Warmwasser: Elektrisch oder durch Öl
07.02.2009
Pro:
Kurze Wege; kleiner Kasten
Kontra:
Leider kurze Lebensdauer
Empfehlenswert:
Ja
 hartmann61
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:4
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Seit 1993 bereite ich in unserem Haus Warmwasser mittels eines Durchlauferhitzers von Stiebel auf. Während des Baues unserer Heizung stand ich vor der Entscheidung, das Warmwasser mittels Öl oder Strom aufzubereiten. Die Entscheidung fiel auf Strom, da die Kosten für den Transport des warmen Wassers zu den Entnahmestellen zu hoch gewesen wären. Wir wohnen in einem alten Bauernhaus, so daß der bauliche Aufwand zu hoch und die Wege zu weit gewesen wären. Außerdem erschien es mir nicht logisch, ständig warmes Wasser vorzuhalten. Eine genaue Gegenüberstellung machte ich jedoch nicht. Grundsätzlich sollte jeder bedenken: - Wie weit ist der Weg zwischen Aufbereitung und Entnahme ? - Soll eine Ringleitung instaliert werden, in der das Wasser zirkuliert. Vorteil: Sofort warmes Wasser; keine Verluste bis das warme Wasser an der Entnahmestelle ankommt. Nachteil: Wärmeverluste; hoher Instalationsaufwand - Gegenüberstellung der Kosten eines elektrischen Warmwasserauf- bereiters und eines Warmwassertankes (betrieben durch Öl). Eventuelle Wartungskosten bedenken, da der Ölbrenner das ganze Jahr läuft. Grundsätzlich sind wir mit der Warmwasseraufbereitung durch Stiebel zufrieden. Wir benutzen einen DHB E SL 24KW. Dieser wird elektronisch gesteuert. Die Krux aller elektrischen Geräte ist, daß diese keinen Warmwasserspeicher besitzen (logisch) und damit bei einer gewollten Änderung der Temperatur träge reagieren. Das heißt: je mehr Personen im Haushalt Warmwasser entnehmen, desto öfters muß man mit Temperaturschwankungen rechnen. Dies ist vor allem während des Duschens unangenehm. Dies ist auch für mich der größte Nachteil dieser Geräte. Wenn dann noch im Haus der Wasserdruck schwach ist, vergrößern sich diese Schwankungen noch. Dies kann leicht geprüft werden, in dem zum Beispiel ein Wasserhahn aufgedreht wird. Ein zweiter wird später aufgedreht. Wenn der Druck am ersten mercklich nachläßt, kommt es dann während des Duschens zu argen Temperaturschwankungen. Generell nicht empfehlen kann ich Geräte der 1. Generation bzw. hydraulisch gesteuerte Geräte. Dies reagieren überaus träg. Ich empfehle zunächst, die Infos über Stiebel im Internet abzurufen. Dort gibt es eine gute Übersicht über alle Geräte (stiebel-eltron.de).
Dringend empfehle ich eine Preisrecherche. Mein Gerät (DHB-E-18/21/24) war zwischen 350,00 und 485,00 € zu haben. Bei 350,00 verschlug es selbst unserem Elektriker die Sprache. Er bekommt dieses als Fachwerkstatt nicht preiswerter. Übrigens habe ich das Gerät selber montiert (Wasser) und der Elekriker nur die Anschlüsse, da die Lage aller Anschlüsse fast identisch geblieben ist. Dies ist eine gute Sache, da vor allem keine aufwändigen Klempnerarbeiten anfielen.
Leider mußten wir jetzt schon das 3. Gerät einbauen - das seit 1993. Das erste hatte einen Fehler nach 3 Jahren - welchen selbst der Elektriker nicht erklären konnte. Das 2. Gerät: Elektronik machte schlapp. Jetzt hoffen wir mal, daß das neue Gerät etwas länger hält.
Wegen der kurzen Lebensdauer nur 3 Sterne.
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07.02.2009 23:15
Ich habe einen elektronisch geregelten Durchlauferhitzer von Stiebel-Eltron im Bad, und der arbeitet seit drei Jahren störungsfrei. Ich würde allerdings nicht auf die Idee kommen, Küche und Bad an ein und dasselbe Gerät anzuschließen.