Super Clubs Breezes, Varadero

Bilder der Ciao Community

Super Clubs Breezes, Varadero

Hotel - Carretera de las Américas, Km 3, Varadero Beach, Varadero - Mittelklassehotel - 270 Zimmer

> Detaillierte Produktbeschreibung

80% positiv

2 Erfahrungsberichte der Community

Erfahrungsbericht über "Super Clubs Breezes, Varadero"

veröffentlicht 16.01.2016 | gretaBa
Mitglied seit : 23.04.2015
Erfahrungsberichte : 51
Vertrauende : 31
Über sich :
ruhig ist es hier geworden, um ehrlich zu sein fehlt mir die Lust hier noch groß zu schreiben... Traurig was aus ciao wurde...Bald heißt es wohl ciao ciao...
Ausgezeichnet
Pro STRAND, Personal, karibisches Flair, Wetter, große Zimmer
Kontra etwas heruntergekommen, nicht behindertengerecht
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"Das Personal macht diese Anlage zu etwas ganz Besonderem!"

Super Clubs Breezes, Varadero

Super Clubs Breezes, Varadero

Ich bin zurück aus dem Urlaub. Und dieser Urlaub war irgendwie etwas ganz Besonderes und deswegen lade ich euch ein, diesen mit mir "gemeinsam" erneut zu durchleben!

Also anschnallen, durchatmen und am besten Augen schließen, ah nein, schlechter Plan, dann könnt ihr nicht mehr lesen, aber vielleicht danach?!?

Es geht ab nach Kuba, zunächst 4,5 Tage nach Havanna (ein Traum meines Göttergattens) und dann ging es directamente in den Super Clubs Breezes, Varadero, worüber ich in diesem Bericht schreiben möchte. Seid ihr bereit?

Anschnallen, zurücklehnen, es geht los…

Zunächst mal haben wir in einem Reisebüro eine Komplettreise gebucht, am 14.12.15 ging es mit Condor nach Havanna, dort haben wir 4,5 Tage im NH Capri verbracht und am 18.12. ging es mit dem Transportbus im Auftrag des Reisebüros in einer ca. zwei stündigen Fahrt nach Varadero, wo wir bis zum 2.1.16 verweilten.

Wir hatten stets etwas bessere Zimmer als „normaler Standard“ und insgesamt für 2 Personen 5300€ bezahlt .
Da war dann auch der Transport Flughafen – Hotel – Flughafen mit dabei und die Fahrt von Havanna nach Varadero. Das war relativ gut organisiert, jedoch muss man sich hier an die kubanischen Verhältnisse gewöhnen, eine 30 minütige Verspätung ist Standard, eher mehr und wenn man dann länger als 1,5 Stunden wartet (das war bei unserem Transport zum Flughafen zurück nach Hause der Fall), dann ist in der Regel der Bus kaputt. Dies ist auf Kuba (leider) keine Seltenheit, die Reisebusse sind alle aus China importiert und die Kubaner haben kein Werkzeug um diese zu reparieren bzw. das technische Know How?!? Denn sie sind es eher gewohnt Oldtimer wieder startklar zu machen, wo man einfach noch herumbasteln kann, nichts mit „unnötiger“ Elektronik etc. Eine Kuba Reise ist demnach immer ein kleines Glücksspiel, ob man mit dem Fahrzeug liegen bleibt oder eben nicht, an jeder Straßenecke findet man auch sympathische Kubaner, die ihren Oldtimer reparieren.

Auf dem Transport von Havanna nach Varadero ging ausnahmsweise nichts schief und wir kamen wohlbehalten im Super Clubs Breezes an, das ca. 5 km vom Stadtkern Varaderos entfernt liegt . Varadero ist quasi eine Halbinsel, die abgeriegelt ist und sehr beliebt bei Touristen ist, da sich dort der zweitschönste Strand der Welt befindet.

Ankunft und Rezeption

Wir kamen am frühen Abend im Breezes an und ich muss sagen, die Empfangshalle mit der Rezeption war schon sehr groß und kubanisch und in der Mitte stand ein riesiger Tannenbaum (Plastik versteht sich), der etwas zu viel geschmückt war, aber gut, beim Weihnachtsschmuck streiten sich ja weltweit die Gemüter.
An der Rezeption ist eigentlich stets etwas los (und sei es, dass die Gäste Geld tauschen wollen), wir mussten aber nur ganz kurz warten und das Einchecken ging schnell und problemlos. Das war auch gut so, denn da die Rezeption offen ist, gibt es hier natürlich auch keine Klimaanlage und nur ein Ventilator über der Rezeption, d.h. es ist dann eher schwül, da sich die Hitze da irgendwie staut.
Man hatte jetzt nicht das Gefühl, dass der Empfang übermäßig herzlich und freundlich war, aber vielleicht liegt das auch an der Tagesform der Rezeptionisten oder an der Schwüle. Oder an beidem.

Aber gut, mit der Rezeption haben wir eigentlich in keinem Urlaub bis jetzt viel Kontakt gehabt, eher zu dem restlichen Personal. Zur Rezeption mussten wir nur, um Geld umzutauschen (CUC, also die Pesos für die Touristen kann man in Deutschland nicht eintauschen, das geht nur vor Ort, allerdings kann man dies in fast jedem Hotel umtauschen, wobei man natürlich hier, wie überall, auch Gebühren bezahlt, die sich aber in Grenzen halten. Zum Schluss war der Wechselkurs so, dass CUC=EUR, was dann auch unkomplizierter zum Denken und Umrechnen war…. Auch hier waren wir also zum Umtauschen oder Wechseln an der Rezeption (Wobei 1 CUC sehr oft vergriffen war, da viele Gäste Kleingeld zum Trinkgeldgeben eintauschen), dann zum Erwerb der Wifi- Karten (1 Stunde Internet kostet 2 CUC, also quasi 2€), die in der Gegend der Rezeption und des Pools die Smartphones mit Wlan versorgten. Einmal mussten wir unsere Zimmerkarten erneut aktivieren lassen und ansonsten hatten wir mit der Rezeption auch nichts am Hut. Jedoch merkte man stets, dass die Rezeptionisten für Kubaner doch recht „gestresst“ wirkten, wahrscheinlich weil eben ständig viel los ist, bzw. einfach nicht so freundlich waren, das ist uns nur aufgefallen, weil der Rest des Personals eben so extrem freundlich war.

Ansonsten kommt man neben Spanisch auch wunderbar mit Englisch klar und kann sich mit jedem Problem an die Rezeption wenden (ach ja genau, wegen eines Ameisenproblems im Bad haben wir uns noch eines Tages an die Rezeption gewendet, zwei Stunden später war das dann erledigt – klasse Service), also nicht falsch verstehen, die machen einen an der Rezeption nicht dumm an, aber es fehlte einfach etwas um von der Rezeption wirklich positiv angetan zu sein.

Gepäckhelfer und unser Zimmer

Gut, also nach dem Einchecken wurde uns dann mit dem Gepäck geholfen, ein netter, sehr starker Mann bestand darauf alle unsere Koffer auf so einen Sackkarren zu hieven und brachte uns zu unserem Zimmer, währenddessen erklärte er uns die wichtigsten Fakten zu der Anlage, wo sich was befindet, wobei man da am Anfang eh wieder die Hälfte vergisst, bis man sich wirklich zurecht findet, dauert dies ja meist ein bis zwei Tage. Wir hatten ein Zimmer (Nummer 221) in einer eher ruhigeren Lage (was ich sehr begrüßenswert fand) im 1. Stock (Es handelt sich um 2 stöckige Bungalows).

Unser Gepäckhelfer schleppte uns sogar die Koffer hoch. Oben angekommen waren wir direkt sehr erstaunt wie groß das Zimmer ist, es handelte sich um eine Junior Suite mit Gartenblick mit Balkon.

Es war nicht nur ein Schlafzimmer (mit Anbindung an den Balkon), sondern es gab noch ein zweites kleineres Zimmer mit einem Sofa und hohem Fenster mit Blick auf die andere Seite, in dem sich auch die Minibar befand. Beide Zimmer waren getrennt klimatisiert. Einen kleinen Flur gab es auch noch, und ein Badezimmer (Klo und Bad in einem), alles in kubanischem Stil eingerichtet und eben, das ist auch ein bisschen Kuba-Stil, etwas „heruntergekommen“.

Nicht nur die Anlage ist in die Jahre gekommen (Salzwasser und Sonne tun eben auch ihr Übriges), sondern auch die Zimmer sind eben schon etwas älter, auch das Mobiliar, aber es hat irgendwie auch seinen Charme. Gut, für europäische Standards hätte diese Anlage keine vier Sterne, aber für kubanische Verhältnisse ist sie doch noch recht gut in Schuss.

Ok, die Minibar sollte man nur mit geschlossenen Augen aufmachen, denn die deutsche Hygienepolizei hätte hier ihre Freude. Total verrostet und etwas Schimmel war da auch, aber gut, da eh nur (geschlossene) Getränke darin aufbewahrt wurden, haben wir da einfach mal ein Auge zugedrückt. Man darf eben auch nicht vergessen, in was für einem Land wir uns befinden, die haben eben einfach nicht so viel von allem und da wird alles benutzt, bis es eben auseinanderfällt.

Und zum Wegwerfen war der Kühlschrank wohl noch zu gut. Hier muss ich nun selbst etwas schmunzeln. Wir haben aber unsere Ansprüche auch einfach mal zurückgeschraubt und uns daran erinnert, dass die Kubaner (das haben wir im Laufe des Urlaubs gemerkt) eben aus dem was sie haben (und das ist gewiss nicht viel) das Beste machen. Gut, ich denke der Besitzer des Hotels wird nicht so arm sein und ich denke auch, dass etwas Investition hier vielleicht doch nicht verkehrt wäre. Dies aber nur aus der europäischen Sicht. Ich denke der Kubaner könnte hier noch 100 Jahre leben ohne zu renovieren, sie sind ja schon echte (Überlebens)Künstler und holen auch wirklich das Maximum heraus.

Auch hier riefen wir uns ins Gedächtnis, dass es ein sozialistisches Land ist, das gewiss nicht wohlhabend ist (zumindest das Volk nicht). Die Kommode im Schlafzimmer habe ich dann auch nicht mehr zugemacht, da mir die drei Schubladen entgegen kamen, aber es hatte irgendwie seinen Charme. Mit einem Flachbildfernseher hatten wir auch gar nicht gerechnet, umso überraschter waren wir, als wir den vorfanden, sogar mit Deutscher Welle. Ob man das jetzt im Urlaub braucht, sei dahingestellt, das handhabt ja jeder anders im Urlaub.

Ja, ansonsten sind uns direkt die sehr breiten Betten ins Auge gesprungen, jedes war mindestens 1,60m breit (hatte keinen Zollstock dabei, Augenmaß) und sie waren eigentlich auch recht bequem. Die Sauberkeit war auch in Ordnung, gut, das Sofa war etwas arg sandig und „siffig“, das Bad vielleicht nicht blitzeblank, aber prinzipiell war die Sauberkeit noch so, dass man sich wohl fühlen kann. Es rutschte zwar immer mal ein Handtuch durch, das nicht mehr so weiß war, wie es ursprünglich sein sollte, aber sauber waren die Handtücher trotzdem. Die Klobrille hätte, da sie leicht beschädigt war (auf der Sitzfläche) ausgetauscht werden müssen, für deutsche Standards, auf Kuba war das auch ok. Positiv überrascht hat uns der neue Duschkopf, das Duschen in der Badewanne ist zwar nicht immer so geil und wäre einmal fast schief gegangen, da ich ausgerutscht bin und diese Duschvorhänge finde ich ganz schrecklich, ansonsten war das auch alles kubanisch und gut.

Alles inspiziert ging es dann auf den Balkon, eine kubanische Zigarre rauchen (was ja dort Pflicht ist), die Möbel auf dem Balkon sind aus Plastik und zweckmäßig, die Türe zum Balkon löst sich zwar langsam aber sicher von unten auf (da bröselt das Holz aus der Türe, und die erste Ecke ist schon ab), aber das wird wohl noch ein paar Jahre dauern, von daher war uns das auch egal.

Die Türen und Fenster sind ja, wie im Süden so üblich, nicht ganz so dicht wie wir das vielleicht kennen, die Grillen unterhalten einen nachts, ein Geräusch was Musik in meinen Ohren ist. Ok, bis zu dem Zeitpunkt an dem ich schlafen möchte und müde bin, dafür habe ich dann auf jeder Reise Ohropax mit dabei, von daher gab es keinerlei Probleme. Ab und an hört man auch leise Musik von draußen, wer da empfindlich ist (so wie ich), sicherheitshalber Ohropax mitbringen. Ansonsten waren wir zufrieden mit unserer Unterkunft und konnten uns direkt der Anlage widmen, die im Übrigen eine Erwachsenenanlage ist, d.h. keine Kinder.
Bars

Es gibt mehrere Bars, direkt gegenüber der Rezeption, am Pool, am Strand gleich zwei, man muss also gewiss nicht verdursten. Es gab übrigens auch keine All Inclusive Bänder (sehr zu meiner Freude), da es nur All Inclusive gibt, die benachbarten Hotels haben farbige Bänder.

Da die Bars Wasser und Softdrinks und auch Alkoholika (meist)nur in Plastikbechern ausschenken ( Die Bar gegenüber der Rezeption schenkt auch in Gläsern aus, wenn sie gespülte Gläser haben)und das für unsere Umwelt ja nicht so toll ist, haben wir uns zwei Alubecher gekauft, die man immer wieder befüllen kann. Wer so etwas zu Hause hat, kann dies bestenfalls mitbringen, da es dort in dem kleinen Laden des Ressorts natürlich etwas teurer ist (ca. 12 CUC pro Alubecher).

Die Bars bieten eine breite Vielzahl an Getränken an, die im All Inclusive Paket enthalten sind. Wir hatten nie so exklusive Wünsche, dass wir Getränke hätten bezahlen müssen. Der Hauswein (einmal rot und einmal weiß) war auch trinkbar. Mojito gab es nur selten, da die Minze Mangelware ist. Total schade, da der Mojito so unverschämt lecker ist. Aber es gibt genug Alternativen. Vor allem mit Rum. Etwas Rum zur „Desinfektion“ schadet auf Kuba definitiv nicht.
Restaurants

Dann gibt es auch mehrere Restaurant, ein kubanisches und ein italienisches (beides nur mit Reservierung möglich) und das Buffetrestaurant, in dem wir immer essen waren. Buffet ist meine bevorzugte Variation, da man einfach das essen kann, was einem schmeckt und man auch viel kennenlernt, was man sonst nicht kennt.

Daneben bekommt man nachts Snacks an der Bar gegenüber der Rezeption (diese ist 24 Stunden besetzt), außerdem gibt es noch den berühmten Grill von Carlos, dort bekommt man von 11-17.30 Uhr mega leckere Burger, Pizza und Hot Dogs, so lecker und so extrem unterhaltsam, dass wir mittags nur drei Mal zum Buffet sind, sonst haben wir immer dort gegessen.

Carlos ist ein Unikat, hat Humor und unterhält die Menschen, schwitzt eine Menge an dem heißen Grill und ist trotzdem ein Lebemann, der immer einen Spruch auf den Lippen hat (oder ein Lied). Und er macht seinen Job einfach genial! Allerdings könnte er jemand gebrauchen, der ihn unterstützt, ihm Sachen bringt, wenn sie leer gehen, für ihn schnibbelt, etc. Denn er ist so begehrt und sein Essen auch, dass es oft zu Engpässen kommt. Er ist so bekannt, dass er sogar in einem kanadischen Reiseführer erwähnt wird. Zu recht. Klasse Typ.

Ok, beim Grill hätte die deutsche Hygienepolizei auch ihre Freude… Aber da schaut man dann einfach nicht so genau hin. Und trinkt einen Schluck Rum danach.

Das Buffet-Restaurant ist ansonsten sehr gut, die Desserts sind zum Reinlegen. Für kubanische Verhältnisse war auch die Auswahl sehr groß, jeden Abend gab es verschiedene Sorten Fisch vom Grill, Meeresfrüchte, verschiedene Sorten Fleisch, Pasta, die immer frisch zubereitet wurde,… also eigentlich war für jeden etwas dabei. Ein kleiner Nachteil am Buffet ist es, dass teilweise Warteschlangen entstehen, die aber nur wegen der Pasta-Station sind. Da sich diese aber in der Mitte des Buffets befindet, steht man in einer Schlange, obwohl man ja gar nicht für die Pasta anstehen möchte. Das könnte vielleicht besser gelöst werden, indem man die Pasta-Station (die wirklich immer sehr gefragt war) anders platziert. Neu entdeckt habe ich für mich Yuka, das kannte ich zuvor nicht, ist der Kartoffel sehr ähnlich. Sehr gefreut habe ich mich immer, wenn es Sushi gab, das die Kubaner ganz köstlich zubereitet haben.

Das Frühstücksbuffet war auch in Ordnung, die Pancakes waren zwar nie lang genug gebacken, aber ich habe mich in die Croissants verliebt, die unglaublich gut waren. Leider gab es die nicht jeden Tag, bzw. manchmal waren sie aus. Die frische Papaya und Ananas war jeden Morgen extrem lecker, es gab frisch gepresste Säfte, ansonsten war das Frühstück amerikanisch bzw. englisch angehaucht, wie fast überall auf der Welt. Der Kaffee, der vom Buffet kommt, ist sehr wässrig, hier ein kleiner Tipp, die Kellner ganz nett fragen, ob sie den Kaffee von der Bar bringen können (die ist am Speisesaal und am Pool), der ist viel leckerer!

Wir hatten das Glück am 24.12. und am 31.12. das Buffet abends genießen zu dürfen, da war zwar dann volles Haus und das Warten am Buffet konnte man nicht umgehen aber das Buffet war einfach ein Traum! Und zudem war alles ganz toll dekoriert, geschnitzte Kürbiswerke,…
das Personal

Da können wir dann direkt zum Personal im Buffet-Restaurant kommen. Alle Bedienungen sind einfach klasse und extrem nett und herzlich. Unsere Lieblinge waren Mabel und Diego, die wirklich einen großartigen Job machen, wie die anderen auch. Sie sind so aufmerksam, nach einer Weile kennt man sich, umarmt sich und sie merken sich, was man gerne trinkt, etc. Wir haben immer ein großzügiges Trinkgeld hinterlassen, weil die einfach großartig sind! Dickes Lob!
abendliche Shows

Im Buffet-Restaurant war dann auch die Bühne, an der jeden Abend um 21.00 die Shows losgehen. Davor waren während dem Essen kleine Bands unterwegs, die von Tisch zu Tisch gingen und wunderschöne Songs spielten und sangen, das war wirklich mehr als genial und die Jungs extrem talentiert!

Die Shows ab 21 Uhr waren sehr durchwachsen. Die hauseigenen Tänzer und Sänger haben uns nicht so gut gefallen und wir haben uns immer gefreut, wenn ein anderer Akt stattfand. Die Zaubershow war nicht schlecht, jedoch entsprachen die Tanzeinlagen und Bewegungen während des Zauberns eher eines Softpornos, wir mussten so lachen, aber es war amüsant. Nur ein bisschen „drüber“. Einmal war dann eine Mitmachshow, da musste man Titel und Interpreten verschiedener Songs erraten und wenn man es weiß, auf die Bühne rennen. Das war ein riesen Spaß, wir haben sogar den Preis: eine Rumflasche gewonnen. An Silvester z.B. war eine Trommelshow, die mich eher an „Therapie-Trommeln“ erinnert hat, aber im Großen und Ganzen waren sie stets bemüht, unterschiedliche Shows anzubieten und uns zu unterhalten. Und unterhalten haben wir uns definitiv gefühlt!

Die beste Show war an unserem letzten Abend, das war eine Wasser-Show mit Synchronschwimmern, das war toll, vor allem wenn man berücksichtigt, dass der Pool nur 1,20 m tief war, das war wirklich eine tolle Show mit toller Musik.
Animation

Dann kommen wir auch gleich schon zum Animationsprogramm, die waren auch total süß und engagiert. Morgens gab es Beachvolleyball und Aquagymnastik, gegen Mittag war immer Mitmach-Programm am Pool, also wer sich unterhalten lassen wollte, konnte das sehr gut tun, man fühlte sich aber z.B. am Strand nicht belästigt, irgendeine Aktivität mitzumachen, das ist ja manchmal in dem ein oder anderen Hotel. Also die Animation war toll, abwechslungsreich und dennoch nicht zu aufdringlich. Der DJ war auch ständig irgendwo unterwegs und legte Musik auf, unser Lieblings-DJ war Alex, nachdem er mitbekam, dass Bailando von Enrique Iglesias mein absoluter Lieblingssong auf Kuba war, hat er mir, wenn er mich morgens sah, extra Bailando beim Frühstück gespielt. Man konnte mit egal welcher Songauswahl zu ihm kommen, er erfüllte uns jeden (möglichen) Wunsch – klasse Job Alex. Am Ende hat er uns sogar noch mein Lieblingslied und weitere Songs von Kuba auf unsere SD-Karte gespielt. Muchas gracias!
der Traumstrand

Nun nehme ich euch mit an den Strand, ein Traum! Vom Buffetrestaurant aus sind es nur ein paar Schritte und man ist an einem wirklich unbeschreiblich tollen Strand mit feinem weißem Sand und die Farben sind eine Wucht. Das Türkis und die Qualität des Wassers ist genial, das Wasser dennoch etwas kühl und somit erfrischend (was bei einer Durchschnittstemperatur von 30°C durchaus angenehm ist), total sauber, so gut wie keine Algen und man sieht stets auf den Grund, und dort findet man an ruhigen Wassertagen so gut wie nichts, vereinzelt mal eine Muschel.

Wenn dann doch größere Wellen sind, was durchaus auch mal vorkam, ist das Muschelsammeln danach total toll. Der Strand ist überwacht, jeden Tag zeigt eine Flagge die Gefährlichkeit des Wassers an (rot, gelb, grün), gerettet werden mussten in der Zeit, in der wir dort waren aber niemand.

Bei Strandspaziergängen ist uns außerdem aufgefallen, dass der Strand des Breezes Hotels (mit festen Sonnenschirmen) mit Abstand der Schönste ist.

Es gibt neue und alte Liegen, wir haben die neuen bevorzugt, da man dort nicht einsinkt. Man findet auch zu jeder Zeit einen (Schatten)Platz, auch wenn man morgens die Handtuchreservierer sieht…. Eventuell muss man sich dann noch die Liegen herziehen, aber das ist ja alles kein Problem.

Die Handtücher gibt es im Handtuchhäusle, da wo auch der Grill und die Strandbar sind, dort holt man sich dann die Handtücher ab und gibt sie dort auch wieder ab um sich neue zu holen (am Ende des Aufenthalts bekommt man eine Karte, die man dann beim Auschecken abgibt). Auch hier gibt es neuere Handtücher und ältere Handtücher, die total plattgedrückt sind und teilweise Löcher bzw. Rostflecken haben. Die neuen waren total flauschig, wenn man nett fragt, bekommt man die neuen Handtücher (vorausgesetzt, sie sind schon wieder vom Waschen zurück). Aber selbst die älteren Handtücher tun ihren Zweck, das ist ja auch nicht so wichtig, wie das Handtuch jetzt aussieht, hauptsache es trocknet und man hat jeden Tag ein Frisches.

Es gibt auch Strandverkäufer, die (illegal) Hüte und Kleidchen verkaufen, sie fragen bzw. rufen zwar, aber sie dürfen nicht an die Liegen kommen, und das halten sie auch ein, was ich sehr gut finde, so fühlt man sich nicht genötigt oder gezwungen etwas zu kaufen (was wir trotzdem gemacht haben, da es für uns nur eine Kleinigkeit ist und für die eben so viel mehr).

die Gärten der Anlage

Die Gärten der Hotelanlage sind total gepflegt, jeden Morgen sieht und hört man den Gärtner, der heruntergefallene Blätter wegfegt oder den Busch zurecht schneidet, super fleißig und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich mag ja das Gras so arg, das „puffert“, es ist eben so anders als unser deutsches Gras.
Zimmermädchen

Die Maid, die die Zimmer sauber machen, machen auch einen wirklich guten Job. Das Zimmer war auch sauber, ok, auf dem Boden gegessen hätte ich jetzt nicht, aber das tue ich zu Hause auch nicht, und fürs Bad nehme ich immer Desinfektionsspray von Deutschland mit, das habe ich aber nur anfangs verwendet. Zu Weihnachten und Silvester hatten wir immer einen netten Zettel auf dem Bett und jeden Tag waren die Handtücher auf dem Bett zu Kreaturen geformt – ganz süß gemacht.

Die Maid freuen sich nicht nur über Trinkgeld, sondern auch über Kleidung, Schokolade und sehr begehrt sind auch Duschgels, Shampoos, etc. alles was Hygieneartikel betrifft. Da unsere Maid immer sehr viel von uns bekommen hat, haben wir uns entschieden, da die Maids ja grundsätzlich mehr bekommen als andere Angestellte, dass wir zum Beispiel dem Nachtwächter am Strand ein Paket mit Beautyartikel, Schuhen und Kleidung schenken und man muss sagen, die freuen sich so sehr, und wenn es nur Kleinigkeiten sind.

Jobs in der Hotelbranche sind auf Kuba wahre Traumjobs, denn man bekommt nicht nur Trinkgeld, sondern eben auch Beautyartikel, Schokolade, Kleidung, etc. geschenkt, was für Kubaner eben extrem teuer zu kaufen ist. Wer also plant nach Kuba zu reisen, die Einheimischen freuen sich riesig über Shampoo und Duschgel, eben über alle „Luxusartikel“ (die für uns keine sind).

Fazit

Das Personal war größtenteils wirklich richtig toll, sehr nett und herzlich und sie machten unseren Aufenthalt zu etwas Besonderem. Nach ein paar Tagen kannte man sich und auf dem Weg zum Strand hat man zunächst mal das Personal begrüßt, umarmt, geherzt, das war wirklich etwas ganz Besonderes! Und diese so fleißigen Menschen haben uns den Aufenthalt versüßt und sie machen die Anlage und das Hotel zu dem was es ist.

Sie haben uns auch unvergessliche Weihnachten und ein unvergessliches Silvester beschert, obwohl sie bestimmt lieber bei ihrer eigenen Familie gewesen wären. Aber man hat eben das Gefühl, dass das Personal eine eigene Familie ist und das haben sie auch ausgestrahlt.

Wir werden auf jeden Fall wieder kommen. Auch wenn es für deutsche Verhältnisse keine 4 Sterne Anlage ist, auch wenn es verschiedene Mängel gab, auch wenn es teilweise etwas veraltet ist. Das Breezes hat so viel Charme und das Personal macht es zu dem was es ist. Man kann sich dort nur wohlfühlen.
Die Rückkehr nach Deutschland fiel mir etwas schwer, zurück ins Grau und den Alltag, weg von den tollen Farben, dem karibischen Flair, der Herzlichkeit, aber dank diesem Bericht war ich wieder vor Ort. Und jetzt werde ich mir einfach nochmal die Fotos anschauen.


Community Bewertungen

Dieser Erfahrungsbericht wurde 1297 mal gelesen und wie folgt bewertet:
100% :
> Wie bewertet man einen Erfahrungsbericht?
besonders hilfreich

Ihre Bewertung zu diesem Erfahrungsbericht

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Ciaochsi veröffentlicht 28.07.2016
    bh - es gibt mich noch ;-)
  • schmusenase veröffentlicht 04.04.2016
    Bin jetzt grün vor Neid!
  • hubbie veröffentlicht 19.03.2016
    sorry, spende ein "i"
  • Haben Sie Fragen? Loggen Sie sich auf Ihr Ciao-Konto ein, um dem Autor einen Kommentar zu hinterlassen. Sich anmelden

beliebteste ähnlich Produkte

Produktdaten : Super Clubs Breezes, Varadero

Produktbeschreibung des Herstellers

Hotel - Carretera de las Américas, Km 3, Varadero Beach, Varadero - Mittelklassehotel - 270 Zimmer

Haupteigenschaften

Klassifikation: Mittelklassehotel

Zimmer: 270

Typ: Hotel

Adresse: Carretera de las Américas, Km 3, Varadero Beach, Varadero

Stadt: Varadero

Land: Kuba

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 17/11/2004