Verspielt, neu, fremd - ein iPhone für Jung-gebliebene
08.03.2009
Pro:
Größtenteils sehr einfach bedienbar, ordentliche Geschwindigkeit, grandiose Synchronisation
Kontra:
verwirrendes Menü, fremde neue Bedienung, keine direkte Synchronisation
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Ausstattung
Klang
Empfangsqualität
Verarbeitung
Akkulaufzeit
Design
mehr
 adviceman
Über sich:
Hoi, kaum wieder da und schon bin ich lila :) Danke an alle treuen Leser :) Weiter so! :) Hab jetzt...
Mitglied seit:22.02.2009
Erfahrungsberichte:23
Vertrauende:24
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 114 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Hinweis ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wieder vorweg meine Standardinfo: ich bin beruflich Fachberater für Mobilfunkgeräte und Mobilfunktechnik und kann daher von wirklichen Erfahrungswerten sprechen in meinen Berichten. Die Bewertung ist also Resultat aus umfangreichen Vergleichsmöglichkeiten (da mir alle Konkurrenzgeräte zur Verfügung stehen und ich eingehend Erfahrung sammeln kann) und einer objektiven Einschätzung der individuellen Fähigkeiten des Gerätes.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ (1) Einleitung ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Also ich bin persönlich stets ein Google-Fan gewesen und finde jede Google-Funktion sehr perfekt: Suchmaschine, Maps, Earth, Googlemail, Kalender und last not least der Google Chrome-Browser etc. Ich sage häufig spaßhaft, dass es nicht mehr allzulange dauert bis Google ein Betriebssystem veröffentlicht. Nunja, mit einem Handy habe ich nicht gerechnet, aber umso gespannter war ich dann auch. Nach kurzer Zeit war klar, dass der Hersteller des Gerätes HTC sein wird. HTC ist der seit langem erfolgreiche Hersteller für MDAs - Pocket PCs mit Telefoniefunktion und Windows Mobile. Auch das halte ich für eine gute Voraussetzung für ein funktionierendes Gerät. Ich nutze ja selber einen HTC Touch Diamond (siehe Bericht xxx vom 23.02.2009) und denke daher, dass sich HTC sehr gut auf das Bereitstellen guter Hardware versteht. Und schließlich blieb nur die Frage was für eine Art Betriebssystem verwendet werden würde. Hier kam dann der erste Schock: Das Betriebssystem ist Linux-basierend und daher auch "open source". Der ein oder andere kann nun mit der Bezeichnung "open source" vielleicht nicht viel anfangen: Dies bedeutet, dass die Software öffentlich angeboten wird und in der Entwicklung von jedem Hobbyprogrammierer verändert werden kann. Die vorgelegten Angebote werden dann noch koordiniert und die Fertigfassung wird verwendet.
An sich zwar keine schlechte Idee, aber entsprechend macht das Menü auch den Eindruck eines zusammengewürfelten, konzeptlosen Betriebssystems. Dazu aber später mehr... zunächst ZDF :)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ (2) Zahlen - Daten - Fakten ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Hersteller: HTC Marktstart: Februar 2009 Betriebssystem: Android Prozessor: Qualcomm MSM 7201A, 528 MHz ROM / RAM: 128 MB RAM Netzmodus: Quadband Netzstandards: GSM, UMTS, WLAN Frequenzen: 850 MHz, 900 MHz, 1800 MHz, 1900 MHz SAR Wert: 0,64 W/kg Flugzeugmodus Ja Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 117.7 x 55.7 x 16.5 Gewicht: 158 g
Sprechzeit (in min): 420 Standby-Zeit (in h): 400 Das Gerät kann... HSDPA: 7,2 MBit/s HSUPA: Ja WLAN: Ja GPS: Ja Geschwindigkeit:
GPRS Klasse12 Upload max. / Download max. 57,6 / 57,6 KBit/s UMTS Down 384 KBit/s Up: 64 Kbit/s, mit Infrarot Nein Bluetooth Ja, Version 2.0 Datenkabel verfügbar flexibler Speicher: Ja Größe: 128 MB Integriertes Bluetooth-Modul zur kabelfreien Übertragung von Sprache und Daten, Version 2.0 Bluetooth Profile: (Headset Profile) Integrierte USB-Schnittstelle W-LAN: IEEE 802.11 b/g
Das Gerät hat: Steckplatz für die Nutzung externer microSD Speicherkarten bis zu 8192 MB Integrierte 2GB MicroSD-Karte, frei verwendbar GPS-Empfänger für mobile Navigation. Anwendungen und Formate
Organizerfunktionen: Adressbuch, Kalender, Wecker, Rechner Integriertes Album zur einfachen Verwaltung der Bilddateien Mit dem integrierten Photo-Editor können Fotos auch unterwegs bearbeitet werden Microsoft Word, Microsoft Excel, Microsoft PowerPoint und Adobe Acrobat Dateien
Bilder von T-Mobile Google G1 (HTC Dream)
im Programm "Google Mail" anzeigbar ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ (3) Lieferumfang ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
2GB MicroSD-Karte USB-Stereo-Headset Akku Netzladegerät USB-Lade- und Datenkabel Handytasche Bedienungsanleitung SPEICHERKARTE UND USB-KABEL Der Lieferumfang des G1 ist auf jedenfall großzügig. Bei vielen Geräten ist keine Speicherkarte dabei. Für die wirkliche Nutzungsmöglichkeit im multimedialen Bereich benötigt man nun mal mehr Speicher als die integrierten 128 MB des dynamischen Speichers. Mit dem USB-Kabel kann man das Gerät als Massenspeicher am Computer anschliessen (hat bei Einstecken die Wirkung als wenn man ein USB-Stick einsteckt) und die Daten schnell und einfach sichern oder auch Musik und Fotos aufspielen.
ANLEITUNG / EINFÜHRUNG Die Bedienungsanleitung ist im Standard-T-Mobile-Format gehalten. Sie enthält alle wichtigen Informationen sinnvoll gegliedert, ist allerdings auch ausgestattet mit Fachbegriffen. So heisst zum Beispiel ein Abschnitt "Google Android", womit ein Kunde so einfach nichts anfangen kann. Bis auf einige Fremdworte ist die Anleitung allerdings großzügig bebildert und auch generell gut verständlich. HANDYTASCHE Die Handytasche ist eine simple Stofftasche, wo man das G1 reinschieben kann. Das Gerät passt formgenau rein und dadurch ist der Bildschirm und die Oberfläche in der Tasche vor Schmutz und Kratzern geschützt. Dies ist natürlich sehr praktisch, wobei ich persönlich immer den Anspruch habe, dass ich meine Handytasche auch am Gürtel befestigen kann und es eine effektive Tragetasche ist. Hier wird von T-Mobile lediglich eine Standardtasche ausgeliefert, die aber ihren Dienst tut.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ (4) Optik und Haptik ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Das T-Mobile G1 with Google sieht primär aus wie ein klassischer Pocket PC mit geneigtem Eingabefeld an der Vorderseite. Das Gerät ist mit 158 g ungewöhnlich schwer. Dies kennt man bisher von Mobilfunkgeräten nicht. Dafür quietscht und knarrt das Gerät kaum, sondern ist solide verarbeitet, trotzdem, dass es komplett aus Plastik besteht. Im Verhältnis dazu und das man mit dem G1 bewusst ein Gerät haben möchte, welches eine Tastatur hat, ist das Gewicht akzeptabel. Für mich ist das Gewicht unter anderem immer ein Grund ein solches Gerät nicht zu kaufen, da ich es in der Hemdtasche oder in der Jackentasche nicht tragen kann, ohne dass es mich störrt. Das Gleiche gilt für die Dicke des Gerätes mit 55,7 mm. Dies finde ich auch sehr dick. Man muss sich bei der Kaufentscheidung also überlegen, ob man das für die Tastatur in Kauf nimmt. Da wären wir auch beim Thema Tastatur. Der Bildschirm des G1 lässt sich zur rechten Seite schieben. Dabei ähnelt der Schiebemechanismus exakt dem der bekannten T-Mobile Sidekicks. Mit leichtem Fingerdruck schnappt der Bildschirm nach rechts und offenbart die Tastatur, wodurch man gezwungen ist, das G1 in der Horizontalen zu bedienen. Die Tastatur lässt sich genauso bedienen wie bei den MDA Vario-Modellen von T-Mobile. Ist man eine solche Tastatur nicht gewöhnt, muss man sich an der Nutzung erst gewöhnen; es ist nicht besonders ergonomisch oder mit einer Computertastatur vergleichbar. Das Öffnen des Gerätes zum Einsetzen des Akkus und der SIM-Karte ist ein wenig beschwerlich. Man muss zunächst den Bildschirm wegklappten und an der oberen Kante kräftig gegendrücken. Dabei hat man fast das Gefühl man könne es kaputt machen. Dies empfinde ich bei einem Mobiltelefon immer als sehr unangenehm, da die Kunden vor sowas zumeist Furcht haben - verständlicherweise. Die Verarbeitung ist also ein Negativ-Faktor.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ (5) Bedienung / Menü ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Kommen wir zu meinem größten Kritikpunkt an das Gerät. Das Menü ist sehr verwirrend für die erste Wahrnehmung, da man bei der Bedienung die "open source"-Entwicklung bemerkt. Die Menüs sind vom Format her widersprüchlich und scheinbar mit wenig Konzept zusammengesetzt. Dabei orientiert sich die Bedienung an kein bekanntes Gerät vom Format her.
ERSTSTART Bei Erststart erscheint ein Android-Symbol (ein kleiner Roboter, der R2D2 aus Star Wars ähnelt) mit dem Hinweis zum Beginnen diesen zu berühren. Ansonsten kann man noch den Notruf wählen. Danach kommt man in einen Einführungsbildschirm, der mit anschaulichen Stichpunkten erläutert was ein Google-Account ist und wofür man ihn benötigt. Im Anschluss hat man die Möglichkeit ein Googlekonto direkt durch einfaches Eingeben von Namen und Mailadresswunsch, sowie Passwort einen G-Mail-Account neu zu registrieren. Dies ist sehr praktisch, da man nicht einen richtigen Computer benötigt zur Einrichtung. Diese Einleitung ist sehr einfach und deutsch formuliert, das heisst es ist offenbar keine englische Übersetzung oder zumindest eine gute Übersetzung. Die gesamte Einrichtung ist lückenlos einfach und zudem noch sehr fix. Bei MDAs von T-Mobile oder auch beim iPhone muss man ziemlich lange warten (bis zu 3 Minuten), hier ist es eine Frage von ein paar Sekunden. Das Empfinde ich als sehr angenehm, da man bei Fehlern dann auch nicht so viel Hemmungen vor einem Reset der Daten hat. Noch erstaunlicher ist die Synchronisation der Kontakte, Kalender und sonstiger Daten, die in Googlemail hinterlegt sind. Nach dieser Quickinstallation sind alle Informationen ohne Verzögerung SOFORT vorhanden. Dies ist eine ganz neue Erfahrung, die es so auf dem Mobilfunkmarkt bisher nicht da war. Selbst bei den profesionellen Varianten für Geschäftskunden mit E-Mail Push und Blackberry-Nutzung muss immer erst eine (wenn auch nur leicht) verzögernde Synchronisation erfolgen. Hier werden die Daten sofort 1:1 übertragen und stehen bereit. Dies ist absolut begeisternd und ein dickes Pro für das Gerät, worin es wirklich einzigartig in der Mobilfunkhistorie ist. DER ERSTE BLICK Das Hauptmenü ist, entsprechend der offensichtlichen Grundidee ein sehr einfach bedienbares Mobiltelefon zu gestalten, sehr klar gegliedert und keineswegs überladen. Das ist sehr ansprechend und motivierend. Auf dem Bildschirm ist oben eine Leiste mit den Standardanzeigen zum Akkuladestand, dem Empfang, den Netz und der aktuellen Verbindungsart. Darunter ist ein Desktop mit einer zentralen Uhr und darunter vier Symbole zum Starten (Telefon, Kontakte, Browser, Maps). Das Hintergrundbild ist ein blauer Himmel und die gesamte Auflösung ist gestochen scharf, strengt also das Auge auch nicht sonderlich an. An dieser Stelle frage ich mich: Warum habe ich hier ein Google-Handy, wenn ich keinen Hinweis auf eine Google-Suche habe? Im Normalfall würde ich hier eine Suchleiste erwarten. Das Gerät verfügt zur klareren Gliederung über einen Multi-Desktop. Das heisst ich kann mir einen zweiten Hauptbildschirm aufrufen, indem ich mit dem Finger von rechts nach links ziehe und damit das Bild verschiebe. Rechts ist dann auch die vermisste Google-Suchleiste. Bis dahin erfüllt das Gerät vollständig meine Erwartungen. Und die Möglichkeit weitere Bildschirme mit den eigenen Symbolen auszustatten ist eine sehr gute Idee, die ich mir auch beim MDA mit Windows Mobile wünsche.
Dann kommt auch schon der erste Schock, sobald man sich das Hauptmenü aufruft. Auf der unteren Hälfte ist ein kleiner silberner Pfeil. Drückt man auf diesem klappt sich eine virtuelle Schublade auf mit den Menüsymbolen. Hier sind auf engstem Raum alle nötigen und auch leider unnötigen Symbole angeordnet. Das Menü ist im Vergleich zur ersten Ansicht total überladen und auch durch die fehlende Sortierung in Ordnern/Kategorien schwer zu sichten. Im nachfolgenden möchte ich die einzelnen Menüpunkte bewerten:
a. Browser: Der Browser des Gerätes ist vergleichbar mit dem funktionstüchtigen Safari-Browser des iPhones. Der Browser arbeitet sehr flüssig und ohne "Bedenksekunden". Das Zoomen des Bildes mithilfe der Schaltfächen mit der "+" und "-" Lupe stockt ein wenig, funktioniert aber auch zuverlässig und spricht sehr für eine leichte Bedienung des Internets. VORBILDLICH b. E-Mail: Der E-Mail Klient ermöglicht eine sehr einfache Einrichtung des E-Mail Postfaches. Hierbei gibt man wie bei der Einrichtung einfach den E-Mail Namen, den Postfachnamen, den Benutzernamen und das Passwort ein und die restlichen Daten werden für bekannte Anbieter wie GMX, Web, T-Online etc. selbst bezogen. Nach dieser Einrichtung werden die E-Mails wie gewohnt in einer Liste angezeigt und per Fingerdruck kann man die Mails lesen. Nachdem man seine Mails gelesen hat, ist man allerdings ein wenig verloren, denn man weiß weder, wie man neue Mails abrufen kann, noch wie man selber eine E-Mail schreibt. In anderen Mobiltelefonen gibt es den Punkt "Menü" oder "Optionen". Hierbei lernt man spätestens, dass man alle Unteroptionen in jedem Programm über die "Menü"-Taste auf der Mitte des G1 steuern kann. Sobald man auf "Menü" drückt kommt eine Unteroption, wo man "Aktualisieren" oder eine "Mail schreiben" kann. SUPERSCHNELL!
Grandios ist allerdings die Übertragung der Mails und das Empfangen. Wenn man eine E-Mail sendet erscheint diese unmittelbar und ohne Verzögerung am Zielaccount. Genauso ist es beim Zurücksenden. Kaum hat man auf Senden geklickt und schon ist die Mail auf dem G1. SAGENHAFT! c. Einstellungen: Der nächste Punkt, wo das Menü klar zeigt, dass es mti verschiedenen Konzepten zusammengestellt und nicht einheitlich ist, ist das Menü für Einstellungen. So einfach das Gerät sein soll, so schwerfällig fällt die Konfiguration der Einstellungen. Man hat das Gefühl, es wurde ein E-Book geöffnet, denn man sieht nichts anderes als große Überschriften und viel Text, welche diese beschreiben. Lediglich getrennt durch dicke Trennstriche. Dies ist sehr unangenehm und unübersichtlich fürs Auge. Bei den Optionen kann man dann wiederum die Einstellungen ein- oder ausschalten, indem man grüne Häckchen per Fingerdruck setzt, was wiederum nett gestaltet ist. Diese Funktion ist vergleichbar mit dem Ein-Ausschalter beim iPhone, also auf intuitive Bedienung ausgelegt. Es dauert nur recht lange bis man das Menü gesichtet hat. MISSLUNGEN
d. Kalender: Hier haben wir es mit einem Vollbildkalender zu tun, der optisch sehr schön ist durch das Vollbildformat. Zudem sind die einzelnen Einträge durch farbliche Hervorhebungen unterscheidbar. Auch hier macht sich die äußerst effiziente Synchronisation bemerkbar. Kaum hat man einen Eintrag gemacht, sieht man oben die Pfeile bei der Internetverbindungsanzeige hüpfen und kaum eine Sekunde später, steht der Termin bei Googlemail drin. PRIMA UND EINFACH! e. Kamera: Bei der Kamera schlägt das "Simplicity"-Prinzip wieder zu. Kaum hat man auf die Kamerataste gedrückt ist man im senkrechten Menü der Kamera. Eine kleine Sprechblase zeigt freundlich auf den Knopf mit dem man ein Foto machen kann. Aufgrund zahlreicher Bedienschwierigkeiten bei anderen Handys macht das G1 hier vor, wie einfach das sein kann. Die Fotoqualität ist sehr zufriedenstellend. Das Bild ist sehr klar. Unten habe ich ein Foto von einer Tastatur auf der Arbeit hochgeladen. Überzeugt euch also selbst. Ich würde sagen die Qualität ist nicht schlechter als bei anderen 3,2 Megapixel-Kameras. SEHR GELUNGEN!
f. Kontakte: Die Kontakte sind auch sehr einfach und gut bedienbar gehalten. Es gibt sehr große und auffälige Eingabefelder mit den Kategorien "Telefon", "Anrufe", "Kontakte" und "Favoriten". Da freut sich selbst der Opi über die einfache Bedienung. EINFACH! g. Sonstige Features: Ansonsten sind die GoogleMaps noch integriert. Wie auch bei allen anderen Mobiltelefonen sind die Maps gut nutzbar mit GPS. Mit dem Finger kann man scrollen und Zoomen. Ein handelsüblicher Taschenrechner ist dabei mit großzügigen Tasten für die dicken Finger. Außerdem haben wir noch den MusicPlayer, welcher im Modus "Playlist", "Alben", "Interpreten" und "Titel" bedienbar ist. Er erinnert sehr an den Media Player von Windows. Man sieht alle Funktionen auf einen Blick und hat große Bedienflächen. Ausserdem mit dabei ist der GoogleMarketplace. Dieser ähnelt 1:1 dem AppStore und dient ebensolchen Zwecke. Mitglieder von Google können kostenfrei ihre geschriebenen Programme anbieten und es werden einige offizielle Produkte kostenpflichtig angeboten. Hier findet man die kompatible Software zum Downloaden. Und schließlich ein listenartiger, intuitiv bedienbarer Youtube-Client, welcher toll und einfach funktioniert und für zusätzliche Unterhaltung sorgt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ (6) Highlights ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Besonders bemerkenswert und praktisch beim T-Mobile G1 mit Google ist der Multiscreen am Anfang. Hierdurch hat man keinen Platzmangel und freie Gestaltungsmöglichkeit seines eigenen Menüs. Das kompensiert dann auch durchaus das ausfüllende Menü des Gerätes. Allerdings muss man es erst einrichten.
Das Entsperren des Gerätes ist sehr einfach, indem man einfach nur auf die "Menü"-Taste drückt. Das ist effizient und funktionell. Ein Vorbild für alle "Eingabetaste"+"Sternchen"-Sperren. Die Anbindung an den PC und die Erkennung des Gerätes als Massenspeicher funktioniert sofort und macht das Datenübertragen maximal einfach.
Das Telefon hat einen lauten Klang und ist sehr deutlich, auch der Musikplayer wird über die Lautsprecher klar und deutlich wiedergegeben. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ (7) Fazit ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ich denke der Bericht ist ausgiebig genug als das ich nicht ins Detail gehen muss. Das T-Mobile G1 with Google ist sicher kein schlechtes Gerät, denn die Bedienung ist gerade für Anfänger sehr einfach und bietet viel Zubehör. Das Konzept wirkt allerdings noch sehr wild und uneinheitlich. Das löst bis zur Gewöhnung einen gewissen Grad an Verwirrung aus. Bei dem Ziel unkonventionell zu sein, verfehlt das Gerät das Ziel so simpel wie möglich zu sein häufig. Man muss sich erst an die Neuartigkeit einzelner Funktionsschritte gewöhnen bis man es im Griff hat. Beispielsweise vergesse ich ständig die Menütaste zu drücken, wenn ich Optionen wünsche oder suche fieberhaft nach einer alternativen Bildschirmtastatur für die Texteingabe. Gäbe es das iPhone nicht schon, wäre das G1 sicher ein Kassenschlager. So ist das G1 das Sidekick-ähnliche bunte iPhone für die Junggebliebenen. Für mich ist es nichts, da es für mich auch zu sehr die Handlungsfreiheit des Nutzers einschränkt, aber das trifft bei mir auch auf das iPhone zu.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Abspann ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ich danke euch ganz herzlich fürs Gegenlesen und für die Aufmerksamkeit. Habt eine schöne Woche.
Euer adviceman zurück aus Börlin :)
Preisvergleich
sortiert nach Preis
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Das könnte Sie interessieren
 |
Sony Ericsson XPERIA Arc S
Smartphone - 3G - Google Android 2.3 - WCDMA (UMTS) / GSM 850/900/1800/1900, Quad-Band - mit 8 MP Digitalkamera, FM Radio, MP3 Player - Bluetooth, Wi-Fi - LCD-Anzeige, TFT - 117
5 Testberichte
Zum Angebot für € 299,04
|
 |
Samsung I9100 Galaxy S II
Quad-Band, WCDMA (UMTS) / GSM 850/900/1800/1900 - GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA, GPRS; EDGE; UMTS; HSDPA - 117 g, 116 gg
137 Testberichte
Zum Angebot für € 385,00
|
 |
Samsung I9001 Galaxy S Plus
Android OS 2.3 - Quad-Band, WCDMA (UMTS) / GSM 850/900/1800/1900 - mit: MP3 Player, FM Radio, 5 MP Digitalkamera - HSDPA, UMTS, EDGE, GPRS, WCDMA (UMTS) / GSM - 119g
8 Testberichte
Zum Angebot für € 49,90
|
Verwandte Tags für T-Mobile Google G1 (HTC Dream)
|
|
16.02.2012 09:40
Wäschestück ;)
13.02.2012 05:19
wie goat_2:_)
12.02.2012 20:21
EIn bisschen Wäsche ist noch da ....