Mein zweiter Subaru war wieder ein Impreza Sportkombi – diesmal jedoch nicht das 1.6 Liter Modell mit 90PS, sondern das 2Liter-Modell, das schon serienmäßig 115 PS hatte.
Mein Vorbesitzer hatte schon am Telefon gesagt, dass an diesem Wagen „einiges besser als in Serie“ sei und der Wagen eine ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Impracy über Subaru Impreza Kombi 2.0 4WD GX 9. Februar 2004
Fahrzeugbewertung des Autors:
Zuverlässigkeit:
ausgezeichnet
Fahreigenschaften:
ausgezeichnet
Bedienung:
gut
Platzangebot:
genügend
Pro:
sensationelle Strassenlage, ausgezeichneter Motor, super Verarbeitung, Top - Sound
Kontra:
Kofferraum könnte größer sein
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Fahrbericht
Mein zweiter Subaru war wieder ein Impreza Sportkombi – diesmal jedoch nicht das 1.6 Liter Modell mit 90PS, sondern das 2Liter-Modell, das schon serienmäßig 115 PS hatte. Mein Vorbesitzer hatte schon am Telefon gesagt, dass an diesem Wagen „einiges besser als in Serie“ sei und der Wagen eine recht sportliche Note hätte. Das schockte mich nicht – ab nach Bad Laasphe, wo der Wagen stand. Bei der Fahrt auf den Hof traute ich meinen Augen nicht: Hier war jemand mit viel Liebe am Werk gewesen und hatte den Impreza in der kompletten Kampflackierung des Ralley-Modells hergerichtet – blau mit Goldapplikationen. Sogar goldene Alufelgen waren an Bord.
Whow – der Wagen verschlug mir noch meinem unauffälligen Weissen 90PS-Modell echt für einen kurzen Moment die Sprache! Sollte ich mit so einem Rennwagen durch die Gegend fahren? Klar – irgendwie sah der Wage schon ganz geil aus – aber eine der Stärken des Subaru ist eigentlich seine radikale Unauffälligkeit… Einen kurzen Moment war ich verleitet, den Schlüssel zu drehen und wieder zu fahren, meine Freundin murmelte schon “prollschleuder….“ vor sich hin – aber der Besitzer hatte uns schon entdeckt und kam geschäftig heraus.
Wie wir erfuhren, hatte der Wagen seinem Sohn gehört, der irgendwohin ausgewandert war und nun wollte man den Wagen loswerden. Ganz offensichtlich fand ihn der Mann auch eher peinlich, hatte wenig Ahnung über die Werte, die sein Sohn allein in die Zubehörteile gesteckt hatte – beinahe eine Art Scheunenfund….
Nach einer kurzen Probefahrt war klar, dass ich den Wagen haben wollte. Innen hatte der Wagen die Sportsitze, wie Subaru sie im damaligen TopModell WRX verbaute – sehr gut anliegende Sitze ohne sinnlose Härte. Das Fahrwerk mit 225er Reifen war ein Traum – ebenfalls ohne hart zu sein, fährt sich der Impreza mit dieser zugelassenen Bereifung wie ein GoCart. Dem Motor hatte der übereifrige Sohn mit einem Turbolader aus einem älteren Legacy übermäßig viel Leben eingehaucht: satte 170PS brachte dieser Wagen auf die vier Räder – und zwar beim Tüv artig eingetragen…. Prollschleuder hin oder her – hier war Widerstand zwecklos: ich schlug zu.
Leider gab der Turbolader nach gut 5000 Kilometern den Geist auf, da er wohl auch nur begrenzt lebensfähig eingebaut war. Von da an hatte ich dann im Prinzip technisch gesehen das echte Serienmodell – und das bedeutet 2000 Kubik, 115PS, 5 Gang-Getriebe – und eben den typischen Subaru-Boxer-Klang, den ich persönlich sehr geil finde. Die Motoren klingen nicht wie beim Käfer oder beim Porsche 911, sondern sind extrem angenehm leise, bis sie ab etwa 3500 Touren ein gurgeliges Turbinengeräusch von sich geben, dass immer so klingt, dass man mehr davon haben will…
Einziger Nachteil der Boxer-Motorisierung ist in diesen Baujahren, dass Subaru alle 12500 Kilometer eine Wartung vorschreibt und einige Teile bei Motorarbeiten ungewöhnlich teuer sind – wie beispielsweise bei einem Boxer aufgrund der gegenüberliegenden Zylinder nicht „mal eben“ die Zylinderkopfdichtung getauscht werden kann, sondern kompliziertes Maßnehmen angesagt ist, um gleichmäßige Kompression beizubehalten.
Hierzu sei gesagt: mittlerweile haben mir 2 Subaru-Händler sowie ein freier Händler von der 12500er-Wartngsarbeit abgeraten. Selbst der Markenhändler sagt, dass Subaru hier – aus gutem Grund – übervorsichtig handelte in diesen Baujahren, da viele Förster und Jäger diese Wagen einsetzen und sie wirklich im Gelände fahren, vor allem in grobem Staub, wird der Ölwechsel früher nötig als bei anderen Autos – wer den Wagen so nicht unbedingt fährt, der kann ruhig längere Inspektionsintervalle einplanen. Viele Subau-Fahrer scheinen das mittlerweile zu wissen und unter ihnen gehört es scheinbar zum guten Ton, die sogenannte „mittlere“ Inspektion auszulassen, die teilweise sogar alle 7500 Kilometer vorgeschrieben ist, was bei meinen Fahrleistungen alle paar Wochen bedeuten würde.
Diese sinnlos häufige Inspektion ist jedoch auch so ziemlich das teuerste am Impreza 2.0 – und auf diese Ausgabe kann man wie gesagt verzichten. Ich legte mit dem Impreza in 14 Monaten 31000 Kilometer zurück, vorzugsweise in gebirgigen Gegenden auf Landstrassen. Wer hier nicht ständig die allzu verlockenden Drehzahlmöglichkeiten des Boxers nutzt, der kommt mit 9 Litern aus – es gehen jedoch auch gut und gerne mal 11.5 – mit dem aufgeflanschten Turbo übrigens eher 14…. Der Turbo-Umbau, den jeder gescheite Subaru-Händler scheinbar durchführen kann, weil er auf simplen Serienteilen des Legacy der ersten Serie beruht, ist unterm Strich nicht wirklich empfehlenswert – mit den 115 PS ist der kompakte Wagen bereits hinreichend gut motorisiert – ein Impreza ist nicht viel größer als ein Golf. Außerdem ist er mit der Serienleistung entschieden billiger zu versichern.
Der 2000er 4 Zylinder ist im Impreza, verglichen mit den Triebwerken mit 103 und 90PS, die ebenfalls verbaut wurden, die beste Wahl – vor allem auch mit Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Darüber hinaus war bei Subaru stets eine bessere Ausstattung an den größeren Motor gekoppelt, wie etwa Lederlenkrad oder ähnliches. Auch sonst ist der Impreza mit Fensterhebern rundum und ähnlichem auf gewohnt gutem japanischen Standard ausgestattet. Auch sonst weist der Subaru angenehme Ungewöhnlichkeiten wie etwa die Rahmenlosen Türen auf. Hätte eine Deutsches Auto diese Paarung aus HigTech an Bord, würde die Fachpresse den Wagen anbeten und hofieren – so ist es nur irgend so ein Japaner….
Doch auch in diesem Fall war wieder einmal das bessere der Feind des guten: Nach dem einzigen Reparaturaufenthalt aufgrund einer festgefressenen Bremse (meine Schuld: Geräusche ignoriert, zu spät gewechselt), fuhr ich den Legacy probe und sofort war mir klar: den will ich haben. Den Ralley-Impreza konnte ich mit einer fetten sauteuren Bild-Anzeige in der Auto Motor und Sport sogar noch mit Gewinn an einen Freak verkaufen. Ich bin kein Subaru-Freak – aber nach den erneuten positiven Erfahrungen mit dem zweiten Impreza stand fest: man geht nicht mehr ohne…
Pro: + Platzangebot, Leistung,... Kontra: - nicht gerade billig,...
...preislich gesehen bewegt sich Subaru mit dem "Impreza" in gewohnten Regionen. Ab einen Preis von rund 35000DM ist man stolzer Besitzer eines solchen Fahrzeuges. Der Preis, erst einmal recht hoch klingt, beinhaltet aber einen 95-PS-Version des Fahrzeuges, das eine sehr solide und reichlich Grundausstattung besitzt. In der stärksten Motorisierung kostet der "Subaru Impreza" ist zu knapp 56000 DM...
Bis bald,
Euer Semaan... ...
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Zuverlässigkeit:
Fahreigenschaften:
Bedienung:
Platzangebot:
sehr hilfreich
30.09.2001
Alles Kombi oder was? Fahrzeugbewertung fürSubaru Impreza Kombi 2.0 4WD GXvon
Steffl2
...unterbringt. Nicht aber so beim Subaru Impreza Sportkombi. Zwar würde der Kofferrauminhalt locker ausreichen, daß man auch diese Sachen reinbringt, allerdings unterscheidet er sich in der Form enorm vom Familienauto. Den sportlichen Touch macht die Front-Partie mit den in der Stoßstange eingebauten Nebelscheinwerfern sowie der Heckspoiler als verlängertes Dachende.
Das 2 Liter-Auto mit 128 PS ist serienmäßig mit einigen Extras ausgestattet: So gehören ... ..."Brummen", wie es z.B. beim Subaru Justy 1,3 der Fall ist. Ob schneebedeckte Fahrbahn, oder rutschige Bergpässe, der permanente Allradantrieb lässt einen in jeder Situation als Sieger aussehen. Wer sein Auto doch als Familienkutsche nutzt, den Kofferraum voll hat und womöglich noch einen Anhänger mitzieht, der hat beim Berganfahren schon mal so manche Probleme. Nicht beim Impreza Sportkombi: Ein Übersetzersystem lässt einen im Standgas den Berg "hochrollen". ...
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ich fahre den subaru nun schon seit 5 jahren und habe damit etwa 100.000KM zurückgelegt. alles was ich zu diesem auto sagen kann, es wird unterschätzt. technische daten:
2.0 lieter boxermotor
85kw also 115ps
11 lieter verbrauch bei meiner fahrweise
195/60R15 reifen forne und hinten
straßenlage wie bei der bahn. durch das permanente allrad kann man in den kurven sogar noch beschleunigen. dieses auto ist ein rennwagen der es auf der straße schaft. ... ...die bmw fahrer sich 200kg extra gewichte in den kofferaum legen um gewicht auf die achse zu bekommen und schneketten aufziehen, dann fahre ich noch heiter weiter ohne probleme zu bekommen.
sicher ein 2.0 lieter klingt nicht besonders groß, aber bis jetzt wurde ich nur überholt wenn ich es wollte, damit meine ich nicht das ich den hintermir nicht durchlasse, sonder das sie es einfach nicht schaffen. natürlich hat das auch viel mit der strecke zu ...
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Pro: zuverlässig, kompakt, agil, konkurrenzlos in Preis und Leistung, 28er Fahrrad passt in den Kofferraum Kontra: nur EURO 2, nur 1200 kg Anhängelast
Habe das Fahrzeug Anfang 2000 als unfallfreien Vorführwagen mit 15000 km Laufleistung für gut 38000 DM erstanden und fahre ihn nun schon 5 Jahre jeden Tag. Mittlerweile hat er 62000 Km gelaufen.
Meine damaligen Bedenken, aus 2 Liter Hubraum 218 Turbo-PS und da nur 1200 kg Gewicht, in 5,7 Sekunden auf 100 (der heute aktuelle Impreza WRX ist 200 kg schwerer hat 225 PS und braucht knapp über 6 Sekunden für den Sprint), das ist nichts Soliedes, trifft ... ...gefahren habe, von Alfa Romeo, Audi, BMW, Fiat, Ford, Opel, selbst Renault Alpine A310, ist gegen diese neue Erfahrung vergessenswürdig. Der GT Motor ist sehr elastisch, denn auf gerader Strecke im 5ten Gang mit 1500 U/min dahinrollen, ist kein Thema. Fährt man den Impreza unter 3500U/min, braucht er weniger als 9 Liter Super auf 100 km. Erst bei höherem Tempo, laut Tacho geht er knapp über 260 ! (205/50er Bereifung), ist der Spritverbrauch jenseits ...
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