Über sich:Bei jeder Bewertung von "hilfreich" und darunter erwarte ich einen Kommentar und der Satz ...
Mitglied seit:07.04.2004
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 45 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich möchte nun über einen weiteren Geniestreich der Filmgeschichte berichten: „Enemy of the state“, deutscher Titel: „Der Staatsfeind Nr. 1“
Die Zusammenfassung der Story:
da ein republikanischer Abgeordneter im US-Bundesstaat Maryland nicht für ein Überwachungsgesetz stimmen will, wird er unter der Aufsicht von dem hohen NSA-Agenten Reynolds (Jon Voight) hingerichtet. Es sollte durch die CNN als natürlicher Tod dargestellt werden.
Eins hatte der Plan allerdings nicht berücksichtigt: ein Naturphotograph war zufällig in der Nähe und seine Kamera nahm den Mord auf.
Dies bekam die NSA schnell raus und begann, ihn zu überwachen und sein Telefon dauerhaft abzuhören.
Er kopierte das Video und wollte dieses zu seinem Freund bringen, der als Zeitungsredakteur tätig war doch während seiner Flucht wird er überfahren und stirbt.
Das Video gibt er in einem unbeobachteten Moment dem Staatsanwalt Dean (Will Smith), den er zufällig trifft. Dieser untersucht völlig unabhängig davon einen Fall, der den italienischen Mafiaboss Pentarro betrifft.
Durch Brill, den er nie persönlich trifft, erhielt Dean ein Video, welches ein Gesetzverstoß Pentarros klar verdeutlicht – Pentarro macht Dean klar, dass er ihn töten wird falls er im Laufe einer Woche nicht herausfindet, wer die Kopie gemacht hat.
Doch als die NSA herausfindet, dass Deane – ohne eigenes Wissen, was die NSA wiederum nicht wissen kann – im Besitz des Videos ist, fangen sie an, ihn abzuhören und auf Schritt und Tritt zu überwachen, zudem tauchen in Zeitungen Bilder von ihm und seiner Ex-Freundin auf, daraufhin wird er von seiner Frau zur Flucht gezwungen. Er ist verwanzt, seine Kreditkarten sind gesperrt, Agenten befinden sich immer in seiner Nähe, seine Ex-Freundin wird umgebracht um ihm den Mord anzuhängen – doch als er den bestens organisierten, mürrischen Ex-NSA-Agenten Brill (Gene Hackman) kennen lernt, kommt alles anders…
Eigene Meinung:
ich persönlich liebe diesen Film! Natürlich vordergründig aufgrund der tollen Action-Szenen, doch auch bietet dieser Film eine sehr anspruchsvolle Story. Der Film beginnt schon sehr spannend mit dem Mord an den Politiker – und der Spannungsbogen erhöht sich praktisch von Minute zu Minute. An einigen Szenen bekam ich richtige Gänsehaut.
Wie gesagt, der Film ist von der ersten bis zur inklusive letzten Szene richtig fesselnd! Die Idee ist meiner Ansicht nach doch recht neu, geklaut wurden lediglich einige Szenen. Besonders spannend fand ich u.a. die Szenen im Tunnel als die Agenten Deane verfolgten oder auch die im Hotel als Deane seine Kleider wegwerfen wollte weil diese verwanzt waren – doch die NSA-Agenten ließen ihm dafür nicht viel Zeit – ich zitterte richtig mit!
Die Action kommt alles andere als zu kurz, besonders am Ende – es gibt einige tolle, allerdings eher wenige Schießereien, Explosionen und sehr viele Verfolgungsjagden.
Das Bild und die Kameraführung sind bei diesem Film besonders zu loben, die Bilder sind außergewöhnlich toll gelungen!
Schauspieler:
besonders Gene Hackman war in diesem Film toll, er spielte den ungemütlichen aber hilfsbereiten und sehr aktiven Brill sehr gut und höchst überzeugend. Will Smith spielt ordentlich, kommt aber an seine Leistung in ID4 meiner Ansicht nach nicht ran. Jon Voight (der in Pearl Harbor sogar die Ehre hatte, den US-Präsidenten zu spielen) spielt den Bösewicht auch gut dar. Überzeugend war auch Regina King, die die temperamentvolle und sich für Politik interessierende Ehefrau vom Deane spielte.
Weiteres:
Dieser Film zeigt, wie die Geheimdienste in den USA und in Europa in der Lage sind, unser Leben mehr oder weniger nach ihren Vorstellungen zu gestalten, uns bis ins kleinste Detail zu kontrollieren, die Presse auf uns zu hetzen. Verdeutlich wird das noch weil Deane überhaupt nicht wusste worum es geht und zudem legte er sein ganzes Leben lang Wert darauf, legal zu handeln … es hat nichts genützt.
Fazit:
Unsere Handlungen sind wohl nicht frei!
Ein richtig guter Film, deshalb die Höchstwertung!
Man könnte den Bericht aber auch etwas kürzen und sagen: es muss ein genialer Film sein. Warum? 1. Produzent Bruckheimer ist ein Meister in Sachen tolle Action und geile Special-Effects. 2. Regisseur Tony Scott (Spy Game) ist ein Meister in Sachen spannende Story. 3. Will Smith ist ein guter Schauspieler.
Ach mensch eh, nimmst am Anfang die ganze Spannung raus, warum man die Leiche im See hatte - und, warum man auf Will Smith kam ... zum Glück müsste so ziemlich jeder Mensch, in Europa und Nordamerika, den Staatsfeind schon gesehen haben.
24.10.2004 21:09
Fand den Film echt gut, Will Smith ist echt ein guter Schauspieler....Echt guter Bericht, weiter so....(sh) Lieben Gruß Tom
24.10.2004 09:07
Ach mensch eh, nimmst am Anfang die ganze Spannung raus, warum man die Leiche im See hatte - und, warum man auf Will Smith kam ... zum Glück müsste so ziemlich jeder Mensch, in Europa und Nordamerika, den Staatsfeind schon gesehen haben.
24.10.2004 03:38
Irgendwie hat der Film bei mir Paranoia erzeugt. Gruß, Claudia.