Tales of Eternia ist das letzte Werk der bei Fans beliebten “Tales of”- Rollenspielreihe, die sowohl für das originelle und dynamische actionorientierte Kampfsystem als auch sein... mehr
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Erfahrungsbericht von Mericil über Tales of Eternia (PSP) 29.03.2006
Produktbewertung des Autors:
Grafik
sehr gut
Sound
gut
Multiplayer:
Bedienung
gut
Pro:
Tolle Grafik, schönes Design, atmosphärisch, abwechslungsreich
Kontra:
Extras, die zwar gut sind, aber nicht viel nutzen
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Bei Ciao kommen die Berichte über PSP-Spiele noch ein wenig zu kurz; also werde ich mich beteiligen, etwas daran zu ändern. ;) Zu Weihnachten haben mir meine Eltern die PSP geschenkt. Dieses Geschenk war zwar angekündigt, kam aber doch ein wenig überraschend. Als ich dann zum ersten Mal einen Fuß vor das PSP-Spieleregal bei EB Games gesetzt habe, war ich überrascht, dort nur so eine geringe Auswahl vorzufinden. Wenn man an die gigantische Auswahl bei der PSX oder PS2 denkt, war das doch ein wenig erschreckend. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich hörte, dass ein Spiel rauskommen würde, das für mich interessant sein dürfte. Klar, dabei ging es um "Tales of Eternia". Das Spiel ist am 7.2.2006 in Deutschland erschienen.
Allgemeine Hinweise ===========
Hersteller: Namco Publisher: Ubisoft Genre: RPG Umfang: 1 UMD, 1 schwarz-weiß-gedrucktes Handbuch Amazon-Preis: 44, 94 Euro (= der günstigste Preis für Neuware, den ich gefunden habe) Kein Multi-Player mindestens 400 KB Speicher Freigegeben ohne Altersbeschränkung Sprache (außer Handbuch): Englisch
Auf der Amazon- und anderen Seiten erfuhr ich, dass es das letzte Spiel der "Tales of"-Reihe sei. Es ist jedoch das erste, das ich gespielt habe.
Bei "Tales of Eternia" handelt es sich um ein fast klassisches japanisches Rollenspiel. Animé-Stil, Punkteorientiertes Aufstiegssystem der Charaktere, man spielt eine Gruppe von bis zu fünf Figuren.
Geschichte
===Ich möchte nicht zuviel vorwegnehmen und beschreibe daher nur grob, worum es geht. Reid und Farah leben in einem idyllischen Dörfchen, als eines Tages etwas vom Himmel fällt. Farah, die voller Neugier sofort zur Absturzstelle des merkwürdigen Objekts eilt, entdeckt ein Mädchen namens Meredy und deren drolliges Haustier. Das Problem ist nur, dass niemand Meredy versteht, da sie eine fremde Sprache spricht. Die Abenteuerlustige Farah erklärt sich sofort bereit, Meredy zu begleiten und herauszufinden, wer sie ist und was sie möchte. Der eher bodenständige Reid ist von dieser Idee zwar nicht sonderlich begeistert, begleitet die beiden aber dennoch... Es ist eine Geschichte zwischen zwei Welten; eine Geschichte zwischen Krieg und Zusammenarbeit; zwischen Toleranz und Machtgier; Mythen und Fortschritt. Die Geschichte entwickelt sich erst nach und nach und sorgt für ein paar Überraschungen und Wendungen.
Grafik / Design ============
Die Grafik des Spiels ist äußerst ansprechend. Zwischensequenzen in Form von Videos gibt es leider nicht allzu viele und wenn, zeigen diese Maschinen, keine Charaktere. Ich weiß nicht, ob es Vielen auch so geht, aber ich schätze es sehr, die Charaktere, die man spielt, in Zwischensequenzen zu sehen. Darauf darf man bei Tales of Eternia jedoch leider nicht hoffen. Die Charaktere darf man im Menü näher begutachten - und (teils) im Vor- und Abspann.
Die Gegner sind abwechslungsreich gestaltet, ebenso die Charaktere, die Landschaft und die NPCs.
Sound ======
Die Musik ist nicht so packend wie beispielsweise bei Final Fantasy 7, aber sie berührt durchaus und ist gut gewählt. Sie unterstreicht die Atmosphäre.
Regelmäßig sind die Dialoge der Charaktere in kurzen Zwischensequenzen synchronisiert (in Englisch) und die Stimmen äußerst passend gewählt.
Alle anderen Sounds sind gut eingebunden und abgestimmt, obwohl ich auch schon des Öfteren gehört habe, dass einige Spieler die Stücke in manchen Gegenden mit der Zeit als nervig empfunden haben.
Steuerung / Menü ==============
Steuerung: Alle acht Tasten, das Analog-Pad und die Pfeil-Tasten sind belegt, aber das macht die Steuerung nicht hoch kompliziert. Man gewöhnt sich sehr schnell daran. Das Pad dient dazu, den ausgewählten Charakter zu bewegen, die Pfeil-Tasten dienen der Steuerung im Menü. Die Tastenbelegung ist ziemlich einheitlich und daher einprägsam. Trotzdem rate ich zumindest bei diesem einen Punkt, vor dem Spielstart einen Blick in das Handbuch zu werfen. Welche Taste wofür gut ist, findet man zwar auch im Laufe der Zeit heraus, aber an einer Stelle kam ich kurzfristig nicht weiter, da mir die Möglichkeiten der Steuerung nicht klar waren.
Menü: Der Startbildschirm ist ausgesprochen überschaubar, enthält nur drei Punkte und bedarf keiner Erklärung und / oder Kritik. Das Spielmenü (Magie, Besondere Fähigkeiten, Strategie, Ausrüsten, Kochen, Anpassung, Gegenstände, Formation, Status-Parameter-Menüs, C-Käfig) ist ebenfalls übersichtlich.
Auch während eines Kampfes lässt sich ein Menü öffnen, um Spezialangriffe durchzuführen, Objekte zu verwenden, Waffen und / oder Rüstungsgegenstände zu tauschen, Zauber anzuwenden oder die Formation zu ändern (dadurch kann man auch die ausgewählte Person wechseln). Während des Öffnens bleibt die Zeit stehen, so dass man nicht gehetzt wird. Die Steuerung in diesem Menü ist ein klein wenig gewöhnungsbedürftig und verleitet zum Verklicken - zumindest wenn man sich hetzen lässt.
Atmosphäre ==========
Die Atmosphäre, die insbesondere durch die Charaktere und die Detailverliebtheit der Landschaft und die Sidequests aufkommt, ist durchaus packend. Kein Spiel, bei dem ich geweint oder laut herausgelacht hätte, aber man kann sich sehr gut in diese Welt und die Charaktere hineinversetzen. Die Schaffung einer starken Atmosphäre ist also gut gelungen!
Kampfsystem ============
Hier ist eine kleine Besonderheit versteckt. Ist die Spielfigur auf Semi-Auto eingestellt, so kann man sie aktiv steuern. Es System ist nicht Rundenbasierend. Man sieht das Kampfgeschehen von der Seite, kann mittels Pfeiltasten mit der aktuell ausgewählten Figur nach links und rechts laufen, aber auch rennen. Mit Hilfe der X-Taste greift man den Gegner normal an - bestimmte Tastenkombinationen ermöglichen Spezialangriffe. Mit der Start-Taste öffnet man das Menü und aktiviert damit automatisch Pause. Über dieses Menü kann man Einstellungen ändern, Waffen und die Belegung der Spezialangriffe ändern, man kann der ausgewählten Figur oder anderen Figuren auftragen, Zauber einzusetzen oder Objekte auf bestimmte Charaktere anzuwenden. Man kann Waffen und Rüstungsgegenstände aller Figuren wechseln. Sich aktiv am Kampfgeschehen zu beteiligen ist ganz interessant; zumal Kämpfe dadurch meist schneller beendet sind und nicht so schnell langweilig werden.
Extras / Mini-Games ================
Extras gibt es - zum Beispiel ungewöhnliche Waffen, Sidequests, Entdeckungen in Form von Orten oder Objekten, die für den Spielverlauf nicht entscheidend sind. Des Weiteren wurden sehr viele Mini-Games eingebaut. Man muss diese nicht schaffen, erhält aber Titel oder Objekte, wenn man diese Prüfungen dennoch besteht. Diese Mini-Games sind sehr unterschiedlich: Ballspiel, Wissenstest, Kampfprobe, Kochduell, etc. Jedes funktioniert individuell und ist dementsprechend, je nachdem wie es einem liegt, unterschiedlich schwer. Da haben sich die Macher etwas Schönes einfallen lassen!
Umfang =======
Mich hat das Spiel über 42 Stunden beschäftigt, wobei ich nicht gehetzt habe, aber auch keine allzu langsame Spielerin bin. Dadurch, dass sich nach dem ersten Durchspielen scheinbar irgendetwas hat frei schalten lassen, ist es wohl nicht uninteressant, das Spiel irgendwann erneut durchzuspielen, wobei ich damit noch ein wenig warten will.
Ende des Spiels ==============
Das Ende des Spiels hätte nach meinem Geschmack ruhig noch mehr darüber verraten können, wie die Geschichte weiterging. Naja, so hingegen darf man seine Fantasie ein wenig mehr spielen lassen. Nachdem man alle Schlachten gewonnen hat, hat man die Möglichkeit, abzuspeichern. Lädt man diesen Spielstand anschließend beginnt das Spiel von vorne. Warum? Was ist anders? Tja... ;)
Schwierigkeitsgrad ================
Schwierigkeitsgrad - Kämpfe
Den Schwierigkeitsgrad würde ich zwischen leicht und mittel einstufen. Das, was für den eigentlichen Spielverlauf von Bedeutung ist, lässt sich locker schaffen - alleine schon, da man nach Verlieren eines Kampfes die Möglichkeit hat, vom letzten Speicherpunkt aus zu laden oder erneut zu kämpfen. Vor jeder größeren kämpferischen Herausforderung findet man einen Speicherpunkt, der einen somit auch vorwarnt, sich noch einmal zu heilen und zu "sammeln". Herausfordernd sind mitunter die Sidequests, die aber - wie gesagt - für den Spielverlauf keine große Rolle spielen. Der einzige mitunter wirklich schwierige Kampf ist der Endkampf. Somit ist das Spiel ideal für Einsteiger geeignet, aber auch "alte Hasen" haben ihre Freude daran; zumal die Kämpfe nicht lästig werden.
Schwierigkeitsgrad - Rätsel
Natürlich gibt es auch Rätsel! Den Schwierigkeitsgrad der Rätsel würde ich für diese Art von Spiel als mittelmäßig einstufen. Es gab kein Rätsel, an dem ich verzweifelt wäre, aber ich habe auch nicht jedes Rätsel auf Anhieb gelöst. Es gibt nicht zu viele und nicht zu wenige, so dass es weder nervig, noch langweilig wird. Naja, einen Ort gibt es, der voller Rätsel ist - aber dabei handelt es sich wieder um einen Sidequest. Auch hier würde ich urteilen: Für Einsteiger interessant, für erfahrene Spieler ebenso.
Handbuch =========
Das Handbuch ist nicht sonderlich umfangreich; es geht über nur 13 Seiten. Das Cover ist bunt, der Rest schwarzweiß. Es enthält die üblichen Informationen ("Das Spiel starten", "Spielsteuerung", "Bildschirm- und Menübeschreibung", "Garantie", "Technischer Kundendienst", "Kundendienstnummern"). All diese Punkte sind verständlich beschrieben, aber arm an Bildern und Zusatzinformationen, wie zum Beispiel einer Charakterbeschreibung mit Bild.
Weiteres Pro / Contra =================
Pro: - Viele Ideen (die Figuren können sich Titel holen; es gibt die Möglichkeit zu kochen, um dadurch die Figuren zu regenerieren) - Schnelle Ladezeiten - Abwechslungsreiche Landschaften - Obwohl der Hauptprotagonist eigentlich Reid ist, kann man jede Figur als aktive Spielfigur auswählen (sowohl im Kampf als auch außerhalb)
Contra: - Keine ausgesprochen große Auswahl an Waffen oder Rüstungsgegenständen - Viele Extras, die für den Spielverlauf einfach zu unbedeutend sind (z.B. Handeln)
Fazit ====
Das Spiel ist atmosphärisch und macht Spaß. Es kann einen fesseln, wird aber nicht jeden so sehr in den Bann ziehen, dass er nicht einmal mehr zum Schlafen kommt. Es ist eines der besseren japanischen Rollenspiele, die ich bisher gespielt habe, aber nicht das Beste. Trotzdem ist es absolut empfehlenswert - wenn man auf dieses Genre steht -, zumal es das erste Spiel dieser Art ist, das in Deutschland erschienen ist. Zudem hat mich das Spiel neugierig gemacht, so dass ich mir wohl demnächst auch die anderen "Tales of"-Teile mal ansehen werde.
Unter Anbetracht der aktuellen Auswahl an PSP-Spielen ist "Tales of Eternia" noch einmal ganz besonders empfehlenswert!
Pro: Gute Portierung, Charaktere, 2D Anime Grafik, Kampsystem Kontra: keine deutschen Bildschirmtexte
Im Februar dieses Jahres erschien Tales of Eternia für PSP. Es war neben Breath of Fire III das erste japanische RPG (Role Play Game = Rollenspiel auf deutsch), das hierzulande für den Handheld von Sony erschien. Tales of Eternia ist aber kein neu entwick ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Liebevolle Grafik, Oldschool, tolle Synchronisation, lange Spieldauer Kontra: MIDI-Sound (kann nervig werden), leichte Rätsel, kaum Erfahrungspunkte zum Leveln
Ein schönes Old-School Spiel was für die PSP nochmal aufpoliert wurde!
Selten werden sogar Seuqenzen im Anime-Stil abgespielt welche wirklich wunderschön gezeichnet sind! Könnten ruhig mehr davon zu sehen sein.;)
In schönen 2-D Landschaften wandert ma ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Grafik
Sound
Multiplayer:
Bedienung
hilfreich
27.12.2008
Kurzbewertung zu Tales of Eternia (Playstation Portable) Bewertung für Tales of Eternia (PSP)von
AaronRampage
Ich besitze dieses Spiel zwar nicht aber ich hab es ausgeliehen und Durchgespielt und ich muss sagen es ist genial. Eins der besten PSP spiele die ich je Gespielt habe! Sehr sehr empfehlenswert! Spitzen Charaktere und eine legendenreife Story.
Mehr als
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich
Pro: Story, Kampfsystem, Charaktere, Musik, Umfang Kontra: Grafik wirkt veraltet, teilweise sehr lange Ladezeiten
..., das zur damaligen Zeit dank "Final Fantasy VII" erst langsam das Genre der japanischen Rollenspiele für sich entdeckte. Das erste Spiel aus der Tales Reihe, das es zu uns nach Europa schaffte ist das vor allem bei GameCube Besitzern sehr beliebte "Tales of Symphonia", wodurch viele europäische Spieler auf die Tales Reihe aufmerksam wurden. Leider blieb bis heute der große Durchbruch in Europa versagt, weshalb es die neusten Teile für die PlayStation2 (Tales of Rebirth, Tales of Legendia und Tales of the Abyss) nie nach Europa geschafft haben. Seit Tales of Symphonia gab es für uns Europäer nur noch das GBA Remake von Tales of Phantasia sowie das PSP Remake von Tales of Eternia.
Tales of the Abyss wurde speziell für das 10-jährige Jubiläum der Reihe entwickelt und erschien im Dezember 2005 in Japan und stellt für viele Fans den bisherigen Höhepunkt...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich