T-Com T-Sinus 302

Erfahrungsbericht über

T-Com T-Sinus 302

Gesamtbewertung (3): Gesamtbewertung T-Com T-Sinus 302

 


Tüdelüüü...

5  22.09.2009

Pro:
einfache Bedienung, Klangqualität, Funktionen  +  Einstellungen, Beleuchtung, Akkulaufzeit

Kontra:
wirkt zunächst klobig, kleiner Unübersichtlichkeitsfaktor (siehe Bericht)

Empfehlenswert: Ja 

geistreich

Über sich: LT: psychoanalyst. - Ich bin auch auf yopi, dooyoo und Trivago (dort zurzeit inaktiv) vertreten.

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Seit einigen Wochen haben wir ein neues Festnetz-Telefon. Im T-Punkt-Laden hat das T Home Sinus 302 (das ist die vollständige Bezeichnung) 49,99 € gekostet.

Lieferumfang

Im Verpackungskarton (wie dieser aussieht, kann man auf dem ersten Bild im Hintergrund erkennen, also lassen wir unnötige Verpackungsbeschreibungen, die mit der Qualität des Produktes und was sonst noch so interessiert überhaupt nichts zu tun haben) waren folgende Bestandteile enthalten:
  • die Basisstation
  • das Mobilteil (also das Telefon)
  • Steckernetzgerät für die Basisstation (für die Stromversorgung)
  • TAE-Anschluss-Schnur (beide Kabel sind ca. 3 m lang)
  • 2 Standard-Akkus NiMH Typ AAA, 600 mAh
  • Bedienungsanleitung

Produktmerkmale

- Beleuchtetes Farbdisplay 1,45 Zoll (64 K Farben, 128X128 Pixel) und beleuchtete Tastatur
- Energieeffizient durch stromsparendes Netzteil (ich denke aber auch dadurch, dass sich der Startbildschirm bei Nichtbenutzung abschaltet und dann eine dunklere Anzeige mit der Uhrzeit erscheint)
- Telefonbuch für bis zu 150 Einträge
- 10 h Gesprächszeit und 100 h Stand-By-Zeit
- Hörerlautstärke einstellbar
- Freisprechfunktion am Mobilteil
- Rufnummernanzeige des Anrufers (CLIP) mit Datum und Uhrzeit
- SMS Versand und Empfang
- Dienste der Deutschen Telekom möglich: Anklopfen, Rückfrage, Makeln, Dreierkonferenz, Rückruf, Anrufweiterschaltung, Anrufbenachrichtigung etc.
- Wahlwiederholungs- (20) und Anruferliste (30 Einträge)
- Automatische Anpassung der Sendeleistung
- 17 Klingeltöne (12 polyphon)
- 10 Hintergründe für das Display
- Weckerfunktion

Design und Verarbeitung

Wie man auf meinen Fotos sehen kann, ist das Telefon hauptsächlich in Silber gehalten; die Frontseite und die Kantenseiten sind schwarz. Auf den ersten Blick wirkt es durch die rechteckige, längliche Form etwas klobig. Bei der Benutzung erweist es sich aber als sehr handlich und leicht, und dass es so lang ist, empfinde ich als positiv, da sie Länge / der Abstand zwischen Ohr- und Sprechteil genau passend ist. Zudem kommt das dem Display und der Tastatur noch zugute (mehr dazu in einem separaten Unterpunkt). Die Verarbeitung schätze ich als gut bis sehr gut ein. Ein wenig fürchte ich allerdings, dass auf dieser Oberfläche auf Dauer leicht Kratzer entstehen könnten, insbesondere im Bereich des Displays. Dafür sieht es alles in allem ganz schick und zeitgemäß aus – besser als ältere Sinus-Modelle.

Installation

Zunächst einmal muss man das Telefon anschließen. Dazu befinden sich hinten am Basisteil zwei Anschlüsse, in die jeweils 1. das Telefonkabel und 2. das Stromkabel kommen. Man steckt einfach diese Kabel in die betreffende Buchse (die Enden sehen aus wie eine Art Klämmerchen und rasten ein). Wenn sie eingerastet sind, besteht auch keinerlei Gefahr, dass sie aus Versehen rausgezogen werden. Dann muss man natürlich noch das TAE-Kabel in den Telefonanschluss und das Netzkabel mit einer Steckdose verbinden, damit das Ding überhaupt „Saft“ bekommt. Zum Schluss legt man die Akkus in das Handstück ein und stellt das Telefon auf die Basisstation, damit die Akkus voll aufgeladen werden können. 14 Stunden dauert das insgesamt. Das war's eigentlich auch schon. Denn das mitgelieferte Mobilteil ist bereits automatisch angemeldet. Schließt man hingegen noch ein weiteres Mobilteil an (bis zu 5 können daran „hängen“), muss dieses jedoch erst angemeldet werden, um damit telefonieren zu können.

Einstellungen

Eine der ersten Handlungen, bevor man lostelefoniert, wird es wohl sein, das Datum und die Uhrzeit einzustellen. Dazu tippt man erst auf den rechten Knopf oben, welcher auf dem Display mit „Menü“ bezeichnet wird, dann navigiert man mittels der Pfeiltasten in der Mitte auf das Symbol mit dem Werkzeugkasten (dieser öffnet sich, wenn man sich darauf befindet), wählt dann „OK“ und bei „Datum/Zeit“ (das ist der erste Menüpunkt in der Auflistung) noch einmal „OK“. Nun kann man zuerst das Zeitformat (12 oder 24 Stunden) und das Datumsformat einstellen bzw. überprüfen. Wenn das alles in Ordnung ist, geht man runter auf den Menüpunkt „Zeit eingeben“. Anschließend tippt man die aktuelle Zeit ein und sagt per Tastendruck „OK“. Die Zeit wird gespeichert. Für kurze Zeit erscheint ein Häkchen und hört man während der Speicherung kurz einen Ton; im Bruchteil einer Sekunde ist alles im Kasten. Dasselbe macht man nun noch einmal mit dem Datum („Datum eingeben“, dieses eintippen, „OK“ drücken, fertig).

Als nächstes wird man wahrscheinlich den Klingelton und dessen Lautstärke einstellen wollen. Dazu geht man in den Menüpunkt mit den Musiknoten (für „Audio“) hinein. Unter „Rufton“ kann man den Externen Rufton, den Internen Rufton (falls man intern überhaupt telefoniert), die Ruflautstärke oder aber einen Ruhemodus (hier hat man die Wahl zwischen „Aus“ und einem „Beep“-Ton) auswählen. 17 Klingeltöne, davon einige klassische

Bilder von T-Com T-Sinus 302
  • T-Com T-Sinus 302 T-Com T-Sinus 302
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T-Com T-Sinus 302 T-Com T-Sinus 302
Telefon auf der Ladestation (mit Verpackung im Hintergrund)
Piepstöne und zahlreiche melodische, stehen zur Verfügung. Die Lautstärke lässt sich nach 5 verschiedenen Stufen und einem sehr leisen „Crescendo“-Ton einstellen. Des Weiteren kann man unter „Signaltöne“ verschiedene andere Töne einstellen (den Tastenton, den Quittungston, den „Akku leer“ Ton und den Reichweiten-Ton).

Die Displaysprache stellt man ein, indem man auf den besagten „Werkzeugkasten“ draufgeht und dann mittels Menütasten für „Hoch und Runter“ „MT-Einstellungen“ auswählt. Im dritten Unterpunkt findet man den Punkt „Sprache“. Hier hat man die Wahl zwischen Deutsch, Englisch und Türkisch. Mir hätte Deutsch schon gereicht. ;-)

Dann kann man noch verschiedene Einstellungen zum Display vornehmen. Diese Einstellungsmöglichkeiten verbergen sich wiederum hinter dem Symbol mit dem Werkzeugkasten. Genauso (nur halt noch schneller) kommt man aber auch über den Extrapunkt „Display“ im Startmenü zu den einzelnen Unterpunkten „Hintergrund“, „Farbschema“, „Screensaver“, „Kontrast“ sowie „Dimm-Mode“. Hat man den Screensaver aktiviert, geht der Startbildschirm nach kurzer Zeit der Nichtbenutzung aus, so dass nur noch die Uhrzeit groß in einem hellen Querstreifen eingeblendet ist. Beim Dimm-Mode wird die Beleuchtung einfach dunkler. Man kann zwischen 10 schönen Hintergrundbildern und einer Option „Kein Hintergrund“ (dabei wird einfach ein neutraler weißer Hintergrund angezeigt) wählen. Folgende Hintergrundmotive gibt es: Ein einfacher grauer Hintergrund mit helleren T-Com-Quadraten darauf, eine orangene Felsformation in Form eines Tores, eine gelb-weiß-rot-grüne Blumenwiese mit spitzen Bäumen im Hintergrund, eine nebelumwaberte Gebirgslandschaft in Violetttönen, wo die Sonne gerade hinter einem Berg untergeht, eine Schnee-Gebirgslandschaft mit reißendem, hellblauem Fluss im Vordergrund, Rhododendronblüten, Kirschblüten o. Ä. vor dem Himmel, ein weißer Sandstrand mit Palme, zwei weißen Liegestühlen und Meer im Hintergrund, einen verschneiten Berg mit ebensolchen Nadelbäumen davor, Dünen in einer Wüste.

Das wichtige Telefonbuch möchte ich nicht unerwähnt lassen. Um dieses „aufzuschlagen“ bzw. dort hineinzugelangen, drückt man am besten von der Startseite des Telefons aus die Taste mit dem Buchsymbol im oberen Bereich in der Mitte. Die, die zugleich auch die „nach unten“ Menütaste ist. Mit den Menütasten für „nach oben“ und „nach unten“ navigiert man zwischen den verschiedenen bereits eingestellten Nummern (am Anfang stehen da logischerweise noch keine). Ganz oben findet man den Posten „Neuer Eintrag“. Geht man in diesen Punkt durch Drücken von „OK“, gelangt man in die Eingabemaske. Hier gibt man zunächst den Namen ein, geht dann runter zur Nummer und gibt diese ebenfalls ein. Zum Schluss hat man die Möglichkeit, die Nummer einer bestimmten Gruppe zuzuordnen; dies ist aber optional. Diese Gruppen haben einen anderen Rufton als normal. Leider habe ich bis jetzt noch keine Möglichkeit gefunden, diese Gruppenruftöne zu ändern bzw. zu individualisieren (in der Voreinstellung hören sie sich alle gleich an). Ideal wäre es, wenn man es so einstellen könnte, dass jeder Gruppenrufton anders klingt und man somit schon beim Klingeln wüsste, wer gerade anruft. Denn was nützt die Gruppeneinteilung sonst in der Praxis?
Die gespeicherten Nummern können selbstverständlich jederzeit wieder bearbeitet oder aber eingesehen werden. Natürlich kann man sie auch wieder löschen.
Ich muss zugeben, dass die Mengenkapazität (Platz für bis zu 150 Telefonnummern) wirklich sehr, sehr großzügig bemessen ist. Aktuell sind hier gerade mal 10 gespeichert. Das sind die, die regulär gebraucht werden. Die anderen werden sowieso jeweils einzeln herausgesucht – sei es aus dem eigenen Telefonverzeichnis zu Hause oder bei Bedarf aus dem Telefonbuch.

Wer möchte, kann sich mit diesem Telefon auch wecken lassen, denn als zusätzliches Gimmick verfügt es auch über eine Weckfunktion. Um den Wecker einzustellen, geht man auf das unschwer erkennbare Weckersymbol und tätigt dort die hierzu benötigten Einstellungen (Alarm Ein/Aus, Zeit- sowie Wecktoneinstellung – wobei letztere in der Auswahl natürlich mit den Klingeltönen identisch sind).

Menü und Funktionen im Überblick

Wie aufmerksame Leser vielleicht schon beim vorigen Punkt geahnt haben, ist die Menüführung wirklich sehr simpel. Auf dem Startbildschirm findet man lediglich zwei Punkte: Links „Intern“ und rechts „Menü“. Mit Letzterem gelangt man ins Menü mit den unterschiedlichen Funktionen und den Einstellungen, die man machen kann.

6 Symbole findet man dort:
  • Einen gelben Briefumschlag: Dahinter verbirgt sich die SMS Funktion inklusive Ein- und Ausgang, einem Entwurfsordner sowie verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten (z. B. kann man hier diverse SMS-Center einrichten);
  • ein Ordnersymbol (hier findet man noch einmal den Briefumschlag für die SMS Funktion, aber auch die Anrufliste, die Sprachbox, die Anrufweiterschaltung, diverse Infodienste und die Sonderfunktionen Anklopfen, anonym anrufen und Netzwerk-Codes);
  • einen Wecker (Beschreibung siehe oben);
  • besagte Musiknoten für die Einstellung der Töne;
  • den Werkzeugkasten (Datum/Zeit, Display, MT-Einstellungen – hier findet man neben der Sprachauswahl auch die Funktionen Direktruf und Direktannahme - sowie BS-Einstellungen, wo man verschiedene Telefoneinstellungen vornehmen kann);
  • ein Bildschirmsymbol, worunter man noch einmal sämtliche Displayeinstellungs-Möglichkeiten findet.

Einziger Kritikpunkt hier: Warum sind bestimmte Sachen (SMS-Funktion und Displayeinstellungen) doppelt? Der Menüpunkt „Display“ ist meines Erachtens überflüssig, da sich dieser Punkt ja schon in einem Unterpunkt unter „Einstellungen“ befindet. Selbiges gilt umgekehrt für die SMS-Funktion: Warum steht sie noch einmal unter den Diensten, wenn es unter dem Menüpunkt mit dem Briefumschlag unschwer wiederzufinden ist? Ich finde, das verkompliziert die Navigation nur etwas und suggeriert, es wären mehr Funktionen vorhanden, als es in der Tat der Fall ist. Absicht? Nicht, dass mich das maßgeblich gestört hätte, zumal ich nicht etwa vom Festnetz aus SMS schreibe oder dergleichen – ich frage mich lediglich nach dem Sinn.

Alle Vorgänge laufen übrigens, wie eventuell schon deutlich wurde, nach dem gleichen Schema ab. Zur Navigation hat man zwei Menütasten links und rechts sowie in der Mitte die silbern umkreisten Pfeiltasten, die deutlich vom Rest abgetrennt sind. Diese Tasten haben (von der Startseite aus) auch noch andere Funktionen: Wahlwiederholung, SMS, Telefonbuch und Intern. Sie sind durch entsprechende eindeutige Symbole bzw. Abkürzungen gekennzeichnet.

Display und Tastatur

Das Startdisplay sieht folgendermaßen aus: Im Hintergrund hat man das gewählte Bild – oder eben, wenn man „Kein Hintergrund“ ausgewählt hat, nichts bzw. eine weiße Fläche. In der Mitte oben prangt die Aufschrift „Mobilteil 1“ (oder halt das entsprechende Mobilteil, falls man mehrere angeschlossen hat). In der linken oberen Ecke sieht man ein Symbol, welches die Empfangsqualität anzeigt. In der gegenüberliegenden Ecke ist ein grünes Batteriesymbol mit bis zu vier Balken darin. Daran erkennt man, wie voll oder leer die Akkus sind. Unten hat man über der Aufschrift „Intern“ die Uhrzeit stehen, auf der anderen Seite (da, wo der Button „Menü“ steht) das eingestellte Datum. Wird das Telefon gerade nicht benutzt bzw. keine Taste betätigt, wird der beleuchtete Bildschirm bei eingeschalteter Dimm-Funktion nach kurzer Zeit erst dunkler, bevor dann ein nur schwach beleuchteter, schwarzer Bildschirm mit einem helleren Uhrzeit-Balken angezeigt wird. Beim Drücken einer Taste geht der Bildschirm sofort wieder ganz an. Die Bildqualität bezeichne ich als gut, da ich alles sehr gut darauf erkennen kann und die Beleuchtung weder zu hell noch zu dunkel ist, sondern eben ausreichend und zweckmäßig. Falls der Kontrast nicht so optimal sein sollte, kann man diesen unter „Einstellungen“ bzw. „Display“ ändern. Hierfür stehen 8 verschiedene Kontraststufen zur Verfügung. Da ist bestimmt für jedes Augenpaar das Richtige dabei.

Die Tastatur finde ich sehr gut gegliedert und überaus ergonomisch gestaltet. Hier dürfte es nun wirklich kein Vertun geben. Fürs Annehmen und Auflegen eines Telefongesprächs sind zwei separate Tasten vorhanden, das eine in Grün, das andere in Rot. Mit der grünen Telefontaste kann man laut dem dortigen Symbol auch das Handstück stummschalten, so dass es nicht klingelt. Die Funktions- und Menütasten sind ebenfalls eindeutig. Der untere Teil mit den Ziffern und Buchstaben (wobei jede Taste standardmäßig 3 bzw. 4 Buchstaben beinhaltet) unterscheidet sich nicht von anderen Telefonen. Die Sonderzeichen findet man im Buchstabenmodus jeweils unter der 1 und bei der 0. Mit der Sternentaste kann man zwischen Groß- und Kleinschreibung wechseln. Unten links ist die R-Taste und unten rechts ein Brief aufgedruckt, wo auch die neuen Anrufe aufgelistet werden und man mit einem weiteren Tastendruck wiederum in die Anrufliste geleitet wird. Sollte man neue Nachrichten erhalten haben, findet man diese ebenfalls dort wieder. Die Sterntaste dient hier zusätzlich dazu, den Wecker abzustellen, wenn dieser klingelt (daher steht hier auch eine Glocke daneben). Mit der Rautentaste kann man hingegen auch eine Tastensperre einstellen (darauf lässt zumindest das Schlüsselsymbol schließen). Gut finde ich auch, dass die Tasten breit genug sind und zwischen den Reihen ein kleiner Abstand ist, so dass man beim Wählen bzw. Eintippen nicht so schnell an eine andere Taste kommt. Zudem lassen sich die Tasten leicht, das heißt ohne extremem Kraftaufwand oder Widerstand, drücken.

Telefonieren

Um zu telefonieren, hat man mehrere Möglichkeiten.

1.Man tippt einfach manuell eine Nummer ein und wählt sie durch Drücken des Knopfes mit dem grünen Hörersymbol.

2.Man wählt eine Nummer, die man im Telefonbuch gespeichert hat. Dazu drückt man auf die Taste mit dem kleinen Buchsymbol im oberen Bereich in der Mitte. Danach wählt man mit den Hoch-und-Runter-Pfeiltasten die gewünschte Person aus und geht dann vor wie in 1. beschrieben.

3.Wenn man beispielsweise schon einmal eine Nummer gewählt hat und es war besetzt, braucht man sie nicht neu einzugeben. Stattdessen geht man auf Wahlwiederholung (die Taste mit den zwei miteinander verbundenen Kreisen, einem gefüllten und einem leeren) und wählt dort die betreffende Nummer aus der Liste aus.

Nach dem Telefonieren sollte man natürlich niemals vergessen, durch Drücken des Knopfes mit dem roten Telefonsymbol aufzulegen, denn sonst bleibt die Leitung so lange besetzt.

Das Makeln und eine Dreierkonferenz sind mit diesem Telefon ebenfalls möglich. Weil wir diese Telefonfunktionen nicht nutzen, führe ich das auch nicht näher aus. In der Bedienungsanleitung wird jedoch detailliert und Schritt für Schritt beschrieben, wie es geht. Und natürlich auch alles andere...

Klangqualität und Empfang

Die Tonqualität ist für mich einwandfrei. Die Klingeltöne sind volltönend, klingen dreidimensional, klangvoll und sind deutlich hörbar. Von der Lautstärke her halte ich die Stufe 4 für optimal, wenn der Ton auch im Nebenzimmer und im ganzen Haus zu hören sein soll. Stufe 5 finde ich hingegen viel zu laut. „Crescendo“ ist hingegen eher geeignet, wenn man anderweitig beschäftigt ist, Besuch hat, oder aus sonstigen Gründen nicht durch ein schrilles Telefonläuten (oder Dudeln, je nachdem, welchen Ton man eingestellt hat) gestört werden möchte. Oder nachts, wenn man schläft – aber dann ruft ja eh keiner an. Sooo dreist war jedenfalls noch kein Werbefritze. *lach*

Der Empfang war bis jetzt immer bestens. Ich habe den Anrufer immer gut und deutlich gehört, und es gab noch keine Störungen o. Ä. Sollte die Anruferstimme einmal zu leise rüberkommen, könnte es daran liegen, dass man den Hörer nicht genau richtig ans Ohr hält, sondern entweder zu hoch oder zu niedrig. In diesem Fall korrigiere man die Hörerposition ein wenig, und schon hört sich das Ganze besser an. Also, die Sprechqualität ist wirklich 1 A. Wenn man sich doch mal nicht versteht, dann liegt es mit ziemlicher Sicherheit NICHT an diesem Telefon! Dann hat es andere Gründe. ;-)

Akkus

Sind die Akkus vollkommen leer, benötigt man 14 Stunden, um sie wieder aufzuladen. Während der Nutzung wird natürlich meistens ein Rest Energie drin bleiben, so dass es dann nicht mehr so lange braucht. Wir legen das Telefon für gewöhnlich abends auf die Ladestation – dann ist es auf jeden Fall morgens wieder frisch gefüllt für weitere Nervmanöver von außen und dem notwendigen Kontakt zur Außenwelt. Die Akkus reichen dann auch mindestens den ganzen Tag. Je nachdem, wie viel oder wenig sie strapaziert werden, kann man auch getrost mal vergessen, das Telefon abends auf die Ladestation zu stellen. Auch dann ist am nächsten Morgen und Tag noch genügend „Saft“ drin.

Garantie

Die Garantiezeit dieses Gerätes beträgt 2 Jahre ab Kaufdatum. In der Garantie enthalten sind herstellerbedingte Material- und / oder Verarbeitungsschäden. Tritt so ein Fall auf, wird das Gerät kostenlos repariert und ggf. defekte Bestandteile durch mangelfreie ersetzt. Die ausgetauschten (kaputten) Teile werden dabei einbehalten. Von der Garantie ausgeschlossen sind die üblichen Dinge wie Mängel, die durch unsachgemäße oder zweckfremde Behandlung entstanden sind sowie solche, die auf höhere Gewalt zurückzuführen sind. Auch Verschleißerscheinungen und Mängel, die allein durch die Nutzung entstehen, fallen nicht darunter.

Technische Daten

Anmerkung vorweg: Bitte fragt mich jetzt nicht, was das alles bedeutet und was die technischen Daten für Auswirkungen auf die Qualität haben könnten. Solche Erwägungen überlasse ich Fachleuten. Für mich als Laie ist es am wichtigsten, dass ein Telefon funktioniert. Was aus meiner Erfahrung dafür (und eventuell dagegen) spricht, habe ich bereits erläutert.

Standard: DECT / GAP
Kanalzahl: 120 Duplexkanäle
Frequenzen: 1880 MHz bis 1900 MHz
Duplexverfahren: Zeitduplex, 10 ms Rahmenlänge
Kanalraster: 1728 kBit / s
Bitrate: 1152 kBit / s
Modulation: GFSK
Sprachkodierung: 32 kBit / s
Sendeleistung: 10 mW (mittlere Leistung pro Kanal)
Reichweite: bis zu 300 Meter im Freien, in Gebäuden bis zu 50 Meter (hier in diesem Haus ist das mehr als ausreichend; sogar aus dem Garten kann noch telefoniert werden)
Stromversorgung Basisstation: 100-240 V / 50 Hz (Steckernetzgerät)
Wahlverfahren: MFV / IWV
R-Tastenfunktion: Flash
Belegung der Telefon-Anschluss-Schnur: TSV auf Pin 3 und 4 gemäß CTR 37 (Euro-Belegung / F-codiert)
Steckernetzgerät: Eurostecker
Abmessungen und Gewicht Mobilteil: 149X49X24 mm, 133 g mit Akku
Abmessungen und Gewicht Basisstation: 115X75X115 mm, 133 g
Zulässige Umgebungstemperatur für den Betrieb: 5° C bis 40° C und 20% bis 75% relative Luftfeuchtigkeit. (In Sibirien, in der Wüste und unter tropischen Verhältnissen wäre das Telefon somit nicht geeignet.)
Zulässige Lagertemperatur: -10° C bis +60° C.

Weitere Anschlussmöglichkeiten

Man kann die Basisstation insgesamt mit 5 hierfür kompatiblen Mobilteilen verbinden.

Fazit

Insgesamt bin ich mit diesem Telefon bis jetzt sehr zufrieden. Obwohl es zunächst etwas klobig wirkt, stellt es sich schnell heraus, dass es sehr gut in der Hand liegt und ergonomisch aufgebaut ist. Die Tasten sind gut strukturiert und leicht zu betätigen (auch Menschen mit großen Fingern dürften hier keinerlei Probleme haben), vom Display ist alles deutlich zu sehen und zu lesen, und am Ton und Empfang habe ich ebensowenig etwas auszusetzen. Dass die Tasten bei Benutzung weiß leuchten, trägt noch zur guten Bedienbarkeit ohne Vertippen bei. Die Menüführung ist – zumindest für die Funktionen, die man im Alltag braucht – praktisch selbsterklärend und im Grunde logisch eingeteilt. Lediglich, dass zwei Kategorien doppelt auftauchen (SMS Funktion und Display), finde ich etwas irreführend und unnötig. Doch das finde ich keineswegs gravierend genug, um einen Sterneabzug zu rechtfertigen.
Deshalb vergebe ich fünf Sterne und spreche guten Gewissens eine Empfehlung aus.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Oesianer

Oesianer

07.01.2011 22:48

Ok, warst fleißig! Aber ob ich unbedingt eine Einstellung für diese Spielerei Töne brauch, glaube ich nicht. Wichtiger wäre doch ein Anrufbeantworter, der an dem Gerät wohl fehlt. Dies gäbe für mich garantiert Sternabzüge. Aber jeder wie er es braucht...

autoklinik

autoklinik

10.10.2009 17:38

Wahnsinn...Alles drin, alles dran. Kann ein Bericht kompletter sein? LG, Stefan

blonde_lady

blonde_lady

08.10.2009 21:19

Wow...da warst du aber ganz fleißig...und Fleiß belohne ich gern.

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