Erfahrungsbericht über

SsangYong Rexton 270 Xdi

Gesamtbewertung (3): Gesamtbewertung SsangYong Rexton 270 Xdi

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Der Exot schlecht hin

5  14.08.2007 (25.01.2013)

Pro:
Viel Auto für wenig Geld, sehr gutes Zugfahrzeug

Kontra:
Anfahrschwächen

Empfehlenswert: Ja 

SL600

Über sich:

Mitglied seit:13.08.2007

Erfahrungsberichte:20

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 24 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet

Hallo.
Ich habe den Bericht am 05.01.2013 komplett neu aufgelegt.
Also wir haben den SSangyong Rexton mitte 2005 beim EU Händler für 31.900€ neu gekauft mit der Ausstattungslinie "S"
U.a beinhaltete dies: Vollederausstattung, Sitzheizung, Klimaautomatik, getönte Scheiben ab B Säule, Tempomat, El. einklappbare Spiegel, ABS/ESP, ZV mit Funk, 5 Gang Automatikkegriebe, 16Zoll LM felgen mit 255/65/R16 Bereifung, Park Distance Control, Intelligenter permanenter Allradantrieb, 4 fach elektrische Fensterheber, Starre Anhängerkupplung, 2.7l 5 Zylinder Commonrail 2 Turbodiesel mit 163PS, und einem Bodykit, das im Rahmen der "S" Austattung gab.
Zusätzlich wurde das Navigationssystem Pioneer Avic X1R mit Toutchscreen Funktion eingebaut.
Von Außen gesehen hebt der Rexton sich deutlich von der Masse ab, wie alle Ssangyongs aus diesen Baujahren, ist aber der einzigste, der keine "optische Wegfahrsperre" hat. (okay jedem das seinem)
Dieser machte zu seiner Zeit einen sehr wuchtigen Eindruck, und stand seinem Konkurenten Mercedes M Klasse nichts nach.
Das Bodykit was in der "S" Ausstattung erhältlich ist beinhaltet: 2 fach lackierte Frontschürze, Kotflügelverbreiterung mit Chromfassung, Türbeplankung mit Chromleiste, Einstiegsleisten und eine andere Heckschürze.
Dieses Bodykit wurde anders Lackiert als die eigentliche Wagenfarbe (außer bei schwarzen Modellen) in unserm Fall ist es ein silbernes Fahrzeug mit Grau Metallic Bodykit.
Die Chromapplikationen kamen erst im rahmen des Facelifts.
Von innen muss man sagen, kommen vom technischem her keine Fragen auf.
Man weiß sofort wo was ist, und wofür die Tasten da sind.
Es wirkt auch keinesfalls überladen das Cockpit.
Die Materialqualität ist eine mischung aus billigem Plastik und angenehmen Kunststoff.
Vorallem die Mittelkonsole begeistert mit billigen Holzapplikationen, wie sie schlechter kaum sein könnten.
Aber wenn man sich daran erstmal gewöhnt hat, oder einfach eine Farbe drüber gepinselt hat, wirkt alles recht gefällig und aufgeräumt.
Die Sitze sind bequem und bieten guten Seitenhalt, auch nach 140.000Km
Leider zeigt das Leder im alter schon deutliche Spuren.
Es wirkt leicht abgenutzt.
Der Fahrzeugteppich ist im allgemeinem okay, nur muss man beim Aussaugen schrubben wie ein Weltmeister.
Die Sitze hinten sind ebenfalls bequem und man hat ausreichend Beinfreiheit.
Die Sitzbank ist zweifach Teilbar und man erreicht eine ebene Ladefläche.
Der Kofferaum an sich ist groß genug meiner Meinung nach, und mit dem umlegen der Sitzbank hat man mehr als genug platz für sperrige Sachen.
Man kann sogar ein 3 Mann Sofa transportieren (zerlegt und je nach Sofatyp)
Fahrwerk, Motor, Getriebe:
Das Fahrwerk vom Rexton ist relativ ausgewogen für einen Geländewagen.
Für die die bisher nur einen PKW oder einen semi SUV gefahren haben würden den zu hohen Federweg und das wanken in den Kurven bemängeln.
Nunja, man möchte damit auch keine Kurven jagen, geschweige denn Rennen fahren.
Im allgemeinem ist der Federkomfort Okay, man merkt zwar die ein oder andere Unebenheit, aber es hält sich in grenzen.
Von technischer Sicht hat das Fahrwerk vorne Einzelradaughängung und hinten eine Starrachse.
Des weiteren hat das Auto eine " Nicht selbsttragende Karosserie" was bedeutet, dass die Karosserie auf einen Leiterrahmen gesetzt wurde und die gesamte Fahrzeugbelastung übernimmt.
Der Leiterrahmen und die Starrachse hinten beeinflissen den Fahrzeugkomfort im negativen Sinne, macht das Fahrzeug aber für sonstige Belastungen deutlich stabieler.
z.B ein Unfall, wo uns ein Opel Astra Caravan mit dem Heck auf unser Heck drauf gefahren ist.
Beim Opel war die gesamte Heckschürze und die Heckklappe zerstört und zusätzlich wurde der Rahmen verzogen sodass das Fahrzeug abgeschleppt werden musste.
Beim Rexton war lediglich ein loch in der Heckschürze sowie dementsprechende Krazer und ein leicht verzogener Aufprallträger, der am Leiterrahmen verschraubt war.
Der Rahmen an sich war nach Vermessung exakt nach den Werksvorgaben.
Der Motor ist wie gesagt ein 2.7l 5 Zylinder Commonrail 2 Turbodiesel mit Ladeluftkühler und 163PS.
Dieser hat leider eine Anfahrschwäche, was wohl einem Turboloch geschuldet ist, sind aber erstmal die 1800U/min überwunden, schiebt dieser für seine 2 Tonnen gewicht ganz gut an und die Fahrleistungen lassen sich auch sehen.
Der Motor harmoniert mit dem Fahrzeug erstklassig, nicht zu wild, aber keinesfalls Leistungsschwach.
Das Getriebe ist gut abgestimmt und schaltet sehr weich, reagiert auch sehr schnell auf Vollgas.
Viele sagen, der Ssagyong ist ein verkapter Mercedes wie seine Vorfaren.
Der 2,9l 5 Zylinder Turbodiesel mit 120PS wie es ihm im Korando, Musso und in erster Zeit auch im Rexton gab, ist ein oreginal Mercedes Motor, der von Mercedes gebaut wurde.
Der 2,7l Motor lässt das selbe vermuten zum Mercedes 270CDI Motor, da sowohl Aufbau als auch Leistungstechnisch dem Mercedes Motor gleicht.
Jedoch unterscheidet sich dieser Motor in gewissen Dingen von dem Mercedes Motor.
- dieser hört sich nicht nach einem Mercedes CDI Motor an
- der Hubraum unterscheidet sich geringfügig
- die Commonrail einspritzung ist von Delphi und nicht wie bei Merecdes von Bosch.
Über die genaue Herkunft wird heftig gestritten, die einen Sagen: es ist nach wie vor ein oreginal Mercedes Motor was aber aus den genannten Punkten ausgeschlossen ist, die anderen sagen SSangyong hat diesen Motor aus dem 2,9l selbst entwickelt, und noch andere sagen Ssangyong hat die Baupläne des 270CDI aufgekauft und selbst überarbeitet.
Für mich persönlich ist Variante 3 am plausiebelsten, da der Motorblock dem 270CDI gleichen muss, weil das Fahrzeug mit einem oreginal Mercedes 5 Gang Automatikgetriebe mit Untersetzung ausgestattet ist ( die oreginal MB Teilenummer ist am Getriebe deutlich zu erkennen und die Schaltkulisse gleicht dem der Mercedes).
Das Getriebe ist an ein Verteilergetriebe angeschlossen, was die Kraft der ziwschen Vorder und Hinterachse Koordeniert.
Im Regelfall werden 90% an die Hinterachse und 10% an die Vorderachse abgegeben, wird aber registeriert, dass die hinteren Räder durchdrehen, wird umgehend auf 50 / 50 geschaltet.
Man hat quasi garkeine Anfahrschwierigkeiten.
Zusätzlich regelt das Verteilergetriebe die Kraft im Anhängerbetrieb, wenn schwere Lasten zu zihen ist, da es vorteilhaft ist die Leistung dann auf alle 4 Räder gleichzeitig wirken zu lassen.
Somit ist es z.b möglich mit einem 1.7t Wohnwagen einen Mercedes E320 CDI ( 195PS und 1.7t eigengewicht) und exakt dem selben 1,7t Wohnwagen an steilen Steigungen davon zu fahren, da der Mercedes die Geschwindigkeit nicht halten kann und der Rexton schon. (Man merke: Der Rexton hat den schwächeren Motor und das höhere Eigengewicht)
Allgemein ist der Rexton das perfekte Zugfahrzeug, da dieser zum einem 3,5t zihen darf und selbst bei großen Anhängern Fahrstabiel bleibt.
Bei besonders steilen Bergen und ohne Anlauf kann der Rexton auch hier wieder begeistern.
Er sprintet zwar nicht los, jedoch kann man man fast jeden Berg auf deutschen Straßen ohne weiteres hoch fahren mit einem schweren Anhänger, da hier die Untersetzung automatisch sich zuschaltet.
Die Untersetzung kann man auch manuell zu schalten mit der 4L Taste (4 low) und die Kraftübertragung wird starr auf 50 /50 geschaltet.
Nun, wie alle Fahrzeuge ist der Rexton nicht frei von Verschleiß und Defekten.
Hier die Vorfälle, die nach 140.000Km vorgefallen sind.
- bei 15.000Km Getriebe ging in Notlauf, nur noch 1 Gang und Rückwärts verfügbar und beim einlegen der Gänge gab es ein starkes Rucken.
Werkstatt hat das System ausgelesen: Fehler bei Kommunikation zwischen Motor und Getriebe.
Fahrzeug komplett zerlegt, aber keinen Fehler gefunden, wieder zusammen gebaut, Fehler war weg.
Bis heute tritt leider dieser Fehler sporadisch auf, lasst sich aber mit aus und anschalten des Fahrzeugs beheben.
- El. Fensterheber hinten links ausgefallen
- Kraftstofffilter verstopft. Fahrzeug hatte kaum noch Leistung, "Check Engine" Lampe war an, System sagte: Commonrail Verteiler Leistungsdruck zu hoch.
Verdacht war das gesamte Commonrail System hatte schaden genommen.
Durch zufälligen austausch des Filters war das problem behoben.
- Abgas Rückführung war am Flexstück gerissen
- Auspuff am Endschalldämpfer war durchgerostet
- Undichtigkeit am Getriebeölkühler was aber durch nachzihen der Schraube gelößt werden konnte.
- Achsmanschette vorne links gerissen
Im allgemeinem waren das bis auf das mit dem Getriebe und dem Fensterheber alles Verschleißfälle die jenseits der 100.000 Km auftraten.
Normal ist es eine komplizierte Sache mit der Ersatzteilebeschaffung, da es kaum Händler gibt und das Fahrzeug allgemein sehr selten ist.
Glücklicherweise ist das Auto eine art "Baukastenfahrzeug"
Bsp. die Bremsanlage stammt vom amerikanischem Hyundai Tucson´, die Achsmanschette vom Mazda Geländewagen, der Kraftstofffilter vom Ford 2.0 TDCI, der Luftfilter vom Mercedes SL320 R129, der Ölfilter vom Mercedes C180 W202
Das macht die einfache Wartung des Rextons sehr leicht, da die Teile von gängigen Automodellen sind.
Viele Kreiden dem Rexton sein Rostproblem an.
Ich hingegen frage mich, welches Problem?
Die Karosserie ist gut gegen Rost geschützt und ich kann bis jetzt an der Karosserie nichts finden.
Was mit dem Rost gemeint ist, ist der Rost an dem Leiterrahmen.
Okay, dieser ist durchweg etwas rostig, aber nur von Flugriost, und im Anbetracht, wie dick das Material ist, dauert es sehr, sehr lange bis dieser Rost wirklich gefährlich wird.
Zu den Geländeeigenschaften kann ich wenig sagen, da ich ihn vorwiegend auf der Straße und als Zugfahrzeug nutze, aber nen Feldausflug oder mal eine Fahrt in den Wald, schadet ihm nicht, auch wenn es etwas holpriger wird, da dieser auch die wichtigsten Teile mit einem Stahl Unterbodenschutz geschützt hat wie etwar Motor und Kraftstofftank.
Vom Verbrauch her muss man schon mit 9 - 10l Diesel auf 100Km Rechnen, im Anhängerbetrieb um die 12l Diesel auf 100Km
Diese Verbrauchswerte sind Okay, im Anbetracht des Alters des Fahrzeugs und der Technik.
Schlussentlich kann man sagen, dass der SSangyong Rexton im allgemeinem weder besser noch schlechter ist als die europähischen Fahrzeuge.
Er ist sehr Robust, Zuverlässig und gerade dazu geboren Anhänger zu zihen.
Wer ein gutes Zugfahrzeug für schwere Anhänger sucht, dabei etwas komfortabel unterwegs sein möchte und nicht allzu viel Geld bezahlen möchte (c.h 6000 - 8000€ b.j 2004 - 2006 80.000 bis 150.000Km), liegt beim Rexton goldrichtig.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
badenpower60

badenpower60

15.08.2007 10:51

wie war das noch "durch Nichts zu stoppen", trifft dann auch auf Dich zu... Also wenn Du selbst Deinen Bericht nochmals durchlesen würdest, müsstest Du wohl zugeben, dass er selbst für Dich schwer verständlich war.... Rechtschreibung, Absätze und Satzzeichen an der richtigen Stelle wären echt nicht verkehrt und nach der Überarbeitung eine Nachricht in die entsprechenden Gästbebücher, wegen einer eventuellen Nachbewertung...

schipperke

schipperke

14.08.2007 05:08

siehe "Mundi1, zusätzlich würde ich die Rechtschreibprüfung von Word oder die Beachtung der kleinen roten Punkte unter den Worten hier empfehlen, um die über 50 Rechtschreibfehler im Bericht zu beseitigen. Das hilft auch bei der Lesbarkeit. LG Gerd

David.1980

David.1980

14.08.2007 00:29

Würde das so unterstreichen und wenn sie überarbeitest kannst ja bescheid sagen. Liebe Grüße

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