15.09.2007
Pro:
Zuverlässig, hoher Bedienkomfort, gut verarbeitet
Kontra:
kein UPnP
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Ausstattung
Benutzerfreundlichkeit
Zuverlässigkeit
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
Stromverbrauch:
 Marook332
Über sich:
*optimistisch bin* 2o1o wird alles besser ;)
Mitglied seit:03.07.2003
Erfahrungsberichte:21
Vertrauende:23
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 481 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo zusammen, seit meiner längeren Abstinenz lege ich heute mal wieder einen Bericht hinterher, bin gestern wieder auf den Geschmack gekommen ;). Es geht um einen Router von der Deutschen Telekom, den Speedport W701V mit eingebautem Modem. ░▒▓ Schon wieder ein neuer? ▓▒░ =========================== Wer meine anderen Berichte bereits gelesen hat, der weiß wohl dass ich einen Netgear Router besitze, warum dann noch einen? Nunja, ich bin Umgezogen, neuer Telefonanschluß - neuer Router ;) Eigentlich wollte ich meinen Netgear Router benutzen und so schloss ich mein DSL Modem und den Router an - und siehe da, nix passiert. Kein DSL verfügbar, nach vielen Telefonaten stellte sich heraus, dass mein DSL Modem mit der neuen Baugruppe inkompatibel ist und so musste ich Zwangläufig den Telekomrouter anschließen, den ich eigentlich bei eBay verkaufen wollte ;) Ich hatte leider viele viele Probleme bis ich endlich DSL bekam, da erschien es mir nur fair dem Router, den ich per Post geschickt bekommen habe, eine Chance zu geben.
░▒▓ Die Verpackung ▓▒░ ==================== Fangen wir also von Vorne an, mit der Verpackung. Deutlich zu sehen auf der Vorderseite ist der Speedport Router, auf der Oberseite stehen einige Leistungsmerkmale und der Inhalt des Pakets. Machen wir den Karton auf, sehen wir den Router geschmeidig liegend in einer Transportverpackung aus Pappe. Es befinden sich ein T-DSL Kabel zum Anschluss an den Splitter, ein 100Mbit RJ45 Netzwerkkabel (Cat5), ein Anschlusskabel zum ISDN-NTBA, eine gedruckte Installations- und Kurzbedienungsanleitung, eine CD mit einer ausführlichen Bedienungsanleitung, ein RJ45 Stecker, eine Wandhalterung sowie ein Steckernetzteil in dem Paket. Alles sicher verpackt für den Transport per Post. Man muss keine Angst haben, dass etwas schaden nimmt. Inhalt nochmals Tabellarisch. ▪ WLAN Router Speedport W701v ▪ Anschlusskabel DSL (grau, 1.8 Meter lang) ▪ Anschlusskabel ISDN (grau, 1.8 Meter lang) ▪ Anschlusskabel LAN (100Mbps, Kategorie 5, Gelb, 1.8 Meter lang) ▪ Gedruckte Kurz- und Installationsanleitung ▪ Steckernetzteil ▪ CD mit ausführlicher Bedienungsanleitung ▪ RJ45 Stecker ▪ Wandhalterung
░▒▓ Der Router ▓▒░ ================ Sehr gut gelungen finde ich das Design des Router, wobei das bekanntlich Geschmackssache ist ;) Das Gerät ist komplett in Weiß gehalten bis auf die Front, die erstrahlt nämlich in einem schönen matten Silber. In der Mitte der Front sieht man neben der Bezeichnung des Routers insgesamt 12 Kontroll-Leuchten in LED Form, allesamt grün, die einem das Wohlbefinden des Routers mitteilen können. Auf der Oberseite links, befindet sich die WLAN Antenne - sie ist nicht abnehmbar. Schauen wir uns das Gerät von der Rückseite her an, sehen wir zwei interne Anschlüsse z.B. für ein Telefon und Anrufbeantworter. Angefangen von Links sehen wir ein Schalter Int./Ext. Dessen Erklärung später kommt, daneben folgt ein Multifunktionaler Anschluss. Er kann einerseits benutzt werden um den Router an einen ISDN-NTBA anzuschließen oder aber um den Router an eine normale (analoge) Telefondose anzuschließen. Weiter Rechts kommt der Anschluss für den TDSL-Splitter sowie vier weitere LAN Anschlüsse. Wobei der erste von den vieren auch alternativ dazu benutzt werden kann, um ein anderes Modem z.B. ein VDSL2-Modem anzuschließen. Es folgt dann noch der Ein-/ Aus-Schalter sowie der Anschluss für das Netzteil. Dann fällt unser Augenmerk auf zwei kleine drückbare Pünktchen, sehr winzig klein versteckt - einer links und der andere rechts auf der Rückseite des Geräts. Mit dem Schalter auf der rechten Seite kann man das WLAN ein- oder ausschalten. Mit dem linken Schalter ist es so, dass … naja… ähm… er hat keine Funktion bei diesem Gerät ;) Na Hauptsache er ist da. Unterhalb von diesem Schalter, der ja keine Funktion besitzt, gibt es aber wieder ein Bauteil mit einer Funktion. Eine kleine runde Öffnung - die Reset Taste. Durch 2 Sekunden langes drücken wird das Gerät in den Auslieferungszustand zurückgesetzt. Man kann dort eine Kugelschreiberspitze oder eine Büroklammer reinstecken um dies zu bewirken. ░▒▓ Die Installation ▓▒░ =================== Ist eigentlich kinderleicht, erst heute habe ich bei einer Bekannten (Hallo Janine ;) wieder einen Speedport installiert. Man nehme das graue T-DSL Kabel und stecke es in den Splitter (dort wo TDSL steht). Den Splitter steckt man mittels des beiliegenden Kabels in die Telefondose (F-Buchse, meist in der Mitte). Nun noch schnell das Netzteil anschließen und warten bis der Router hochgefahren ist (Dazu später mehr). Jetzt hat man wahlweise die Möglichkeit das andere gelbe Kabel in einen freien LAN Anschluss im Router zu stöpseln und damit den PC zu verbinden. Oder aber man verzichtet auf Kabel und geht gleich per WLAN auf den Router. Hier beginnt schon der Luxus des Routers, die Telekom
Bilder von T-Com Speedport W 701V
hat nämlich bereits werksseitig WLAN eingeschaltet, konfiguriert und gesichert. In Puncto Sicherheit hat die Telekom hier einiges gelernt, das vorkonfigurierte WLAN ist mit einem WPA Schlüssel gesichert. Die dazugehörigen Daten, wie SSID und eben der Schlüssel, stehen auf der Geräterückseite. Stellt man eine neue WLAN Verbindung her, dauert es keine Sekunde und das Netzwerk wird von Windows gefunden. Die Standard IP-Adresse ist 192.168.2.1, der NetBIOS Name lautet speedport.ip. Tippt man entweder die IP oder den NetBIOS Namen im Browser seiner Wahl ein, kommt man auf die Konfigurationsoberfläche des Routers.
░▒▓ Das Technische ▓▒░ ==================== Leute, die einfach einen Router wollen der zuverlässig funktioniert ohne zu wissen, was er alles kann können diesen Part getrost überspringen. Für alle anderen, jetzt wird's interessant ;) Also was haben wir? Der Router ist quasi ein kleiner Computer auf dem ein Linux läuft. Er hat 32MB Speicher und man kann viele schöne Dinge mit ihm anstellen. Als erstes könnte man aus dem Speedport eine AVM Fritzbox machen. Ich gebe zu, das hört sich erstmal unglaubwürdig an, aber glaubt mir - in dem Speedport steckt eigentlich eine AVM Fritzbox Fon WLAN 7141. So gibt es halt verschiedene Seiten im Internet, die zeigen wie man aus dem Speedport eine Fritzbox macht. ABER: Wer das macht, sollte sich im Klaren sein, dass er seinen Router dadurch möglicherweise beschädigen kann und somit auch keinen Garantieanspruch mehr hat. Ich hab's noch nicht gemacht, will es aber unbedingt, muss nur mal mein Linux aktivieren ;) Update kommt, wenns soweit ist. Die Konfigurationsoberfläche vom Speedport ist für die technischen User unter uns zu wenig, man kann mit der Fritzbox Oberfläche mehr einstellen und mehr über den Router erfahren. Man kann zusätzlich sogar noch eine Modifikation installieren, mit der man eine weitere Konfigurationsoberfläche hat, auf der man z.B. auch kleine Linuxprogramme laufen lassen könnte. Der Stromverbrauch im Leerlauf mit eingeschaltetem WLAN liegt bei 7,2 Watt. Schaltet man das WLAN aus, sinkt der Strombedarf auf 6 Watt. Während einer Onlineverbindung mit WLAN können maximal 10 Watt Leistungsaufnahme erreicht werden. Aber wie viel sind nun 10 Watt? Nunja, eine normale Glühbirne einer Lampe hat so zwischen 40 und 100 Watt, wenn man also eine 40 Watt Glühbirne den ganzen Tag lang brennen lässt, dann verbraucht sie viermal so viel Strom wie der Router ;) Kommen wir nun aber zu den technischen Details, die wirklich interessieren. So besitzt der Router vier LAN Anschlüsse, an dem also bis zu vier PC's anschließen lassen um gemeinsam im Internet zu surfen. Es handelt sich dabei um 100Mbps Autosensing Anschlüsse, d.h. der Router erkennt automatisch ob ein Crossover-Kabel (welches normalerweise nur für die Verbindung von PC zu PC benutzt wird) angeschlossen ist sowie ob die angeschlossene Netzwerkkarte im 10Mbit oder 100Mbit Betrieb läuft. Das interessante hierbei ist, dass der erste LAN Anschluss auch dafür verwendet werden kann um ein externes DSL-Modem anzuschließen. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn man einen schnelleren VDSL2 Anschluss besitzt. Dazu muss ein kleiner Schalter, den ich oben bereits erwähnte, auf die Position EXT geschaltet werden. Die Standardeinstellung ist INT, also intern, so wird das Modem im Speedport Router für den Verbindungsaufbau genutzt. So, weiter im Programm… Die WLAN Antenne, sie ist wie erwähnt nicht austauschbar - das sollte in diesem Fall nicht all zu tragisch sein, da ein sehr starkes Radiomodul für beste Sende-/ bzw. Empfangsleistung sorgt. Der Router lässt sich mit wenigen Handgriffen (über das Konfigurationsmenü) in einen Access-Point verwandeln um so z.B. die WLAN Reichweite zu vergrößern. Was ich bei dem Netgear-Router (WGT624) zu bemängeln hatte, wurde bei dem Modell von der Telekom super gelöst. Die Sicherheit im WLAN - so ist der Router Werksseitig mit einem Kennwort ausgerüstet, dass die Verbindung mittels WPA (Wireless Protected Access) schützt. Nicht nur, dass hier einmal mitgedacht wurde weil die meisten User ihr Netzwerk nicht schützen, sondern auch die Wahl der Verschlüsselung (WPA) ist hervorragend. Um es kurz auf den Punkt zu bringen, es gibt mehrere Arten eine WLAN Verbindung zu verschlüsseln, damit niemand anderes darauf zugreifen kann. Da gibt es z.B. WEP oder WPA, die WEP Verschlüsselungsmethode wurde bereits erfolgreich geknackt, so das ein Angreifer durch mitschneiden der gesendeten oder empfangenen WLAN Pakete, nach ca. 12 Stunden das Passwort herausfinden kann. Die WPA Methode ist neuerer und sicherer und das wichtigste, noch nicht geknackt. Beim Router kauf also darauf achten, dass der Router WPA unterstützt, dann ist alles sicher. Aber auch bei WPA gibt's unterschiede, einmal WPA-PSK (Pre-Shared-Key) und WPA2. Nutzt man WPA-PSK sollte man auch darauf achten, ein gutes (nicht einfach zu erratendes) Passwort zu wählen. Auf Nummer sicher geht man indem man als Verschlüsselungsmethode WPA2 nutzt, denn dort werden die Passwörter im AES (Advanced Encryption Standard) kodiert.
Ich schweife wieder ab, also zurück zum Router. Die maximale Geschwindigkeit der WLAN Verbindung liegt bei 54Mbps, reicht also zum surfen vollkommen aus. Ich lese oft "leider nur 54Mbps im WLAN Bereich", warum leider? 108Mbps werden wie beim Netgear Router nur durch eine extrem starke Komprimierung erreicht, darunter leidet die Verbindungsqualität und außerdem kenne ich keinen DSL Anschluss der schneller als 25Mbps ist, also selbst hier ist der Router noch doppelt so schnell. Selbstredend hat der Router einen DHCP Server. Mit dem DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) können die Computer im lokalen Netzwerk beim Anmelden an das Netzwerk automatisch die TCP/IP-Einstellungen vom Router beziehen. So werden z.B. eine freie IP-Adresse vergeben, mitgeteilt wie das Internetgateway zu erreichen ist und noch mehr. Man muss sich also nicht wirklich Gedanken machen, was das Vergeben von IP-Adressen angeht und den ganzen anderen Quatsch ;)
Ebenso verfügt der Router über eine NAT-Firewall. NAT steht für Network-Adress-Translation und bedeutet, es werden erstmal keine Pakete von draußen (Internet) nach drinnen (Lokales Netzwerk) rein gelassen. Hier muss man sich früher oder später mal mit dem Handbuch und der Materie auseinandersetzen. Solange man z.B. keinen Instant-Messenger wie ICQ oder AIM oder MSN benutzt, ist die Welt in Ordnung. Aber spätestens dann heulen die schreie auf, warum kann ich keine Dateien von meinem Freund empfangen? Ganz einfach, weil der Router denkt, ALLES da draußen ist bööööse ;) Ne mal im Ernst, standardmäßig sind die Zugriffe aus dem Internet in das lokale Netzwerk geblockt, damit keine Hackerangriffe irgendwas anstellen können. So muss bei ICQ hin und wieder doch mal eine Verbindung von draußen nach drinnen aufgebaut werden, z.B. wenn man von jemandem eine Datei oder Bild geschickt bekommt. Und dann muss im Router der Port, der dann benutzt wird erstmal frei geschaltet werden. Dies macht man unter Netzwerk->Konfiguration->NAT & Portregeln im Konfigurationsmenü des Routers. Auf der Rückseite befinden sich bei Telefonbuchsen? Japp, man kann entweder Voice-Over-IP betreiben, also über die DSL Leitung telefonieren. Oder man kann das Telefon ganz herkömmlich anschließen. Somit hat man die Möglichkeit einige kleinere Einstellung im Router vorzunehmen und man kann im Logbuch sehen wer angerufen hat, sofern die Rufnummer mit übertragen wird.
Ganze 12 LED's hat das Gerät und man hat schon fast das Gefühl in einer wichtigen Schaltzentrale zu sitzen ;) Die Lampen im Überblick : Status, LAN1 - LAN4, WLAN, Power, WAN, TDSL, Online, Internet Telefonie, Festnetz Telefonie. Die Status-LED blinkt, wenn versucht wird die automatische Konfiguration für den Speedport zu starten oder sie blinkt schnell, wenn die automatische Konfiguration fehlschlägt. Das war bei mir der Fall, da habe ich die automatische Konfiguration ausgeschaltet. Sie leuchtet dauerhaft, wenn der Speedport automatisch konfiguriert wird. Ich konnte lesen, dass das wohl bei einem VDSL2+ Anschluss der Fall. LAN1-LAN4 zeigen durch dauerhaftes leuchten an, dass ein PC angeschlossen ist und sie fangen an zu blinken sobald Daten über diesen Anschluss geschickt werden. Power leuchtet dauerhaft, wenn die Stromzufuhr besteht und der Speedport betriebsbereit ist. WAN leuchtet dauerhaft, wenn der Modem-Umschalter auf den VDSL2-Modem-Betrieb geschaltet ist (Modem-Umschalter auf Position "ext."). TDSL blinkt wenn sich der Router mit dem DSL synchronisiert und leuchtet dauerhaft wenn die Synchronisation erfolgreich war. Online blinkt entweder sehr schnell, dann fehlen die Internetzugangsdaten im Router, oder leuchtet dauerhaft wenn eine aktive Internetverbindung besteht. Internet Telefonie blinkt schnell wenn die Zugangsdaten für das VoIP fehlen, oder leuchtet dauerhaft wenn eine Internetverbindung besteht. Festnetz Telefonie, blinkt wenn man gerade Telefoniert und leuchtet dauerhaft wenn man den Router mit einem ISDN NTBA verbunden hat. ░▒▓ Die Konfiguration ▓▒░ ===================== Wurde der Speedport angeschlossen, so hat er Werkseitig die IP-Adresse 192.168.2.1 und den NetBIOS Namen "Speedport.ip". Öffnet man nun ein Browserfenster, kann man entweder den NetBIOS Namen eingeben oder die IP-Adresse eintippen um auf die Konfigurationsoberfläche des Routers zu gelangen. Was ich sehr nett finde ist, dass die erste Seite - auf der ein paar allgemeine Informationen sind, noch nicht passwortgeschützt ist. Erst ein klick auf "Konfiguration starten" lässt das Passwortfenster erscheinen, schnell Benutzernamen und Passwort eingeben. Werksseitig ist das Passwort 0000 (viermal die Null). Angenehm aufgefallen ist mir, dass man nun ein Bild des Routers vor sich hat (Rückansicht) und man nun zu jedem Anschluss, der dort zu finden ist eine Information erhält indem man mit de Maus über das entsprechende Teil fährt. Beim ersten Mal hilft ein Schritt-für-Schritt Assistent um die Zugangsdaten für den Internetanschluss einzutragen. Unter dem Menüpunkt Sicherheit kann man Sicherheitseinstellungen für das WLAN treffen sowie das Zugangspasswort des Routers ändern. Im Menü Netzwerk lassen sich Netzwerkeinstellungen individuell anpassen. Vom Internetzugang, über IP-Adressen, DHCP Server, WLAN, Repeaterfunktion, PPPoE Pass-Through sowie NAT & Portregeln und Dynamisches DNS. Erwähnenswert ist hierbei die PPPoE-PT Funktion. Heißt im Klartext, jeder der an den Router angeschlossen ist kann auf seinem PC eine Breitbandverbindung einrichten und der Router agiert sozusagen als reines Modem und der PC kann selbst bestimmen wann die Internetverbindung aufgebaut oder geschlossen wird. Im Menü lassen sich alle Einstellungen für das VoIP oder die Festnetz-Telefonie einstellen. Der Menüpunkt Verwaltung erlaubt es die automatische Konfiguration welche Standardmäßig aktiviert ist, zu deaktivieren sowie einen Neustart des Routers durchzuführen. Gleichzeitig wird angezeigt wann der letzte Neustart durchgeführt wurde, meiner wurde das letzte Mal vor 525 Stunden, also vor knapp 22 Tagen neu gestartet ;) Sehr durchdacht ist die Funktion "Sichern der Sicherheitseinstellungen für WLAN" im Untermenü Laden & Speichern. So kann man, sofern man ein WLAN konfiguriert hat, alle Einstellungen wie Passwort, art der Verschlüsselung uvm. sichern. Auf einen USB-Stick z.B. um sie dann auf dem PC übertragen zu können, so erspart man sich das manuelle Konfigurieren der Wireless LAN Einstellungen. In diesem Menü sieht man auch die aktuelle Firmware Version. Sie lässt sich problemlos automatisch aktualisieren sofern eine neue Version verfügbar ist. Die Firmware ist gehört mit zum "Gehirn" eines Routers, dort werden alle wichtigen Einstellungen die das Gerät zum Betrieb benötigt vom Hersteller bereitgestellt. Sie wird in der Regel in einem kleinen Flash-Speicher im Gerät gespeichert. Dieser Bereich kann vom Router immer wieder neu beschrieben werden. Normalerweise muss die Firmware nicht aktualisiert werden, oft treten jedoch verschiedene Probleme auf, die evtl. mit einer aktuelleren Firmware ausgemerzt wurden. Ein so genanntes Firmwareupdate ist jedoch auch mit Risiken verbunden. Sollte z.B. genau in dem Moment der Strom unterbrochen werden, wenn der Router die Firmware neu schreibt, so ist das Gerät irreparabel beschädigt. Also Vorsicht mit solchen Spielereien. Hat man einmal alle Einstellungen es Routers vorgenommen und z.B. diverse Ports frei geschaltet, so kann es vorkommen dass der Router irgendwann mal abgestürzt ist und man einen Reset durchführen muss. Dann werden alle Einstellungen auf den Werkszustand zurückgesetzt und die Konfiguration beginnt von vorn. Um dies zu umgehen, kann man hier auch die Konfiguration speichern. Somit ist gewährleistet, dass nach sie einfach zurückgespielt werden kann nach einem Reset und alle Einstellungen sind wie gehabt. Man erspart sich dadurch sehr viel Zeit. Im Untermenü Details kann man sich eine Art Logbuch von nahezu jeder Komponenten des Routers anschauen. Dies ist sehr hilfreich bei der Fehlersuche, so kann man z.B. im DSL-Logbuch genau sehen mit welcher Geschwindigkeit sich der Router mit dem DSL synchronisiert hat.
░▒▓ Garantie ▓▒░ =============== T-COM bietet keine Garantie an, jedenfalls konnte ich keinen einzigen Hinweis finden. Es gilt laut den AGB's die 24 Monate Gewährleistungsfrist. T-COM verweist darin auch auf den Umstand, dass der Kunde nach sechs Monaten beweisen muss, dass der Mangel bereits bei Übergabe an den Kunden bestand (Beweislastumkehr). Sollte ich einen Mangel entdecken und das Gerät wird eingeschickt, werde ich natürlich ein Update liefern. ░▒▓ Erfahrung ▓▒░ ================ Ich habe das Gerät nun 4 Wochen im Dauerbetrieb und hatte noch nicht ein einziges Mal Grund zur Beanstandung. Dass ich so etwas mal schreibe, hätte ich vor zwei Jahren selbst nicht geglaubt ;) Ich hatte ja schon mal Erfahrungen mit einem Telekom Router und die waren ja nicht so gut, so musste ich das Gerät mind. einmal in der Woche neu starten, weil sich der Router aufgehängt hat. Bei diesem Gerät freue ich mich wirklich über die Zuverlässigkeit und gute Qualität. Selbst mit Tauschbörsen wie eMule od. Torrent hat das Gerät null Probleme. Die Portweiterleitung ins lokale Netzwerk funktioniert einwandfrei. Das einzige Manko, was für mich persönlich kein Manko ist, besteht darin, dass der Router keine Unterstützung für UPnP hat. UPnP steht für Universal-Plug-and-Play. Mit dieser Funktion kann ein Programm selbstständig Ports im Router freischalten um Daten aus dem Internet ins lokale Netzwerk zu leiten. Instant Messenger wie ICQ oder der Live Messenger von Microsoft nutzen diese Technik. Damit erspart man sich das manuelle freischalten der Ports im Router. Wird das Programm beendet werden auch die freigeschalteten Ports aus dem Router wieder gelöscht. Wobei man hier natürlich auch den Sicherheitsaspekt bedenken muss, ein Programm welches sich selbst Ports freischalten kann, könnte ja auch ein Trojaner oder Virus sein. Aus diesem Grund würde ich immer empfehlen UPnP zu deaktivieren, damit man sich keine Viren einfängt.
░▒▓ Preis ▓▒░ ============ Da ich den Router zu meinem DSL Anschluss dazu bekommen habe, habe ich quasi 0,- Euro bezahlt. Im freien Handel kostet das Gerät zwischen 95,- und 136,- EURos (Stand 09/2007) ░▒▓ Upgrade ▓▒░ =============== Im Internet gibt es mittlerweile Umbausätze für unter 10,- EURos. Damit kann man, sofern man sich das ganze zutraut, den Router so umbauen, dass man die Antenne entfernen und durch eine andere Antenne seiner Wahl ersetzen kann. Das ganze geht komplett ohne Schrauben und löten. Umbausätze mit Antennen gibt's auch für ca. 30,- EURos.
Link : http://go-e-shop.de/shop/article_9005/Umbausatz-W701V-+-W900V-mit-Pigtail-u nd-5dbi-Antenne.html ░▒▓ So sieht's jetzt bei mir aus ▓▒░ ============================ Ich wollte den alten Netgear Router auf keinen Fall ins Regal legen. So beschloss ich beide Router anzuschließen - der Speedport ist jetzt mein Gateway zum Internet und der Netgear Router läuft dahinter als Firewall mit. Das ganze in zwei unterschiedlichen Subnetzen, so kann niemand von draußen in das lokale Netzwerk einbrechen. Im Speedport sind gut ein dutzend Ports freigeschaltet, die zum Server geleitet werden. Alles andere geht zum Netgear weiter und sofern nicht dort wiederum ein Port ins lokale Netzwerk freigeschaltet ist, bleibt alles an der Firewall hängen ;)
░▒▓ Fazit ▓▒░ ============ Ein sehr guter Router mit überzeugender Leistung für einen akzeptablen Preis sofern man ihn sich ohne einen Internetanschluss kaufen sollte. Das Gerät hat einen hohen Bedienkomfort und ist gut verarbeitet. Das Gehäuse macht nicht den Eindruck als würde gleich alles auseinander fallen. Aufgrund der offenen Architektur des "Betriebssystems" vom Router auf jeden Fall für den Linuxfreak zu empfehlen. T-COM bietet die Firmware als Open-Source (also als offenen Quellcode für Programmierer) auf der Website von T-Home an. So könnte man sich das Gerät nach seinen Wünschen zurechtstricken. Also ich bin hin und weg von dem Router und kann ihn nur wärmstens empfehlen. Wer nähere Informationen zum Thema Speedport -> Fritzbox haben will, der kann mich gern anschreiben.
Links : Handbuch : http://www.t-home.de/dlp/eki/downloads/Speedport/Speedport%20W%20701%20V/bS peedport_W_701V_0606.pdf Grüße Euer Marook © (o9/2oo7)
Preisvergleich
sortiert nach Preis
|
Steckernetzteil von FSP Group 12V - 1,5A - 18W für Wlan Router ...
Input 100-240V - 50-60Hz Output 12V-1,5A-18W AC/DC Netzteil FSP018-DEEA2 ...
|
€ 15,90
Händler kann Preis erhöht haben |
139 Bewertungen
|
Versandkosten: EUR 2,9...
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen...
|
zum Shop
Amazon.de Marketplace Elektronik & Foto
|
|
Deutsche Telekom T-Com Speedport W 701V DSL Wireless LAN ...
Speedport W 701V WLan Modem Router./ VDSL, W-LAN, LAN, ISDN, DSL/ WEP, WPA, ...
|
€ 75,00
Händler kann Preis erhöht haben |
139 Bewertungen
|
Versandkosten: EUR 5,0...
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen...
|
zum Shop
Amazon.de Marketplace Elektronik & Foto
|
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Verwandte Tags für T-Com Speedport W 701V
|
|
14.04.2009 01:26
Glückwunsch zum Diamanten.
21.03.2009 23:17
sehr gut geschrieben, ich wünsche dir einen schönen abend lg. petra
21.03.2009 01:19
Habsch auch,bin auch sehr zufrieden - aber benutz ihn erst seit 2 Wochen. xD