Ein merkwürdiger Kunde, der da in Harvey's Gun Shop schweres Gerät einkauft: eine Weatherby-Büchse für die Großwildjagd und einen Revolver Kaliber 44 Magnum, wie ihn Dirty Harry im... mehr
Erfahrungsbericht von M-Team über Sprengstoff / Stephen King 20.11.2002
Produktbewertung des Autors:
Niveau
anspruchsvoll
Stil
ausschmückend
Unterhaltungswert
hoch
Spannung
durchschnittlich spannend
Pro:
Gute Geschichte
Kontra:
etwas langatmig
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo Liebe Leserinnen und Leser zu meinem 34ten Bericht für Ciao.
Das Buch Sprengstoff von Richard Bachmann gehört meiner Meinung nach ohne Zweifel zu den tiefgründigsten, was den Einblick in die Abgründe der Menschlichen Psyche betrifft, die er jemals veröffentlicht hat. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ich dieses Buch bestimmt 10 mal gelesen habe, denn die Geschichte ist lustig, makaber und bitterernst zugleich. Meine Meinung und mein Eindruck folgen jetzt.
//SPRENGSTOFF_/_/
Die mir vorliegende Version ist die Deutsche Erstausgabe in der 16. Auflage und erschien 1986 im Heyne Verlag. Der Preis betrug vor einigen Jahren 9.90DM. Aktueller Preis bei Amazon und bol.de: 7.95 Euro.
<<DIE GESCHICHTE>>
Barton George Dawes ist Geschäftsführer einer Wäscherei in einer amerikanischen Großstadt. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Frau Mary in einer Gegend, die wegen dem Bau einer Autobahn abgerissen werden soll. Die Uhr tickt, denn der Räumungstermin rückt immer näher. Aber Barton hängt an seinem Haus und will unterbewusst nicht weg, deswegen lässt er immer wieder Termine für Häuserbesichtigungen platzen und unternimmt generell wenig, um sich und seiner Frau ein neues Heim zu schaffen. Aber natürlich sagt er das seiner Frau nicht, sondern gaukelt ihr vor, alles wäre in Ordnung. Das selbe Schicksal erleidet auch die Wäscherei, die ebenfalls wegen der neuen Autobahn umziehen muß. Und auch hier unternimmt er nicht gerade viel, um dies zu ermöglichen. Die Gründe dafür sind teils unbewusst und teils absurd. Denn Barton und Mary hatten einen Sohn, Charlie, der in eben jenem Haus im Kleinkindalter an einem Hirntumor verstarb. Dieses Ereignis war derart prägend und unüberwindbar für Barton, dass er in seiner Verzweifelung eine zweite Persönlichkeit in sich entwickelte, Fred. Diese neue Persönlichkeit ist eine menschliche Reaktion auf einen Verlust, der diesen Kompensieren soll. In der Fachsprache nennt sich dieser Zustand Schizophrenie. Und mit dieser zweiten Persönlichkeit, kurz Fred, ist er ständig im Zwiespalt. Er "redet" in Gedanken immer mit sich selbst bzw. mit Fred, und wann immer im nicht passt, was Fred sagt, verdrängt er ihn. Er nennt das "die Sicherung springt raus" und Fred ist vorerst weg. Dieser Zustand verschärft sich im Laufe des Buches bis hin zum Tag X, der Tag, an dem eine Firma mit dem Abriss beginnen soll. Auf diesen Tag steuert das Buch hin und endet dort. Im Laufe der Geschichte passieren noch einige teils verrückte und teils absurde Dinge, wie etwa die Trennung von Mary, wobei das noch eines der weniger verrückten Dinge ist. Er vergnügt sich nach der Trennung von Mary mit einer süßen Tramperin, versucht sich mit Drogen, und macht auch sonst noch allerlei Unsinn, immer im Kreuzfeuer mit Fred. Das ganze endet dann am Tag X mit einem großen Knall..... Doch mehr wird hier nicht verraten. :-(
<<DAS BUCH AN SICH>>
Das Buch an sich ist ein typischer King, könnte man sagen. Die Geschichte ist anfangs recht mager und entwickelt sich erst zum Ende hin hoch dramatisch und endet mit dem Showdown bzw. mit einem großen Knall. Diese Art der Erzählung ist treuen King Lesern durchaus bekannt, viele gute Bücher wie etwa Menschenjagd oder Amok oder auch Cujo sind nach dem selben Muster gestrickt, wobei Cujo auch zwischendurch ein paar kleinere Höhepunkte hat. Was mich an diesem Buch so besonders fasziniert, ist die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Immer wieder ist der Zwiespalt mit Fred präsent, und man kommt nicht umhin, sich zu ertappen, wie man schmunzelnd dabei grinst. Viele Details werden nur nach und nach preisgegeben, aber anders als bei "Dolores" hat man die größten Stücke des Puzzles schon vor dem Showdown zusammen, und kann so der Story ganz gut folgen.
Ich muß aber auch ganz klar sagen, dass diese Geschichte ein echtes Drama darstellt. Das Buch liest sich teilweise wie ein Krimi, erzählt aber unterm Strich ein menschliches Drama, ein echtes psychologisches Desaster. Als Leser verfolgt man ein menschliches Schicksal, das von Barton. Seine morbide Persönlichkeit spielt die Hauptrolle in diesem Buch, und die unabwendbare Tatsache, dass er mit dem Erlebten, seines Sohnes Tod, nicht zurecht kommt und deshalb unterbewusst den direkten Weg in die Hölle sucht, zeichnet sich durch die ganze Geschichte. Dieses Thema der Schizophrenie ist eigentlich bitterernst, aber während des Lesens erhält man den Eindruck, dass die zweite Persönlichkeit gar nicht so schlimm ist bzw. nicht unbedingt der Grund, warum Barton tut, was er tut. Vielmehr habe ich beim Lesen den Eindruck, dass die wesentliche Ursache seiner Taten darauf beruht, dass er sich in einer neurotischen Spirale befindet, einem psychologischen Phänomen.
Er tut Dinge, ohne zu wissen, warum er sie tut. Hinterher fühlt er sich schlecht, und tut deshalb wieder andere Dinge, weil er denkt, sich dann besser zu fühlen, um sich zu "belohnen". Tatsächlich aber waren diese Dinge auch wieder falsch, was er merkt, und so beginnt die Spirale von vorne.
<<FAZIT>>
Zwei Anmerkungen: der Sinn von "Krrrrissstalll" wird während des Lesens verständlich. Die Kategorie heißt unverständlicherweise Sprengstoff/King, Stephen. Das Buch wurde aber unter Bachmann veröffentlicht. Bitte ignorieren. Dieses Buch ist sicher nicht gerade das spannendste, aber die Geschichte ist sehr schön erzählt, und die Einblicke in die menschliche Psyche fand ich doch sehr interessant und recht spannend. Das Buch ist vielseitig und eigentlich gar nicht langweilig, auch wenn sich der Anfang etwas in die Länge zieht. Ich habe aber auch schon langweiligere Bücher gelesen, und kann dieses daher absolut Empfehlen.
Das Gesamturteil lautet daher: ABSOLUT EMPFEHLENSWERT mit 5 von 5.
Vielen Dank fürs Lesen, ich konnte hoffentlich eine eventuelle Kaufentscheidung positiv beeinflussen.
Hallo liebe Ciaoianer.
Heute möchte ich über ein Buch berichten, dass ich gerade heute ausgelesen habe.
Ich versuche mich so kurz wie möglich zu fassen, hoffe also nicht auszuschweifen.
Viel Spass beim Lesen.
Richard Bachman
Dieses ...
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Pro: Autor schafft es, die Welt eines Schizophrenen gut darzustellen. Kontra: Nicht leicht zu lesen, Ziele des Helden werden erst sehr spät klar
Den Roman "Sprengstoff" veröffentlichte der Meister des Horrors noch vor seiner Zeit als Stephen King, dem Namen, der ja mittlerweile Programm ist.
Barton George Dawes ist ein sehr erfolgreicher Geschäftsführer einer Wäscherei, hat einen guten Kontakt ...
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Pro: relativ kurz, dadurch nicht so lange langweilig Kontra: Langeweile pur
Ich versuche ja immer, mich mit jedem Buch von Stephen King anzufreunden. Es gibt Bücher von ihm, die ich super finde ("Cujo"), es gibt aber uch welche, die mir nicht so sehr gefallen ("Das Momnstrum"). Doch meist hatte die letztere Gruppe wenigstens eini ...
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Niveau
Stil
Unterhaltungswert
Spannung
sehr hilfreich
01.11.2000
*gähn* Bewertung für Sprengstoff / Stephen Kingvon
Danielle
Pro: interessante Ansätze Kontra: langweilig - einfach ohne Grusel und Pfiff
Meine Freundin warnte mich - furchtbar langweiliges Buch, sie hat es nie geschafft, bis zum Ende durchzuhalten. Ich schon - aber das habe ich nur überflogen und am Ende in die Ecke geworfen. Blieb die Frage : Was soll das denn ? Die Geschichte ist wirr - ...
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Stil
Unterhaltungswert
Spannung
sehr hilfreich
06.01.2000
Hintergründig Bewertung für Sprengstoff / Stephen Kingvon
Maxmaus
Pro: sehr spannend Kontra:
Auf den ersten Blick betrachtet ist "Sprengstoff" eher eine langweilige Geschichte. Doch beim näheren Hinsehen ist es das Portrait eines Mannes der den Dezug zur Realität vollkommen verloren hat. Eine Straße soll gebaut werden, genau dort wo sein Haus ste ...
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Pro: herrliche ironisch, frech und witzig Kontra: nö
...Hallo zusammen ;-)
Ja es geht wieder um ein Katzenbuch was einige von Euch lieben Lesern, ja schon gar nicht mehr überraschen kann ?
Ich tätigte eine Weile regelrechte Katzenbuchhamsterkäufe und habe halt noch einiges zu berichten ? Einige der vielen Kommentare zu meinen Berichten über die Katzenbücher zeigen mir auch das Berichte dieser Art durchaus weiterhin
willkommen sind ;-)
Keine Angst ihr Lieben, die ihr bereits denkt, das das nicht gesund sein kann ;-) ?ich habe auch mal zwei Stephen King Bücher (Todesmarsch und Sprengstoff) dazwischen geschoben, die ich ebenfalls mit Begeisterung las ?
Heute möchte über ein Katzenbuch schreiben, das sich mit ?Katzen lieben anders? um den ersten Platz in meiner Top 10 schlägt?
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Pro: angenehmer Preis (8,-) für 100 Seiten King Kontra: etwas enttäuschender Schluss
...ICH HAB HIER NEN KLEINEN FEHLER GEMACHT ,LEST NICHT WEITER!!!!!
STEPHEN KINGS (Pseudonym:Richard Bachman) >>SprenstoffSprengstoff< sehr unbekannt, da es schon vor Jahren erschien,in den "früheren Jahren" Kings, und zweitens ist unter dem Pseudonym Richard Bachman veröffentlicht.
Doch es braucht sich absolut nicht zu verstecken.
Ein Mann namens, Barton George Dawes,in den mittleren Jahren, besitzt ein Haus, eine Wäscherei und eine hübsche,verlässliche Frau. Als eines Tages ein Highway genau entlang der Wäscherei und seines Hauses gebaut werden sollte, beginnt er zu verzweifeln. Er rettet sich jeden Abend mehr und mehr in Alkohol und LSD, verschläft die Umzugstermine und Geschäftsverlagerung seiner Wäscherei, aus Frust, Verzweiflung und dem Hang nach dem gewohnten Leben. Seine Frau...
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Pro: Story, Schreibstil, überzeugende Charaktere, Verbindungen zum Dunklen Turm Kontra: gar nichts
...von den beiden anderen.
Nach dem Gespräch mit den beiden, nehmen der Kampf um die Frauenrechtlerin, die als Babymörderin verschrien ist immer größere Kreise an und Lois und Ralph sehen sich als Schachfiguren in einem Spiel, in dem es um das universelle Gleichgewicht der Welt geht?.
>> Kurze Worte zum Autor > Einige bisherige Veröffentlichungen > Meinung...
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