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T-Online-DSL-Flat

Erfahrungsbericht über

T-Online-DSL-Flat

Gesamtbewertung (16): Gesamtbewertung T-Online-DSL-Flat

 

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Viel Arbeit für T-Online (Update 09.03.04)

3  12.02.2004 (09.03.2004)

Pro:
Grundidee

Kontra:
unübersichtlich, untransparent .  .  .

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Navigation / Übersichtlichkeit:

Informationsgehalt

Aktualität der Website:

Nutzwert der angebotenen Leistung:

Preisniveau:


teddy1978

Über sich:

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Erfahrungsberichte:105

Vertrauende:22

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 52 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Update:
Dieser Bericht wurde von mir ursprünglich unter dem Kategoriepfad: "Home > Internet > Internet Services > Internet Provider > Flatrates, Kabel & Co. > DSL " gepostet, da es für die T-Online-DSL-flat keine eigene Kategorie gab, hier noch weitere Meinungen zum Thema gepostet waren und T-DSL meiner Auffassung nach nicht in die Oberkategorie " Internet Provider > Flatrates, Kabel & Co." gehört (musste also ein Fehler im Kategorien-System bei Ciao sein). Als ich wegen falscher Kategoriewahl per Kommentar angesprochen wurde, habe ich dies bereits versucht per kommentar aufzulösen und mich direkt an Ciao gewendet und das Problem geschildert. Nun endlich hat Ciao reagiert und die Meinung in eine eigene T-Online-DSL-Flat-Kategorie unter dem Pfad "Home > Internet > Internet Services > Internet Provider > Flatrates, Kabel & Co. > T-Online-DSL-Flat" kopiert. Allerdings ist die Meinung jetzt 2-Mal vorhanden und erscheint dabei beide Male mit der alten Kategorie oben im Kategoriepfad. Also bitte nicht wegen falscher Kategoriewahl oder Fake bewerten oder kommentieren! Danke!


Vor einiger Zeit habe ich schon einmal einen Bericht über AOL geschrieben. Heute ist nun der „rosa Riese“ dran!

Ich bin jetzt seit etwas mehr als drei Wochen stolzer T-DSL-Kunde. Obwohl ich bei AOL immer recht zufrieden war, nutzte ich ein T-Com Angebot mit einem T-Online-DSL-flat-Vertrag. So habe ich die Möglichkeit mal drei Monate lang (T- Online- Mindestvertragslaufzeit) auszutesten, was der AOL-Hauptkonkurrent so drauf hat.

Nun könnte man natürlich fragen, warum ich drei Monate zum Testen zur Verfügung habe und schon nach drei Wochen den Bericht schreibe. Das liegt daran, dass mein Urteil bereits feststeht. Da ihr Euch das Fazit des Berichts jetzt nun ohnehin schon denken könnt: Ich gehe zu AOL zurück, weil ich T-Online zumindest momentan für nicht konkurrenzfähig halte! Warum das so ist, will ich Euch natürlich nicht vorenthalten.

Der „rosa Riese“ kommt dabei auch gar nicht sooooo schlecht weg, bleibt aber klar hinter seinen Möglichkeiten und vor allem hinter den Angeboten seiner Konkurrenz zurück.

Angefangen hat alles damit, dass ich seit längerem ernsthafte Probleme mit meinem 56K-Modem hatte. Inzwischen weiss ich, dass es nicht am Modem lag, sondern an einem bösen Wurm, den mir das Internet beschert hatte. Zumindest war mein Seitenaufbau extrem langsam geworden und manchmal bekam ich Seiten nur für einen Sekundenbruchteilzu sehen, bevor sie sich einfach in weisse Seiten verwandelten. Zunächst hatte ich AOL im Verdacht, später bekam ich immer öfter Fehlermeldungen vom Modem. Da ich zwar viel Zeit am Computer verbringe, aber trotzdem weit davon entfernt bin, echter Profi zu sein, habe ich auf ein schon etwas älteres Virenprogramm vertraut, dass mir keine Virusinfektion meldete.

Da ich also davon ausging, dass mein Modem schuld war und auch der neu installierte Treiber keine Besserung brachte, sollte also ein neues Modem her. Warum also nicht gleich aufrüsten und DSL nehmen? Das preiswerteste Angebot für den DSL-Anschluss war mit einem DSL-Modem und eben einer dreimonatigen Mindestvertragslaufzeit als Flatrate-Kunde bei T-Online verbunden. Da AOL unter anderem einen Tarif anbietet, der nur 1,99 EUR/Monat plus Verbindungsentgelt kostet, wechselte ich in diesen Tarif, um meine AOL-Mitgliedschaft incl. Adressen vorerst behalten zu können, falls ich mit T-Online nicht zufrieden sein sollte und installierte die DSL-Software und T-Online 5.0.

Alles funktionierte wunderbar und ich war nach nur wenigen Einstellungen sofort im Internet. Damit war zumindest mein Problem offenbar gelöst. Doch da war doch noch was, oder? Hatte ich nicht irgendwo in den Beschreibungen von T-Online was von einem Gratis-Virenprogramm inclusive Firewall gehört? Tatsache, auf der CD fand ich die Norton-Personal-Firewall und Norton Antivirus 2004. Klasse, nur gratis ist das natürlich nicht! Man kann das Ganze nur 30 Tage gratis testen (in einer mageren Trial-Version ohne Aktualisierungen).Trotzdem habe ich mich für das Sicherheitspaket angemeldet, denn für nur etwas mehr als 3 EUR im Monat beide Programme in Vollversion – das ist anders nicht zu machen und den Wurm, der zuvor meinen Internetzugang lahmgelegt hatte, hab ich so auch gefunden!

Was mir bei der ganzen Prozedur auffiel, ist, dass es bei T-Online jede Menge guter Angebote gibt, die aber allesamt zusätzlich kosten. Jedenfalls bemerkte ich, dass ich, obwohl ich 29,95 EUR/Monat an T-Online zahle, keinen bemerkenswert grösseren Teil der Online-Angebote nutzen kann, als der normale Besucher von t-online.de.
Das schlimmste daran ist, dass man oft nur durch enorm aufmerksames Lesen der kompletten Seiten herausfindet, dass man zahlen soll, wenn man die jeweilige Leistung in Anspruch nehmen will. AOL hat zwar weit weniger derartige Service-Angebote, jedoch sind diese zumeist kostenfrei!

Ist das nun Zufall oder Absicht, dass die Kosten so wenig transparent sind? Wenn man böswillig ist, könnte man T-Online hier schon fast einen Anflug von Betrug unterstellen. Bin ich aber nicht, deshalb sage ich mal, dass es eher Zufall ist. Es lässt sich nämlich auch mit dem komplizierten Aufbau der T-Online-Seiten erklären. Alles hier wirkt, vor allem durch die vielen Farben, irgendwie unübersichtlich, wodurch man stark vom wesentlichen abgelenkt wird und schnell was übersieht. Ein interessantes Thema auf t-online.de am nächsten Tag wiederzufinden ist ebenfalls nahezu unmöglich, was aber auch daran liegen kann, dass ich auch nach drei Wochen intensivem Test noch immer Probleme mit verschiedenen Funktionen der T-Online-Software 5.0 habe!

Prinzipiell muss man auch hier wieder sagen: sooooo schlecht, wie das Ganze hier klingt ist es nicht. Die Ideen, die der Software zugrunde liegen, sind gar nicht übel. Das Startcenter wirkt sehr aufgeräumt. Hier ist keine Spur von Unübersichtlichkeit! Auch der T-Online-Browser, der stark auf dem I.E.6.0 basiert, findet meine absolute Zustimmung. Schnell findet man hier beispielsweise die Banking- oder die E-Mailsoftware. Aber das sind wir auch schon beim Problem angekommen!

Warum müssen so viele externe Programme sein? AOL kriegt das meiste davon (ausser Banking) in einer Software hin. Warum muss ich E-Mails erst auf meinen Rechner laden, bevor ich sie lesen kann. Das ist doch zusätzliches Risiko! Verstehe ich nicht!

Ausserdem wollte die Banking-Software und der Downloadmanager bei mir einfach nicht funktionieren. Mehrere Mails und Telefonate mit dem Kundenservice, der immerhin 12 Cent/Minute kostet, brachten irgendwie gar nichts. Im Gegenteil, ein Techniker riet mir den Browser zu deinstallieren und neu zu installieren, was trotz Schritt-für-Schritt-Anleitung nicht funktionierte, denn der deinstallierte und gelöschte Browser liess sich nicht wieder installieren. Der nächste Techniker konnte sich nicht erklären, warum ich den Browser überhaupt deinstallieren sollte, meinte aber das Problem mit der Neuinstallation könne an einer defekten Reihe T-Online-CD`s liegen, von denen ich offenbar eine erwischt hatte und wollte mir umgehend eine neue CD schicken. Hat über eine Woche gedauert! Inzwischen musste ich mit dem IE surfen! Gut, CD ist da, Neuinstallation ging trotzdem nicht. Neues Telefonat – wieder ergebnislos. Der Mensch hatte überhaupt keinen Schimmer und im Fachteam, zu dem ich verbunden wurde, war grad keiner frei, der mir helfen hätte können, also sollte ich eine Stunde später noch mal anrufen! Toll, ist ja meine Telefonrechnung! Im folgenden Telefonat bekam ich eine Reihe Tipps von einem ziemlich überheblichen Typ (die Kollegen vorher waren wenigstens alle megafreundlich), die aber ebenfalls alle nicht funktionierten.

Zum Glück musste ich dann am Abend wegen eines Einstellungsfehlers kurz die Firewall deaktivieren und plötzlich funktionierte zumindest der Downloadmanager. Ich habe inzwischen die Software komplett gelöscht und neu installiert und siehe da, alles funktioniert! Soviel zu defekten CD`s , Browser löschen und was ich alles gehört hatte!

Fazit: Der Kundenservice per Hotline ist nicht nur teuer, sondern auch völlig für die Katz! Die Leute dort geben sich zwar meist viel Mühe, haben aber keinen Plan, was in ihrer Software abläuft.
…wie auch immer: Ich persönlich finde, dass AOL deutlich übersichtlicher und benutzerfreundlicher ist. T-Online hat zwar das etwas grössere Angebot an Informationen und Services, dafür ist mir nicht bekannt, dass AOL für irgendeine Info oder einen Service zusätzlich kassiert! Auch der technische Service, den ich mehrfach in Anspruch genommen habe, ist bei AOL deutlich effizienter. Dort habe ich jedes softwarebezogene Problem meist nach wenigen Minuten und Handgriffen erledigt gehabt!
In Ansätzen ist T-Online also keine schlechte Sache. Die Grundideen sind gut, nur an der Durchführung merkt man, dass man es eben doch „nur“ mit einer Tochtergesellschaft des rosaroten Ex-Monopolisten Telekom zu tun hat.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
marioh1

marioh1

08.03.2004 23:04

wenig Inhalt, viel um den heißen Brei, du bezeihst dich zu stark auf die Flat. schaue dir den Kat.-Pfad an.

Dobs2

Dobs2

13.02.2004 17:33

Guter Bericht! Gruß Jan-Ole

FuerstderDaemmerung

FuerstderDaemmerung

12.02.2004 23:31

um es mal für Laien verständlicher zu machen: T-DSL kommt - wie im Kategoriepfad beschrieben - von der Telekom, neuerdings T-Com. DIe Telekom bietet KEINE Flatrates oder ähnliches, diese kommen von providern wie T-Online, Tiscali, AOL, GMX oder 1&1 etc. Darum geht es in dieser Kategorie aber nicht, sondern einzig und allein um T-DSL, nicht um irgendwelche Flatrates oder ähnliches, sondern um die Bereitstellung, Grundgebühren etc.

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