Tac Premier, Alanya

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Tac Premier, Alanya

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Erfahrungsbericht über "Tac Premier, Alanya"

veröffentlicht 16.06.2013 | rheumasause
Mitglied seit : 04.01.2013
Erfahrungsberichte : 36
Vertrauende : 11
Über sich :
Durchschnittlich
Pro Liebes Personal, alles sehr sauber
Kontra 4 Sterne sind nicht immer 4 Sterne
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"Für unseren ersten Urlaub war dieser schon nicht schlecht"

Aussenansicht vom Hotel

Aussenansicht vom Hotel

Hallo liebe Ciaojaner!

Nach dem nun mein erster Hotelbericht nicht so klasse war, möchte ich mich nun meinem aller ersten Urlaub widmen den mein Freund und ich erlebt haben.
5 lange Jahre habe ich meinen Freund angebettelt das wir in den Urlaub fahren. Wir waren beide noch nie irgendwo im Ausland, es wurde langsam Zeit.
…Viele sagen, wer einmal geflogen ist der will immer wieder Fliegen..! Ob es stimmt, das weiß wohl jeder selbst am besten.

Am 14.10. des Jahres 2010 war es dann so weit, die Sause hebt zum aller ersten Mal in ihrem Leben in die Lüfte ab…..

Auf geht’s.!!!

Sauses Wegweiser

1.) Hotel stellt sich selbst einmal vor

===2.) Gebucht/ Reisebüro===
===3.) Der Preis===
===4.) Die Anreise===
===- Flug===
===- Landung===
===- Busreise zum Hotel===
===5.) Empfang & Empfangspersonal===
===6.) Zimmer===
===- Ausstattung===
===- Ausblick===
===7.) Optik & Lage des Hotels===
===8.) Essen &Buffet===
===9.) Pool & Poolbar===
===10.) Sauberkeit===
===11.) Wellness===
===12.) All Abendliche Veranstaltungen===
===13.) Programm für die kleinsten!!????===
===14.) Ausflugsmöglichkeiten von Hotel /
Ausflugsmöglichkeiten außerhalb===
===15.) Umgebung & Landschaft===
===16.) Abreise===
===17.) Mein Fazit===


Tac Premier Hotel & Spa


1.) Das Hotel stellt sich selbst einmal vor

Adresse
Ataturk Cd.Saray Mh. Alis Sk. no: 158 0700 Alanya-Antalya/Turkey
E-Mail: info@tacpremierhotel.com
http://www.tacpremierhotel.com
Lage:
Im Ortsteil Damlatas, nur etwa 800 m vom Zentrum Alanya entfernt. Rund 70 m bis zum beliebten Kleopatra-Strand. Zwischen Strand und Hotel verläuft eine Straße. 130 km vom Zielflughafen Antalya entfernt.
Ausstattung:
Insgesamt 199 Zimmer in einem fünfstöckigen Haupthaus sowie sechs fünfgeschossigen Nebengebäuden. Dazu Lobby mit Rezeption und Lobby-Bar, Restaurant (mit a la karte Speisemöglichkeit), TV-Ecke und ein beheiztes Hallenbad.
Zimmer:
Die Zimmer sind modern und gut eingerichtet mit individuell einstellbarer Klimaanlage/Heizung, Sat.-TV, Minikühlschrank, Safe (kostenpflichtig), Dusche/WC, Haartrockner und Balkon.
Verpflegung:
Halbpension
oder
All Inclusive mit folgenden Leistungen: Frühstück, Mittag- und Abendessen jeweils in Buffetform. Dazu nachmittags Kaffee/Tee und Gebäck und einheimische alkoholische und alkoholfreie Getränke zwischen 10:00 und 24:00 Uhr kostenfrei. Zum Abschluss ein Mitternachtssuppe. Die Minibar wird auf Anfrage kostenpflichtig gefüllt.
Sport/Unterhaltung:
Kostenfrei: Tischtennis, Fitnessraum, Darts, Dampfbad, Sauna, Türkisches Bad, Whirlpool und Wireless Internet im Lobbybereich .Gegen Entgelt: Massage und Wellness/Spa-Angebote.
Kreditkarten:
Mastercard, VISA
Landeskategorie:
4 Sterne

2.) Gebucht / Reisebüro


Wir hatten am Anfang überhaupt keine Ahnung wo wir überhaupt hinfliegen sollten / wollten.
Fest stand es muss sehr warm sein und nicht allzu weit weg, da wir ja das erst mal fliegen würden wollten wir uns das ganze erst mal anschauen.
Nun gut wir haben uns also im Internet schlau gemacht und bei so vielen Angeboten dauerte es nicht lange und ich hatte den Überblick verloren, naja Greenhorn eben.
Meinem Schwager habe ich dann mein Leid geklagt und da Er und seine Frau routinierte Urlauber sind bot Er mir seine Hilfe an.
Er rief in seinem Reise Büro an, teilte dort mit, wie es mit unseren Finanzen bezüglich der Kosten die wir zur Verfügung für eine Reise hatten, wie viel Sterne das Hotel haben sollte und was sonst noch alles so für Wünsche offen waren.
Das Reisebüro
Reisen& Kultur
Mahlsdorf
Hönower Str. 178
12623 Berlin
Tele.: 030/ 54707727
2 Tage später habe ich dann die ersten Angebote per E-Mail bekommen.
Wir schauten uns alle an und entschieden uns für das TAC Premier in Alanya.
Nach kurzem Telefonat wurden uns die ersten Unterlagen zugesandt und von da an ging alles wie von selbst, wir hatten noch einen kurzen Termin wo wir einige Fragen stellen konnten.
Die Damen im Reisebüro mussten wohl gemerkt haben das wir nun von Garnichts eine Ahnung hatten, denn so viele Fragen die wir stellten können wohl nur die stellen die von nix eine Ahnung haben.
Sie hat allerdings zu meiner Überraschung alle meine Fragen mit viel Geduld ertragen und dann auch ausführlich beantwortet. Ich war begeistert, meine nächste Reise werde ich da auf jeden Fall nochmal Buchen.


3.) Preis


Also über diesen Preis kann ich nun überhaupt nichts Schlechtes sagen.
Wir haben für 14 Tage mit Allinklusive und einem Doppelzimmer pro Person 539,00 € bezahlt.
Reiseversicherung
Im Hotel haben wir natürlich einige Leute Kennengelernt und die haben mitunter fast doppelt so viel zahlen müssen und die waren nur 8 Tage dort im Hotel untergebracht.
Ich find es war ein guter Preis, allerdings muss ich auch dazu sagen dass wir ja erst zu Saisonende, also im Oktober geflogen sind. Möchte wetten in der Saison ist es sicherlich nicht so Preiswert. Und es kommt ja auch drauf an wann man Bucht.
Da wir uns erst 3 Monate zuvor entschieden haben überhaupt in den Urlaub zu Fliegen hatten wir sicherlich auch großes Glück.

+++++ALL Inklusiv+++++

• Frühstück (im Restaurant)
• Mittagessen (im Restaurant)
• Mittagessen(am Strand in der Snackbar)
• Nachmittags Kaffee und Kuchen(an der Poolbar)
• Abendessen(im Restaurant)
• Am Abendessen Eiscreme
• Lokale Alkoholische und nicht Alkoholische Getränke
• zwischen 10.00-24.00Uhr (Poolbar) Wein aus der Flasche
• Sonnenschirme am Pool
• Mitternachtssnack

4.)Die Anreise

***** Flug *****

Für die meisten von Euch gehört das wohl eher nicht zum Bericht dazu, aber ich schrieb ja dass ich alle meine Eindrücke preis geben möchte und das gehört für mich dazu.
Das Einchecken verlief reibungslos. Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt.
Wir mussten circa eine halbe Stunde anstehen bis wir dann endlich dran waren, aber je näher wir zu der Dame am Schalter kamen umso ruhiger wurden wir, rein Äußerlich.
Innerlich sah das ganze schon viel anders aus. Ich glaube in der halben Stunde war ich vier Mal draußen um eine Zigarette zu rauchen. Am Schalter angekommen 2 Koffer abgegeben und das ganze Spektakel war vorbei.
2 Zigaretten danach sind wir nun durch die Schleuse durch.
Ich hab schon vieles über diese Duty Free Shops gehört, aber als ich dann selber mal durch schlendern durfte hat es mir fast den Atem geraubt. Ich hätte schwören können ich sei in einer golden Stadt angekommen, solche Preise gab es dort .Nur schnell wieder raus da!!
Und da mussten wir 45 Minuten warten bis dann der ersehnte Aufruf kam.
Als wir dann endlich im Flugzeug ankamen war ich erst mal enttäuscht, dachte ich doch die Flieger sind auch innen riesig nicht nur von außen.
Und, da ich ja so ein Flieger noch nie von innen gesehen habe, sondern immer nur in der Klotze (wo ja alles immer bissel größer wirkt) war ich doch erst Mals geschockt über die enge.
Nun gut die Plätze waren schnell gefunden, ich hatte sogar in der ersten Stunde ein Fensterplatz, bis ich auf´s Klo musste und mein Freund sich diesen unter den Nagel gerissen hat.
Und noch was „ Wer dann in die Luft abhebt sollte prüfen ob auch der Sicherheitsgurt geht“, denn dies war an meinem Sitzplatz leider nicht der Fall gewesen!!!!!


***** Landung *****


Unser Flieger ist so gegen 22:30 türkischer Zeit am Flughafen Antalya gelandet.
Ich muss sagen die Landung war extrem die ober härte!!
Da es dort unwahrscheinlich doll regnete hat der Kapitän etwas länger für die Landung gebraucht, so wurde uns das jedenfalls gesagt von den anderen Passagieren die schon deutlich öfter´s geflogen sind wie wir. Ich dachte mein innen Ohr kommt zum Vorschein. Da half keine Kaugummi kauen, nicht die Ohren zu halten, einfach nix.
Aber gut wir haben es überstanden und letztendlich hat der Gedanke endlich da zu sein, endlich einmal geflogen zu sein, schnell drüber weggeholfen.

*****Busfahrt zum Hotel *****

Durch die Beratung im Reisebüro und das ausquetschen etweiliger Freunde die selber schon mal das gleiche Reiseziel hatten, wussten wir das wir noch eine mehrstündige Busreise vor uns hatten.
Nach Verlassen des Flughafengebäudes mussten wir an noch einem Schalter wo man uns die Nummer unseres Busses mitteilte.
Es waren mindestens 50 Busse am Start, aber unser Bus war schnell gefunden, dennoch mussten wir noch ca. 1 Stunde warten bis dann alle Passagiere am Board waren.
Als wir nun endlich losfuhren, wurden wir erst mal herzlich willkommen geheißen und das in einem naja sagen wir mal in einem kläglichen Deutsch.
Jeder Passagier hatte eine Broschüre auf seinem Sitz und die meisten waren erst mal damit beschäftigt.
Denn wurde uns die Reihenfolge der angefahrenen Hotels mitgeteilt, was wir schon gar nicht mehr so richtig mitbekommen haben, da uns die Müdigkeit und die ganze Aufregung in einen kurzen Schlaf rafften.
Nach einer Stunde dann haben wir angehalten um uns die Beine vertreten zu können und schon mal die ersten Eindrücke zu erhaschen, vom Land und den Leuten.
Die Raststätte war eher schlecht als recht aber dies war uns egal, wir hatten Hunger und Durst. Den Durst konnten wir stillen, mein Freund mit einem schönen warmen Bier und ich mit Wasser. Der Hunger blieb uns leider erhalten, denn es gab nix vernünftiges zu Kaufen.
Nach 15 Minuten fuhren wir weiter.
Wir blieben wach und schauten uns ein wenig die Orte an durch die wir gefahren sind.
Zu meiner Verblüffung waren da mehr Tankstellen alle paar Meter zu sehen wie auf einem Sesambrötchen Sesamkörner waren.
Nach drei Stopps waren wir dann endlich auch an unserem Hotel gelandet und Hotels gibt es dort auch wie Sand am Meer, aber das werdet Ihr ja denk ich mal auch wissen.


5.) Empfang & Empfangspersonal

Der Bus hielt nicht genau vor dem Hotel wir mussten erst noch über die Straße gehen um unser Ziel zu erreichen. Mit uns ist noch ein Pärchen aus dem Bus gestiegen, die uns vor der Abfahrt schon Schwierigkeiten bereiteten, weil sie im falschen Bus saßen, aber dennoch drauf beharrten im Bus drin zu bleiben da dieser ja eh zu Ihrem Hotel fuhr. Das hatte uns auch noch mal eine halbe Stunde gekostet.
Nun ja diese halbe Stunde sollte nicht die einzige sein, das uns dieses beklopfte Pärchen uns kostete.
Am Empfang angekommen wurden wir bereits erwartet und sehr höflich empfangen.
Und weil die liebe Heidi solch nettes Persönchen ist habe ich dem anderen Pärchen den Vortritt gelassen. Wie blöde von mir habe es dann auch schnell bereut.
Die Tussi, sorry aber wir waren so Müde und wollten einfach nur in unser Zimmer, hat da rumgezetert und rum posaunt das die Hotelleitung erst kommen musste, aber für uns war sehr interessant das die Empfangsdame immer sehr höflich und ruhig blieb egal was die Madam dort veranstaltete.
Nach langem hin und her waren wir dran, bekamen unsere Schlüsselkarte und unser Bändchen welches für das Personal ein Zeichen war das wir Allinklusive Gäste waren.
Der etwas sehr müde Hotelpage hat uns dann zu unserem Zimmer geführte, uns gezeigt wie die Karte funktioniert, da wir ja auch hier keine Ahnung hatten. Nahm sein Trinkgeld und war verschwunden.
Da waren wir nun zum ersten Male, fern der Heimat und waren so froh dass wir uns für diesen Urlaub entschieden hatten.
Von der Müdigkeit eben am Empfang war nix mehr vorhanden, wir waren aufgekratzt wie am Abend beim Abflug.
Wir haben gehofft etwas zum Essen auf unserm Zimmer zu finden, wenigsten einen kleinen Snack oder so als Willkommensgruß, dem war leider nicht so. Das sollte doch geändert werden, denn morgens um 4 Uhr nix im Magen außer dem schrecklichen Baguette im Flugzeug hat man doch schon mächtig Kohldampf.

6.) Zimmer

***** Ausstattung *****

Ein Doppelzimmer haben wir gebucht und das haben wir auch bekommen.
Zwar war es ziemlich klein aber da wir ja Urlaub machen wollten und nicht im Zimmer rumkauern wollten war es genau richtig.
Das Bett, waren eigentlich zwei Liegen, diese waren schön hergerichtet und unwahrscheinlich bequem. Dem Bett heule ich jetzt noch hinterher, schnief.
Natürlich konnte ich mir es nicht verkneifen das Bett etwas intensiver unter die Lupe zu nehmen, hab ich doch bei den Hoteltestern(aus dem Fernsehen) gelernt etwas näher hin zuschauen was die Sauberkeit betrifft. Hier hatte ich nicht´s zu meckern. Hinter dem Bett ist eine Panellenwand, diese ist mit blauen Licht hinterleuchtet und ist zum kuscheln das optimale Licht!
Gegenüber unserem Bett, befand sich ein großer Spiegel der unter sich eine große Ablage hatte. Direkt daneben befand sich ein kleiner Fachbildschirm, so wie es in der Beschreibung geheißen hatte. Das Fernsehprogram war ok. Wir hatten drei deutsche Sender die aber ab und zu wenn die Meisten auf ihren Zimmer waren und fern schauten dann doch im Schneerauschen endeten.
Dem angrenzend befand sich der Kleiderschrank. In dem wir reichlich Platz hatten, wo dann doch versäumt worden war den Staubwedel zu benutzen. Genau wie auf dem Schrank, denn da hatten wir unsere Koffer untergebracht damit diese uns nicht immer im Weg standen(lagen) und das Reinigungspersonal so besser sauber machen konnten und nicht drum herum wischen mussten. Holten wir unsere Koffer runter so begrüßten uns lauter staubflocken. Irgendwann hatten wir mit unseren Koffern auf dem Schrank für Sauberkeit gesorgt.
In dem Schrank befand sich der Safe den mein liebster Freund gleich unbrauchbar machte in dem er einfach wahllos eine Zahl eingegeben hat. Sicher wir hätten zum Empfang gehen können um das wieder zu ändern aber das brauchten wir nicht da wir alle Habseligkeiten wie Ausweis und Geld immer am Mann(Frau) hatten.
Unmittelbar darunter befand sich unsere Minibar, die leider zu unserem Leidwesen leer gewesen ist. Die Minibar war nicht grade vorteilhaft platziert, denn der unpassende Standort sorgte dafür dass wir keine kalten Getränke hatten. Außerdem wäre es sinnvoller gewesen diesen vom üblichen Stromkreis auszugrenzen denn jedes Mal wenn wir das Zimmer verlassen haben und dabei unsere Karte rausgezogen haben ist auch der Strom im gesamten Zimmer ausgegangen und somit auch die Stromversorgung zur Minibar wo wir auch unsere Getränke untergebracht hatten.
Das erste Mal das ich bemerkte dass der Strom im gesamten Zimmer ausging wenn die Karte nicht im Schloss steckte war als wir ankamen und mein Freund die Minibar auffüllen wollte. Er nahm die Karte mit und nach einigen Minuten stand Heidi im Dunkel da, bis ich rausfand warum das so war und ich nicht´s kaputt gemacht hatte war mein Freund wieder da und es ward wieder Licht im Zimmer. So ist das eben wenn man sich nicht auskennt.
Die Fensterfront sah ein wenig belagert aus.
Hingen dort schon sehr altbackene Gardienen mit riesigen Übergardinen dran.
Die Gardienen waren nicht weiß sondern grau. Entweder man hat sie ewig nicht gewaschen oder man hat eine schwarze Hose versehentlich mit gewaschen, wobei ich letzteres ausschließe möchte.
Die Übergardienen waren zwar gut für eine kleine Siesta am Nachmittag doch war die Farbe scheußlich und man konnte sie kaum bewegen da sich die Gardine auf Grund ihres Gewichtes sich ständig in der Gardinenstange verhakten.
Der Balkon war großartig.
Wir hatten einen großen Balkon im Gegensatz zu manch anderen Zimmer. Ein Tisch mit zwei Stühlen, genug Platz um uns auf zwei Luftmatratzen zu legen um uns von der Sonne den Pelz braten zu lassen.
Eine Klimaanlage war natürlich auch auf dem Zimmer, wir dachten allerding sie wäre defekt, bis wir heraus fanden das man gegen 10,00 € Kaution eine Fernbedienung bekommen konnte. Diese haben wir uns dann auch besorgt und die Klimaanlage funktionierte dann sogar.
Die Tür zum Badezimmer ließ sich sehr schwer öffnen, irgendwie hing die immer irgendwo.
Ist die Tür erst mal offen gewesen, kam uns ein nicht so toller Geruch entgegen, ein bisschen so wie faule Eier.
Für uns hieß es jetzt immer schön die Tür geschlossen halten. Das Bad selbst war komplett gefliest und sehr geräumig, hatte eine riesige Dusche in der locker auch mal zwei Personen Platz finden konnten..-) Die Duschkabine war mit zwei Schiebetüren versehen, die aber auch schon etwas älter waren aber dennoch ihre Funktion erfüllte.
Die Toilette war Modern und auch diese war sauber.
Über der Toilette war ein Schild angebracht das wir nicht auf die Toilettenbrille treten dürfen oder sonstiges, denn wenn diese kaputt gehen würde müssten wir dafür zahlen.
Das lustige bei der Sache war das diese bereits defekt war! Als wir das an der Rezeption am nächsten Tag und am darauffolgenden Tag noch einmal bekannt machten (sicher ist sicher) dachte ich mir und das war auch gut so denn am nächsten Tag wusste keiner mehr was davon, wollten die jedes Mal gleich 30,00 € von uns haben. Wir haben das natürlich nicht gezahlt denn es war ja nicht unser Verschulden.
Das Waschbecken war sauber und recht groß. Die dazugehörige Ablage war voll mit Miniatur Shampoo´s und Duschgel´s. Ebenso lagen dort 2 große Badelaken und 4 Handtücher. Auch der Fön hing in unmittelbare Nähe, dennoch musste man sehr dicht an der Wand bleiben um sich die Haare Föhnen zu können, da das Kabel nicht viel an länge hergab.
Im Großen und Ganzen war es schon ok, wir wussten ja von den Beschreibungen im Internet von den einen oder anderen Mängel´n außerdem sind wir nicht so Wählerich.


***** Ausblick *****

Nachts war der Ausblick einfach herrlich.
In der Beschreibung hieß es das das Meer nur 70 Meter vom Hotel entfern sei.
Nun sind wir ja mitten in der Nacht angekommen und stürmten den Balkon um uns das Meer an zu sehen, aber es war keines zu sehen.
Mein Freund dachte natürlich dass wir uns da einen ganz schönen Bären aufbinden lassen haben.
Schön Blöde!!!!
Wie soll man bitteschön das Meer im Dunkel sehen. Naja ich schiebe es einfach auf unsere Aufregung und der unterdrückten Müdigkeit, denn am nächsten Morgen oh Wunder war das Meer in seiner vollen Herrlichkeit zu sehen.
Aber tagsüber war der Ausblick dann doch nicht mehr so doll. Unser Zimmer ging genau zur Straße raus, was eigentlich auch gar nicht so schlimm war.
Wir wollten eh nicht ständig im Zimmer sitzen.
Da unser Hotel in der Hochburg des Tourismus lag waren rings um unser Hotel unwahrscheinlich viele andere Hotel´s demnach lag unser Hotel in mitten einer „kleinen“ Hotelstadt.
Allerdings hat mich dann doch der Anblick des Hotels zu unserer linken Seite gestört. Am besten ihr schaut auch die Bilder an dann wisst ihr was ich meine.


7.) Optik & Lage des Hotels


***** Lage des Hotel´s *****


Das Stadthotel liegt an einer sehr belebten Straße, umgeben von mehreren Geschäften, Restaurants und trotzdem nur ca. 100 Meter vom schönen Kleopatra Strand entfernt. Die Küstenstraße lädt mit vielen kleinen Geschäften und einer reichen gastronomischen Auswahl zum Bummeln oder zum Besuch des Hafens und Zentrums von Alanya ein. Deutsche Ärzte und Apotheken sind in unmittelbarer Nähe.


***** Optik *****

Also mit dieser bin ich absolut zufrieden gewesen. Als ich mich im Internet über das Hotel schlau gemacht habe war ich doch vom Äußeren des Hotels sehr angetan.
Es machte schon einem sehr prachtvollen Eindruck besonders bei Nacht, da erstrahlt das gesamte Hotel in einem schimmernden blau. Außen wie innen. Und auch Tagsüber ist der Anblick des Hotels richtig gut.
Das gesamte Hotel ist in sieben Gebäuden unterteilt, dem Hauptgebäude und sechs Nebengebäuden, wobei das Hauptgebäude bislang das einzige ist welches saniert und renoviert worden ist.
Links sowie rechts auf der Terrasse zu der ich später noch was schreiben werde, steht auf einem hohen Sockel jeweils ein sehr schönes, edles weißes Pferd.
Diese werden nachts auch mit dem blauen Licht bestrahlt, es schaut einfach großartig aus.
Die Form des Hotels ist in dieser Gegend einzigartig.
Rein Äußerlich hat es einen kleinen orientalischen Tatsch, durch die Bögen die man im oberen Teiles Hotels verwendet hat und auch durch die grünen abgesetzten Balkone und Verzierungen.
Der Empfang des Hotels liegt im 1. Stock, den man über eine ca. 20 Meter und mit ca. 12% Steigung lange Rampe erreicht, für Leute die Beschwerden haben nicht unbedingt optimal.
Der Runde Empfangstresen sticht einem gleich ins Auge unten schaut er aus wie ein geflochtener Korb und oben ist er mit Goldfarbend abgesetzt. Schaut man hinter dem Tresen sieht man ein riesiges Aquarium
Mit den verschiedensten Exotischen und nicht exotischen Fischen drin.
Angrenzend von dem Empfangsbereich kommt man gleich auf die Lobby zu. Diese ist riesen groß und bietet vielen Urlaubern die Möglichkeiten sich zu unterhalten oder auch mal eine Zeitung zu lesen.
Es gibt auch eine kleine überdachte Außenlobby hier ist es ein wenig enger alles aber es wird wohl unwahrscheinlich sein das auf einmal alle Urlauber die Möglichkeit nutzten wollen. Ich finde es ausreichend.
Von der Lobby aus kann man direkt zur Terrasse durchgehen, diese finde ich nun etwas einfach hergerichtet. Hier stehen drei Tische mit jeweils drei Stühlen, wenn dann alle Stühle vorhanden sind. Tische und Stühle sind aus Holz und wenn man Pech hat und keine der beliebten Sitzunterlagen erhascht hat sind sie doch recht unbequem.
Weiterhin stehen zwei Pavillons mit jeweils einem Tische darin, diese waren immer sehr beliebt, so dass man recht schnell sein musste um einen davon nutzten zu können. Hier und da stehen einige Blumentöpfe aber der Rest ist ungenutzt was schade ist denn hier würde sich der leer stehende teil sicher auch besser nutzen lassen.
Von der Terrasse sowie von der Lobby aus kommt man zu dem Innenhof, hier sind die Häuser miteinander durch zwei Brücken verbunden. Von hier aus kann man auf die Bar und die Poolanlage sowie auf die Leseecke schauen. Will man da hinuntergelangen muss man eine kleine Treppe hin unter gehen.


8.) Essen & Buffet

Mein Freund hat riesige Angst gehabt das nicht´s zum Futtern für Ihn dabei ist am großen Buffet.
Nicht beim Geld hört bei ihm die Freundschaft auf, nein bei Ihm ist es beim Futter.
Man hätte seine Uhr nach stellen können, wir mussten immer pünktlich zum Essen wieder im Hotel sein, Fresssack der.
Eigentlich gab es immer reichlich, allerdings sah es beim Frühstück ab 9,30 Uhr sehr mau aus ....., es war dann einfach nicht mehr genug da.
Was für lang Schläfer nicht grade angenehm ist..!
Es gab mal Rührei, dann wieder Spiegeleier, frische Brötchen, allerdings waren diese immer pappig scheinen die dort aber auch nicht anders zu kennen.
Es gab immer frisches Brot und Leute ich sag Euch das Weißbrot war einfach der Hammer, so lecker ich hätte mir am liebsten eine Ladung mit nach Hause genommen, allein durch das Weißbrot werde ich wohl 4 Kilo zugenommen haben.
Nach Wurstscheiben mussten wir suchen, die die zur Auswahl standen, es waren meist 2 Sorten sahen uns nicht lecker aus, aber es gab riesige Auswahl an Marmeladen.
Für Müslifreunde gab es auch eine Menge, man konnte sich sein eigenes Müsli zusammenstellen.
Jeden Morgen konnte man sich auch frisch gepressten Orangesaft machen lassen, dieser musste allerdings dann auch extra bezahlt werden.
Wenn ich mich nicht täusche mussten wir 1,50 € bezahlen, dafür aber auch sehr schmackhaft.
Zum Café gab es „Kaffee & Kuchen“ nicht so Pompös wie das Morgen, Mittag, Abendbuffet aber es reichte auch.
Die haben sich doch beinah jeden Abend was anderes einfallen lassen.
Mal war es ein ganzes Lamm was knusprig braun vor unserer Nase zerkleinert wurde mal gab es leckeren Fisch, wobei Fisch nun garnicht´s für mich ist, aber es sah immer schweinelecker aus und es gab unwahrscheinlich viel Huhn in verschiedenen Varianten.
Es gab sogar „geschwollene Leber“, lach. Als ich das Schild las musste ich schon laut los lachen. Sollte wohl geschmorte Leber heißen.
Beim Mittags und Abendbuffet war immer genug da.
Bei solch riesiger Auswahl die einem zur Verfügung standen wusste man am Buffet schon gar nicht mehr was man essen sollte. Für jeden war was da bei.
Nudeln, Reis mal gab es auch Kartoffeln alles in verschiedenen Varianten.
Optisch war das Buffet immer für mich ein Highlight.
Schaut Euch die Bilder an!


9.) Pool & Poolbar


***** Pool *****


Der Pool mit die wichtigste Anlage eines Hotels, meiner Meinung nach.
Der Pool war eigentlich sehr schön.
Er war quasi eins und doch irgendwie zweigeteilt, wie beschreibt man das?!
Ein Teil des Pool´s ist im Bereich des Innenhof´s wo sich eigentlich alles abspielt. Das Frühstück, das Mittagessen und auch das Abendessen und der andere Teil ist der Teil wo die Liegen stehen.
Eigentlich eins und doch zwei, die die auf den liegen gelegen haben waren immer unter sich, schon komisch.
Der Pool wird Abend´s nicht ordnungsgemäß aufgeräumt und die Liegen und Schirme werden abends schon oft besetzt, so dass man am Morgen keine Chance hat, einen Platz am Pool zu bekommen.
Teilweise, war es so schlimm dass man am Morgen am Pool saß und einige Papiertücher am Boden des Pools gesehen hatten und diese am nächsten Morgen noch immer dort verweilten.
Den Pool haben wir auf Grund der niedrigen Temperaturen nie genutzt was schade war.
Wir haben es dann vorgezogen uns am Strand zu legen, wo es ohne hin viel angenehmer war.

***** Poolbar *****

Neben dem Buffet war es der liebste Ort meines Freundes.
Bier und Raki bis zum abwinken. So gefiel es Ihm.
Wenn man All Inklusiv Gast war hat man Wodka, Whiskey und Rotwein genauso wie Weißwein ausgeschenkt bekommen bis man nicht mehr konnte.
Man hat bei nah alles umsonst bekommen außer Cocktails, die man denn für 6,50€ erwerben konnte. Es gab noch anderes was man nicht umsonst bekam aber dies betraf nicht mich
Alkoholfreie Getränke gab es natürlich auch für klein und groß.
Hier konnte man Cola, Fanta, Sprite, Wasser mit und ohne Sprudel oder Orangensaft. Der Orangensaft kam aus einem Automaten und war bei weitem nicht so lecker wie der selbstgepresste, er war so was von süß, ne.
Die Poolbar war von morgens um 10:00 Uhr bis Mitternacht 0:00 Uhr geöffnet und war allgemein immer gut besucht. Rings um den Pool sind einige Tisch aufgestellt wo man die Möglichkeit hat seine Speisen und Getränke an der frischen Luft ein zu nehmen. Das waren natürlich die beliebtesten Plätze und auch alle sehr schnell besetzt.
drei bis vier charmante Kellner waren unterwegs um die deine Trinkbedrüffnisse zu erfüllen man hat auch nicht lange auf sein Getränk warten müssen.
Im Übrigen war das Personal meist 12 Stunden für uns Gäste da und das war nicht immer leicht wo doch einige immer dachten das Personal „Beine machen“ zu müssen
Dennoch sind Sie immer nett und freundlich gewesen! Hut ab!!

10.) Sauberkeit

Die Sauberkeit ist hier ein großes Manko.
Wie ich schon beim “Pool“ beschrieben hab ist es auch in anderen bzw. in allen Bereichen so.
Das Hotelzimmer wurde täglich gereinigt, jedenfalls waren die Putzfrauen Täglich zu sehen.
Das Bad wurde nur halbherzig gesäubert.
Der Duschvorleger wurde einfach nur umgedreht. Steine die man unabsichtlich durch hohen Wellengang am Meer mit ins Hotel trug waren am nächsten Tag noch immer da obwohl man diese schon zu einem Haufen in einer Ecke platzierte und man diese nur aufzukehren braucht, waren noch immer an Ort und Stelle.
Die Dusche wurde ich würde mal sagen nur angeschaut, denn an der Duschtür außerhalb der Dusche lag der Staub Zentimeterhoch.
An den Duschwänden, die Gefliest waren, waren immer noch die Spuren des letzten Duschganges vorhanden.
Ob man die Handtücher gewechselt hat kann ich nicht sagen, so dreckig waren wir ja nicht das das Handtuch vor Dreck stand, grins.
Der Fußboden im Zimmer wurde mit einem Strohbesen gefegt, aber nicht gewischt.
Da wir kein Mülleimer in unserm Zimmer hatten mussten wir uns mit einigen Plastiktüten aushelfen diese wurden maximal alle drei Tage mit entfernt.
Der Aschenbecher auf den Balkon wurde im Gegensatz zu all den anderen Dingen die nicht gereinigt wurden, täglich gesäubert, schon sehr makaber.
Geschirr, welches wir nach dem Essen mit auf Zimmer nahmen, Standen manches mal 2 Tage da, bis wir selbst es mit zu dem dreckigen Geschirr stellten, welches die Putzfrauen aus den anderen Zimmer zusammengetragen hatten.
Der Spiegel im Zimmer wurde nie geputzt.
Von Schimmel auf unserem Zimmer kann ich nicht´s berichten. Wir hatten keinen.
Auf Holiday check.de kann man immer häufiger davon lesen.
Die Tischdecken im Restaurant wurden auch nur einmal umgedreht, dass dort die Flecken der anderen Seite zu sehen waren interessierte keinen. Wenn es stark regnete, konnte man in das Überdachte Restaurant an einigen Plätzen nicht Speisen denn dort Tropfte es auf den Tischen.
Das Geschirr und das Besteck wiederum waren immer sauber.
Auch der Wellnessbereich zu dem ich später noch was schreibe, war sauber!
Der Tresen der Poolbar war meist ein wenig verklebt, der wurde aber von Zeit zu Zeit abgewischt. Am Ende des Tresen´s standen meist die dreckigen Gläser die von den Tischen abgeräumt worden waren.
Die Tische rings um den Pool wurden eher seltener abgewischt, meist nach den größeren anstürmen zum Frühstück, Mittag oder Abendessen.
Da musste man schon mal selber nach einem Lappen fragen. Erst dann kam jemand mit einem Lappen oder man bekam den Lappen selber in die Hand gedrückt.
Ich musste allerdings feststellen das zwischen den einzelnen Gebäuden (Haupt – Nebengebäuden) riesige unterschiede gemacht wurden, denn bekannte die wir dort kennenlernten bewohnten ein Zimmer im bereits sanierten Hauptgebäude und Sie waren rund um zufrieden such mit der Sauberkeit!!
Alles in Allem eine einzige Reinigung / Sauberkeitskatastrophe!!!!!

11.) Wellness


Zum Wellnessbereich musste man sich in den Keller begeben, dieser war richtig groß und auch sehr schön eingerichtet.
Hierzu gehörten:
- ein voll eingerichtetes Fitness Center mit einer Fläche von
Ca.190 Quadratmeter
- Einem Hallenbad, dies wird im Winter auch beheizt
- Klassische Massagen sowie Massagen für V.I.P.
- Peeling und Massagen wie Hamam sind kostenpflichtig
- Sauna ist für allinklusiv Gäste kostenfrei
- Dampfbad, Hautpflegeraum und ein Beautyraum

Betritt man den Bereich wird man von einem gedämpften, rötlichen Licht empfangen, welches einem ein entspanntes und ruhiges Gefühl gibt.
Den Eingangsbereich schmückte ein sehr orientalisches Flair welcher sich durch den gesamten Bereich durchzog.
Die Wände waren teilweise mit Kips verputzt oder waren mit orientalischen Bildern von Skulpturen oder Ornamenten verziert.
Wir sind freundlich empfangen worden und uns wurde der gesamte Wellnessbereich ausführlich gezeigt und auch zu den einzelnen Bereichen Erklärungen gegeben.

Der Besuch eines Hamam sollte bei jedem Türkeiurlaub mit auf dem Programm stehen, denn es ist eben weit mehr als „nur“ ein Bad zur Reinigung des Körpers.

Zwei Stunden später sollten wir nun unsere erste „Hamam“ Massage bekommen.
Diese mussten wir zwar bezahlen aber dies taten wir gern da wir beide einmal in den Genuss einer solchen kommen wollten. Wir hatten von Bekannten in Berlin schon so einiges darüber gehört und wollten es einmal mitgemacht haben.
Kosten sollte die Hamammassage 79 € je Personen, wir haben aber für uns beide zusammen 39 € bezahlt. Eine nette Geste des Hauses? oder Saisonende, oder Mangel an Kundschaft, wer weiß.
Wir bewaffnet mit Badesachen und Handtücher los um unsere Massage zu genießen.
Als erstes mussten wir in die Sauna, ca. eine Viertelstunde lang, mit der ich ganz schön zu kämpfen hatte, die mir aber dennoch gut tat.
Nach dem Schwitzen muss man sich auf einem beheizten Marmorstein (Göbek Tasi), dem sogenannten Nabelstein begeben. Ich war der Meinung das in der Türkei streng nach Weiblein und Männlein getrennt wird, hier war es zu meinem Schrecken leider nicht so. Nun es war zwar nur mein Freund dabei aber sein Masseur war ja nun auch männlicher Natur und dies störte mich dann doch ganz schön.
Bevor wir es uns auf dem Nabelstein bequem machen konnten wurden wir mit lauwarmem Wasser von Kopf bis Fuß übergossen, erst dann wurden wir mit einer netten Geste gebeten uns zu platzieren.
Dann folgte eine Ganzkörperschaummassage, die Masseure mit ihren geübten Handgriffen sorgten dafür dass wir am gesamten Körper voll mit Schaum bedeckt waren, anschließend wurden wir mit einem Massagehandschuh am gesamten Körper massiert. Ich fand es tat gut und fühlte sich auch gut an, jedoch für meine Begriffe sind 2 Minuten einfach zu kurz gewesen. Anschließend wurden wir vom Schaum befreit und noch mal mit warmem Wasser abgeduscht. Hiernach mussten wir den Masseuren in einem anderen Raum folgen und uns auf Massageliegen legen.
Nun wurden wir innerhalb weniger Minuten einer Ganzkörpermassage unterzogen und mit einer Gesichtsmaske versehen. Mit dieser Maske konnten wir uns auf den Entspannungsliegen, die in den Gängen standen gemütlich machen und den anderen Gästen, die gelegentlich vorbei kamen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, weil wir wohl mit der Maske zum Schießen aussahen.
Von dieser Massage bin ich zu tiefst enttäuscht, das was ich gehört habe mir Vorstellte und das was ich bekommen habe sind zwei total verschiedene paar Schuh.

12.) Animation & Veranstaltungen

Hier wurde kostenloses Tischtennisspielen angeboten. Die Tischtennisplatte stand in einer Ecke und vergammelte so vor sich hin. Sie sah auch nicht so aus als wäre sie in der Hochsaison aus ihrer Ecke rausgekommen.
In derselben Eck wo die Tischtennisplatte stand konnte man auch Darrten. Die Darrtscheibe hatte schon so große Verschleißerscheinungen das nicht mal mehr die Pfeile stecken blieben.
Es wurden Wasserball, Wassergymnastik sowie Strandvollyball angeboten aber von diesen Dingen hat kein Mensch was mitbekommen. Animation gleich null. Einzig und allein die Kinder hatten Ihren Spaß beim Wasserball.
Minidisco – es war zwar jeden Tag ein DJ da und auch Musik war immer zu hören aber in einer Lautstärke dass man manches Mal nicht sein eigenes Wort verstand, ganz besonders abends.
Ein Tennisplatz befand sich in 1,5 km Entfernung den hätte man getrost nutzen können wenn da nicht die Gäste der anderen Hotels schon ihren Platz eingenommen hätten.
Einzig und allein einer Abendanimation konnten wir beiwohnen die hat uns zwar nicht vom Hocker gehauen aber es war Abwechslung, dazu gab es dann noch eine Zimmerlotterie. Jeder Tisch bekam eine Nummer die man sich selber gezogen hat.
Als die Ziehung begann wurden alle Nummern gezogen die Verteilt worden waren, grins.
Der Gewinn war ein Besuch in einem Schmuckgeschäft mit einem kleinen Geschenk. Was der eigentliche Grund war wussten wir aber alle.
Eine Abwechslung die sich alle drei Tage wiederholte und zum Schreien langweilig wurde. Also haben wir uns von Zeit zu Zeit in anderen Disco´s umgeschaut und haben uns für den einen oder anderen Abend ein Kartenspiel besorgt.
Doch oh Wunder am vorletzten Tag unserer Abreise gab es eine Neue Veranstaltung mit einem Feuerspucker, diese konnte man genießen und sie war auch wirklich sehr interessant.
Ich habe keinen blassen Schimmer ob es in der Hochsaison alles anders ist aber hier hat man sich keinerlei Mühe gegeben den Urlauber zu unterhalten.
Schade!


13.) Animation für die Kleinsten!!????


Für Kinder hat das TAC Premier rein garnix an zu bieten was schade ist denn unsere kleinen fangen ja schnell an sich zu langweilen.
Es waren viele Kinder da und die Eltern mussten sich was einfallen um sie zu beschäftigen.
Am Pool gab es keine Rutsche, es gab kein Animateur. Es ist definitiv nicht für einen Familienurlaub geeignet wenn man noch klein Kinder hat.
Gelegentlich gab das Personal zwei Tore aus die die größeren Kid´s nutzten um im Pool Wasserball zu spielen oder es eben anderwärtig zu nutzen.

14.) Ausflugsmöglichkeiten von Hotel / Ausflugsmöglichkeiten außerhalb

Hier gab es nun zahlreiche Möglichkeiten.
Hier nur ein paar Beispiele die vom Hotel angeboten wurden,
- Bootsfahrten pro Person 40,00 €
- Safaritouren mit einem Jeep / ganz Tag´s pro Person 50,00 €
- 2 tägige Busreise zum Pamukale pro Person 99,00 € inkl. Einer Übernachtung in einem Hotel mit Frühstück
- Busreise wo man Land und Leute kennenlernen konnte 26,00 €.
- Schwimmen auf der Banane
- Paragleiten
- Wasserski
Witzig an der Sache ist Außerhalb des Hotel´s wurden genau dieselben Angebote gemacht wie in den Hotel´s nur dass diese hier um einiges Preiswerter waren als in den Hotel´s.
Wir haben uns um nur mal ein Beispiel zu nennen für den Bootsausflug entschieden.
Dieses Angebot haben wir aber direkt am Hafen bekommen und zu solch einem Preis das man einfach nur „JA“ sagen konnte.
Der Preis war 38,00 € für zwei Personen inkl. Alkoholfrei Getränke und Mittagessen.
Am nächsten Morgen wurden wir von einer zwar total unorganisierten aber urigst freundlichen Fahrgemeinschaft abgeholt.
Wir sind heil beim Boot gelandet, mussten nur noch auf einige Mitstreiter warten und dann ging es auch schon los. Wie es so in der Schifffahrt oder auch nur dort in der Türkei, ich weiß es nicht, üblich zu sein scheint musste uns der Kapitän noch zeigen das er von seinem Anlegeplatz nicht nur vorwärts raus kommt sondern auch rückwärts.
Es war eine 5 Stündige Fahrt wo uns vom Wasser aus ein Teil der alten Burg von Alanya gezeigt wurde und auch ein klein wenig Geschichte dazu erzählt worden ist.
Zwischendurch durften wir vom Boot aus ins warme, blaue Meer springen.
Das Mittagessen wurde direkt an Board für uns zubereitet es und war sogar genießbar.
Noch mit am Board war ein Fotograph der von allen Fotos macht, aus denen man sich am Ende der Fahrt auch welche aussuchen konnte, gegen Bezahlung versteht sich.
Zum Schluss sind wir mit der chaotischen Fahrgemeinschaft wieder ins Hotel gefahren worden, im Übrigen pünktlich wie die Maurer zum Abendessen, lach.
Ich muss sagen dies war mit Abstand der schönste Tag in diesem Urlaub
Vom Fotographen haben wir alle Foto´s mitgenommen sind alle sehr gut gelungen!
Zum Zeitvertreib und um Spaß zu haben wird hier doch eine ganze Menge angeboten hier kommt keiner zu kurz.
Was sehr enttäuschend war unser Ausflug zur Tropfsteinhöhle, es war zwar nicht teuer wäre es nach mir gegangen hätte ich nicht ein türkischen Taler dafür hergegeben.
Man kommt in die Höhle geht eine Treppe hinunter und man steh in einem Raum der vielleicht 50 Quadratmeter hat und das war dann die Tropfsteinhöhle.
Echt lächerlich!!!


15.) Umgebung

Verlässt man das Hotel steh man mitten in einer großen Einkaufspassage, man kommt sich vor wie in einem riesigen Kaufhaus überall stehen die Händler und bieten ihre Ware an.
Es steht ein Hotel neben ein anderes, da stellt sich einem doch die Frage wie die dass alle schaffen, das wird wohl auch an die Mentalität der Menschen dort liegen.
An der Straße sind aber nicht nur die Händler aktiv die man staune auch nachts ihre Ware anbieten.
Einige Apotheken, Ärzte die sogar deutschsprachig oder mehr sprachig sind, sind hier auch zu finden.
Schmuckläden, wo man „echt gefälschte“ Tommy Hilfiger oder andere Markenuhren bekommt. Lederwarengeschäfte mit ähnlichen Angeboten sind auch in Hülle und Fülle zu finden.
Aber keine Sorge es sind auch genügend Geschäfte wo man echten Schmuck und echte Lederwaren oder auch Textilien kaufen kann.
Also die Umgebung rund um das Hotel ist sehr belebt, will man es lieber ruhig haben sollte man die Stadt verlassen und sich den Bergen etwas nähern.
Hier wohnen die Menschen noch in uralten Häusern, leben sehr bescheiden. Der eine oder andre bietet auch hier seine Ware an hier handelt es sich meist um selbst gemachte Kopftücher, selbst gemachte Ketten und Armbänder und alles auch sehr erschwinglich.
Wer gern läuft oder stundenlange Spaziergänge mag sollte zu Fuß den Berg zur Burg von Alanya erklimmen. Grade hier kann man viele Eindrücke von den hier lebenden Menschen bekommen.
Was noch sehr interessant ist man kann hier und da sehen wie die Bauweise einiger Häuser dort ist sehr einfach aber scheinbar doch sehr robust. Ein Erdbeben würden sie wohl nicht überstehen.

16.) Abreise

Alles hat ein Ende so auch unser Urlaub.
Wir haben es am Vorabend aber noch mal so richtig krachen lassen
Unsere Koffer haben wir schon am Vorabend gepackt so dass wir unser Frühstück noch mal voll und ganz genießen konnten.
Noch mal genau schauen ob wir unsere sieben Sachen alle haben im Zimmer alles soweit ordentlich das man es so hinterlassen kann und auf zur Rezeption.
Hier mussten wir nun unsere Schlüsselkarte und die Fernbedienung für die Klimaanlage abgeben.
Nun wurde noch mal im Zimmer nachgeschaut ob alles ok ist und dann bekamen wir unsere Kaution wieder.
Wir haben dann noch mit dem einen oder anderen ein wenig geschnackt und sind denn runter um auf unser Transferbus zum Flughafen zu warten.
Dieser kam und kam einfach nicht nach 10 Minuten Verspätung bin ich noch mal zu Rezeption und fragte nach, diese wimmelten mich ab und meinten er wird schon kommen. Nach 20 Minuten schickte ich nun meinen Freund wieder hoch, ratet mal er bekam dieselbe Antwort.
Nach 30 Minuten habe ich Sie dann anrufen lassen ich hatte einfach Angst den Flug zu verpassen hatten wir ja noch eine längere Strecke zum Flughafen zurück zu legen.
Mit ganzen 45 Minuten Verspätung traf dann unser Bus ein, er hatte wohl eine Panne und musste eingewechselt werden.
Nun mit einem rasenden Busfahrer haben wir es dann doch noch pünktlich geschafft, sage und schreibe eine Viertelstunde vor Abflug!!!

17.) Fazit

Es gab vieles was nicht schön war, es gab wenig was sehr schön war, das was schön war bleibt uns eben gut in Erinnerung.
Alles in allem war es doch ein entspannter Urlaub. Wir haben einige Leute kennen gelernt, mit denen wir noch heute E-Mail´s schreiben, ich hab zum ersten Mal ein Gummibaum und Kakteen gesehen die um Längen größer waren als die die ich von Deutschland her kenne. Hab das Meer in seiner vollen Schönheit gesehen und hab Land und Leute kennen gelernt.
Das Personal ist immer freundlich, hilfsbereit und sehr zuvorkommend gewesen.
Es muss definitiv viel mehr verändert werden. Es fehlt an abwechslungsreicher Unterhaltung und für alle Urlauber insbesondere mein ich auch für die kleinen Urlauber.
Es sollten doch die Mengel am Haus beseitigt werden damit man in Ruhe sein Essen genießen kann.
Die Sauberkeit in allen Bereichen muss intensiviert werden.
Dies war mein aller erster Urlaub in einem anderen Land, sicher bin ich auch ein gutes Stück endtäuscht, dennoch habe ich mir diesen Urlaub von nicht´s kaputt machen lassen und darum kann ich sagen es war doch ein relativ guter Urlaub, den dort nicht wiederholen werde das steht fest den nun sind meine Ansprüche doch gewachsen und ich weiß nun auch was ich nicht haben möchte.
Meine Bewertung für dieses Hotel fällt so aus.
1 Stern für die Freundlichkeit, 1 Stern für das abwechslungsreiche Essen. Mehr Sterne kann ich leider nicht vergeben.
Mein nächster Urlaub wird 2012 nach Teneriffa gehen wer da ein guten Tipp nur zu.

Ich bin ganz Ohr.
Für´s lesen und für Eure Geduld bei Lesen danke ich Euch.
Wenn was fehlt oder Verbesserungsvorschläge da sind schreibt sie mir einfach.
Knuddel knutsch

P.S Bilder kommen noch nach, die sind leider nicht hier auf meinem Schläppi.

Eure Sause

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • sweety179 veröffentlicht 18.02.2016
    bh
  • Ciaochsi veröffentlicht 15.02.2016
    bh wie angekündigt
  • Ciaochsi veröffentlicht 26.01.2016
    BH-Stau: BH folgt später
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Produktdaten : Tac Premier, Alanya

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Klassifikation: Touristenklassehotel

Typ: Hotel

Zimmer: CA 200

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 04/01/2011

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