Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
gute Lehrkräfte und Methoden |
| Kontra: |
. . . . . . . . . . |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Hallo ersteinmal!
Vorwort:
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Ich habe hier lang nicht mehr geschrieben, da meine Zeit voll beansprucht wurde. Ich schreibe jetzt von da worüber ich schreiben werde. Heute kam die Bestätigung von Ciao das der Vorschlag angenommen wurde. Ist 3 Monate her dass ich ihn abgeschickt habe aber egal.
Afra:
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Zurzeit wird viel über Elitegymnasien diskutiert und beraten. Oft kommt da dass noch relativ neue st. Afra ins Spiel. Man hört von einem Hochbegabten-Gymnasium. Ich soll nun einer von diesen Leuten sein.....
Elite und Hochbegabung sind für mich ganz verschiedene Sachen. Man kann Hochbegabung nicht mit einem Wort definieren. Bei Einigen ist dieses Wort IQ. Unter Elite stell man sich jetzt irgendwelche reichen Kinder vor die ihr ganzes Leben nur lernen. Ich kann jetzt schon sagen, dass diese Vorstellung sehr schön daneben gedacht ist. Man sollte sich vieleicht ein Prospekt aneignen über Afra. Man kann Hochbegabung leider nicht definieren. Aber wenn man mich fragt: Bist du hochbegabt? Dann muss ich darauf nur zurückweichen und sagen: Das könnte sein......
Das Konzept:
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Wir Schüler wissen nicht alles was vorgeht, doch Merkwürdigkeiten gibt es immer. Ich glaube zu wissen, dass das Konzept vor allem sehr stark von der Gemeinschaft abhängig ist. Ein Kennzeichen z.B. ist, dass es viele Aktivitäten am Wochenende gibt, Kulturforums oder Naturwissenschaftliche Podien. Hier stellt ein Professor z.B. sein Fachgebiet vor. Das besondere ist nur, dass viele Freizeit Aktivitäten auch von Lehrern durchgeführt werden. So hat ein Basketball-Tunier auch eine Lehrermannschaft. Es gibt viele Lehrer die über ihr Unterrichtsfach hinaus noch im Internat als Mentoren "arbeiten". In diesem Job müssen sie sich verunsicherten 7. Klässlern, "coolen" 8. Klässlern, alten 9. Klässlern, aufmüpfigen 10. Klässlern, ruhigen 11. Klässlern und gestressten 12. Klässlern stellen. Nicht immer ist es einfach die Verbote im Internat durchzubringen. Die schlimmsten darunter für die "Kleinen" sind Handy und Computerspieleverbot. In den älteren Klassen wird Alkohol ein Thema. Diese Aufgaben benötigen sehr viele Anstrengungen und Geduld, was ich selbst als Schüler schätze.
Was macht man den ganzen Tag?
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Ich will jetzt nur einen Beispieltag hier beschreiben. Jeder Tag ist anders und man hat mal mehr, mal weniger zu tun.
Also:
6.10: Frühsport
Dieser ist unter Afranern mehr oder weniger gemocht. Manche freuen sich früh am Morgen wach zu werden, Andere (die größere Hälfte) möchten lieber im Bett liegen bleiben.
6.45: 1. Frühstück
Vor allem die jungen Afraner bedienen sich an diesem Frühstück. Die Älteren haben es vorgezogen zu dieser Zeit noch mal hinzudümpeln.
7.25: Das Frühkonzil
Das Frühkonzil beherbergt den Presseteil in dem uns die Schlagzeilen präsentiert werden. Es kommt als nächstes der Kultur Teil in dem die ein oder andere Sache vorgestellt wird. Verschiedene Phänomene wie das Lachen werden probiert zu erläutern. Als letztes folgen die Ansagen. Diese Betreffen Ansagen für Vertretungen oder wichtige Erieignisse in früher Zukunft.
7.45: 1. DOPPELSTUNDE
Hier kommen wir zu der ersten wirklichen Neuheit. In Afra gibt es grundsätzlich Doppelstunden. In diesen kann man auch spüren dass man sich tiefer in das Fachgebiet hinein versetzen kann. Z.B. können Projekte besser durchgezogen werden. Über die Stunden an sich erzähle ich vieleicht später noch einmal.
9.15: 1.Pause/ 2. Frühstück
In dieser halbstündigen Pause kann man sich entweder in das Internat zurückziehen oder an einem 2. Frühstück teilhaben.
9.45: 2. DS
Wie gehabt.........
11.15: 2 Pause
Diese dient nur als Pause. *g*
11.45: 3. DS
wie gehabt..........
13.30: Mittagessen:
Hier müssen schließlich ALLE Afraner erscheinen. Einmal kann man an dieser tageszeit essen, zum anderen wird hier aber auch viel über Schule, Stress und den Nachmittag debatiert.
14.00: Die freie Stunde......
Diese Freizeit ist an jedem Tag sicher, deseiden man hat wieder mal Vorträge vorzubereiten oder Hausaufgaben zu machen.
15.00: Additum
Es gibt 2 Additas die Woche. Das bedeutet dass man an 2 Tagen zu dieser Zeit frei hat.(1 Tag sind Werkstätten oder Services)
Hier werden Vertiefungen zu dem Unterricht angeboten. Um ein paar konkrete Beispiele zu nennen: Programmierung in Informatik, Debatierclub, Theater, Internationaler Presseclub.
Die wahl dieser Additas ist weitgehend freigestellt. Man kann auch 4 Additas belegen.
16.30: Vesper
Hier gibt es jetzt Kuchen oder Donuts oder anderes Gebäck. Vesper wird allerdings manchmal wegens Zeitmangels missachtet.
16.45: SZ alias Studienzeit
Jeder Schüler der Unterstufe ist verpflichtet zur Studienzeit zu gehen. Diese findet im Schulhaus statt. Die Form der Studienzeit hat schon mehrmals gewechselt. Doch die jetzige Lösung ist, dass verschiedene Räume angeboten werden. Sammelräume, Experten- und Gruppenarbeitsräume. Jedem ist freigestellt in welchen Raum er geht.
18.15: Abendbrot:
Wieder was zu essen fragen sich jetzt Einige?Jo! So ist es. Das Angebot ist am Abend verschieden. Manchmal sogar Hamburger, manchmal Nudeln mit Tomatensauce, manchmal einfach nur Brot.
19.00: Freizeit/angebote
In dieser Zeit finden Kulturforen oder Freizeitaktivitäten statt. Wie zum Beispiel Tuniere oder normaler Sport. Man kann diese Zeit allerdings auch mal zum abhängen nutzen.
Jetzt ist der Tag fast vorbei. Es folgen nur noch stetige Vorbereitungen für den Unterricht oder Spaziergänge in der Stadt bis........
21.00: Hauszeit
Jeder Schüler muss zu dieser Zeit in seinem Haus aufzufinden sein.(Wohnblock mit bis zu 4 Etagen)
Es sollte auch Ruhe herrschen.....
21.30:Nachtruhe
hm......Definition für Nachtruhe: Man muss sich so leise verhalten, dass der Zimmernachbar schlafen kann, sowie der Rest des Internates. Sprich: Man sollte schlafen, was nach einem so langem Tag auch empfehlenswert ist.
Ich habe hier einen komplett Ausgebuchten Tag beschrieben der aber keinerlei Seltenheit ist. Man muss sich seine Zeit geschickt einteilen, sodass man nicht nur eine Stunde Freizeit am Tag hat.(was gut vorkommen KANN)
Was ist anders???
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Das wollen nun viele wissen. Doch mit einem Wort oder Bericht wird das nicht zu schreiben sein. Wir fangen aber mit dem Unterricht. Ich werde nicht alzu konkret berichten.
Der Unterricht ist so spannend und abwechslungsreich wie möglich gestaltet. Doch nicht immer gelingt dies. Es ist von Lehrer zu Lehrer, von Schüler zu Schüler unterschiedlich.
Um etwas vornweg zu nehmen: Wenn sich ein Schüler dermaßen in einem Fach langweilt, dann hat er die Möglichkeit einen lernvertrag abzuschließen. Bei diesem bekommt er ein großes Projekt, fast wie eine Forschungsarbeit, dass er dann der Klasse präsentieren muss.
Mein kann eindeutig sagen, dass das Lehrer-Schülerverhältniss besser ist als an normalen Schulen. Es wird oft gemacht, dass ein Mentor für sein Haus kocht oder das Ausflüge unternommen werden, oder dass man sich ernst mit dem Lehrer unterhält. Besonders erwünscht ist dies über schulische Probleme.
Auch die Art zu lernen unterscheidet sich in vieler Hinnsicht. Es werden sehr viele technische Geräte benutzt. Es gibt nicht wirklich Hausaufgaben. Man sieht es als selbst verständlich dass der Schüler sich auf den Unterricht vorbereitet. Schon Schüler der 7. Klasse arbeiten 1 stündige Vorträge aus und dies nicht zu selten. Es wird immer von Schülern das Frühkonzil geleitet. Es gibt eine ausgeprägte Schülerzeitung so wie eine neulich gegründete Schüler-Cafeteria.
Das Internat:
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Das ist vieleicht der schwierigste Teil der ganzen Geschichte. Nach einem Jahr kennt auf st. Afra jeder die kleinen Makken des anderen. Da muss man im Laufe der Zeit die Makken des Anderen akzeptieren und das fällt besonders den Jüngeren sehr schwer. So kann es zu großen Konflikten kommen die einfach manchmal über den Kopf eines Kindes hinauswachsen.(es ist so). Das Internat in Afra ist sehr wichtig, da man sonst kein soziales und demokratisches Zusammenleben lernen würde. Die Lehrer-Schüler, Schüler-Schüler, Lehrer-Lehrer beziehung wäre auch eine ganz Andere.
Das besondere sind die Mentoren. Die Mentoren sogen für ihr Haus und müssen manchmal dafür gerade stehen wenn das Haus Mist gebaut hat, dann ist manchmal der Mentor natürlich mit verantwortlich. Man hat auch einen Gymnasialen Mentor. Dieser unterschreibt die Arbeiten und kümmert sich um die Noten.
Und was bringt das?
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Ok. Mit diesem Satz jetzt werde ich wohl fast jeden Schüler in empören versetzen. Das kann nicht sein! werden sie rufen. ^^". Aber ja: Die Schule macht einfach nur Spaß und man lernt in st. Afra einfach nicht nur schulischen Stoff sondern auch Sachen fürs Leben. Manchmal fällt es einem sogar fast schwer wieder in die Ferien zu reisen. Die Lernmethoden sind lockerer aber schwerer. Die Arbeiten werden flexibel gestaltet und sturen Leistungskontrollen werden oft durch informative und manchmal auch sehr lustige Präsentationen oder Vorträge ersetzt. Nicht nur die Leistung ist wichtig sondern auch wie man sie rüber bringt.
Ich denke dieser Satz war auch mein Fazit. Ich muss sagen dass diese Meinung meine ist. Ich bin auf st. Afra in der 7. Klasse.
Falls es noch Fragen gibt, was ich vermute, dann bitte stellt sie als Kommentar, damit ich sie in dem Bericht ergänzen kann.
Ende.