf die einzelnen theoretischen Themen eingehen, da nicht Sportleistungskursler damit sowieso nicht viel anfangen könnten oder hat hier schon einmal jemand etwas von Superkompensation gehört ? Alle die den Sportleistungskurs noch wählen wollen werden es dann noch früh genug erfahren, wenn ihr es dennoch nicht erwarten könnt, sendet mir doch einfach Fragen mittels einer Beurteilung über meinen Bericht, die werde ich dann versuchen zu beantworten. Außerdem entschuldige ich mich für die etwas durcheinandergeratene Tabelle, ich hoffe jedoch das sie trotzdem lesbar ist.
Pro: interessant Kontra: nicht so einfach, wie viele glauben
Nachdem ich gelesen habe, was einige hier vom Sport-LK halten, muß ich einfach auch meinen Senf dazugeben.
Ich denke, diejenigen, die meinen, dass Sport-LK kinderleicht ist, haben entweder in ihrem LK verdammtes Glück gehabt oder sie haben noch nie in ei ...
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Pro: Berücksichtigung aller Fähigkeiten des Schülers Kontra: Mittel zur Erlangung sonst nicht möglicher Qualifikationen
Ich gehöre nicht zu den Leuten, die mit einem Sport-Abitur ihren Abi-Notenschnitt besonders nach oben gezogen hätten, obwohl ich nicht unsportlich bin.
Keinesfalls will ich in Zweifel ziehen, daß das Sport-Abitur, v.a. als Leistungsfach, nicht anspruchsv ...
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Pro: Klasse Kameradschaft und viel Spaß im Praxisunterricht Kontra: Trockene und aufwendige Theorie
...Da ich eher der sportliche Typ bin, war mir am Ende der 11.Klasse klar, dass es der Sport LK sein muss. Deswegen habe ich mich auch nicht großartig darüber informiert, was einen erwartet. Um das bei euch zu verhindern, möchte ich meine Erfahrungen an euch ...
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Pro: Interesse, für sehr gute Sportler ein guter Kurs Kontra: sehr schwer gute Noten zu bekommen
Der Sport-Lk ist wirklich nur was für Könner und welche, die in mehreren Sportarten super Leistungen bringen
können. Der Sport-Lk beinhaltet für ein Halbjahr eine Ballsportart (wird normalerweise am Anfang des Kurses gewählt), für ein Halbjahr Leichtathl ...
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Pro: Wenn Basisfächer vorgegeben werden, sollte der rest frei wählbar sein. Kontra: Sport darf kein Pflichfach werden
ABITURFACH -- SPORT !!
Ich habe heute einen Bericht bei CIAO gelesen, in dem das Abiturfach Sport als Schwachsinn angesehen wurde. Warum ?? Es ist sicherlich so, dass Schülerinnen und Schüler, die mehr oder weniger Leistungssport betreiben oder dar ...
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Pro: Bewegung im tristen Schulalltag Kontra: Leistungsanforderung wie bei dem LK
...Sport Grundkurs, das ist so eine Sache. Nunja ertsmal zu mir. Ich bin was Sport an betrifft begabt und ich spiele auch schon seit über 13 Jahren Fußball was auch für meine Fitness sprechen sollte. Im Moment bin ich in der 12. Klasse und vor ca. 1 Jahr stand ich vor der Wahl ob ich nun Sport als Leistungskurs nehme oder nicht. Jeder riet mir ich solle doch Sport als Leistungskurs nehmen, es hieß man könnte auf einfachstem Wege hohe Punktzahlen abkassieren und bräuchte keinen hohen Aufwand zu betreiben. Weil ich nun in Sport immer Noten um den Einserbereich hatte war die Versuchung groß mich für den LK zu entscheiden. Doch am Ende entscheid ich mich anders und nahm Sport 'nur' als Grundkurs. Ich Nachhinein bin ich darüber sehr froh. Anfangs von 12. wurde über die Sportarten abgestimmt, die ausgeführt werden sollten. Und zu allem Unglück...
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Pro: das etwas andere Fach Kontra: nichts zu sagen
...Also der Grundkurs Sport, ist ja eigentlich in 2 Gruppen von Leuten aufzuteilen. Einmal die die Leidenschaftlich Sport machen, auch in ihrer Freizeit, aber aus verschiedensten Gründen kein Sport LK genommen haben und die die relativ unsportlich sind, auch in der Freizeit kein Sport machen und ihre 3 oder 4 oder schlimmer in Sport bekommen.
Zum Fach selber gibt es eigentlich nicht so sonderlich viel zu sagen, da es ja je nach Wahl der Sportart, dadurch bestimmt wird.
Ich hatte die Sportarten Fußball (Schwerpunkt), Basketball und Leichtathletik und war einigermaßen zufrieden, wobei ich auf Leichtathletik auch gerne verzichtet hätte. Insgesamt habe ich eine 2+ bekommen, da ich eher der Basketball-Freak war, und in Fußball nur eine 2 bekommen hatte.
Alles in allem je nach Typ sicherlich empfehlenswert. Sport ist natürlich, wie alle...
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Pro: man hat Spaß, wenn man interessiert ist Kontra: teilweise schwer
..., dass es am Anfang stressig ist, mit der Zeit aber besser wird.
Sicher, mit BK oder Sport-LK kommt man sicher leichter ans ABÍ, aber Physik mácht manchmal auch Spaß.So habe wir zum Beispiel in einem Hochspannungsversuch eine Spielzeug-Puppe aus einem Mc-Donalds-Happy Meal schmelzen lassen...
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