Erfahrungsbericht über

Deutsche Telekom Speedport W 303V

Gesamtbewertung (3): Gesamtbewertung Deutsche Telekom Speedport W 303V

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DSL-Modem und WLAN Router in einem

5  03.02.2009

Pro:
schnelles Internet, gleichzeitig Surfen und Telefonieren

Kontra:
automatische Konfiguration schlug fehl

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Ausstattung

Benutzerfreundlichkeit

Zuverlässigkeit

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

Stromverbrauch:


andreasloy

Über sich: Bin 36 Jahre alt, Bürokaufmann und gehe ins Fitness-Studio (Geräte, Pilates, Mobilität&Flexibilität)...

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Ich hatte die Schnauze voll mit den ewigen Verbindungsabbrüchen bei AOL und den analogen Anschluss ohnehin satt. Als mein Rechner immer mehr Anzeichen machte, bald den Geist aufzugeben machte ich Nägel mit Köpfen. Neuer Rechner, neuer Provider, Umstieg auf DSL. Nach diversen Erkundigungen unter anderem bei Arcor, Maxi, Vodafone und Kabel Deutschland entschied ich mich für die Telekom und den Tarif Call&Surf Comfort für 34,95 EUR monatlich. Inklusive ist eine Internet- und Telefonflaterate (Festnetz Deutschland, ausgenommen Sonderrufnummern), für Handy und Auslandsgespräche ist Call by Call weiterhin nutzbar.

Samstag, 10.01.2009. Im T-Punkt an der Steingasse in Augsburg beauftrage ich DSL. Der kompetente junge Mann gibt mir gleich den Splitter (er trennt die Telefon- und Internetsignale) und den Speedport (auch als Router oder DSL-Modem bezeichnet) mit. Prima, so fallen keine Versandkosten an. Als Freischalttermin wird der 20. Januar genannt (kann jedoch bis 18 Uhr dauern), ab dann kann auch der Speedport installiert werden. Vor der Installation nehme ich mir erstmal das Handbuch vor, da stehen jede Menge interessante Sachen drin und das teilweise doppelt und dreifach - je nachdem ob man bisher analog oder ISDN hatte und ob man Anklopfen, Makeln und Rückfragen bei der Telefonverbindung haben will. Selbst eine Dreierkonferenz wird mir angeboten, Hilfe - ich will doch einfach nur telefonieren.

Montag, 19.01.2009. Jetzt heisst es erstmal in die Wand bohren. Der Splitter muss an der Wand montiert werden, er kommt bei mir über der TAE-Dose hin. Er hätte auch darunter, links oder rechts davon kommen können, je nachdem wo Platz ist. Ich stecke das Telefon nun in die mittlere Buchse (F) des Splitters - das ist laut Telekom sogar besser, weil man dann eine bessere Qualität als über Internet hat. Per Kabel verbinde ich die TAE-Dose mit dem Splitter, ebenso den Splitter mit dem Speedport. Jetzt ist alles an seinem Platz, jetzt kann die Freischaltung erfolgen.

Mittwoch, 21.09.2009. Ich schliesse den Speedport an die Steckdose an, die automatische Konfiguration beginnt und schlägt kurz darauf fehl. Das ist aber kein Beinbruch, da die manuelle Konfiguration detailliert im Handbuch beschrieben ist und ich ohnehin gern wissen möchte welche Daten im Speedport gespeichert sind. Ich verbinde den PC mit dem Netzwerkkabel, rufe den Internet Explorer auf und gebe die Adresse https://www.speedport.ip ein. Nach der Eingabe des Gerätepasswortes (Änderung empfohlen) gebe ich die Zugangsdaten ein, die heute mittag per Post kamen. Anschliessend folgen Eingaben in den Punkten Sicherheit (WLAN-Verschlüsselung, SSID), Netzwerk (Provider, Router-Einstellungen, IP-Adressen der angeschlossenen PCs [wechselnde bei eingeschaltetem DHCP-Server, fest eingestellte wenn er aus ist] , WLAN-Einstellungen wie Einschaltzeiten - kann z. B. täglich gleich sein oder von Tag zu Tag verschieden) und Telefonie. Hier nehme ich außer "kein Festnetz" keine Einstellungen vor, da ich das Telefon nicht im Router sondern am Splitter eingesteckt habe. Speichern, Konfiguration in einer config.bin Datei auf dem PC sichern, fertig. Nun kann es mit dem schnellem Internet beginnen. Es funktioniert alles, die Telefonleitung ist auch frei, nur: die Power/DSL-Leuchte am Speedport blinkt nach wie vor rot/grün. Sie tut das auch noch Stunden nach dem Ausschalten des PCs und die Online-Leuchte blinkt auch noch, obwohl ich eingegeben habe dass der Speedport die Verbindung nach zehn Minuten Inaktivität trennen soll (alternativ steht "Immer online" zur Verfügung). Nach einigem Rumprobieren und dem Erkundigem im T-Punkt stelle ich fest dass bei mir die Verbindung zum Konfigurationsserver fehlschlägt.

Das ist jedoch kein Beinbruch, die automatische Konfiguration im Routermenü ausschalten und nun klappt alles. Online bleibt nur solange wie nötig am Speedport grün und statt rot/grün habe ich nur noch ein stetiges Grün bei der Power/DSL Status-Leuchte. Ich entferne das Netzwerkkabel und möchte nun mit WLAN online gehen. Das geht erstmal nicht. Ich stelle fest, dass ich mit einem älterem Notebook nicht per WLAN online komme da es keinen entsprechenden Adapter eingebaut hat. Da schnapp ich mir das Notebook meiner Eltern, nur mit dem geht es auch nicht. Das kann nicht sein, der hat doch WLAN. Nochmals das Netzwerkkabel angeschlossen, ne neue Firmware gesucht, eine gefunden (2,3 MB) und dabei auch an eine Anleitung gekommen wie ich unter Windows Vista WLAN-Verbindungen einrichte. Hierzu empfiehlt es sich, wenn die SSID sichtbar ist da manche WLAN-Adapter Probleme mit einer unsichtbaren haben. Ich folge den Anweisungen (Netzwerksymbol anklicken, Verbindung mit Netzwerk herstellen, WLAN-Name (SSID) auswählen, Verbindung herstellen, Netzwerkschlüssel eingeben, Verbinden, Speichern) und schon klappt es mit der WLAN-Verbindung. Ich schalte die SSID wieder auf unsichtbar, selbst dann klappt die Verbindung. Allerdings nur solange bis ich mir bei ARLT Computer meinen neuen Mr. Whisper PC hole. Der erkennt den Router nur wenn die SSID sichtbar ist, okay bleibt der WLAN-Name eben sichtbar. Mir doch egal, hauptsache es funktioniert.

Von der Funkleistung her ist der Empfang recht gut. Speedport und Asus Notebook befinden sich Wand an Wand nur durch eine Betonwand getrennt, hier habe ich fünf von fünf Signalstärken was "ausgezeichnet" entspricht. Meist bin ich jedoch am Mr. Whisper PC im Arbeitszimmer, der etwa 10 m vom Speedport entfernt steht. Auf direktem Weg sind es nur 6 m, hier muss das Signal dann aber durch zwei Betonwände durch. Signalstärke ist hier drei von fünf, was "gut" entspricht. Störstreifen im Fernsehen habe ich bei eingeschaltetem WLAN nicht bemerkt.

Im Lieferumfang des Speedports waren ein Steckernetzteil (Akkustecker), ein graues DSL-Kabel, zwei grüne Telefonkabel (je eines für analog und ISDN) und ein gelbes Netzwerkkabel dabei. Diese Kabel hatten alle eine Länge von 1,80 m - im Handbuch wurde noch darauf hingewiesen dass es im Fachhandel bis zu 100 m lange Kabel gibt, für mich war die Länge aber mehr als ausreichend. Sehr praktisch fand ich die farbliche Markierungsanzeigen am Speedport, so wusste ich gleich wo welches Kabel rein muss. Ein Resonanzgeräusch am Speedport nicht bemerkt, was mich natürlich um so mehr freut da ich einen Tinnitus habe und auf bestimmte Tonfrequenzen "allergisch" bin. Der Speedport wird geringfügig warm, ich meine je mehr um so länger man online ist aber das kann auch ne Einbildung sein ;-) Die Verbindung ist sehr schnell (technisch war bei mir DSL 3000 machbar), 56 Urlaubsbilder (12 MB) wurden binnen fünf Minuten in das Fotoalbum übertragen, bei dem analogem Anschluss hätte das mit einem 56k Modem eineinhalb Stunden gedauert.

FAZIT

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Speedport, der eine eingebaute Firewall-Funktion hat. Sie bietet Schutz gegen Angriffe von Hackern. Zusätzlich habe ich auf meinem PC die Kaspersky Sicherheitssoftware installiert, da hab ich auch ein aktuelles Virenschutzprogramm inclusive. Der Speedport W303V Typ A ist sehr neu, nach Angaben der Telekom ist er im Dezember 2008 auf dem Markt gekommen.

Andreas Loy

BILDUNTERSCHRIFTEN

Bild 1: Vorderansicht mit Kabel (Lieferumfang)
Bild 2: Rückansicht mit WLAN-Taster (manuell ein- und ausschalten)
Bild 3: Da kommen die Kabel in den Speedport rein
Bild 4: Oben der Splitter, unten die TAE-Dose

PS: Der Speedport wird für einen DSL-Anschluss gebraucht. Warum CIAO ihn unter "ISDN-Telefonanlagen" eingestellt hat, ist mir ein Rätsel.

Bilder von Deutsche Telekom Speedport W 303V
  • Deutsche Telekom Speedport W 303V Speedport
  • Deutsche Telekom Speedport W 303V Speedport WLAN Taster
  • Deutsche Telekom Speedport W 303V Rückseite
  • Deutsche Telekom Speedport W 303V Splitter
Deutsche Telekom Speedport W 303V Speedport
Lieferumfang
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Watzolino

Watzolino

09.02.2009 13:17

Kompetente, junge Männer bei der Telekom sind ja mehr die Ausnahme, als die Regel :-)

E-pro

E-pro

04.02.2009 15:52

Dafür, dass es in einer ISDN-Kategorie kann der Autor IMO nichts. Vielleicht steht es in einer ISDN-Kategorie, weil da ein NTBA eingebaut ist.

andreasloy

andreasloy

04.02.2009 09:20

@aswie: Bei mir sind es 34,95 EUR weil 5 EUR Heimvorteil. Gilt zumindest in Augsburg. Warum der Speedport hier unter ISDN steht, ist mir auch ein Rätsel

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