Meine Suzi, meine treue Begleiterin
23.04.2009
Pro:
Zuverlässig, Zeitloses Design
Kontra:
steht an jeder Ecke
Empfehlenswert:
Ja
 grummel25
Über sich:
Mitglied seit:05.03.2009
Erfahrungsberichte:4
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 30 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich versuche hier auch mal was über meine Erfahrungen mit meiner GSF 600 N Bandit zu schreiben. Es ist schwierig. Viele Dinge wiederholen sich hier ja auch ständig. Ich habe sie mir 2004 neu gekauft. Warum?! Ich hatte nach 4 Jahren mit einer Aprilia wieder Lust auf ein grundsolides Motorrad. 2 Freunde von besaßen schon eine 600er Bandit und waren rundum zufrieden. Preislich war es 2004...wie jetzt auch...kein Thema ein gutes Angebot mit seinem Händler des Vertrauens auszuhandeln. Ausschlaggebend war ein Motorschaden meiner Aprilia. Die Reparaturkosten wären doch echt heftig ausgefallen...und wie es so ist, aus Spaß wird manchmal Ernst. Nach anfänglichen rumgewitzel ob es bei der avisierten Rechnungssumme nicht gleich besser wäre eine Neue zu kaufen. Mein Händler zeigte mir diese, gab mir einen Vorführer und lies mich ein paar Runden drehen und schon war es passiert. Die Bandit ist ein sehr einfaches Motorrad. Man brauch sich an nichts zu gewöhnen. Alles ist dort wo man es vermutet, die Bedienung ist einfach und stellt niemanden vor große Herausforderungen.Die technischen Daten: Hubraum: 599ccm Leistung: 57kW / 78PS (8700/min) Drehmoment: 54,1Nm (9500/min) Gewicht: (trocken) 199kg Vmax, Tacho mit BOS Auspuff und Motoroptimierung: 220 Km/h 0-100km/h: 4,0sek Verbrauch (100km): 6,5l - 9l je nach Fahrweise; Normalbenzin würde reichenMotor / Getriebe: Vierzyl. Viertakt Reihe, luft-/ölgekühlt, obenliegende Nockenwelle, vier Ventile pro Zylinder, Vier Keihin Gleichdruckvergaser, d=32mm 6-Gang Getriebe, Kette, 4 in 1 mit Sekundärluftsystem Fahrwerk: Doppelschleifenrahmen aus Stahlrohr, Telegabel d=41mm, Stahlkastenschwinge mit ZentralfederbeinWas man auf jeden Fall ändern sollte, sind die Gabelfedern und die Bremsleitungen. Nach diesen Eingriffen war auch ich dann rundherum zufrieden. Fast. Der Säuselsound war auch nicht so meins...deswegen kam auch noch eine BOS - Tüte dran. Gefühlt ist sie im mittleren Drehzahlbereich ein bissl besser unterwegs und der Klang ist für einen 4 Zylinder nicht schlecht. Klingt nach mehr Hubraum. Original ist das Fahrwerk sehr schwammig. Die Gabel ist viel zu weich und bei schlechten Straßen verliert man leicht das Feedback. Außerdem nervt es wenn sie bei starken Bremsen ständig auf den Block geht. Die Bremsen sind so nicht schlecht, aber bei sehr straffer Fahrweise und heftigen Einsatz der Bremsen verliert sie ihren Druckpunkt. Und das ist ein Nervenkitzel den ich nicht mag....schafft sie es oder nicht?! Stahlfelxbremsleitungen und schon ist das Geschichte. Umbaukosten komplett: 350 € Die Originalbereifung Bridgestone BT 56 sind für Vielfahrer nicht schlecht. Ich hab jetzt die Michelin Pilot Road 2 drauf, die sind noch mal um Welten besser. Verschleiß ist zwar höher aber die Sicherheit in den Kurven besser. Fußrasten schleifen lassen ist jetzt kein Problem mehr. Ja, man kann sich sehr zügig, trotz des hohen Gewichtes, damit bewegen. In ihrem Grundcharakter ist sie aber ein Tourer. Sie ist eher auf Komfort ausgelegt. Man sitzt sehr bequem. Der Sozia sollte aber nicht allzu lange Beine haben. Als Fahrer habe ich mir noch einen Superbikelenker zugelegt um die ganze Fuhre noch ein bissl handlicher zu machen. Verarbeitung und Qualität des Motorrades: Was soll man dazu schreiben?! Suzuki halt! Sehr zuverlässig! Sie hat jetzt 20000km. Bis auf eine Batterie im Jahre 2007 hat Sie keinerlei Zusatzkosten als Verschleißteile und Inspektionen verursacht. Draufsetzen, losfahren. Selbst nach der Winterpause kein Problem. Vergaser leer nuddeln bis frisches Benzin in den Vergasern ist und dann geht`s los. Idealerweise hat man die Möglichkeit und die Lust den Vergaser vorher zu leeren und vorm ersten Fahrstantritt zu fluten. Diese sind leider nicht ganz dicht so das wichtige Benzinbestandteile verfliegen. Ansonsten ist natürlich Rost ein Problem. Mein Motorrad hat über die Wintermonate immer in Garagen gestanden. Im Sommer leider nicht. 2mal im Jahr versuche ich jetzt zu retten was zu retten ist. Antirostmittelchen und Wachs müssen versuchen meine anfängliche Nachlässigkeit auszugleichen. Außerdem steht sie seit letzten Herbst jetzt immer in der Garage.Ich hoffe das wir noch eine schöne gemeinsame Zeit haben werden, obwohl ich doch schon oft mit einer 1200 geliebäugelt habe. Im Grunde sind aber die Fahrleistungen und das Gesamtpaket für die meisten Motorradfahrer völlig ausreichend. Selbst bei Ausfahrten mit Fahrern von 1000ern kann man mithalten. Man muss halt ein bissl mehr schalten und sie bei Laune halten. Probiert es einfach aus! Technisch brauch man bei keiner irgendwelche Bedenken haben. Ersatzteile sind preiswert. In jedem Motorradkatalog gibt es preiswerte Alternativen zu den Originalteilen. Das Motorrad selbst ist Geschmackssache. Simpel, einfach und steht „leider“ an jeder Ecke...was aber wiederum ein Zeichen ihrer Qualitäten ist.
Preisvergleich
sortiert nach Preis
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Verwandte Tags für Suzuki GSF 600 Bandit
|
|
23.04.2009 20:07
Prima Bericht
23.04.2009 17:16
Schade, dass ich mit meinem Autoführerschein nur 50 ccm fahren darf, arrrgl..., stehe schon lange auf die "Bandit-Susl", weil die echt ne Feez-Beschleunigung hat! Woah. LG.
23.04.2009 16:33
super Bericht das steht einfach alles drin