- mein DSL-Anschluss von der T-Com
Anlässlich eines aktuellen Berichts über die Vor- und Nachteile sowie Probleme über einen anderen DSL-Anbieter (ich nenne hier bewusst keinen Namen) habe ich mich dazu entschlossen, auch einen Bericht über meinen vorhandenen T-DSL-Anschluss zu veröffentlichen.Es sind zwar schon - wie man unschwer sehen kann - über 1.500 Berichte hier bei CIAO verfügbar.
Es wird daher manch einer nun sicherlich zu Recht fragen, warum noch ein weiterer Bericht ?Einfach aus folgenden Gründen, die ich nachstehend kurz beschreiben möchte.
Auch ich war - trotz langjähriger Internetnutzung mit einem Modem / DFÜ-Verbindung -Call by Call - bislang nicht unbedingt bereit, mir einen DSL-Anschluss mit "allem Komfort und zurück" - wie es so schön heißt, anzuschaffen. Aus verschiedenen Gründen habe ich mich dann doch vor über 6 Monaten dazu entschlossen, DSL zu beantragen.
*** Die Entscheidungsfindung ***Nun stellten sich für mich die Fragen:
- welche Anschlussart (Volumentarif, Zeittarif, Flat-Rate sowie Kombinationen)- welcher Anbieter (T-Com, 1 & 1, Freenet, ARCOR, ALICE, VERSATEL, um nur einige wenige zu nennen, (ich bitte schon hier um Verzeihung an alle anderen Anbieter, die nicht namentlich genannt worden sind. Es soll sich nur um eine Beispielhafte Aufzählung handeln.))
- mit welcher Vertragsdauer und Kündigungsfrist- zu welchen Konditionen ?
Also, was macht man, wenn man unschlüssig ist ?Man besorgt sich Informationen bei CIAO und auch an anderen Stellen im Internet und spricht natürlich auch mit Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen, um auch von deren Erfahrungen zu profitieren.
Über das DSL der T-Com wird viel diskutiert; auch - oder vor allen Dingen - auch viel geschimpft. Für mich eigentlich unverständlich. Warum ? Lesen Sie bitte weiter ...
Nach vielen Diskussionen und Gesprächen und aufgrund der Angebotspalette hier im Sauerland war für mich klar, dass ich den Auftrag der T-Com geben werde.Bestärkt haben mich vor allen Dingen die Aussagen und Berichte aus dem Freundeskreis, die da waren:
Bei der T-Com habe ich nur einen Ansprechpartner. Wenn also einmal etwas nicht funktionieren sollte, wird die T-Com informiert und dort "auf den Busch geklopft". Schließlich zahlt man ja "teuer" Geld.Erfahrungen haben gezeigt, dass bei einer Trennung (Leitung T-Com, Anbieter XY-ungelöst) immer wieder versucht wird, die Schuld auf den Mitbeteiligten abzuwälzen.
Konkret:
Anbieter XY-Ungelöst behauptet: auf meiner Seite ist alles ok, das kann nur bei der T-Com liegen, die T-Com versichert, ihre Leitung ist ordnungsgemäß, das Problem liegt bei Anbieter XY-Ungelöst. Keiner fühlt sich zuständig.
Wechselt man von einem Anbieter zum nächsten, kann es passieren, dass man teilweise monatelang nicht erreichbar ist (kein Internet, kein Telefon, gar nichts). Ein Freund und Arbeitskollege, der als EDV-/-IT-Administrator für Netzwerke zuständig ist, berichtete von zwei ihm bekannten Fällen, die nach Wechsel des Anbieters fast 6 Monate nicht erreichbar waren.
In einem Fall handelte es sich um eine kleine, bodenständige Firma, die aus der langen Nichterreichbarkeit fast hätte Konkurs anmelden müssen (Die Abwicklung erfolgte in dieser Zeit ausschließlich über den Mobilfunk).Einfach toll, habe ich mir gedacht, als ich diese Schreckensszenario hörte.
Viele mir bekannte Internetnutzer haben ihre bestehenden Verträge mittlerweile wieder gekündigt und sind aus den v.g. Gründen (wieder) zur T-Com gewechselt.*** Bestellvorgang / Auftragserteilung / Abwicklung ***
Nach kurzer Information beim örtlichen T-Com-Laden war für mich klar, ich beauftrage einen T-DSL Call & Surf Basic Anschluss bei der T-Com.Da durch Onlinebestellung usw. noch Kosten gespart werden konnten, habe ich dann den Auftrag für Call & Surf Basic (2000-er DSL mit 1000 MB Datenvolumenen und 120 Freiminuten für meinen Analoganschluss) bestellt, da ich dachte, das reicht mir völlig aus.
DSL-Splitter und das DSL-Modem (Router: SPEEDPORT W 700 V) waren kostenfrei im Paket enthalten, Ein Einrichtungspreis entfiel ebenfalls.Die Lieferung erfolgte nur wenige Tage nach Bestellung, noch vor dem gewünschten / beantragten Freischaltungstermin.
Einige Tage vor dem beantragten Freischaltungstermin wurde ich telefonisch von der T-Com informiert, dass im Laufe des Tages X die Freischaltung erfolgen würde.Am Tage X komme ich dann vom "stressigen" Büroalltag nach Hause, werde von meiner lieben Frau begrüßt; das Erste was sie mir dann mitteilte war, die T-Com hat heute angerufen, der DSL-Anschluss ist freigeschaltet.
Da ich die in meinen Augen unkomplizierte Einrichtung und Installation bereits einige Tage vorher erledigt hatte, hieß es für mich jetzt nur noch:
Ab rein ins Büro, die beiden PCs, die ich angeschlossen hatte, starten, und sehen was den kommt.Es kam, was kommen musste, Browser am ersten PC gestartet, schwupp, war die Seite auf dem Bildschirm,
Browser am zweiten PC gestartet, nicht ganz so schnell schwupp (alter Pentium II), war auch hier die Seite gestartet und am Bildschirm verfügbar.
*** Zwischenkommentar **Ich war und bin absolut zufrieden. Ich weiß nicht, ob und wie andere Anbieter bei einem Neuauftrag auch so verfahren ?
Da ich einen Volumentarif beantragt hatte, stieß ich dann sehr schnell an die Grenzen des Machbaren, will sagen, einige größere Downloads, schon war das Volumen aufgebraucht. Die Mehrkosten hielten sich zwar in Grenzen, aber es war doch etwas "nervig" darauf achten zu müssen, dass man nicht über das Ziel hinausschießt.In Gesprächen mit einem Kollegen erzählte ich ihm dann von meinen aktuellen DSL-Anschluss. Er teilte mir darauf hin mit, dass ihn die T-Com ebenfalls angerufen, und gefragt hatte, ob er - ohne Zusatzkosten - auf 6000-er DSL umsteigen wolle (Er besaß bereits seit einigen Monaten den T-Com Call & Surf Comfort Anschluss mit 3000-er Flatrate und Flatrate für das Festnetz). Hier hat er natürlich "zugeschlagen".
Nun habe ich mir also überlegt, für 15,00 EURO mehr kannst du dir auch den T-Com Call & Surf Comfort "leisten". Frage war nur die Vertragsbindung wegen des bestehenden Anschlusses.
Versuch macht klug, dachte ich mir, schreib die T-Com an (schriftlich aus dem Grunde, weil ich früher schon einmal "Problemchen" bei telefonischen Anfragen hatte) und frage nach, ob der Wechsel ohne Probleme möglich sei.Da sitze ich nun an einem Freitagabend (ca. 18:00 Uhr) - einige Tage, nachdem ich meine schriftliche Anfrage gestartet hatte - vor dem PC und recherchiere einige Informationen im Internet.
Es klingelt das Telefon; eine Mitarbeiterin der T-Com war in der Leitung, teilte mir mit, dass ein Wechsel ohne Weiteres, ohne zusätzliche Kosten, kurzfristig möglich sei.
Es gäbe jedoch folgende Einschränkung:
die 6000-er Geschwindigkeit kann bei meinem Anschluss derzeit noch nicht gewährleistet werden, da die erforderliche T-Com-Hardware für meinen Wohnbereich erst umgerüstet werden müsse, dies könne sich leider noch einige Monate hinziehen. Ich würde jedoch umgehend benachrichtigt werden, wenn die Umrüstung erfolgt sei.Nun gut, dachte ich mir, 3000-er Speed ist zwar kein 6000-er Speed, aber immer noch um einiges schneller als der vorhandene 2000-er Speed. Zudem entfällt die Volumenbeschränkung beim Internet und natürlich wird auch die Telefon-Flatrate aufgeschaltet.
Darauf hin habe ich den telefonischen Auftrag auf Umschaltung erteilt.Am darauf folgenden Montag konnte ich bereits ohne Angst, das Volumen zu überschreiten, mit 3000-er Speed surfen, und kann seitdem auch ohne auf Einheiten und Gebühren zu achten Gespräche ins deutsche Festnetz führen bis das der Draht glüht.
Anmerkung:Die T-Com-Mitarbeiterin hatte mir im Gespräch mitgeteilt, dass die Freischaltung höchstwahrscheinlich zum Montag erfolgen werde; wegen des Wochenendes könnte es - wider Erwarten - auch erst Dienstag mit der geänderten Freischaltung klappen.
Auch die Abrechnung des alten Volumentarif zur neuen Flatrate erfolgte sauber, einwandfrei und taggenau (Einzelverbindungsnachweis bis dahin).*** Mein Fazit ***
Die T-Com Flat-Rate Call & Surf Comfort 6000 für 49,95 Euro am analogen Anschluss war und ist für mich bis heute die richtige Wahl gewesen. Ich würde wiederum einen DSL-Auftrag bei der T-Com schalten.*** Nachsatz ***
Wie ich heute in einem erhaltenen Newsletter las, beabsichtigt die T-Com sogar eine Preissenkung. Abwarten, ob ich als Bestandskunde davon auch profitieren werde. Ggf. wird bei der T-Com nachgefragt.
*** Hier das Zitat der Newslettermeldung vom 22.5.2007, winfuture.de: ***"Deutsche Telekom will Preise für DSL massiv senken
Noch immer laufen der Deutschen Telekom die Kunden weg, da die Preise im Vergleich zur
Konkurrenz höher sind. Der Vorstand des Unternehmens hat nun angekündigt, diese Situation
nicht länger hinnehmen zu wollen. Dazu will man die DSL-Preise massiv senken.
"Die Telekom wird sich nicht auf den Rücken drehen und darauf warten, dass die Kunden weglaufen, weil wir als preisunwürdig angesehen werden", sagte Timotheus Höttges, Vorstandsmitglied der Telekom, gegenüber der Nachrichtenagentur dpa-AFX. So will die "neue Telekom" um
jeden Kunden kämpfen. "Dazu haben wir die Preise für unsere Double-Play-Angebote um bis zu 15 Prozent gesenkt."
So soll es ab Juni möglich sein, für 35 bis 50 Euro pro Monat unbegrenzt im Internet zu surfen und in das deutsche Festnetz zu telefonieren. Die offizielle Ankündigung zur Preissenkung steht
noch aus, man erwartet eine Preissenkung zwischen 5 und 10 Euro, die Mindestvertragslaufzeit der Pakete soll aber auf 24 Monate steigen."Ich hoffe, allen potentiellen DSL-Neu-Kunden mit diesem Erfahrungsbericht bei der Entscheidungsfindung wenigstens etwas geholfen zu haben.
*** Zusatzinformation vom 31.5.2007 ***Aufgrund einer Anfrage von Heute teilte mir die T-Com mit, dass ab 4. Juni 2007 die Preise für den T-DSL Call & Surf Comfort 6000 (Analog-Anschluss) von 49,95 EURO monatlich auf 44,95 EURO monatlich gesenkt würden. Vergleichbares gilt für die ISDN-Anschlüsse.
Eine automatische Anpassung für Bestandskunden finde jedoch nicht statt, da durch die Preissenkung eine Änderung des bestehenden Vertrages erfolgt.Die Änderungen sind lt. Aussage folgende:
a)
Verlängerung des bestehenden Vertrages von 12 Monaten auf dann 24 Monate.b)
Automatische Verlängerung des Vertrages um jeweils weitere 12 Monate, wenn keine fristgerechte Kündigung erfolgt.
Man bindet sich also für die Reduzierung um 5,00 EURO monatlich erst einmal für 24 Monate an die T-Com, danach um jeweils weitere 12 Monate, wenn keine fristgerechte Kündigung erfolgt.Rechenbeispiel:
Vertrag alt = 49,95 EURO / monatlich bei 12 Monaten = 599,40 EURO
Vertrag alt = 49,95 EURO / monatlich bei 24 Monaten =1.198,80 EURO
Vertrag neu = 44,95 EURO / monatlich bei 24 Monaten =1.078,80 EURODifferenz / Ersparnis danach: 120,00 EURO für die Bindung auf 24 Monate, oder ca. 2,4 Monate "Kostenfreiheit" bei einem 24 Monatsvertrag.
Für Bestandskunden, die mit der T-Com zufrieden sind, also in absehbarer Zeit (24 Monate) keinen Wechsel planen, ergibt sich eine Ersparnis von ca. 10 % auf die Laufzeit.
14.02.2011 17:22
Den Anschluss habe ich auch und bin recht zufrieden. Heute kostet er allerdings "nur" noch 39,95 Euro mtl. -Gruß laff
26.08.2007 13:46
Ich habe mich bei ciao.de ausführlich informiert und werde jetzt nach meinem Umzug nach 7 Jahren bei NetCologne wieder zur Telekom wechseln. Von NetCologne habe ich genug, es gab dort immer wieder Ärger, z.B. wird eine immer wieder auftretende Störung trotz mehrfacher Reklamation nicht behoben (und bei meinem Anschluß handelt es sich um ein Netz, das NetCologne selbst gehört - bis zum Endkunden). Da nehme ich es gerne in Kauf, dass die Telekom ein paar Euro teurer ist. Dafür habe ich ja dann auch weniger Stress.
27.07.2007 14:29
nette rechnung am ende. ich habe kabelanschluss. guter bericht. lg TOM