Die Suzuki GSX 1300 R, 175 PS eingepfercht in einen Alurahmen welche nur darauf warten zum Leben erweckt zu werden. Ein Mythos auf 2 Rädern voll Leidenschaft. Der erfahrene Biker wird sie lieben, der angehende Biker wird sie fürchten und jeder Porschefahrer wird sie beim Blick in den Rückspiegel ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von KleinerTanrek über Suzuki GSX 1300 R Hayabusa 23. November 2005
Produktbewertung des Autors:
Fahreigenschaften:
gut
Bremsleistung, Trockenheit:
gut
Fahrwerk:
gut
Komfort:
ausgezeichnet
Verarbeitung:
sehr gut
Zuverlässigkeit:
ausgezeichnet
Pro:
schnell, aggressiv, hinterläßt einen bleibenden Eindruck
Kontra:
überdurchschnittlich hoher Unterhalt
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Die Suzuki GSX 1300 R, 175 PS eingepfercht in einen Alurahmen welche nur darauf warten zum Leben erweckt zu werden. Ein Mythos auf 2 Rädern voll Leidenschaft. Der erfahrene Biker wird sie lieben, der angehende Biker wird sie fürchten und jeder Porschefahrer wird sie beim Blick in den Rückspiegel hassen diese launenhafte, unvernünftige und provozierende Diva. Für uns Motorradfahrer wird der Mythos "Hayabusa" aber wohl auf ewig ein Symbol der Überlegenheit der 2 Räder bleiben. Denn eines ist sicher, die GSX 1300 R ist über jeden Zweifel erhaben.
■ E I N L E I T U N G ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯ Irgendwie ist es mit nach den 2 Wochen Ducati aufgegangen, dass ich doch noch nicht reif genug für ein Leben ohne Motorrad bin. Und so warf ich alle guten Vorsätze über Bord und begann mich ein wenig umzusehen. Nachdem ich mich dann so langsam für ein Gefährt entschieden hatte, kam ein unerwarteter Anruf. Ein befreundeter Motorradhändler hatte von Mike erfahren, dass ich jetzt doch wieder fahren möchte. So kam ich an eine GSX 1300-R… Baujahr 2005. Diese war als Vorführmaschine angemeldet gewesen, da er überlegte sich diese Maschine zuzulegen… er entschied sich anders und ich freute mich nach 2 sündiger Verhandlung über eine Ersparnis von 4500 Euro.
_______________________________________________________ ____ ___ _ ■ 7 J A H R E - SUZUKI 1300 R "Hayabusa" ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯
Unter dem Beinamen Hayabusa ( Wanderfalke ) wurde diese Maschine 1 9 9 8 erstmals auf der Intermot vorgestellt. Wie der Falke der beim Namen Pate stand war auch die GSX 1300-R als erstes Serienmotorrad der Welt in der Lage die 3 0 0 km/h Marke zu durchbrechen. Genau genommen sind es sogar 304 km/h aber an Kleinigkeiten wollen wir uns bei diesem Motorrad der Superlative nicht aufhalten. Bei der Konstruktion dieses Hochleistungsbikes packte Suzuki seine gesammte Rennsporterfahrung in die Waagschale und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Die Hayabusa ist eines der seltenen Motorräder, welches seit seiner Markteinführung verändert wurde. Sicherlich, die Farben wechselten über die Jahre und auch einige Komponenten wurden ausgewechselt das Konzept der Hayabusa ist aber seit 7 Jahren immer noch das Selbe.
1 9 9 9 Verkaufsstart der Hayabusa in Deutschland. Dieses Jahr war sehr wechselhaft für diese Maschine, die das Zeug zur Legende hat. Die Nachrichten überhäuften sich erste Serienmaschine die die 300er Marke knackt. Berichte über Versuche die 300 km/h Marke mit dem "Wanderfalken" zu knacken. Typische Schockberichte über die Todesopfer welche die Hayabusa forderte.
Dem Wanderfalken werden mittels elektronischer Drosselung die Flügel gestutzt. Aufgrund der freiwilligen Selbstbeschränkung wird die Hayabusa 2 0 0 1 auf 299km/h gedrosselt.
2 0 0 3 wurde das Modell geringfügig überarbeitet. So wurde das alte Steuermodul durch ein kompakteres 32bit Modul ersetzt, wodurch sich der Zündzeitpunkt exakter steuern ließ, in Folge dessen musste auch die Lichtmaschine einem kleineren aber leistungsfähigeren Aggregat weichen. Die Ansaugrohre waren jetzt aus polierten rostfreien Stahl. Die Gabeln schwarz und die Bremsschieber in Gold gefärbt. Der Unterbau des Rahmes wurde ab dem 2003er Modell nicht mehr geschweißt sondern mit Schraubbolzen aus rostfreien Stahl verbunden.
■ D i e SUZUKI 1300 R "Hayabusa" i n K O M P O N E N T E N ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯
▪ V e r k e i d u n g & D e s i g n ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯
Scheinbar im Windkanal geboren, so steht sie da die Hayabusa. Und dort kommen die aerodynamischen Komponenten auch wirklich her. Suzuki entwickelte die Verkleidung der GSX 1300 R im Windkanal, mit dem Ziel die Gegenkraft durch den Fahrtwind möglichst zu minimieren und die entstehenden Turbulenzen so gering wie möglich zu halten. Dies war ein großer Schritt zu den angepeilten 300 km/h. Die imposante Vorderfront bietet wirkungsvoll Schutz vor dem sich bei höheren Geschwindigkeiten doch recht beeindruckenden Fahrtwind. Doch der Wirksamkeit des Windschildes sind Grenzen gesetzt, Fahrern die Größer als 1,80 sind ist der Wechsel zu einem anderen Windschild zu raten. Insgesamt kann das Design überzeugen und einmal abgesehen von der lächerlichen Abdeckung des Rücksitzes, von Spöttern auch "Entenbürzel" genannt, haftet der "Hayabusa" etwas raubtierhaftes an.
▪ C o c k p i t ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯
Auch bei der von mir gefahrenen 2005er Version sucht man, einmal abgesehen von der Kilometeranzeige und dem Tageskilometeranzeiger, digitale Anzeigen vergeblich. In Auge fällt vor allem der Tacho welcher seit 2001 leider nur noch eine 300 statt einer 340 als Endwert anzeigt. Drehzahlmesser, Temperatur- und Tankanzeige sind ebenfalls vorhanden Warnlichter und Signallichter runden die Optik ab.Somit bestens ausgestattet teilt die Hayabusa dem Fahrer alle notwendigen Daten auf analogen Wege mit. Sehr positiv ist die Tatsache, dass die Anzeigen aus allen Fahrpositionen ablesbar sind.
▪ M o t o r ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯
Das speziell für die Hayabusa entwickelte 1299ccm 4 Zylinder 4 Takt Triebwerk mit 2 oben liegenden Nockenwellen (DOHC) stellt mit Sicherheit einen seltenen Sonderfall in der Motorisierung der Zweiräder dar. 175 PS bringt dieses Aggregat, dabei steht ein maximales Drehmoment von 138,2 NM bei 9800U/min an. In der Konzeption und Auslegung dieses Motors griff Suzuki tief in die Zauberkiste um die Nachteile dieses Aggregates, vor allem die hohe Wärmeentwickling zu kompensieren. S A C S und die Wasserkühlung halten die Motorentemperatur ständig unterhalb des kritischen Wertes. Die Zylinder sind mit einem, von Suzuki entwickelten, elektrochemischen Material überzogen dem S C E M, einer Legierung aus Nickel, Phosphor, Silizium und Karbid. Diese Beschichtung ermöglichte es die Zylindergröße herabzusetzen und sorgte nebenbei noch für eine verbesserte Wärmeableitung. Zusätzlich machte sich Suzuki noch das S A R D zunutze, die beiden Luftansaugstutzen sind in Fahrtrichtung positioniert, der sich darin fangende Fahrtwind in den Ansaugtrakt wo die Luft über gewaltige 46mm Drosselklappen zum Motor weitergeleitet wird. Dadurch wird ein besserer Befüllungsgrad der Brennkammern gewährleistet. Somit hat Suzuki wirklich alles an Technik verbaut was die Temperaturentwicklung des Motors innerhalb der Parameter hält. Das S A R D sorgt für die kühle Ansaugluft, das S A C S kühlt mittels Einspritzung die Kolben und die Nockenwelle von unten und führt die Wärme über den Ölkühler ab. Die Wasserkühlung unterstützt die Luftkühlung des gesamten Motorblocks und führt die Wärme zum Kühler. Die S C E M Beschichtung sowie das Aluminiumgehäuse sorgen für eine effektive Wärmeableitung im Motor.
Einlassventile, welche mit 14° Ventilwinkel für einen äußerst geringen Einlasswiderstand sorgen, leiten die Luft in die kompakten Dualstream Brennkammern. Insgesamt 16 Ventile hat das Aggregat der Hayabusa, somit also 2 Einlass- und 2 Auslassventile pro Zylinder. Ein digitales, elektronisches Motor-Management sorgt in Verbindung mit der Transistor-Zündanlage über vier Zündspulen in den Kerzensteckern und einer Einspritzanlage, bei der der Kurbelwinkel-Positionssensor der Hayabusa mit 8 statt den bei anderen Modellen üblichen 4 Auslösekontakten, äußerst präzise für den richtigen Funken. Alles in allem bringt es dieses Kraftpaket so auf 175PS und ein Drehmoment von 138 NM. Bestleistung unter den Serienmotorrädern, auch heute noch. Die Abgase werden mit Hilfe des Suzuki P A I R-Systems und dem geregelten 3 Wegekatalysator gereinigt und so so ist das was die zwei großen Töpfe mit einen angenehmen und tauben Lärm verläßt Euro II konform. Eine zusätzliche Leistungssteigerung versprich die 4 in 2 Auspuffanlage aus dem Hause Akrapovic welche besonders für die Hayabusa entwickelt wurde.
▪ F a h r w e r k ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯
Ein besonders steifer Brückenrahmen aus Aluminium vermindert das Gewicht bei gleicher Verwindungssteifheit. Er bildet die Aufnahme für das 1299ccm Triebwerk aber auch des eigentlichen Fahrwerks. Die Upside-down-Gabel mit einem 43mm Durchmesser und einem 120 mm Federweg ist in Zug und Druckstufe komplett einstellbar. Der Lenkungsdämpfer sorgt für zusätzlichen Fahrkomfort und verhindert mit Hilfe der Schwingungsdämpfer welche an den Lenker-Enden verbaut sind zuverlässig das so gehasste flattern bei niedrigen Geschwindigkeiten. Auch das 130mm Zentralfederbein mit einem Ausgleichbehälter ist in Zug und Druckstufe justierbar und verhindert in einem gewissen Rahmen das aufsteigen der Maschine wenn es dann doch mal in die Vollen geht. Hierbei hätte Suzuki aber vor allem temperamentvollen Fahrern wie mir einen großen Dienst erwiesen, hätte sie dem Zentralfederbein doch noch 10mm mehr Federweg gegönnt. Der Brückenschwingarm sorgt durch seine großzügig dimensionierten Schwingarmgelenke zusätzlich für eine ausgezeichnete Steifheit der Rahmenkonstruktion. Auch wenn keine Teile aus dem Hause Ölins verbaut wurden, liegt die Hayabusa souverän auf der Straße und besitzt meiner Meinung nach eines der besten Fahrwerke. Mit ihrem 190/50 Z17 Hinterreifen lebt sie eigentlich schon auf großem Fuß, doch in anbetracht der Leistung , welche auf die Straße gebracht werden muss, wäre hier ein 200er wenn nicht sogar ein 210er Hinterreifen der Sache dienlicher gewesen. Hierbei muss man allerdings beachten, dass im Sinne der Fahreigenschaften der hohe Verschleiß des 190ers das kleinere Übel ist. Die Vorderreifen sind mit 120/50 Z17 aber genau richtig dimensioniert. Bei den Seriengummis handelt es sich um Bridgestone BT 56, einer der wenigen Reifen die für die Hayabusa zugelassen sind.
▪ B r e m s e n ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯ Zwei Doppelscheiben vorn mit 320 mm Durchmesser und 6 Kolbenbremsanlage sowie eine 240mm Scheibe mit 2 Kolbenbremsanlage hinten sorgen für die nötige Verzögerung. Doch in der Praxis wird klar das die Bremswirkung vorn gerade mal ein durchschnittlich verdient hat für eine 6 Kolbenbremse sogar eher ein ungenügend. Packt man kräftig zu kommt die Hayabusa leicht ins schleudern. Bremswirkung der hinteren Anlage ist nicht erwähnenswert, sie taugt gerade zum anfahren am Berg, bestenfalls noch als Reaktionsbremse. Mir persönlich nervte das ganze so sehr, dass sie schon nach der Überführung eine komplett neue Bremsanlage verpasst bekam. Fahrer die die Hayabusa aber vor allem für Touren nutzen und nur gelegentlich aufdrehen sollten mit der herkömmlichen Bremsanlage jedoch zufrieden sein. Vorsicht jedoch bei nasser Fahrbahn, hier kommt ist das Schleudern, mangels Biß und Wirksamkeit, besonderszum tragen... aber wer fährt schon bei Regen.▪ F a h r k o m f o r t & A l t a g s t a u g l i c h k e i t (inkl. Getriebe) ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯
Unter dem "Entenbürzel" verbirgt sich der 2. Sitz. Beide Sitze weisen einen Komfort auf, wie man es eher von "Altherrenmaschinen" der Rentnermarke BMW gewöhnt ist. So bleibt man auch auf Langstreckentouren von eingeschlafenen Gesäßmuskeln oder ähnlichen Schmerzen verschont. Im Duo Betrieb sollte man es mit der Hayabusa jedoch etwas entspannter angehen lassen, explosive Beschleunigungsmanöver können zum Verlust der Hintermannes oder der Hinterfrau führen. Dank der mitte-straßen, mitte-sportlichen Positionierung des Lenkers und einem Verzicht auf einen zu hohen Anstellwinkel der Griffe werden auf Langstrecken auch die Handgelenke des Fahrers geschont. Der Tank der Hayabusa ist klappbar gelagert und vereinfacht so die Wartung der GSX 1300 R im Heck findet man sogar ein Ablagefach für ein Bügelschloss in dem aber auch Verbandszeug und ein Werkzeugmäppchen platz finden. Das Zusammenspiel von Kupplung und Getriebe macht das Schalten zum Hochgenuss. Aber dank des großen Hubraums und der enormen Leistung ist die Hayabusa durchaus auch für schaltfaule Menschen geeignet. Ohne Probleme kann oberhalb der 2000 U/min so ziemlich jede Strecke im 6. Gang fahren. Anfahren ist auch im 4. Gang möglich und in anbetracht der weichen Reifen auch ratsam, so nicht nach jedem Ampelstart ein schwarzer Streifen auf die Anwesenheit der Hayabusa hinweisen. Aber wie schon gesagt, das Schalten ist ein angenehmes Vergnügen wohl auch dank der optimale Position des Fußes zum Schalthebel. Bleibt nur noch die Frage des Verbrauchs. Hält man sich an die Richtgeschwindigkeiten so liegt der Verbrauch bei ca. 6,4 l / 100 km, damit garantiert der 21 Litertank der Hayabusa eine Reichweite von ca. 250 km bis man auf Reserve schalten und die nächste Tankstelle aufsuchen muß. Bei sportlicher Fahrweise kommen dann aber auch schnell 8 l / 100km und mehr zusammen und so schrumpft die Reichweite auf unter 200km bis die Reserven angebrochen werden müssen.
▪ K o s t e n ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯
Der A n s c h a f f u n g s p r e i s einer Suzuki GSX 1300 R liegt je nach Händler zwischen 11800 Euro und 12500 Euro, Vergleichen lohnt sich also. Da nun das 2006er Modell auf den Markt kommt lohnt es sich Anfang April nach dem 2005er Modell Ausschau zu halten hier sind sicherlich einige Rabatte drin. Das I n t e r v a l l für die Durchsichten wird von Suzuki mit 6000km vorgegeben und kostet zwischen 160 und 180 Euro je nach Händler. Eine Durchsicht ist auch nach den ersten 1000km vorgeschrieben, die Kosten hierfür belaufen sich auf 70 Euro bis 80 Euro. Bei der V e r s i c h e r u n g schlägt die Hayabusa mit ca. 422 Euro zu Buche ( TK mit 300 Euro Selbstbeteiligung, inkl. 6 Euro Schutzbrief, 12 Euro Ausland-Schadenschutz Versicherung… HUK Coburg) eine Vollkasko erhöht die jährlichen Zahlungen auf über 3000 Euro ( hatte mich zwar informiert weiß aber nur noch dass es über 3000 Euro waren… eine Vollkasko kommt für mich jedoch nicht in Frage, da wenn die Maschine Totalschaden ist es um mich nicht besser bestellt sein wird ). Die Kosten für den Hinterreifen sind hier auch erwähnenswert. Da der R e i f e n max. 4600km hält, da die Hayabusa die Dinger anscheinend zu fressen scheint. Ein Hinterreifen der Marke Bridgestone BT 56 schlägt mit ca. 200 Euro zu Buche. Wir bekommen ihn zum Glück für 170 Euro.
Motor...................................................4-Zylinder /4-Takt mit 16 Ventilen .............................................................................Öl- & Wassergekühlt Hubraum.................................................................................1299ccm Leistung...................................................129KW/175PS bei 9800 U/min Drehmoment .......................................................138Nm bei 9800 U/min Getriebe ................................................................... 6-Gang Schaltbox Beschleunigung 0 - 100 km/h ......................................................2,9sek Höchstgeschwindigkeit ...........................................................308 km/h Verbrauch ......................................................................... Ø 6-8l S blfr. Antrieb ........................................................................................Kette Bereifung ..................................................................Bridgestone BT 56 ........................................................Vorn 120/50 Z17 Hinten 190/50 Z17 Tankinhalt incl. Reserve .............................................................21 Liter Sitzhöhe............................................................805mm niedr. Dämpfung
_________________________________________________________ __ _ __ _ ■ 13.800 k m - SUZUKI 1300 R "Hayabusa" ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯
So, nachdem wir die Einführung hinter uns haben kommen wir zum wesentlichen. Meiner rein persönlichen Erfahrung mit der GSX 1300 R oder auch "Was Freundin, TüV und Polizei besser nicht wissen sollten".▪ die ersten 1 0 0 0 Kilometer ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯
Ende Mai ging es mit dem Flugzeug zu meinen Eltern, hier hatte auch der Anfangs erwähnte Suzuki-Händler seinen Sitz. Bewaffnet mit den 8200 Euro die mich die GSX 1300 R letzten Endes kosten sollte und einem roten Überführungskennzeichen machte ich mich nach meiner Ankunft auf zum Händler. Was dann 2 Stunden später vor dem Haus meiner Eltern parkte verursachte bei meiner Mutter unheilahnende Blicke. Ich blieb noch 2 Tage und testete die Hayabusa auf mir gut bekannten Terrain um ein Gefühl für mein erstes Motorrad zu bekommen ( alles unter 1000ccm fällt unter die Bezeichnung Mopped ). Die kurvigen und zumeist engen Landstraßen des Vogtlandes nahm die Hayabusa souverän und so fühlte ich mich dann auch schnell vertraut, es war fast so als hätte ich nie etwas anderes gefahren. Es wurde Zeit nach Aachen zurückzufahren, immerhin hatte ich ja noch ein paar Vorlesungen zu besuchen. So ging es an einem Sonntag auf die Autobahn, ich wollte es langsam angehen da das gute Stück ja noch eingefahren werden musste. So sehr es auch in der rechten Hand juckte ich fuhr nie schneller als 180 km/h. Trotz alle dem kletterte die Temperaturanzeige bedrohlich nahe an die rote Markierung. Also überprüfte ich nach dem 1. Tankstop ( 230km ) den Ölstand. Dieser war nicht auffällig, also überprüfte ich den Kühlmittelstand… auch hier Fehlanzeige. So fuhr ich mit einem ungutem Gefühl die restlichen 370km bis Aachen und von dort aus weiter nach Belgien wo der Club provisorisch eine Garage gemietet hatte. Da der Kilometerzähler mittlerweile eh schon 1130 km anzeigte war die Zeit für die 1. Durchsicht sowieso gekommen. Nach einem Telefonat mit unserem französischen Partnerclub war auch schnell klar, dass meine GSX 1300 R keine Mangel hatte sondern dass dieses Aufheizen typisch für die Hayabusa ist. Jean Marc versicherte mit, dass dieses Phänomen nach etwas über 10.000km abklingen sollte. Solang wollte ich dann allerdings doch nicht warten. Am nächsten Wochende wollte ich versuchen das Problem in den Griff zu bekommen.
▪ die nächsten 6 0 0 0 Kilometer ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯
Am darauf folgenden Wochenende war in der provisorischen Clubgarage wieder Hochkonjunktur. Mike hatte nach der Schilderung meines Problems und meinen Lösungsvorschlägen die notwendigen Teile bestellt und so wurde der Wasserkühler sowie der Ölkühler durch größerer Kühler aus Stahl ersetzt. Das S A C S - System wurde auf seine funktion geprüft. Im Rahmen der 1000er Durchsicht wechselten wir das Öl und ersetzten den alten Ölfilter durch einen K&N Filter, auch die Luftfilter mussten K&N Produkten weichen. Die 4 in 2 Auspuffanlage wurde durch eine Akrapovic-Anlage ersetzt. Somit war die gute erst einmal für die nächsten 6000km gerüstet und ich machte mit meiner "Schneeflocke" die Eifel unsicher. Mitte Juli machten wir dann auf dem Nürburgring einen Bremsentest, da ich die Anlage unbedingt wechseln wollte. Das Ergebnis war wie erwartet, die 6 Kolbenbremsanlage brachte einfach nicht die erwartete Wirkung und brachte die Hayabusa leicht ins Schleudern vor allem beim 200km/h Test bei dem sie es nur auf 163m brachte machten sich die negativen Merkmale der Bremsen bemerkbar. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Hayabusa schon 3300 Km auf dem Tacho und so langsam juckte es mich in den Fingern sie einmal voll aufzulatzen. Da nun in der Uni die vorlesungsfreie Zeit begann hatte ich erst einmal wieder eine Woche Luft um mich meiner "Schneeflocke zu widmen. Die zwei 320er Scheiben vorn wurden durch 2 Waverscheiben ersetzt. Statt der 6 Kolbenbremsanlage verzögerte nun eine 8 Kolbenbremsanlage. Hinten bekam sie der optik wegen auch eine 240er Waverscheibe verpasst und statt der 2 Kolben verzögerten nun 4 Kolben. Die Verkleidung wurde komplett gegen eine Carbonverkleidung getauscht. Die Instrumente wurden durch digitale Gegenstücke ersetzt und so bekam meine Hayabusa auch gleich einen Carbonvorbau spendiert. Die D r o s s e l u n g wurde entfernt und Ansaugrohre sowie die Airbox durch geometrisch optimierte Carbonteile ersetzt. Das ganze wurde dann mit weiß/vanilie Effektlack lackiert und bekam das japanische Schriftzeichen für "Schneeflocke". Die Franzosen bemängelten vor allem die Lackqualität der Hayabusa. Ich konnte jedoch bis zum Wechsel der Verkleidung keine Mängel feststellen. Nun war meine Hayabusa fast feritg. Von unserem französischen Partnerclub bekam ich noch eine 64-bit Steuermodul gesponsert und einige Modifikationen ließen die Kennwerte der Hayabusa auf übermütiges Maß wachsen. So hatte sie nun 205 Ps bei 9800 U/min und ein Drehmoment von 182Nm bei 8700 U/min. Auf zum Kawakillen. Die Touren gingen nun in Richtung Mailand, Rom und Paris und schnell war die 7000er Durchsicht fällig. Hierbei fiel die Kette negativ auf sie musste schon 3 mal nachgespannt werden.
▪ 31. Oktober 2005 13800 Kilometer ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯
Ende August verbrachte meine Freundin 2 Wochen in Barcelona. Da ich eigentlich schon immer einmal nach Spanien wollte, beschloss ich diese 2800km Tour mit dem Motorrad zu fahren. Offiziell nahm ich den Flieger aber das ist eine andere Geschichte. So ging es Nachmittags erst einmal in Richtung Paris wo ich bei unserem französischen Partnerclub unterkam. Am darauf folgenden Tag beschlossen die Franzosen mich bis Bordeaux zu begleiten. Und so preschten wir über die französische Autobahn… 5 Suzuki GSX 1300R deren Leistungsspektrum zwischen den originalen 175PS bis hin zu 246 PS reichten. Es war ein Fest, den nach nunmehr 8200 km wollte ich endlich mal sehen was in ihr steckt. Also auf zur Abfahrt und rauf auf die Autobahn. Vom 4. runter in den 2. und dann einfach voll auflatzen. Die 2 Franzosen die vor mir fuhren hatten schon eine ansehnliche Gummispur auf dem Asphalt der Autobahnauffahrt hinterlassen. Der meinige sollte nicht unscheinbarer ausfallen. Fast im Sekundentempo zuckte mein Fuß an der Schaltwippe und so langsam tauchte die Vordergabel auch wieder auf Normalniveau ein. 160… 200… 270… 290 Reisetempo erreicht. Es ging gehörig auf die Konzentration, denn zu 5 fahren ist anders als allein über die Autobahn heizen. Die 1. Maschine blinkte einmal links einmal rechts… freie Fahrt also. Trotzig schaltete ich in den 5. Gang runter, was die Anzeige für die Drehzahl auch sofort mit 9700 quittierte… bis 11500 durfte ich also noch mal kräftig Schwung holen. Bei Tempo 306 hoch in den 6. Gang. Mehr weiß ich dann leider nicht mehr, es war schon bei 290 ziemlich anstrengend und jenseits der 300 könnte jeder Blick auf den Tacho der letzte sein. Ich sah die 1. Maschine in Richtung Mittelstreifen abdriften… und nahm das Gas weg und delegierte meine "Schneeball" auch in Richtung Mittelstreifen. So nach und nach wurde unser Quintett wieder vollzählig… bis Bordeaux ließen wir es dann etwas ruhiger angehen. In Bordeaux angekommen bekam ich noch einen Aufnäher der mich als Mitglied des 300er Clubs auswies. Laut Navi lag meine Höchstgeschwindigkeit bei 310,2 km/h… es hat aber eine Weile gedauert bis ich den die Daten abrufen konnte… selbst beim Tankstop zitterten mir noch die Hände, so stark pumpte das Adrenalin durch den Körper. Von Bordeaux aus ging es nach Barcelona und 2 Tage später zurück in die Eifel. Bis zum Ende der Saison gab es dann noch einige Abstecher nach Paris, nach Prag und nach Berlin. Mittlerweile weiß ich auch, dass es die Toureneigenschaften sind die eine Hayabusa ausmachen und nicht die 300+ die sie zu leisten im Stande ist. Am 19.11. habe ich die 13.000er Durchsicht gemacht. Das Öl war tiefschwarz und der Gummi des Hinterreifens schwer gezeichnet… also kann ich März den 3. Hinterreifen aufziehen. Mängel sind bei meiner "Schneeflocke" keine aufgetreten einmal abgesehen von der Kette die nach 7200 km gewechselt werden musste.
▪ Fazit aus 13800 km ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ ¯¯¯ ¯¯ ¯
Die GSX 1300 R ist sehr zuverlässig, mehrere 50.000km Tests hat sie mit Bravur bestanden. Eine Tourenmaschine mit den Genen einer Supersportlerin. Für den versierten Fahrer ist der Mythos Hayabusa kein Rätsel, sie signalisiert schnell wenn ihr etwas nicht passt bevor es zu spät ist. Sicherlich, zum Aufsteigen bringt man die Gute schnell und die bis zum 4. Gang aber etwas Gefühl sollte man schon mitbringen. Auch wenn es Motoräder gibt die der Hayabusa auf kurvigen Strecken davonfahren, die nächste Geraden kommt bestimmt und auf der ist nichts, was sich nach den Gesetzen der Physik bewegt, vor ihr sicher. Sie klebt förmlich auf dem Asphalt, leider sehr auf Kosten der Reifen. Als Einsteigermotorad ist sie aber nicht zu empfehlen... Warum ? Lest die Schlagzeilen 1999 - 2001 die in Verbindung mit der Hayabusa stehen. Sie verzeiht keine Fehler und jenseits der 200 km/h hat man selten die Gelegenheit aus seinen Fehlern zu lernen. Das habe auch ich relativ schnell begriffen und in diesem Jahr an 4 verschieden Fahrsicherheitstrainings mit meiner "Schneeflocke" teilgenommen.
Pro: jede Menge Kontra: vibrationen ab 5000 U/min, Bremse könnte etwas besser sein
Die Suzuki GSXR 1300 Hayabusa.
Der pure Wahnsinn auf 2 Rädern ;-) oder doch nicht?
Nach einer längeren Pause (ca. 6 Jahre) suchte ich nach einem neuen Motorrad.
Folgende Eigenschaften sollte es besitzen.
- Leistung (damit ich nicht nach 2 Monaten wieder ein neues kaufen muss)
- einen erträglichen Sitz für meine Frau (also keine Briefmarke, sie ist 170 cm groß)
- ein gutes Fahrwerk (will ja nicht um die Kurve eiern)
- und die Optik musste auch ... ...dann mein Augenmerk auf die Suzuki Hayabusa. Man dachte ich, Leistung pur und auch einen angemessenen Sitz für meine bessere Hälfte. Dies viel mir aber erst später auf ;-)
Gedanken kamen auf, ist das vielleicht doch ein wenig zu viel des Guten? 175 PS ist schon eine Menge Holz und das, wo ich 6 Jahre nicht mehr gefahren war.
Ansehen dachte ich, kann ja nicht schaden. Also auf zum Händler und probesitzen. Fazit, nicht schlecht, echt nicht schlecht. ...
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Pro: Ein Spaßbike wie kein anderes Kontra: teure Reifen
...km/h ist ein Kinderspiel, denn Suzuki hat sich gegenüber der Heidewitzka von BMW nicht die Blöße gegeben nur ein 5 Gang-Getriebe einzubauen. Sechs Gänge lassen sich Mühelos durchschalten und machen dem Fahrer glauben er würde fliegen. Bei 220 km/h ist es schon nicht mehr so einfach als ungeübter Fahrer das Fahrzeug unter Kontrolle zu halten und so wurde meine erste Probefahrt beinahe schneller beendet als mir lieb sein konnte.
Der Fahrer des Lasters, ... ...raus. Bremsen ließ sich die Suzuki erstaunlich gut und schnell. Erst besorgte ich mir einen Kaffee. Danach an die Tankstelle ran und gefragt ob ein Mechaniker da wäre. Zufälligerweise kam in diesem Moment der ADAC und ich erkundigte mich dort was für ein Fehler die Maschine hätte.
Der gelbe Engel war im wahrsten Sinne des Wortes einer. Seine Antwort war eine Wohltat. Das ist alles richtig so, das „Motorradl“ wie er es sagte sei wohl schon länger ...
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Pro: In einem Wort: boah... Kontra: schnell, gefährlich schnell
...sie eigentlich nicht. Als die Suzuki GSX 1300 R Hayabusa auf der ersten Intermot 1998 in München vorgestellt wurde, diskutierte das motorradfahrende Volk lauthals auf dem Messestand. Was denn in Suzuki gefahren sei, ein Motorrad mit solch einer Optik zu präsentieren. Die Nase wirkte zu flach und zu breit, das gesamte Erscheinungsbild irgendwie pummelig. Und dann noch dieser Heckbürzel. Alles andere als nett anzuschauen, meinten viele.
Doch was zählt ... ...– diese magische Grenze wollte Suzuki als erster Hersteller mit einem Serienbike überwinden. Und der Jagdfalke sollte so schnell fliegen. Da musste die Ästhetik der Aerodynamik den Vorrang gewähren. Und wenn auch übers Aussehen kontrovers diskutiert wurde, 175 PS bei 9800/min, 138 Newtonmeter bei 7000/min waren unter Bikern ein Wort. Lieferten Stoff für unzählige Stammtischabende, bis tief in den Winter. Und für die Presse. Die Hayabusa machte ...
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Fahreigenschaften:
Bremsleistung, Trockenh...
Fahrwerk:
Komfort:
Verarbeitung:
Zuverlässigkeit:
sehr hilfreich
27.04.2001
Power ohne Ende Bewertung fürSuzuki GSX 1300 R Hayabusavon
Lillebror
Pro: Über alles erhabene Fahrleistungen Kontra: Dem Motor nicht angepasste Bremsen, Seifenoptik
Hir die Motor- und Fahrzeugdaten aufzulisten spar ich mir, da sie ja fast jedem durch etliche positive und leider negative Publikationen
bekannt sein dürften!
Als Besitzer einer Honda XX habe ich mich von der schieren Motorleistung und der Diskussion um Sinn oder Unsinn zu einer Probefahrt verleiten lassen.
Die erste Kontaktaufnahme bestand aus einem Meer aus Gefühlen!
Die von aerodynamischen Gesetzen glattgelutschte Form, das gedrungene Aussehen,das ... ...einschalten der Zündung! )
Also draufgesetzt, 190CM auf der bequemen Sitznische verstauen und nach dem tanken auf die Piste.
Ab dem Beschleunigungsstreifen Vollgas!
Der Falke hätte weiter wie blöd beschleunigt aber da ich schon etxtrem zusammengefaltet habe und trotzdem wie ein Segel im Wind stand habe ich bei 250 KM/H aufgegeben!
Für meine Größe ist die Hayabusa nicht geschaffen für extreme Blaserei auf der Piste.
Also ab auf die Landstrasse ...
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Pro: Der starke Motor,Fahrwerk und die Bremsen Kontra: der etwas hohe Preis!!
Hallo,
Im Voraus:
Als die Hayabusa 1999 auf der Intermot vorgestellt wurde,gab es viele Meinungverschiedenheiten die Einen sagten sie sei schön,die anderen behaupten sie sei häßlich!
Es gab aber die Jenigen die sagten das man sich besser eine Kugel durch den Kopf schießen solle als sich auf dieses Gefährt zu setzen!!!
Nur kurze Zeit später konnterte Kawasaki mit der ZX-R 1200!!!
Ein Wettkampf um das Blaueband der Geschwindigkeiten begann!!!
... ...soll!!!
Naja, neuerdings wird Die Suzi bei 298 km/h und die Kawa bei 299 km/h abgeregelt!!!
Text:
Die Leistung von 175 PS lässt wirklich keine Wünsche offen,in jeder Situation steht dank des großen Hubraums von 1299 cm³,diese Leistung bereit!!!
Der Motor hat eine schier unendliche Power man bekommt die Suzi sogar bei ca. 150 km/h noch vorne hoch,ab Tempo 200 ist mit der Leistung noch lange nicht Schluß,erst bei ca. 270 merkt man das die Power ...
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...Die Kawasaki ZX 12 R
Dieses Motorrad ist der direkte Konkurrent zur GSX1300R, der Hayabusa, von Suzuki. Dieses Motorrad hat in den Labors der Entwickler bessere Daten geliefert, als der Konkurrent, beschleunigt also noch schneller usw. Trotzdem scheint dieses Motorrad innerhalb der Testergemeinde nicht eine solch grosse Resonanz gefunden zu haben wie die Hayabusa. Das mag zum einen daran liegen, dass die Fahreigenschaften etwas schlechter sind, als beim Komkurrenten. Aber dafür ist die Kawa mit ihren beiden Seitenflügeln, die die Turbulenzen ausgleichen sollen, die durch die Vorderräder hervorgeufen werden, schöner anzusehen und windschnittiger (sofern das überhaupt geht) als der Wanderfalke. Insgesammt ein schönes motorrad, dem das gewisse etwas fehlt....
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...wieder diverse Vorurteile gegenüber Motorrädern aus Asien. Viele schwören auf Chopper a la Harley, andere sind lieber sportlich auf einer Straßensportmaschine a la SuzukiGSX1300RHayabusa unterwegs, welche gar nicht genug PS haben kann. Dann gibt’s da auch noch die Tourer, Enduros und alle möglichen Zwitterlösungen. Ich will mich an diesem Glaubenskrieg nicht beteiligen, den letztendlich sollte ein Motorrad genau wie ein Auto auch an die persönlichen Bedürfnisse jedes einzelnen angepasst sein. Für mich persönlich muss die Maschine handlich, leicht und in jeder Situation gut beherrschbar sein. Trotzdem muss der Motor über genügend Leistungsreserven verfügen, um auch längere Touren in akzeptabler Zeit zu bewältigen und eventuell auch noch eine Sozia (einen Sozius) und das benötigte Gepäck zu transportieren. Die Sitzhaltung muss für mich...
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Hab mir Mitte März endlich meine heiß ersehnte 600er GSX-R zugelegt. Obwohl es mein erstes Motorrad ist und ich noch nie vorher ein anderes Bike gefahren bin, wollte ich mir auf jeden Fall einen 600er Supersportler zulegen - und... es hat sich... mehr
Die SUZUKI GSX-R 750 SRAD (SRAD = Suzuki Ram Air Direct) war schon bei ihrer Markteinführung im Jahre 1996 das Maß aller Dinge im (Straßen)Supersport-Bereich. Sie verfügt über das ideale Landstraßen-Hubraum-Maß mit ihren klassischen 749 ccm. Dies... mehr