Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Ein neues Seherlebnis |
| Kontra: |
Kinderfilm |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Die Idee von dreidimensionalen Filmen spukt schon lange in den Köpfen der Filmschaffenden herum. Bereits in den 50ern wurden Filme in diesem speziellen Verfahren gedreht und seitdem in unregelmäßigen Abständen immer wieder aufgegriffen. Das Manko an diesem Verfahren ist die aufwendige Herstellung und die Notwendigkeit für den Zuschauer, das Bild nur mit Hilfe von speziellen Brillen mit dem gewünschten Effekt wahrzunehmen.
Vor einigen Jahren hat man nun das sogannte IMAX entwickelt. Da die IMAX-Filme von besonderem Format sind und das Bild, im Gegensatz zum "normalen" rechteckigen Kinofilm, quadratisch ist, mußten spezielle Vorführkinos mit den entsprechenden Projektoren errichtet werden. So zeichnet sich ein IMAX-Kino durch eine exteme Höhe aus. Betrachtet man aber die gigantische Leinwand durch die immer noch notwendige Brille "verkleinert" sich das Bild und man hat den Eindruck, dass das Geschehen sich quasi auf dem eigenen Schoß abspielt. Durch die Beschränkung auf ein äußerst geringes und extra für diesen Zweck hergestelltes Programm ist man natürlich auf häufige Vorstellungen angewiesen, weshalb die IMAX-Filme eine kurze Laufzeit haben um Vorstellungen im Stundentakt zu ermöglichen. Wie sich zeigen sollte müssen die Filme auch eine hohe "Familientauglichkeit" haben um den kommerziellen Erfolg nicht zu gefährden. Seit einiger Zeit hat man nun die Möglichkeit, den beliebtesten aller Dinos prakisch "in Reichweite" zu erleben.
Es war mein erster IMAX-Film und so harrte ich neugierig der Dinge, die da auf mich zukommen würden - im doppeldeutigem Sinne ;-). Zwar hatte ich in früher Jugend in damaligen Vorstadtkino schon 2 oder 3 3-D-Filme gesehen und auch entsprechende Experimente im Fernsehn erlebt - aber ich erwartete einen deutlichen Quantensprung, was den Effekt angehen würde. Zunächst freute es mich, als ich mit Peter Horton einen bekannten Namen in den Credits entdeckte und der Optimismus stieg, als Brett Leonard als Regisseur ausgewiesen wurde. Hat dieser doch schon unter Beweis gestellt, dass er einerseits originelle Streifen (The Dead Pit) als auch im Zusammenspiel mit Computergrafiken (Der Rasenmähermann, Virtuosy) Filme drehen kann.
Hauptperson des Films ist die ca. 14jährige Tochter eines Dinoforschers, welche in einem Museum jobbt und nebenher ganz furchtbar an Dinos interessiert ist. Sie hat auch eine Theorie entwickelt, dass der Tyrannosaurus Rex Eier legen würde und dass das gemeinhin als blutrünstiges und gefährlichstes Tier aller Zeiten bekannte Ungetüm durchaus in der Lage ist, einen Mutterinstinkt zu empfinden. Daddy bringt nun von einer Ausgrabung ein eiförmiges Gebilde mit und für Töchterlein steht in Folge ihres selbst erlernten Expertenwissens sofort fest, dass es das Ei eines Tyrannosaurus ist - wie ich finde, eine logische Schlußfolgerung, da es in der Vergangenheit unserer Erde ja soooo wenig eierlegendes Getier gegeben hat, was die Auswahl unheimlich einschränkt. (An dieser Stelle ein weiterer Effekt der Brillen für die Zuschauer: sie verhindern, dass man sich an den wirklich dämlichen Stellen mit der flachen Hand an die Stirn schlägt oder kopfschüttelnd das Gesicht in den Händen verbirgt - so angebracht es auch manchmal wäre).
Da der Vater ja ach so sehr mit seiner Arbeit überlastet ist und deshalb sich nicht mit des Töchtereins Hirngespinsten beschäftigen kann bekommt der Film noch einen Touch von Familiendrama. Die Göre wird also mit dem Ei allein im Museum gelassen und in ihrem ach so berechtigten Frust stößt sie versehentlich an das Fossil, welches herunterkullert und Risse bekommt, aus denen ein Gas entströmt. Von nun an wandert das Mädchen durch die Displays des Museums, wobei sie in die Vergangenheit gerät und berühmte Dinoforscher als auch einige der putzigen Tierchen selber trifft. Der Höhepunkt und Showdown findet dann an dem Nest eines Tyrannosaurus statt, als sie gemeinsam mit Mrs. T-Rex selbiges gegen einen hungrigen Raptor verteidigt. Nachdem sie also die Richtigkeit ihrer Theorie erkannt hat und endgültig in die Realität zurückkehrt, findet auch Papi ihre Idee auf einmal ganz toll, da er in der Zwischenzeit den selbstverfassten Bericht zu ihrer Idee gelesen hat.
Ich glaube kaum, dass es eine Person über 10 Jahre gibt, die der Film restlos begeistern kann. Die Dinoaction, weswegen man sich ja in den Kinosaal verirrt hat, kommt viel zu kurz. Die Tricks, sprich Computergrafiken, sind voll auf der Höhe der Zeit und absolut gelungen - aber eben viel zu wenig. Der Streifen ist ein Kinderfilm in Reinkultur und ziemlich naiv. Wer glaubt, dass hier in einem Unterhaltungsmedium lehrreiches über die Giganten der Urzeit vermittelt wird, der investiere das Geld für die Eintrittskarte lieber in einem "Was-ist-Was"-Buch zu der Thematik.
Als 2-D-Film wäre der Streifen ein Ausfall und eine Zumutung. Obwohl er von der technischen Seite her überaus professionell gemacht ist und locker Hollywoodstandart erreicht zieht die dämliche Geschichte das Vergnügen in den Keller. Wären da nicht die 3-D-Effekte und der interessante Anfang an der Ausgrabungsstätte - au Backe! Doch auch der 3-D-Effekt ist ein zweischneidiges Schwert. Die Einstellungen in einer Totalen sind der Hammer! Man kann überall hinschauen und alles wirkt vollkommen plastisch als würde man direkt davorstehen. Anders sieht es dagegen aus, wenn eine Person in den Bildmittelpunkt gerückt wird. Wie man es vom 2-D-Film her kennt, ist der Vordergrund scharf und der Hintergrund verschwommen. In einem "normalen" Film macht das nichts aus, da sich das Auge immer den Punkt scharf stellt, den man gerade betrachtet. In einem 3-D-Film kommt man aber in die Versuchung, auch etwas im Hintergrund ansehen zu wollen; aber es klappt im Gegensatz zu den Totalen einfach nicht, da die gewünschte Schärfe ja durch den Film vorgegeben ist. Das wirkt sehr störend und beweist, dass es den "echten" 3-D-Film noch nicht gibt. Auch ist es störend, dass man z.B. ein Gesicht "auf seinem Schoß" als größere Reflektion von der Leinwand her noch schemenhaft mit wahrnimmt. Außerdem sollte man den Machern von 3-D-Filmen ans Herz legen, auf Überblendungen bei Szenenwechseln zu verzichten - das kommt einfach nicht gut.
Somit ist das IMAX eine technische Spielerei, welche noch nicht dazu geeignet ist, dem konventionellen Film den Rang abzulaufen. Am Anfang schwer beeindruckend ist der 3-D-Effekt nicht in der Lage selbst über eine kurze Laufzeit von ca. einer Dreiviertel Stunde Schwächen in der Handlung zu kaschieren. Es ist und bliebt nun mal hirnrissig, dass sich ein Tyrannosaurus von einem Mädchen an der Schnauze streicheln läßt - sei es nun in 2-D oder 3-D! Somit ist der "Schrecken vom Amazonas" dem "T-Rex" immer noch haushoch überlegen!
Ich finde man sollte es einmal gesehen haben - nur tut es nicht Not, deswegen eine längere Anreise auf sich zu nehmen. Wer ein IMAX-Kino in der Nähe hat und nichts anderes mit sich anzufangen weiß kann einen Blick riskieren. Außerdem hat mich die gestrige Vorstellung dazu gebracht zu fordern, dass jetzt generell in Kinos eine schalldichte Zone eingeführt wird, in die kleine Kinder, Quasselstrippen und Tütenraschler verbannt werden können. Es ist halt unheimlich nervig, wenn in dem Film erzählt wird "Die Ausgrabungsstätte befindet sich in Kanada." und postwendend von hinten ein Stepke seinen Nachbarn ganz laut mitteilen muß: "Guck mal, das ist Kanada!". Befindet sich ein Anwalt unter den Lesern, der mir sagen kann, ob es noch unter Selbstverteidigung läuft, wenn man so einem Störenfried dessen Popcorn über den Kopf leert?
| weitere Erfahrungsberichte |
Verblüffend - T-Rex lebt
Bewertung für T-Rex 3D von
clubby
Pro: verblüffende Special Effects, der T-Rex ist hier nicht nur gefährlich, sondern auch liebenswert
Kontra: etwas teuer
...Einer der aktuelleren 3D-Filme, die zur Zeit im IMAX laufen ist der T-Rex Film. Ich kenne einige 3D-Filme und bin immer wieder über die Effekte erstaunt. Dieser hat mir aber mit Abstand am beßten gefallen.
Die Tochter eines Archäologen Ally Hayden hat ...
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sehr hilfreich
01.08.2000
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T-REX 3D, du meinst er wär direkt vor dir
Bewertung für T-Rex 3D von
ElmarHilsenbeck
Pro: tolles 3D Erlebnis
Kontra: leider nur 45 Minuten lang
...Ein wahnsinniges Erlebnis. Jeder Besucher hatte eine spezielle 3D Brille auf, mit der man alles total realistisch sehen konnte. Die Hauptrolle hatte ein junges Mädchen, welches unbedingt Archäologin werden will. Zufällig findet ihr Vater ein T-Rex Ei, wel ...
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sehr hilfreich
25.06.2000
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wow das ist ja fast echt
Bewertung für T-Rex 3D von
derallwissende
Pro: sehr echt undinformierend
Kontra: sehr teuer
Ich habe den Film T-Rex diesen Monat gesehen .
Ich fand es beeindruckend wie echt der Film gewirkt hat ich hab gedacht ich bin dabei . In dem Film ging es um eine junge Frau die unbedingt bei Ausgrabungen ihres Vaters dabei sein will . Der Vater findet e ...
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sehr hilfreich
26.07.2000
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T-REX is stoned
Bewertung für T-Rex 3D von
hsimp
Pro: 3d
Kontra: der Film
Boah ej! Daß hab ich mir gedacht als ich das aufreißerische Plakat sah,
das wird ein Actionkracher, endlich mal weg von den übrigen Pseudoreportagen anderer Imax 3d Filme! Eine Reportage war es nun wirklich nicht! Es war viel schlimmer! Anstatt Dinoactio ...
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sehr hilfreich
01.07.2000
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IMAX 3D ist der absolute Wahnsinn
Bewertung für T-Rex 3D von
Kasimir21
Pro: unglaubliche Technik
Kontra: nicht ganz billig - aber auf jeden Fall sehenswert
Also das war wirklich ein einmaliges Erlebniss. Ich habe diesen Film vor einem Jahr in New York gesehen und bin noch nachhaltig davon beeindruckt. Dabei geht es weniger um den Film selbst als um das Medium. Das Imax -Kino ist schon eine tolle Sache aber I ...
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sehr hilfreich
22.07.2000
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