Sub7 - Hacken ohne Vorkentnisse?
8. Jun 2001
Pro:
Einfache handhabung, auch für neulinge ohne Probleme einsetzbar
Kontra:
Illegal
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Benutzerfreundlichkeit
Stabilität:
mehr
 Mr.Hacker
Über sich:
Mitglied seit:04.06.2001
Erfahrungsberichte:8
Vertrauende:8
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 30 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo zusammen! Nachdem ich nun einen Artikel zu der Firewall „Biodata Sphinx“ geschrieben habe dachte ich es sei mal an der Zeit, ein Produkt der „Gegenseite“ zu beschreiben, eines der zahlreichen Tools aus der Hackerszene.
Bei Sub7 handelt es sich wohl um einen der berüchtigtsten Vertreter der Hackertools, auf jeden Fall aber um den bekanntesten und verbreitesten. Bei Sb7 handelt es sich um ein so genanntes „Trojanisches Pferd“ oder einfach nur „Trojaner“, das ist ein Programm das sich im Autostart eines Rechners einnistet und somit immer aktiv ist. Sobald der betroffene PC sich jetzt ins Internet oder ein anderes (lokales) Netzwerk einwählt, öffnet dieses Programm (auch als „server“ bezeichnet) einen Kommunikationsport der dazu gedacht ist, eine Verbindung zwischen dem infizierten Rechner und etwaigen „Angreifern“ (Clients) offen zu halten. Der Angreifer braucht den Server dabei gar nicht selbst auf dem PC seines Opfers zu installieren, das ausführen einer einzigen Datei die man bequem über das Internet verschicken kann reicht dazu schon. Wenn der server ordentlich konfiguriert ist, kann man sich die IP-Adresse das befallenen Rechners auch als email oder ICQ-Message zuschicken lassen, so dass man sofort Bescheid weiß wann der Rechner eines potentiellen Opfers online ist. Für Freaks die einfach nur drauflos hacken wollen hält Sub7 auch einen IP-Scanner bereit, das heißt das Programm ist in der Lage sämtliche mit dem Internet verbundenen Rechner auf geöffnete Ports hin zu untersuchen. Findet es einen solchen Port, kann man direkt auf den infizierten Rechner zugreifen und verfügt dort über sämtliche Funktionen die auch der Besitzer der gehackten Rechners hat; und sogar noch einige darüber hinaus: So kann man z.B. sämtliche Passwörter auslesen die auf diesem Rechner gespeichert sind, etwa die Zugangsdaten + Passwort für den Internetzugang. Besonders wenn es sich hierbei um Zugangsdaten der bekannten Anbieter T-Online oder AOL handelt kann das fatale Folgen haben, da der Hacker sich über diese Zugangsdaten einwählen kann und somit auf fremde Kosten surft. Des Weiteren verfügt SubSeven über die Möglichkeit, sämtliche Laufwerke des Rechners anzuzeigen und die dort gespeicherten Dateien auf den Rechner des Hackers zu kopieren, sie zu verändern oder gar zu löschen. Selbst ein voller Zugriff auf die Registry ist kein Problem. Doch damit ist das destruktive Potential des Programms noch lange nicht ausgenutzt, man kann noch eine Vielzahl an weiteren Optionen durchführen die mehr- oder weniger harmlos sind. Im lokalen Netzwerk mit Freunden macht es natürlich einen Riesenspaß auf diese Weise den Computer seines Gegenübers zu kontrollieren, im Internet ist ein derartiges Handeln (sofern nicht vorher abgesprochen) illegal und somit strafbar. Schutz vor Trojanern gewährleisten zum einen Virenscanner wie etwa das Antiviral Toolkit und Firewalls wie die Sphinx-Firewall. Der Virenscanner sorgt dafür, dass ein Trojaner erst gar nicht auf dem Rechner installiert werden kann, wohingegen eine Firewall dafür sorgt das ein eventuell bereits vorhandener, vom Virenscanner nicht gefundener Trojaner keinen Zugang zum Netz erhält. Doch weiter vom Programm selbst: Sub7 ist ohne weiteres dazu in der Lage, einen gehackten Rechner vollständig zu zerstören. So kann man z.B. nicht nur Dateien runter- sondern auch hochladen und ausführen, auch das aufspielen von Viren ist so kein Problem.
Deshalb sollte man sich lieber 3 Mal überlegen ob man im Internet auf Suche nach Opfern begeben sollte – es macht vielleicht Spaß, aber wenn man erwischt wird kann man sich auf empfindliche Strafen gefasst machen. Ich hoffe doch ihr könnt mit meinem Artikel etwas anfangen, wenn es noch Rückfragen geben sollte kommentiert doch bitte meinen Bericht, ich werde ihn dann ggf. bearbeiten und zu diesen Fragen Stellung nehmen!
Gruß, Chris
ps: Meine Bewertunug ist nur deshalb "sehr schlecht" weil es sich bei diesem Programm um ein illegales handelt, von der Funktionsvielfalt ausgehend müsste hier mit einem "gut" bis "sehr gut" gerechnet werden.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
|
|
29.09.2003 20:37
ich finde, dass Sub7 ein gutes Rat ist. Leider wird es oft missbraucht und kann schlimme Folgen haben. Wird leider durch einige Tricks nicht vom Virenscanner erkannt! :-(
06.07.2001 13:56
nich schlecht herr specht...is ja ma riesenkrass das teil,zum glück hab ich nen firewall...ansonsten...tja
09.06.2001 12:30
Ich wollte in diesem beitrag eigentlich nur auf das Programm selbst und dessen funktionen einegehen, als sicherheitsmaßnahmen sollte man sich jedoch an folgenede punkte halten: 1. Einen Virenscanner benutzen (Antiviral Toolkit ist hier der meiner meinung nach beste) der auch laufend up-to-date ist 2. Eine firewall eignet sich dazu, Verbindungen zu potentiellen angreifern schon im vorfeld abzuwehren (Biodata Sphinx ist sehr zu empfehlen) 3. Ausführbare dateien (.exe, .com oder .bat) die man in seiner mailbox findet oder über icq oder ähnliche messanger geschickt bekommt sollten generell nicht gestartet werden wenn einem der Absender unbekannt ist. 4. Beim download von dateien von webseiten mit einem zwielichtigen charakter (warez/hacking-szene) ist auf jeden fall vorsicht geboten! Gruß, Chris