****Wettkampfbestimmungen Mittel- und Langstreckenlauf****
06.09.2002 (19.01.2010)
Pro:
Alles festgelegt
Kontra:
Mehr oder weniger sinnvolle Regularien; manchmal pingelig
Empfehlenswert:
Ja
 Janny18
Über sich:
Ich hoffe nach diesem "Horror-Monat" hört diese Berichteflut mal auf! Ab sofort ein Berich...
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Die Mittel- und Langstrecken der Leichtathletik umfassen einen großen Bereich. Die Mittelstrecke beginnt bei 800 Metern und geht bis einschließlich 3000m. Alles was über 3000 Metern gelaufen wird gilt als Langstrecke. Allgemein akzeptierteStrecken, die bei Welt-, Europameisterschaften, olympischen Spielen und allen möglichen anderen Meisterschaften angeboten werden sind: 800; 1500; 3000; 3000 Hindernis; 5000; 10000; Marathon (42,195 Km) Andere Strecken wie zum Beispiel 1000m oder der Halbmarathon werden nicht überall ausgetragen, nur manchmal auf Meetings, um mit einem Weltrekord ein Highlight zu setzen. Dafür werden gern diese Strecken gewählt, weil hier die Weltreorde nicht so "schwierig" zu brechen sind.
************** Wichtige Wettkampfbestimmungen: ************** - bei allen Läufen muss der Innenraum zur linken Hand des Läufers liegen- Jeder Wettkämpfer der einen anderen absichtlich rempelt, schneidet oder in anderer Weise benachteiligt, wird disqualifiziert. Dies entscheidet ein unabhängiges Schiedsgericht. - Verlässt ein Teilnehmer seine Bahn (bei bahngebundenen Läufen, z.B. die Startphase des 800m Laufes), muss er ebenfalls disqualifiziert werden. Eine Disqualifikation ist nicht auszusprechen, wenn ein Wettkämpfer durch das Verhalten eines anderen Teilnehmers zum Verlassen der Bahn gezwungen wird und ihm dadurch kein wesentlicher Vorteil entsteht.- Beim Zieleinlauf werden die Wettkämpfer in der Reihenfolge festgestellt, in der sie mit dem Rumpf die Ziellinie erreichen. - Das Startkommando lautet: Auf die Plätze! Schuss (Los!)- Eine Besonderheit gibt es bei dem 800m Lauf. Hier muss der Start bei jeder Meisterschaft auf getrennten Bahnen stattfinden, das Feld wird dann nach den ersten 100 Metern zusammengeführt. Bei anderen Wettkämpfen kann man jedoch auch von der Evolvente (Kurvenvorgabe/schiefe Linie vor der Kurve) gestartet werden. - Beim Marathon gibt es auch etwas zu beachten, denn dieser darf nicht im Stadion stattfinden, was meiner Meinung nach auch ein großes Chaos verursachen würde. Er muss auf befestigten Strassen stattfinden und darf nicht über weichen Untergrund (Gras, Wald usw.) führen. Start und Ziel können innerhalb eines Stadions sein. Weiterhin ist hier zu beachten, dass nach jeweils ca. fünf Kilometern Verpflegungsstationen eingerichtet werden müssen. Zusätzlich sollen zwischen zwei Verpflegungsstationen Erfrischungsstellen vorhanden sein. Nimmt ein Läufer während des Laufes Verpflegung zu sich ohne dabei an den gekennzeichneten Stationen zu sein, wird er disqualifiziert. Dies ist auch schon vielen Weltklasseläufern zum Verhängnis geworden, da gerade diese oft eigene Leute an der Strecke stehen haben, die sie mit Verpflegung versorgen.- Der Hindernislauf stellt eine weitere Besonderheit der Leichathletik dar. Auch hier gibt es ein striktes Regelwerk Die Hindernisse werden wie folgt aufgestellt. Der Ausgangspunkt für das Aufstellen der Hindernisse ist das fünfte und letzte vor dem Ziel. Dieses Hindernis steht 68m vom Ziel entfernt. Das nächste Hindernis folgt dann 10m nach dem Zielstrich. Das nächste ca. 80m später. Der Wassergraben ist hier immer das vierte Hindernis. Die Maße für Hindernisse und Wassergraben folgen später. Nach dem Start zum 3000m Hindernislauf wird das erste Teilstück über die ungekürzte normale Rundbahn (ohne Hindernisse) bis zur Ziellinie gelaufen. Von hier aus werden dann noch sieben Hindernisrunden mit jeweils fünf Hindernissen gelaufen. Die Maße der Hindernisse und des Wassergrabens sind ebenfalls stark reglementiert: Die Höhe des normalen Hindernisses (nicht Wassergraben) soll zwischen 91,1 und 91,7cm liegen, die Länge des Balkens der freistehenden Hindernisse nicht weniger als 3,96m betragen. Der Querbalken aller Hindernisse muss eine Stärke von 12,7x12,7cm haben. Der einzige Unterschied zwischen den normalen Hindernissen und dem des Wassergrabens ist der, dass das Hindernis vor dem Wassergraben befestigt sein muss und das es eine Breite von nur 3,6 Metern hat. Die restlichen Maße bleiben gleich. Der Wassergraben selber muss ebenfalls strengstem Regelwerk genügen. Er ist einschließlich des Hindernisses 3,66m lang und breit. Die Wassertiefe hinter dem Hindernis soll 0,7m auf einer Breite von 0,3m betragen. Danach steigt der Boden gleichmäßig bis zum Niveau der Laufbahn an. Der Boden des Wassergrabens muss mit einer Matte aus weichem Material oder Kunststoff belegt sein. Der Belag muss die Breite des Grabens ausfüllen und 3m in diesen hineinragen. ************** Fazit: ************** Eigentlich sind hier alle Regeln mehr oder weniger sinnvoll. Heutzutage ist nur das Problem, dass fast kein Sportler mehr von sich aus ehrlich ist und deshalb muss man für alles Regeln aufstellen und der der sie dann bricht wird halt disqualifiziert. Meine Wertung für diese Regeln fallen auf vier von möglichen fünf Sternen, weil ich sie zwar gut und nötig finde, teilweise jedoch einfach übertrieben formuliert.
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04.01.2012 10:29
:)
01.01.2012 17:35
aha
27.11.2011 11:30
Stimmt, heutzutage ist Dopen wichtiger als der Spaß...schade.