TAM, PZ

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Erfahrungsbericht über "TAM, PZ"

veröffentlicht 10.02.2008 | babyschon
Mitglied seit : 18.06.2003
Erfahrungsberichte : 14
Vertrauende : 1
Über sich :
Durchschnittlich
Pro Nach Asuncion in Paraguay gibt es quasi keine Alternative
Kontra Siehe Bericht!
sehr hilfreich

"Viel TAM TAM um nichts!"

So sieht ein reparierter Koffer aus!!!

So sieht ein reparierter Koffer aus!!!

Wir (Ich, meine Frau und unsere 3 Monate alte Tochter) sind mit dem Unternehmen am 26.11.2007 um 17:45 von Düsseldorf, auf dem Hinweg über Paris (Mit Airfrance Flug AF 2207),weiter mit TAM über Sao Paulo nach Asuncion und auf dem Rückweg von Asuncion wären wir planmäßig über Sao Paulo, Mailand (Mit Alitalia) nach Düsseldorf geflogen.

Leider gibt diese Reise erheblichen Anlaß zur Beschwerde!

Wir hatten ein vegetarisches Menü geordert und über die Reiseagentur gebeten, uns eine Babyschale
an Bord zur Verfügung zu stellen, damit unsere Tochter des nachts hätte schlafen können.

Auf dem Hinflug hat man extra für uns einen Platz geräumt, der für Familien mit Kindern gedacht ist, da es einen Klapptisch gab, auf den man eine Babyliege stellen und befestigen kann. Wir hatten das Oberteil unseres Kinderwagens (leider) mit dem Gepäck aufgegeben, in der Annahme, wir würden ja eine Babyliege über Nacht bekommen, weshalb wir ja schließlich auch extra an diesem Platz saßen. Es wurde nach dem Essen dunkel und spät und irgendwann ging ich zum Personal und fragte, wo unsere Babyliege bliebe. Man sagte mir dann, daß es an Bord leider keine solchen Liegen gebe, auch wenn die Vorrichtungen für das Aufstellen vorhanden seien.

Also haben wir unsere Kleine auf unseren beiden Sitzen mit quergelegt, was eine ziemliche Tortur für alle Beteiligten war!

Wir sind am 27.11.2007 in Asuncion angekommen, aber unsere und die Koffer vieler anderer Mitreisender waren entweder nicht angekommen, beschädigt,
oder gar geöffnet worden, teilweise Dinge gestohlen!

Unsere Koffer (Wir hatten 5 Koffer (4 davon komplett neu angeschafft!) und einen Kinderwagen mit Babytrage) aufgegeben, kamen erst einen Tag nach uns
an und 4 von 5 aufgegebenen Koffern waren erheblich beschädigt und verschmutzt und die Babytrage der Marke Baby Björn ist garnicht erst angekommen.

Wir wohnten etwa 60 KM von Asuncion entfernt und mußten am 29.11. erneut nach Asuncion fahren, um unsere Koffer abzuholen.

Lieferservice oder Fahrtkostenerstattung: FEHLANZEIGE!

Wir haben die Beschädigungen und den Verlust der Babytrage sofort reklamiert, aber der Mitarbeiter der Firma TAM am Flughafen war aus unerfindlichem Grunde nur bereit, einen der vier beschädigten Koffer überhaupt schriftlich aufzunehmen. Den Rest sollten wir selbst aufschreiben und dann die Reklamation bei der Hauptstelle in
Asuncion direkt machen.

Wir sollten wegen der Frage der weggekommenen Gegenstände zunächst mit den Koffern nach Hause fahren und später dann die gesamte Reklamtion aufgeben.

Wir sind dann zwei Tage später erneut nach Asuncion gefahren, um die beschädigten Koffer bei der Hauptstelle abzugeben.

Dort hat man uns dann gesagt, daß man die Koffer lediglich reparieren würde und die Koffer dann am Flughafen abzuholen wären! (3 Fahrten a 120 KM!!!)

Wir sind dann die Koffer nach etwas über einer Woche abholen gefahren und haben den Zustand der Koffer nach der Reparatur fotographisch festgehalten!
Sie waren nur notdürftig repariert, teilweise Teile gegen völlig unpassende Ersatzteile ausgetauscht, Griffe schief angesetzt, ein Loch in einem Koffer erst garnicht repariert.

Ich habe geäußert, daß ich der Meinung bin, daß die "Mannschaft" der Firma TAM in Paraguay eine Schande für die Firma TAM ist und der Service, den sie anbieten, nicht das Geringste mit Service zu tun habe!

Man behandelte uns äußerst arrogant und wollte uns erneut an die Hauptstelle verweisen, aber da ich dieses Kunden-Tennis-Spiel beenden und weitere Kosten nicht investieren wollte, habe ich
mir die weitere Reklamation in Paraguay, auch nach telefonischer Rücksprache mit der Reiseagentur gespart!

Wir sind am 24.01.2008 zurück nach Deutschland gereist. Ich hatte auf die Buchung der Reiseagentur vertraut, da wir vermeintlich spät gebucht hatten (Kurz bevor die Angebote mit Abflug Frankfurt kamen) und hatte bis kurz vor der Rückreise nicht auf den Flugplan geschaut!

Das wir 16 Stunden Wartezeit in Sao Paulo und Milano haben würden, hat mich dann allerdings doch geschockt und nachts um halb 3 aufstehen zu müssen, nur um dann 10 Stunden in Sao Paulo zu verbringen, empfand und empfinde ich - vor allem mit kleinem Kind - als Zumutung!

Als wir Morgens um 4:00 an den Flughafen Asuncion kamen und unsere Koffer abgeben wollten, wurde uns dann auch noch mitgeteilt, daß der Flug überbucht sei und wir statt der direkten Reise, eine Reise über Montevideo, mit Zwischenstop in Buenos Aires und später dann von dort aus nach Sao Paulo auf uns nehmen müßten.

Einer unserer notdürftig reparierten Koffer reiste auf der Rückreise in einem anderen der Koffer und der versehentlich unbeschädigt gebliebene blieb in Paraguay zurück, wodurch wir lediglich
3 Koffer und den Kinderwagen aufgeben mußten.

Wir haben alles auch noch für 24 Dollar einschweissen lassen, damit nicht noch mehr passiert!

Wir sind dann in den 6:00-Flieger nach Uruguay (über Buenos Aires) gestiegen und da man für mich dort kein vegetarisches Frühstück zur Verfügung hatte bekam ich zu meiner Überraschung dann ersatzweise GAR KEIN Frühstück!!!

Unsere Tochter Melody (6 Monate) war bei Start und Landung nicht angeschnallt, sondern nur auf dem Schoß meiner Frau, ohne weitere Anweisung!

Der eigentlich überflüssige Flug von Montevideo nach Sao Paulo war noch der angenehmste Teil unserer Reise.

In Sao Paulo fragten wir vor dem Einchecken am Gate, ob wir mit den ersten an Bord gehen könnte, um dort zu klären, wie es sich mit dem Sitzplatz für uns und unsere kleine Tochter verhält.

Wir hofften unser Kinderwagenoberteil auf einen der im Flieger vorhandenen Klapptische stellen und festschnallen zu können, damit die Kleine, die zudem Grippe hatte, einigermaßen über Nacht hätte schlafen können.

Als wir an Bord gingen, sprachen wir eine Flugbegleiterin an, die einen leicht asiatischen Einschlag hatte und sie versprach,
zu klären, was machbar wäre.

Sie kam nach kurzer Zeit zurück und teilte mit, daß wir die Kleine auf den Arm nehmen müßten und das Kinderwagenoberteil, da es nicht für die im Flugzeug vorhandenen Tische zugelassen sei, im Stauraum unterbringen müßten.

Ich fragte, ob sie keine Babyliegen an Bord hätten, worauf sie - wie bereits auf dem Hinflug - verneinte.

Wir haben gemeinsam ausprobiert, daß sie unser Kinderwagen-
oberteil, ebenso wie die passenden Teile hätten so festschnallen lassen, wie es die im Flugzeug vorhandenen Vorrichtungen vorsehen.

Die Mitarbeiterin hat mir dann erklärt, daß es speziell für diese im Flugzeug vorhandenen Tische zugelassene Babyschalen gebe.

Ich bat dann um eine der Babyschalen, worauf sie entgegnete, daß sie diese leider nicht an Bord hätten.

Ich meinte dann, wie die Vorrichtungen dann überhaupt genutzt werden könnten, weil die Firma TAM ihren Kunden ja vor dem Reiseantritt keinen Hinweis für den Kauf einer für ihre Flugzeuge zugelassenen Babyschale gebe.

Ich wies darauf hin, daß meine Tochter möglicherweise die gesamte Nacht nicht schlafen könnte und daher weinen würde.

Die Mitarbeiterin meinte darauf hin zu meiner Überraschung, daß das nicht schlimm sei!

Ich gab meine Bemühungen um eine vernünftige und menschliche Lösung auf und nahm den mir angewiesenen Platz ein, allerdings nicht ohne mir vorzunehmen, die Angelegenheit später zu klären!

Wir saßen in einer engen Reihe, unmittelbar hinter der Sitzreihe, in der sich im Mittelgang die Vorrichtungen befinden! Dort saß dieses Mal niemand mit Kind!!!
Neben uns nahm dann zudem ausgerechnet noch jemand Platz, der bereits angetrunken war und dann später ernsthaft betrunken neben uns lag, nachdem er die Stewardess lautstark aufgefordert hatte,
ihm reichlich Wein einzuschenken!

Hinzu kam, daß die Sitze vor uns zudem selbst in der aufrechten Position deutlich weiter hinten als die anderen im Flugzeug vorhandenen Sitze waren, was möglicherweise mit deren unmittelbaren Nähe zum Notausstieg zusammen hing!

Die bereits beschädigten Koffer, die nur notdürftig repariert wurden
in Paraguay, sind schließlich in Deutschland angekommen und speziell einer der Koffer weist erneut erhebliche Beschädigungen, trotz Safebag-Schweißbahn auf. So ist einer der Griffe abgerissen
und das Unterteil mit Rollen dergestalt beschädigt, daß die eine
Seite der Kunststoffhalterung sich herauslöst!

Wir haben reklamiert und werden auch noch nach Frankfurt zum Schalter der TAM fahren. Die Koffer sind bereits im Auto!

Ich werde später nachtragen, welch kundenfreundliche Lösung eine allgemein unter Südamerikanern als äußerst arrogant auftretende Luftfahrtgesellschaft denn noch angeboten hat!

1. NACHTRAG: Nach 10 Tagen hat die TAM in Deutschland per EMail auf meine Reklamation geantwortet und sich zunächst sehr nett entschuldigt und gebeten, die notwendigen Belege einzureichen! Ich werde das Ergebnis nachtragen!

2. NACHTRAG: Vor Ort hatte sich der Typ geweigert, die 4 betroffenen Koffer zu erfassen! Stattdessen nahm er nur einen auf und die anderen sollten wir selbst aufnehmen! Das haben wir auch getan und alle 4 Koffer wurden ja auch notdürftig repariert. Jetzt ist die Mitarbeiterin der TAM in Deutschland plötzlich der Meinung, daß ja nur ein Koffer zu spät gekommen und defekt gewesen sei! Die Frage, was man hätte besser machen können? Den Menschen da am Flughafen zur Notiz aller Koffer mit körperlicher Gewalt zwingen???

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • benjaminrostock veröffentlicht 19.02.2008
    das das ganze noch als biz gast
  • 19martin82 veröffentlicht 10.02.2008
    Oh je was für ein Ärger, der Bericht ist fast perfekt, aber eine klare Struktur fehlt mir noch, aber ganz klar sh. gruß martin
  • Narcottic veröffentlicht 10.02.2008
    jetzt noch eine gliederung und er wär perfekt. gruß
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Produktdaten : TAM, PZ

Produktbeschreibung des Herstellers

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 27/07/2001