Störtebeker Festspiele Rügen

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Störtebeker Festspiele Rügen

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... Mit diesen Worten endet annähernd jedes Jahr im Sommer zwischen Anfang Juli und Anfang September jede Vorstellung der Störtebeker Festspiele. Seit nunmehr 14 Jahren existieren die Störtebeker Festspiele in Ralswiek, nahe der Kreisstadt Bergen, auf Rügen. Diese Freilichtveranstaltung hat ... Bericht lesen





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"Gottes Freund und aller Welt Feind!"
Erfahrungsbericht von ATB-Fan über Störtebeker Festspiele Rügen
16.08.2007


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Super Kulissen, gute Schauspieler, guter Mix aus Action und Handlung
Kontra: Lippis Gesangseinlagen, teils unverschämte Imbisspreise

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

... Mit diesen Worten endet annähernd jedes Jahr im Sommer zwischen Anfang Juli und Anfang September jede Vorstellung der Störtebeker Festspiele.

Seit nunmehr 14 Jahren existieren die Störtebeker Festspiele in Ralswiek, nahe der Kreisstadt Bergen, auf Rügen.
Diese Freilichtveranstaltung hat sich über die Jahre zu einem der großen Besuchermagneten auf Deutschlands größter Insel gemausert. Das spricht für sich und die Qualität der "Theaterstücke", die 1993 ihre Premiere in Ralswiek in ihrer jetzigen Form hatten.

Im oben genannten Zeitraum beginnt jede Woche von Montag bis Samstag ab 20.00 Uhr die Vorführung über den "Robin Hood der Meere" und seinem Kampf für mehr Gerechtigkeit in Mecklenburg und Vorpommern Ende des 14. Jahrhunderts.


Was erwartet den interessierten Zuschauer?

So gesehen eine ganze Menge!
Action, Spannung, Humor und nicht wenig Ironie, ein wenig Romantik, jedes Jahr neue und noch waghalsigere Stunts vor sehr schönen Kulissen und ein wunderbares Feuerwerk nach jeder Veranstaltung.
In einem 4- bis 5-Jahreszyklus wird eine neue Geschichte um Klaus Störtebeker erzählt, die am Ende des Zyklusses immer wieder mit der Begegnung mit dem Henker endet.
Diese fortlaufenden Episoden werden aber jedes mal anders erzählt und immer wieder kommen neue Geschichten hinzu. Wiederholung also ausgeschlossen!
In diesem Jahr beginnt so ein neuer Zyklus. In dieser Festspielsaison bis zum 8.9.2007 wird in dem Stück "Verraten und Verkauft" erzählt, wie Klaus von Alkun, Sohn eines alten Schlossbesitzers, in seine Heimat zurückkehrt, in der Gegend von Barth zu seinem Namen Störtebeker kommt und den Vitalienbrüdern beitritt.

Was den Inhalt der Vorstellung angeht, möchte ich so wenig wie möglich vorwegnehmen, falls jemand von den hiesigen Lesern sich das Stück noch anschauen möchte.

Ich kann nur soviel sagen, dass die Handlungen jedes Stückes sich nicht streng am historischen Vorbild orientieren. Wer genaueres über den wahren Hintergrund der Vitalienbrüder erfahren möchte, dem lege ich die Seite www.stoertebeker.de ans Herz. Hier erfahrt ihr (fast) alles rund um die Festspiele und auch etwas über die wahren Begebenheiten der Vitalienbrüder im 14. Jahrhundert.
Wer glaubt, die Festspiele lassen den Zuschauer in die wahre Biografie von Störti eintauchen, wird enttäuscht. Zeugnisse über sein Wirken existieren nur wenige, vielmehr ranken sich viele Mythen um ihn. Auf letzteren bauen dann auch die Stücke auf. Zwar werden Schauplätze der Hansezeit mit einbezogen und auch Konflikte, wie sie damals im Ostseeraum zwischen Dänemark, Schweden und den Hansestädten existierten mit in die jeweiligen Stücke eingeflochten, aber historisch korrekt wird längst nicht alles dargestellt.
Im Großen und Ganzen stört dies nur nebensächlich. Es zählt die Unterhaltung und die Show - und die stimmen auch!

Das Programm für 2008 steht auch schon fest. Unter dem Titel "Der Seewolf" geht Klaus Störtebeker nächstes Jahr in der Zeit vom 21. Juni bis zum 6. September auf Kaperfahrt. Das Titelbild für die Vorstellung verspricht ein noch actiongeladeneres Bühnenprogramm als es dieses Jahr der Fall ist.

Etwas über die Darsteller:

Insgesamt sind dieses Jahr 120 Schauspieler, 30 Pferde, Greifvögel und 4 Schiffe bei dem Stück zu bewundern. Viele der Schauspieler und Statisten kommen von Rügen.
Noch heute sind auch einige Schauspieler der ersten Stunde mit von der Partie. Der "Ur-Störti" Norbert Braun tritt dieses Jahr in der Rolle des Kielburg auf, nachdem er 2001 das letzte mal vom Henker einen Kopf kürzer gemacht wurde. Danach hatte ich nix mehr über ihn in den Medien gehört.
Seine Nachfolge übernahm der aus dem TV bekannte Schauspieler Sascha Gluth (Pfarrer/Pastor im "Frauenknast"). Von Anbeginn dabei ist Dietmar Lahaine in der Rolle des Goedeke Michels. Dieser war stets ein guter Freund von Störtebeker. Er hat zwar eine große Klappe, aber ein gutes Herz für die, die ihm wohlgesonnen sind.
Leider nicht mehr dabei ist Mircea Krishan, der über die Jahre Bischöfe, Bürgermeister, Schatzmeister oder andere hohe Tiere spielte. Durch seine flapsige Art avancierte er zum Zuschauerliebling, dessen Rolle dieses Jahr Hans-Jörg Fichtner als Probst übernahm. Er versucht zwar an seinen Vorgänger anzuknüpfen, jedoch für Stammgäste wird die Kluft zwischen beiden am deutlichsten.
Zu guter letzt, oder doch besser zum Leidwesen einiger (u.a. ich), tritt dieses Jahr auch wieder Wolfgang Lippert als Balladensänger auf. Über seine Gesangskünste gehen die Meinungen arg auseinander. An einigen Tagen kommt tosender Applaus zu seinen Liedern, an anderen wiederum hört man richtig den verhaltenen Höflichkeitsapplaus.
Vielleicht sollten der Regisseur und der Intendant da mal über einen Wechsel oder gar Ausschluss von Lippi nachdenken.

Ich selber konnte mir die Premiere anschauen und mittlerweile arbeite ich hin und wieder im Imbiss mit, sodass ich von der Show einiges mitbekomme. Auf Dauer geht mir Lippi mit seinem Gesang auf die Nerven und es gibt weiß Gott wesentlich bessere Sänger, die die Themen besser rüberbringen können. Aber das ist Geschmackssache.

Wichtig zu erwähnen wäre noch der Berufsfalkner Volker Walter, der auch für eine spektakuläre Flugeinlage eines Adlers während der Show verantwortlich ist.
In der Vorstellungssaison kann man entweder um 11.00 Uhr für 3 Euro oder um 18.00 Uhr (nur in Verbindung mit Karten für die Vorstellung) sich die Greifvogelshow mit Erläuterungen über Biologie und Lebensweise anschauen. Am beeindruckensten fand ich den Weißkopfseeadler, wenn er majestätisch seine Bahnen über der Bühne zieht.


Kommen wir zum Essen:

Wer schon sehr zeitig in Ralswiek ist und kulinarisch auf der Festwiese nicht fündig wurde, kann im neu aufgebauten Gasthaus "Zum Störti" einkehren. Nachdem dieses letztes Jahr in der Festspielsaison inkl. Garderoben und Technikräumen abbrannte, wurde es vollkommen neu aufgebaut. Außen hui, innen meiner Meinung nach pfui. Das mittelalterliche, rustikale und gemütliche Ambiente ist leider einer großen Freitreppe und einem 2-geschossigem Restaurant mit Innenhof gewichen. Die Treppe sieht zwar imposant aus, aber der Charme des alten "Störti" hatte etwas für sich.
Hier gibt es von Suppe, über Schnitzel aller Art, Fleisch und Fischgerichten alles, was das Herz begehrt. Die Preise bewegen sich im heutzutage üblichen Rahmen für Gaststätten, also von rund 3 bis etwa 12 Euro pro Gericht.
Auf dem Bühnengelände gibt es auch sehr viele Imbissmöglichkeiten. Das Angebot reicht von Pommes, Schnitzel, Brat- und Bockwurst, über Hähnchenflügel, Fischbrötchen und -stäbchen bis hin zu Eis, Popcorn, Erbsen- oder Fischsuppe. Auch viele warme und kalte, sowie alkoholhaltige und -freie Getränke werden angeboten.
Das alles darf natürlich in die Zuschauerränge mitgenommen und während der Vorstellung auch gegessen werden.
Pünktlich mit dem ersten Einlass um 17.30 Uhr sind auch die Imbissbuden geöffnet.
Ich will uns hier nicht rühmen, aber die Bedienung erfolgt grundsätzlich höflich und ist auch sehr schnell, sodass auch in der 25-minütigen Vorstellungspause jeder seinen Imbiss bekommt.
Diese gute Kritik kam übrigens zu Beginn der Saison auch von der Ostsee-Zeitung, als diese die Freiluftveranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern verglich.


Der Service:

Bei den Störtebeker-Festspielen merkt man als Besucher, dass die Veranstalter nur das beste für und vom Kunden wollen.
Der Einlass erfolgt sehr zügig trotz großem Besucherandrang. Die Ordner helfen unter anderem Behinderten und Rollstuhlfahrern beim Finden der Plätze bzw. des separaten Zuschauerrangs in direkter Bühnennähe.
Im Notfall ist auch ein Team zur ambulanten Behandlung der Besucher vor Ort.

Auch ist das restliche Angebot vielfältig.
Nissan, einer der Hauptsponsoren, hat einen kleinen Showroom auf dem Gelände mit den aktuellen Fahrzeugen.
Als Merchandising-Artikel kann man für 3 Euro ein Sitzkissen und für 2 Euro einen Regenponcho kaufen.
Letzterer ist auch nicht günstiger an den Imbissbuden zu erwerben, jedoch ohne Aufdruck.
Wer T-Shirts, Pullover, Spielzeugschwerter und sonstige Artikel rund um Störti erwerben möchte, wird auch auf dem Gelände fündig.
Programmhefte, DVDs, CDs, Videos und hin und wieder ein Autogramm eines Schauspielers kann man erwerben, bzw. mit Glück ergattern.
In allen Belangen merkt man aber, dass viel Geld für den Namen "Störtebeker" bezahlt wird.


Die Anreise:

Ihr habt verschiedene Möglichkeiten der Anreise.
Am einfachsten ist es mit dem eigenen Auto hinzufahren. Direkt an der B 96 nach Sassnitz befindet sich am Abzweig Ralswiek ein großer kostenloser Parkplatz. Der Fußweg zur Bühne dauert rund 20 Minuten, mit der Bimmelbahn ist man in 5 Minuten unten.
Ein weiterer Parkplatz findet sich einen Abzweig eher. Hier biegt ihr links nach Jarnitz ab, folgt der Straße bis zum Ende, biegt dann nochmal rechts ab und prompt werdet ihr auf den ebenfalls kostenlosen Parkplatz gelotst. Keine Bange bei der engen Straße, die euch den Eindruck gibt, als wenn ihr in der Pampa seit; einfach immer der Nase nach.
Von hier dauert es rund 10 Minuten zu Fuss durch den Wald und Park, bis ihr die Bühne erreicht. Da alles gut ausgeschildert ist, kann man sich gar nicht verlaufen. Wenn doch, dann einfach an die Massen ranhängen, die wissen schon, wo es langgeht ;)
Eine Karte zur Anreise findet Ihr auf der Internetseite.

Wer die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen möchte, kann auch mit den speziellen "StörtebekerBussen" des RPNV fahren. Diese starten einmal auf Mönchgut bzw. in Sassnitz und sammeln an den üblichen Haltestellen die Besucher ein. Ausstieg erfolgt direkt in Ralswiek rund 200 Meter vor der Bühne.

Bahnreisende fahren sinnvollerweise bis Bergen und steigen dort am besten auf einen der Shuttlebusse um, die vom Busbahnhof (rund 200 Meter vom Bahnhof entfernt) abfahren.
Bis Lietzow mit dem Zug und von dort mit dem Bus zurück nach Ralswiek halte ich für unsinnig! Erstens fährt kein Shuttlebus von dort und Taxistände gibt es auch nicht!

Wer es ganz ausgefallen haben möchte, hat auch die Möglichkeit mit der Fähre über den Großen Jasmunder Bodden anzureisen. Besucher von der Halbinsel Wittow können ab Breege die Fähre nehmen, fahren in den Ralswieker Hafen und werden von dort auch wieder abgeholt und zurückgebracht. Nach der Vorstellung ist Eile geboten. Bereits 10 Minuten nach dem Feuerwerk legt die Fähre schon wieder ab.


Die entscheidende Frage wie immer zum Schluss: Was kostet der Spaß?

Damit wir uns nicht falsch verstehen, das Vergnügen ist nicht billig.
Die Preise fangen in der ersten Platzgruppe bei 26,-€ pro Erwachsenen und 21,-€ pro Kind (bis 15 Jahren)an.
Die zweite Platzgruppe ist jeweils 3 Euro günstiger (23€/18€) und die dritte Platzgruppe wiederum 3 Euro billiger als die zweite (20€/15€).
Der erste Rang kostet für einen Erwachsenen 17,-€ und pro Kind 12,-€.
Alle genannten Platzgruppen und der erste Rang sind nummeriert, d.h. ihr bekommt Platzkarten.
In diesem Bereich gilt auch für Gruppen ab 21 Personen eine 10-prozentige Ermäßigung bei Vorauszahlung.

Im zweiten Rang, der nicht nummeriert ist, kommt ihr etwas günstiger weg.
Ein Erwachsener zahlt 12,-€ und pro Kind müsst ihr 10,-€ berappen.
Familien ab 5 Personen erhalten nur in diesem Rang Rabatt, sodass ein Erwachsener 10,-€ und pro Kind 8,-€ gezahlt werden müssen.
Gruppen ab 21 Personen müssen pro Erwachsenen 8,-€ und pro Kind 6,-€ auf den Tisch legen.
Wer sich obendrein zum Stück auch noch die Show "Könige der Lüfte" (Adlershow) anschauen möchte, darf pro Nase nochmals 3 Euro dazubezahlen.

Für alle Ränge und Platzgruppen gilt grundsätzlich, dass Kinder bis zum 4. Lebensjahr die Veranstaltung besuchen dürfen. Grundvoraussetzung ist aber, dass diese dann keinen eigenen Platz in Anspruch nehmen dürfen. Wer also sparen will, muss seinen Knirps auf dem Schoß sitzen lassen.

Wenn die Kosten für die Eintrittskarten dann überstanden sind, kommen noch einmalig 3 Euro für Bearbeitung und Porto dazu.

Ihr habt mehrere Möglichkeiten die Karten zu beschaffen.
Über die Webseite www.stoertebeker.de könnt Ihr die Preise auch noch mal einsehen und die Karten direkt über das dortige Reservierungssystem ordern. Der Spaß für eine Onlinebuchung kostet auch noch mal 50 Cent.
Weiterhin habt Ihr über die Hotline (03838/3 11 00) die Möglichkeit die Karten zu kaufen und auch Auskunft zu erhalten, wie es um die Auslastung steht. Somit könnt Ihr zur Not auch noch an der Abendkasse die Karten kaufen, bzw. die reservierten Karten dort abholen. Bei rund 9.000 Plätzen stehen die Chancen für Karten im 1. und 2. Rang nicht allzu schlecht.

Kommen wir zu den Imbisspreisen.
Der aufmerksame Leser wird diesen Kritikpunkt schon in der Negativzeile bei der Schnellübersicht gesehen haben. Wie ich schon erwähnte, arbeite ich zeitweise auch bei Störti im Imbiss und ich weiß wovon ich rede/schreibe.
Angefangen beim Pfefferminztee für einen Euro und Kaffee (0,2l-Becher) für 2 Euro, halte ich noch für in Ordnung. Jedoch von da an die Pommes für 2 Euro, Bier (0,4l) für 2,50 €, Kaltgetränke (0,5l-Flaschen inkl. Pfand) durchweg für 2,50€ und auch Schnitzel im Brötchen oder Chinapfanne für 3,50€ zu verkaufen, empfinde ich als dreist. Hier merkt man sofort, wo dem Kunden das Geld aus der Tasche gezogen werden soll, wenn schon keine Merchandising-Artikel den Besitzer wechseln.
Wer es ganz dicke hat, der kann sich auch noch eine Champagnerflasche für fast 50,-€ kaufen und an dem Abend leeren.
So gesehen nehmen viele Besucher die Preise entweder hin oder aber zahlen ein wenig zähneknirschend, wenn vor allem die Kinder Brezel, Pommes und etwas zu trinken haben wollen.
Wenn sich eine vierköpfige Familie also ein Abendessen am Imbiss gönnen möchte, sind ganz schnell mal 20,-€ futsch.

Da auch während der Vorstellung bei Regen es gar nicht gerne gesehen wird, wenn die Regenschirme aufgehen (verständlicherweise), werden die Leute gebeten sich doch bitte anderweitig vor Regen zu schützen. Somit sind die Gäste gezwungen, sich die Ponchos zu 2,-€ das Stück zu kaufen.

Wenn wir die Rechnung abschließen und von einer vierköpfigen Familie ausgehen, kann ich nur sagen: Wer die Störtebeker Festspiele besuchen möchte, sollte diese in seiner Urlaubskasse auch berücksichtigen. Für die Beispielfamilie können mit den Karten, Essen und eventueller Fahrt mit der Bimmelbahn (1,50€ pro Nase) für den einen Abend locker mal 150,-€ draufgehen. Wer also nur mal so ganz spontan dahinfährt, der braucht sich auch nicht wundern, wenn anschließend im Portemonnaie gähnende Leere herrscht.


Geheimtipp:

Viele Einheimische schauen sich immer gerne die Generalprobe an. Diese findet immer am letzten Tag vor der Premiere statt.
Die Eintrittspreise sind dann noch moderat. Ein Erwachsener zahlt 8,-€, Kinder weniger und die Plätze sind frei wählbar. Bei knapp 9.000 Plätzen hat man also die Qual der Wahl. Wer auf das Feuerwerk verzichten kann und dafür gerne die eine oder andere Unstimmigkeit im Stück entdecken möchte, ist hiermit gut beraten.


Fazit:

Im Endeffekt kann ich eine solide Empfehlung für einen Besuch der Störtebeker Festspiele aussprechen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis für die Vorstellung ist annähernd gut.
Der Erfolg und die damit verbundenen Besucherzahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Nicht umsonst kommen in jeder Saison zwischen 250.000 und 300.000 Besucher, um sich das Spektakel anzusehen.
Die Imbiss-Preise sind ein anderes Thema. Wie gesagt, ich empfinde sie als ziemlich abgehoben, aber für viele Besucher scheint es mittlerweile Normalität zu sein immer noch mehr zu bezahlen, als es eigentlich nötig wäre.
Somit ziehe ich wegen oben genannter Kritikpunkte einen Stern vom Topergebnis ab.

Veranstalterdaten:

Störtebeker Festspiele GmbH & Co. KG
Am Bodden 100
18528 Ralswiek

Auskunft und Kasse: 03838/3 11 00
Fax: 03838/3 13 19 2

www.stoertebeker.de


   

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Störtebeker Festspiele Rügen

Haupteigenschaften

Product Name First Letter: S

Category: Theater