Erfahrungsbericht über

T-Com Speedport W 701V

Gesamtbewertung (31): Gesamtbewertung T-Com Speedport W 701V

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Speedport W701V - günstig Speed bekommen???

4  16.12.2007

Pro:
geringe Leistungsaufnahme, von AVM gefertigt, atomatische Konfiguration

Kontra:
kein Schutz gegen fehlerhate Updates, abgespeckte Software

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Ausstattung

Benutzerfreundlichkeit

Zuverlässigkeit

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

Stromverbrauch:


bibi.hey

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:134

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 121 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Speedport W701V

Der Hersteller

Die Deutsche Telekom AG verkauft diesen Router samt ISDN-Anlage unter eigenem Namen, hat aber ein OEM-Gerät von AVM (bekannt durch die Fritz!Box) gewählt. Dies wird beim Aufschrauben des Gerätes erkannt.

Trotzdem hier einmal die Internetadresse, unter der man sich die weiteren Details des Speedport ansehen kann:

"http://www.t-online-shop.de/tonline/urwfilter/product/do/action/g e tProductDetail/product/11035/ref/preisknaller/T_COM_Speedpo
rt_W_701V___DS L_Modem__W_LAN__Firewall/index.html"

Die technischen Daten

Hier sind die wichtigsten Eckdaten des Speedport W701V
  • geeignet für ADSL, ADSL2+ und VDSL
  • Verschlüsselung per WEP, WPA,WPA2 möglich
  • integrierter 4-Port-Switch mit 10/100MBit
  • Auto-Konfiguration
  • integrierte Firewall
  • 1 integierte Antenne
  • integriertes DSL-Modem

Preisfrage

Ich habe mit dem Comfort-Paket der Telekom, wo eine 6000er DSL-Leitung mit analogem Anschluß und Telefon- und Internet-Flatrates enthalten sind, 29,95€ für dieses Gerät bezahlt.
Der Neupreis beträgt 119,99€.

Der Lieferumfang

Der Lieferumfang haut einen nicht aus den Socken, bringt aber wirklich alles mit, was man zum Inbetriebnehmen eines Netzwerkes braucht.

So ist folgendes dabei:
  • das Gerät selbst
  • eine Wandhalterung mit Dübeln und Schrauben
  • Netzteil
  • 3 10/100MBit Netzwerkkabel (RJ45)
  • 1 Adapter von Analog-Telefon auf RJ45
  • Anleitung
  • Kurzanleitung

Stromaufnahme

In Zeiten des Klimawandels ist natürlich auch der Stromverbrauch ein Thema.
Der Router verbraucht im Betrieb mit WLAN 27W, ohne WLAN sind es 23W. Dies ist ein akzetabler Wert, wenn man an die Ausstattung denkt.

erste Inbetriebnahme

Nachdem alles gemäß Anleitung verkabelt ist (das noch zu beschreiben würde den Rahmen des Artikels sprengen) oder von einem Telekom-Techniker verbunden wurde, ist es Zeit, das Gerät zu konfigurieren. Am einfachsten ist dies über LAN per Kabel, da man sich für WLAN erst eine passende Verbindung einrichten muss (auch dieses genau zu breschreiben ist angesichts der verschiedenen Betriebssysteme zu viel).

Per LAN muss man seinem PC nur erlauben, eine IP-Adresse zugewiesen zu bekommen, da der Router DHCP (IP-Adressserver) unterstützt und von Haus aus auch aktiviert ist.

Setup

Gemäß Werkseinstellung hat der Router die Adresse 192.168.2.1. Diese Adresse gibt man in seinen Browser ein und findet sich nun im Setup des Routers.

Nun hat man nach Eingabe des Werkspasswortes, welches mit "0000" ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt, die Möglichkeit, einen Assistenten zum Verbindungsaufbau zu wählen oder die benötigten Daten selbst einzugeben.
Der Assistent ist auf die Anschlüsse der Dt. Telekom eingerichtet, bietet aber auch die Möglichkeit, andere Provider anzusteuern.

Dies wäre dann auch schon das wichtigste gewesen, es sei denn, man möchte einen Webserver ans Netz bringen oder anderweitige Portregeln vergeben, z.B. für ein VPN (Virtuelles Privates Netzwerk, verbinden von zwei Netzwerken über Internet).

Auch ist es hier möglich, seinen Router als TK-Anlage zu nutzen. Hierzu muss man sein Telefon an den passenden Anschluß am Router anklemmen, die Telefonnummer im Setup angeben und kann dann viele Regeln einstellen, welches Telefon wann klingeln soll oder welche Nummer bei eigenen Anrufen gewählt werden soll, was praktisch ist, wenn man keine Telefon-Flatrate aber eine VOIP-Flatrate hat. So lässt sich automatisch der günstigere Tarif wählen.

Nun aber mal zu den einzelnen Setup-Punkten:
  • Startseite
  • der Schritt-für-Schritt-Assistent
  • Sicherheitseinstelungen, z.B. das Passwort oder die Verschlüsselung für WLAN ändern
  • Netzwerk, z.B: die Zugangsdaten oder den IP-Bereich ändern,WLAN und DHCP ein- und ausschalten, etc.
  • Telefonie, Wahlregeln und eigene Nummern einstellen, Anrufweiterleitung,...
  • Übersicht, eine Übersicht über den aktuellen Betriebsstatus
  • Details, hier lassen sich einzelne Details zu den verschiedensten Punkten abfragen
  • Hilfsmittel, Reboot und automatische Konfiguration einstellen
  • Laden und Sichern, hier lässt sich die Konfiguration auf Festplatte sichern und von da auf das Gerät aufspielen

Praxistest

Für unseren Praxistest benutze ich meinen eigenen DSL-Anschluss, welcher eine Bandbreite von 6016/576kBit liefern soll und bei mir nur marginal höher liegt.
Bei diesen Bandbreiten sollten maximal 750 kB im Download (vom Internet, z.B. Treiber) und 72kB im Upload (ins Internet, z.B. Mailanhänge) möglich sein, was natürlich auch vom Zielserver abhängt.

Bei leider noch den wenigsten Servern lassen sich wirklich die vefügbaren Bandbreiten nutzen, hier wären als Beispiel die Seiten der Deutschen Telekom oder auch Sourceforge.net, wo man freie Software bekommt.
So liegt der Download dieser Seiten im Schnitt bei über 720kB im Download, kommt oft aber auch an die 750kB meiner Leitung ran. Insofern bremst der Router die Leistung also nicht, was ich bei vielen anderen Herstellern wie Netgear leider schon beobachten konnte.

Die Verfügbarkeit per WLAN ist auch super. So haben wir in unserem Hause eine laut Windows Vista ´hervorragende Verbindungsqualität´, und das trotz Stahlbeton in den Wänden.
Sollte die Verbindung aber einmal nicht so gut sein und sich auch durch Umstellen des Gerätes keine bessere Verbindung erreichen lassen, gibt es die Möglichkeit, mit ein wenig Geschick eine weitere Antenne anzulöten.

Nachteile

Den einzigen Nachteil, den ich bei dem Gerät bisher beobachten konnte, ist die lange Bootzeit von ungefähr zwei Minuten bis zur Verfügbarkeit aller Features. Dies hätte ich bei einem Markengerät anders erwartet.
Auch gibt es zwar die Möglichkeit, mittels der Hilfsmittel Firmwareupdates aufzuspielen, aber keine Seite, wo man diese
herunterlädt. Und hier möchte ich auch eindringlich vor einer Fritz!Box-Firmware warnen. So ist es zwar eine abgespeckte Fritz!Box, aber wie viele User in einschlägigen Foren berichteten, haben diese durch eine solche Software den Router zertört.

Und, das ist ein weitere Nachteil, es gibt keine Möglichkeit, ohne Setup-Programm eine Firmware aufzuspielen. Hier sind viele
Router besser auf Stromausfälle während Updates oder kaputte Updates vorbereitet.

Handbuch

Manchmal ist man ja doch auf das Handbuch angewiesen.
Dieses ist sehr gut geschrieben, leicht zu verstehen und alles ist ordentlich gegliedert und bebildert. So lassen sich bei Konfigurationsfehlern oder Fragen die Probleme eingrenzen und leicht beheben.

Fazit

Einen WLAN-Router mit 4-Port-Switch und TK-Anlage für 29,99€ mit Vertrag bzw. 119,99€ ist ein sehr guter Preis.
Zwar hätte man den Router nicht so weit wie geschehen abspecken sollen, aber auch so bietet er ausreichende Möglichkeiten und ist, sehr löblich, von vornherein per WLAN verschlüsselt.
Er klaut im Betrieb keine Bandbreite des Anschlusses und ist mit knapp 27W im Betrieb mit WLAN (23 ohne WLAN) sehr sparsam.
Durch die fehlende Vorbeugung vor falschen Updates und die sehr abgespeckte Software im Gegensatz zu einer richtigen
Fritz!Box gibt es von mir nur 4 von 5 Punkten, ist aber trotzdem EMPFEHLENSWERT!
Bilder von T-Com Speedport W 701V
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Janny18

Janny18

12.05.2008 20:34

Hab son Ding bei meiner Tante installiert, ging wirklich super einfach!

Schnalli-01

Schnalli-01

21.03.2008 20:05

Ein wirklich informativer Bericht. Liebe Grüße von Schnalli-01

Striker1981

Striker1981

12.01.2008 19:01

SH ..mfg STRIKER

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