Stirb langsam 1

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Now I have a machine gun. HO! HO! HO!

5  06.07.2001

Pro:
Willis, Rickman, Kameraarbeit, tolle Schußwechsel

Kontra:
gibt's nicht !

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Humor

Spannung

Action:

Romantik:

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HansGruber

Über sich: "Was ihm fehlt ist ganz eindeutig: Dieser Mann ist ohne jedes Vertrauen!" Wer weiss aus we...

Mitglied seit:04.07.2001

Erfahrungsberichte:179

Vertrauende:63

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 58 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

STORY:

Der New Yorker Cop John MacClane (Bruce Willis) fährt über Weihnachten zu seiner Noch-Ehefrau Holly Gennarro (Bonnie Bedelia) auf die Weihnachtsfeier ihres Bosses Masahiro Takagi, die im Nakatomi-Tower von L.A. stattfindet.
Als sich MacClane mit Holly mal fünf Minuten
"vernünftig" über ihre Beziehung unterhalten will, fliegen gleich die Fetzen, er wird patzig und sie verzieht sich angefressen wieder zur Party.
Derweil steigen ein knappes Dutzend Terrorristen in das Gebäude ein, um sich die 670 Mio. $ zu krallen, die im hauseigenen Tresor schlummern. Ihr Anführer ist der eiskalte Edel-Gangster Gruber (Alan Rickman).
So nehmen sie die Partygäste als Geiseln, komplimentieren Mr. Takagi per Kopfschuss hinaus und machen sich an das Knacken des Tresors - dumm nur, daß sie MacClane übersehen haben!
Als dieser merkt, was los ist, schnappt er sich - mittlerweile in Unterhemd und barfuß - seine Baretta und zieht los, um Hilfe zu holen. Die kommt dann auch in Form eines sehr gut genährten Streifenpolizisten (Reginald VelJohnson), der auf den ersten Blick nicht wie die personifizierte Rettung aussieht, sich aber im Laufe der Belagerung (im Laufe der Geiselnahme treffen etliche Polizeikräfte ein) als der einzige erweist, der MacClane vertraut und in der Lage ist, das Geschehen richtig einzuschätzen.
Während die Beamten vor dem Gebäude sich mit Kompetenzgerangel aufhalten, dezimiert MacClane die Terrorristen fein saüberlich nach der 10-kleine-Negerlein-Methode und schnappt sich die wichtigen Sprengzünder, mit denen die Terrorristen das Gebäude zu klump sprengen wollen.
So läuft alles auf den ultimativen Showdown zwischen MacClane und Gruber hinaus...

Regisseur John McTiernan zählt vielleicht nicht zu solchen Hollywood-Legenden wie Coppolla oder Scorsese, aber zumindest hat er sich jede Menge Respekt verdient. Mit "Die Hard" revolutionierte er das Actionfach, erfand quasi das Einer-gegen-alle-Genre und schaffte es mit nahezu unbekannten Darstellern einen Kassenknüller und modernen Klassiker zu kreieren.
Danach wechselten sich bei dem ehemaligen Werbefilmer Licht und Schatten ab; der packende U-Boot-Thriller "Jagd auf Roter Oktober" und der dritte Teil der "Die Hard"-Serie (der spielte knapp 380 Mio. Dollar ein!) waren ebenfalls sehr erfolgreich. Auf der anderen Seite drehte er den ersten richtigen Arnie-Flop "Last Action Hero", das mäßige Remake "Die Thomas Crown Affäre" (im Original noch mit Steve McQueen; in der Neuversion spielte der geleckte Pierce Brosnan die Hauptrolle) und verkrachte sich mit Autor Michael Crichton bei der Verfilmung desen Romans "Der 13. Krieger".
Vorraussichtlich im September 2001 wird sein neuester Film in die deutschen Kinos kommen. Wieder ein Remake, diesmal wagt er sich an den Science-Fiction-Klassiker "Rollerball" (1974 von Norman Jewison gedreht) mit LL Cool J und Chris Klein in den Hauptrollen.
Vielen verhalf der Regisseur zum Durchbruch:
Mit dem holländischen Kameramann und späteren Regisseur Jan DeBont (Twister, Speed) drehte er "Die Hard" und "Jagd auf Roter Oktober; 1987 verhalf er Arnold Schwarzenegger zur Steigerung seines Marktwertes, als dieser einen mühsamen, aber an den Kinokassen sehr erfolgreichen Kampf gegen den "Predator" führen mußte. Und Bruce Willis bescherte er den berühmten Superstar-über-Nacht-Status.

Willis hatte zuvor Auftritte in der Blake-Edwards-Komödie "Blind Date" und der TV-Serie "Das Model und der Schnüffler" zu verbuchen, aber von einer Hollywood-Größe war er noch weit entfernt. Dann wurde er zum Helden im verschwitzten und blutigen Unterhemd (mit den 5 Mio. § Gage war er keinen Pfennig überbezahlt), drehte in den 90ern über 20 Filme und zählt heute zu den ganz großen im Film-Business.
Aber Willis ließ sich nicht auf das Heldenimage festlegen; so spielte er den Boxer in "Pulp Fiction", den Detective in "The Sixth Sense" und den Karrieremann in der Disney-Komödie "The Kid".
Demnächst soll angeblich "Die Hard IV" gedreht werden (Willis soll 25 Mio. $ bekommen). Ob das aber angesichts der derzeitigen Situation in Hollywood wirklich zustande kommt, ist mehr als fraglich.

Hervorzuheben ist auch Bad Guy Rickman. Der Brite spielte davor hauptsächlich am Theater und wurde wie Willis plötzlich international bekannt. Er gab auch den Bösewicht in Kostners Robin-Hood-Version, in dem Aussie-Westren "Quigley, der Australier", spielte den Titelhelden in dem Kostümdrama "Rasputin" und zeigte mit der Kirchenverarsche "Dogma" von Kevin Smith, daß er auch brüllend komisch sein kann.

Fazit: Mit Willis, Regisseur McTiernan und Produzent Joel Silver kamen alle zusammen, die für gute Action stehen. Das Ergebnis läßt keine Wünsche offen, und dem Zuschauer werden während der zweistündigen Achterbahnfahrt keine Ruhepausen gegönnt. Dabei bietet der Fillm nicht nur vordergründige Action; im Vorbeigehen werden auch das FBI, die Staatspolizei und das LAPD für ihre Unfähigkeit und die amerikanischen Medien für ihre skrupellose Berichterstattung abgewatscht.
Kleiner Tipp - ruhig mal das englisch-sprachige Original ansehen: Die Terrorristen sprechen deutsch mit englischem Akzent, Jack Gruber heißt auf einmal Hans, Willis ist im Original noch cooler und aus dem berühmten Schweinebackespruch wird plötzlich "Yippiekayeei, Motherf***er!"
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Marillchen

Marillchen

25.07.2003 18:54

da hätte ich echt alles drauf verwettet, das dein 1. bericht über stirb langsam 1 ist ;-) toller bericht das mit hans gruber und jack gruber ist mir auch aufgefallen*g*

Rozzo

Rozzo

24.01.2003 13:41

Das einzige Blöde an dem Film ist, dass am Ende der eigentlich schon tote Bösewicht (wer überlebt ein Aufhängen an einer Kette) nochmal kommt und rumballert. Ansonsten ist auch dieser Film Volksgut und über jede Kritik erhaben...Grüße, Rozzo.

Eichohrkatz

Eichohrkatz

07.12.2001 00:27

Klasse Bericht und toller Einstand! Ich hatte schon stark vermutet, dass du deinen Nickname aus diesem Film hast... Der Film gehört im Bereich Action zu meinen Lieblingen und wird sicherlich bald einen Platz in meiner noch sehr rudimentären DVD-Sammlung finden. Ich fand Alan Rickman als Oberschurken einfach klasse, und auch Willis war wirklich gut. Ein Film, den man wirklich gesehen haben sollte.

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  1. rettchen
  2. Veedra
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