... Ein guter Freund hat nachwuchsbedingt seine "Bikerkarriere" an den Nagel gehängt und musste sich deshalb von seiner Suzuki VX800 trennen. Da die Trennung von dem Nakedmonster seinerseits beinahe unter Tränen geschah, ließ mich erahnen, welchen Spaß ihm das Teil gemacht hat. Ich musste es quasi ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von 38special über Suzuki VX 800 28. April 2005
Produktbewertung des Autors:
Fahreigenschaften:
gut
Bremsleistung, Trockenheit:
mittelmäßig
Fahrwerk:
mittelmäßig
Komfort:
ausgezeichnet
Verarbeitung:
sehr gut
Zuverlässigkeit:
gut
Pro:
Klassiker mit riesen Spaß - und Suchtpotential
Kontra:
etwas härtere Fahrwerksabstimmung wäre gut
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Obwohl ich schon eine CBR600 besitze musste ich dieses Bike unbedingt haben. Ein guter Freund hat nachwuchsbedingt seine "Bikerkarriere" an den Nagel gehängt und musste sich deshalb von seiner Suzuki VX800 trennen. Da die Trennung von dem Nakedmonster seinerseits beinahe unter Tränen geschah, ließ mich erahnen, welchen Spaß ihm das Teil gemacht hat. Ich musste es quasi kaufen, schon alleine um dieses gute Stück nicht anderen Käufern zu überlassen ;-) .
Gebaut wurde der Cruiser mit dem 805 ccm großen V-Motor von 1990 bis 1997. Anfangs hatte sie 61 PS und einen Mördersound, ab Mitte der 90er wurde die Auspuffanlage im Rahmen der schärferen Lärmbestimmungen von Suzuki abgeändert und klaute dem Twin ein PS Leistung und leider auch ein klein wenig von dem genial-dumpfen V2 Grollen und dem trockenen Bollern der 2 Auspuffrohre. Um es Vorweg zu nehmen, der Sound ist mit das Beste was man auf deutschen Straßen hören kann (subjektiv).
Das Drehmoment blieb jedoch gleich: 72 NM bei ca. 4500 Umin - boah ey! Trotz 213 kg trocken ( = 238 kg mit vollem Tank und Betriebsstoffen) zieht es einen in jedem Gang fast von der Sitzbank wenn man voll aufdreht. Subjektiv gibt es aus niederen Drehzahlen kaum stärkere Motorräder. Objektiv besehen muß man diese Aussage jedoch einschränken, denn bei 8000 Umin nötigt einen die Konstruktion des Drehmomentmonsters schon zum Schalten - hier legen andere Flitzer erst noch mal richtig an Leistung zu. Natürlich hat man nie das Gefühl langsam zu sein (3.9 KG/PS!) , trotzdem wünscht man sich auf der BAB manchmal noch 10 PS mehr Leistung. Der Kardanantrieb ist zwar verschleiß- und wartungsarm, dafür nimmt er vermutlich ein paar PS Leistung weg und wiegt halt 20 KG zusätzlich. Das Getriebe lässt sich gut schalten, dürfte aber noch etwas präziser sein und verfügt leider auch nur über 5 Gänge. Ein 6ter Gang hätte bei dem Drehmomentgebirge der VX800 auch durchaus Sinn gemacht da man wirklich sehr schaltfaul fahren kann. Und damit sind wir auch bei der Fahrweise, die man für dieses Motorrad mitbringen sollte. Ruhig und relaxt. Wieso? Erstens wegen der Motorcharakteristik und zweitens - noch viel wichtiger - wegen dem serienmäßigen Fahrwerk.. Es ist eher weich ausgelegt, besonders an der Gabel. Die hinteren Stoßdämpfer sind verstellbar, aber das Gewicht und die komfortable Grundabstimmung lassen nicht aus. Wer nicht in jeder Kurve die Fußrasten schleifen lässt fühlt sich nach kurzer Eingewöhnungsphase trotzdem recht sicher und wird mit jedem KM mehr Spaß haben. Nur - wie gesagt - rasen sollte man damit nicht; dafür ist sie nicht gebaut. Das setzt sich auch beim Bremsen fort. Das Gewicht drückt etwas auf die Bremsleistung; trotzdem stellen die Bremsen nie ein Problem dar - ausser vielleicht wenn man sich im absoluten Grenzbereich bewegt. Darüber kann ich leider nichts sagen, weil ich mich so nicht fortbewege.
Auch die Optik vermittelt diese "sportliche Coolness und Gemütlichkeit" und streichelt das Auge mit der wunderschönen Ansicht eines feingerippten V-Motors und Hochglanz verchromten Krümmer- und Auspuffrohren. Plastik wurde zum Glück so gut wie nicht verwendet - alles ist solide und macht einen hochwertig verarbeiteten Eindruck. Schöne Details wie z.B. der große verchromte Scheinwerfer oder die weissen Tacho- und Drehzahlmesserscheiben unterstreichen den sportlich-klassischen Auftritt zusätzlich.
Meine VX war - wie beschrieben - ein Freundschaftskauf, deswegen kann ich sie nicht als preislichen Maßstab hier ansetzen. Gute Exemplare kosten mittlerweile aber nicht viel mehr als 2000 bis 2500 Euro. Damit sind sie heute (2005) gut 10 Jahre alt und dürfen ca. 40 bis 50 TKM auf der Uhr haben. Auch Laufleistungen von 70 oder 80 TKM sind i.d.R. absolut kein Thema bei einer so soliden Maschine mit einem Leistungsverhältnis von nur 75PS je Liter (!) Hubraum.
Der Verbrauch liegt zwischen 4.5 Liter (Landstraßen - Cruising) und 7 Litern (schnelle BAB-Fahrt bis 190 Vmax). Im Durchschnitt laufen ca. 5.5 Liter durch die beiden Vergaser und das geht für 240 kg und 805ccm völlig in Ordnung. Die Sitzposition ist für Fahrer zwischen 1,60 und 1,90 Meter Körpergröße angenehm. Darüber wird der Kniewinkel und damit der Tankschluß schlechter und darunter schlicht und ergreifend die Maschine zu schwer.
Mein Fazit:
Wer gerne mit dem Bike reist (nicht rast) einen Klassiker mit solider Technik der frühen 90er Jahre zu schätzen weiß ist mit der Suzuki VX800 bestens bedient und wird mit einem Sound belohnt der einem die Tränen in die Augen treibt. Also, für Preise um die 2500 Euro ein glasklarer Kauf!
...nach nur kurzer Probefahrt eine Suzuki VX 800 erstanden. Bj 94, 60.000 km, Reifen, TÜV und AU neu, leichte Sturzspuren an den Armaturen und am Tank sowie an den Auspuffendrohren in sonst ganz gutem Zustand, ohne weiteres Zubehör für 1.100 € hielt ich für ein Schnäppchen. So richtig habe ich mich dann erst zu Hause mit dem Motorrad und seinen Eigenheiten auseinander gesetzt. Die VX ist ein Tourer - oder doch eher ein Chopper? Jedenfalls sieht es so ... ...der kleinen Intruder den Motor genommen, das Fahrwerk nur leicht modifiziert statt Chopper Tourer in den Prospekt geschrieben und so ein ganz besonderes Bike auf die Räder gestellt. Diese Gene geben der VX ein etwas eigenartiges, Fahrverhalten. Ihre vermeintliche Behäbigkeit, ihr gewöhnungsbedürftiges Kurvenverhalten und die schwammige Bremsanlage sind in allen Foren und Tests beschriebene Kritikpunkte. Aus 805 cm² werden 61 Pferde losgelassen die ...
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...auch erkennen ... Suzuki hat bei der VX 800 einen Meilenstein in Punkto Design gesetzt. Die Maschine hat keine überflüssigen Spoiler und strahlt dabei Kraft und Ruhe gleichzeitig aus. Der 800ccm-Motor mit ungedrosselten 60 PS bringt seine Power dank Kardanwelle unverzüglich auf die Hinterachse. Klar, die VX ist keine Rennmaschine, aber das muß sie auch nicht sein. Die Felgen sind auf jeden Fall ein Augenschmauß - dreibeinige Alu-Gußfelgen - jamm ... ...es könnte ... Suzuki hat bei der VX nicht alles richtig gemacht - das sollte der Fairneß halber gesagt sein. Der Rostschutz ist insbesondere am 'Unterboden' eher dürftig. Aber diesem Makel kann von jedem Schrauber schnell mit ein wenig Unterbodenfarbe ein Ende gesetzt werden. Die klare Instrumentierung (sehr schöne weißgründige Instrumente) und die Suzuki-übliche Funktionalität in Bedienung bringen auch Neu-Besitzer schnell zum Schwärmen. Zupackende ...
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Pro: recht günstig zu bekommen Kontra: sehr schwer
Die Suzuki VX 800 ist nicht grade das schönste und erst recht nicht das schnellst Motorrad. Dafür ist Sie aber schon für 2000 DM zu haben und das macht dieses Motorrad zu einem idealen Anfängerbike. Man hat auch den vorteil das man sich das Fahrzeugheck mit Koffer zukleistern kann sodas man seinen ganzen Kleiderschrank mitnehmen kann. Im großen und ganzen hat mich meine VX 800 eigendlich nie enttäuscht. Wenn Sie es dann trotzdem mal gemacht hat lag ... ...großen und ganzen ist die Suzuki VX 800 eigendlich ein recht schönes Motorrad. Sie hat kaum Verkleidungen und man sieht den Motor in seiner ganze schönheit. Lediglich das Rahmenheck und das Cockpit sind verkleidet. Das Cockpit ist ausgestattet mit einem Tacho und einem Drehzahlmesser welche beide mit weißen Ziffernblätter ausgestattet sind.
Es sind auch noch vier Kontrolleuchten vorhanden welche für Neutrallage, Öl, Temperatur und Fehrnlich sind.
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Pro: tolle Optik, gutes Handling bei normaler Fahrt, klasse Motor Kontra: weiche Federung, unhandlich bei Schrittgeschwindigkeit, hohes Gewicht
Da stand sie beim Händler und schaute mich traurig an. Knappe zwei Jahre alt, viel Chrom, rot-metallic. Da war es passiert. Die anschließende Sitzprobe, meine langen Beine passen nicht auf jede Maschine, und dann mußte ich Sie haben. Die Fahrt vom Hof war gewöhnungsbedürftig. Der extrem lange Radstand und das hohe Gewicht (ca.240 kg) machen die Fuhre bei Schrittgschwindigkeit kippelig. Aber wann fährt man schon Schritt. Die anfänglichen 34 PS reichten ... ...dann schon zäh. Das merkte man besonders mit Gepäck auf der Landstrasse. Vorbeihuschen an Sonntagsfahrern woltte gut geplant sein. So ließ ich meiner Suzi 61 PS einhauchen. Kleiner Tipp: fragt mehrere Händler, da ich Preise zwischen 1.000,-- und 400,-- DM dafür genannt bekam. Mototreff Lindfeld in Dortmund ist da eine gute Adresse. Und die 400,-- DM haben sich voll gelohnt. In der Spitze tat sich nicht viel (ca. 190), aber der Durchzug ist schon ...
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Vier Jahre fuhr ich meine VX-800 ohne größere Probleme. Reifenverschleiß und Ölverbrauch waren gering und auch der Rost hielt sich trotz Laternenhaltung in grenzen. Die Wiederbelebung nach längeren Standzeiten konnte jedoch ziemlich mühsam werden, was jedoch daran lag, daß ich keine neue Batterie in die alte Maschine stecken wollte. Nach 10 Jahren fingen die Stoßdämpfer an ein wenig zu ölen ohne daß die Fahreigenschaften beeinträchtigt worden wären. ... ...die Susi für einen fairen Preis an gute Hände, da mir die Zeit für lange Ausritte mitlerweile fehlt. Den Mazda MX-5 den ich jetzt fahre ist so eine Art VX-800 auf vier Rädern.
Die Susi war ein optimales Motorad für entspanntes Reisen auf schönen Straßen. Sparsam (5,5l), robust und ansehnlich. Nur ein Sportler war sie nie, da fehlte ihr mit 50 PS der nötige pepp.
Wenn Ihr ein gebrauchtes Motorrad in dieser Klasse sucht, gebt der VX eine Chance - ...
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...Hallo,
nach dem Tourer SUZUKIVX800 bin ich völlig umgestiegen und habe mal einen 2Takter getestet. Dazu habe ich zwei Meinungen: positiv ist das geringe Gewicht (ca. 170 kg statt 230 kg); wer dies einmal genossen hat bei Fahrten auf kurvenreicher Strecke kann dies sicher bestätigen. Weiterhin ist das ausgezeichnete Fahrwerk mit Upside Down Gabel der Suzi 1100 und die gute Doppelscheibenbremse vorne zu erwähnen. Der stabile Alurahmen läßt keinen Zweifel an der Spurtreue der Maschine. Immerhin ist sie Baujahr 1991. Ein wahrhaftes Spassmobil. Das positive wie auch negative ist der Motor. Die einen werden es lieben bei 8000 U/min plötzlich Leistung zu verspüren. Darunter läuft nämlich nicht sehr viel; also vor dem Überholen lieber mal runterschalten falls diese Drehzahl nicht erreicht ist. Der nächste Schub kommt bei etwa 10000 U/min bis...
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Pro: preiswert, zuverlässig, wartungsfreundlich, sparsam Kontra: lahm, kippelig, wenig Stauraum
...Nach fast 3 Jahren mit dem Burgman 400 wollte ich wieder etwas sportlicher unterwegs sein und tauschte den zuverlässigen Weggefährten mit knapp 25000 km gegen eine SuzukiVX800 ein (siehe eigener Bericht). Dieses wunderschöne Motorrad ist aber, im Gegensatz zum Burger, für die Fahrt ins Büro nur sehr bedingt geeignet, deswegen stöberte ich in den Zeitungen nach preiswerten Rollern.
UE 125, 12000 km, Bj 01, TÜV 1 Jahr, VB 750 EUR - so lautete das Angebot. Ich rief an ohne den Roller zu kennen und war gespannt.
Bei der Besichtigung stellte ich fest, dass beide Reifen auf der falschen Seite der Verschleißgrenze waren und auch die Bremsen überholt werden mussten. Insgesamt machte das Fahrzeug einen eher ungepflegten Eindruck.
Beim Versuch zu starten gab die Batterie den Geist völlig auf und so konnte ich schon einmal einen Vorteil...
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...Fahre seit 9 Jahren auf meiner SuzukiVX800 vorn 110/80-18 58H ME33 Laser und hinten den 150/70B17 69H ME 55A Metronic.
Vor vier Jahren habe ich die den Hinterrreifen mit der Sonderspezifikation MBS (Metzeler-Belt-System) aufgezogen. Mittlerweile ist der dritte Satz MBS (insgesamt 5. Satz)Reifen fällig.
MBS bringt ca. 2000 km mehr Laufleistung am Hinterreifen, direkte Änderungen der Fahreigenschaften konnte ich bei meiner Fahrweise nicht feststellen.
Der Hinterreifen ist bei ca. 10.000 km, der Vorderreifen bei geschätzten 12.000 km fällig. Mit dem Hinterreifen zusammen wird auch der Vorderreifen gewechselt.
Die vor zehn Jahren im Motorradtest angegebenen Laufleistungen von hinten 12.000 km und vorn 16.000 km habe ich auch mit dem nun vierten Satz Reifen nicht erreicht.
Ich warte im Frühjahr auf die Freigabe der Reifen Metronic 550...
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Ich war einer der ersten Käufer der Marauder bei meinem Händler. Ich hatte das Teil gesehen und fand es von der Optik einfach super. Also rauf auf den Hobel und eine Probefahrt gemacht. Mit den vorverlegten Fußrasten hatte ich zuerst ein wenig Probleme,... mehr
SUZUKI INTRUDER VL 800 Volusia
Nach den positiven Reaktionen auf meinen Einstiegsbericht zum Skoda Superb 1.8T möchte ich nun über ein anderes "Laster" von mir berichten. Ich hoffe Euch auch mit diesem Bericht begeistern zu können.
Wie Ihr bei... mehr