Tamara

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Die schönste Tote die ich je gesehen habe

3  29.03.2006

Pro:
sexy Hauptfigur

Kontra:
dünne Story, vorhersehbar

Empfehlenswert: Nein 

EAsUncleSam

Über sich: LG UncleSam

Mitglied seit:15.11.2005

Erfahrungsberichte:26

Vertrauende:3

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 74 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Jetzt gibt's mal wieder einen Bericht von mir und schon wieder handelt es sich um einen Bericht zu einem Horror-Thriller. Den Film "Tamara" haben wir uns am Montag ausgeliehen, da man das Fernsehprogramm mal wieder in die Tonne klopfen konnte.
Deshalb haben wir uns für eine mir bis dahin unbekannten Film aus unserem Lieblingsgenre entschieden. Ob ich diese Entscheidung im Nachhinein bereue oder begrüße lest selbst:

Daten zum Film:

Titel: Tamara - Rache kann so verführerisch sein
Originaltitel: Tamara
Genre: Horror, Thriller
Altersfreigabe: ab 16 Jahre - FSK
Land/Jahr: USA 2005
Regie: Jeremy Haft
Drehbuch: Jeffrey Reddick
Produzenten: Danny Fisher, Matt Milich

Die Freigabe ab 16 ist durchaus gerechtfertigt und sinnvoll, es fließt nicht zu viel Blut aber einige Szenen sind schon nah an der "ab 18" Grenze.
Des Weiteren habe ich im Internet gesehen, dass dieser Film von den Machern von Final Destination stammt, was ja schon mal auf einen ansprechenden Film schließen lässt.

Schauspieler:

Tamara Riley gespielt von Jenna Dewan, hab ich noch nie vorher gesehen
Chloe gespielt von Katie Stuart, Wild Things 2
Mr. Bill Natolly gespielt von Matthew Mardsen, Black Hawk Down
Jesse gespielt von Chad Faust und Kisha gespielt von Melissa Elias sind mir auch beide völlig unbekannt

Story:

Zu Beginn wird das Zimmer eines jungen Mädchens gezeigt, welches sich offensichtlich von der schwarzen Magie angezogen fühlt. Dieser Vorspann dauert meines Erachtens doch etwas zu lange.
Danach kommen wir in eine typische amerikanische High School mit alle Klischees. Es gibt Supersportler, hübsche Mädchen, Partytiger, Streber und natürlich eine arme hässliche Außenseiterin. Diese ist in unserem Fall Tamara. Sie wird von niemand in der Schule beachtet, bis sie einen Artikel über den Drogenkonsum an der Schule in der Schülerzeitung schreibt. Danach wird Sie von fast allen Schülern angefeindet. Und als einige ihrer Mitschüler mitbekommen, dass Sie unsterblich in ihren Lehrer Mr. Natolly verliebt ist, beschließen diese ihr einen Streich zu spielen. Dabei stirbt diese und die Jugendlichen vergraben Sie im Wald. Umso erstaunter sind diese als Tamara am Montag wieder in der Schule erscheint. Aus dem unscheinbaren Mädchen ist ein sexy Vamp geworden. Sie konnte wieder auferstehen, da Sie kurz vorher einen Liebeszauber gesprochen hat. Jetzt ist sie eine mächtige Hexe und sinnt auf Rache und natürlich will Sie ihren Lehrer verführen. Bis zum Finale hin werden die Reihen auf alle erdenklichen Arten gelichtet und am Ende wird die böse Tamara besiegt, oder vielleicht doch nicht. Das solltet ihr euch selbst ansehen.

Meinung zum Film:

Die Geschichte entwickelt sich etwas langsam aber spätestens mit dem "Selbstmord" des Strebers beginnt die Erzählung Fahrt aufzunehmen. Diese erste Blutszene könnte ja schon mal einen guten Vorgeschmack auf den Rest des Filmes geben. Leider ist die erste grausige Szene auch schon die meiner Meinung nach beste. Der Streber und Filmfreak der Schule schneidet sich vor laufender Kamera ein Ohr und einen Teil der Zunge ab um sich am Ende mit einen Stich ins Auge selbst zu richten. Wir als Zuschauer wissen jedoch, dass der Tod eigentlich von Tamara befohlen wurde.
Danach nimmt die Spannung sowie das Tempo wieder ab um sich erst gegen Ende wieder zu bessern. Allerdings ist das Finale nicht besonders fulminant, noch ist es überraschend. Die Überraschungsmomente bzw. Wendepunkte in der Geschichte sind sehr rar gesät. Es ist einfach ein durchschnittlicher Teenie-Splatter-Streifen.
Was natürlich keine Abwertung sein soll. Die Schnitte, der Sound und die Special Effekte sind durchaus beachtenswert. Nur einmal war ein Special Effekt zu künstlich und unnatürlich.
Auch wird zu viel auf den üblichen Klischees, welche schon 1000-mal in ähnlichen Filmen durchgekaut wurde, herumgeritten. Das unscheinbare Mädchen wandelt sich zum sexy Vamp, dann gibt's die Supersportler die alle Mädchen haben können und natürlich ein Mädchen das zur Außenseiterin nett ist.
Also eigentlich hat man alles schon mal gesehen. Auch die Liebe als Motiv und Triebfeder für den Rachefeldzug von Tamara ist schon lang nicht mehr neu.
Etwas frischen Wind bringt die Art wie die Opfer getötet werden. Grundsätzlich kann Tamara mit nur einer Berührung Macht über alle Personen erhalten und sieht dabei auch ihre Geheimnisse. Diese verwendet Sie dann gegen sie um Sie zu töten. Bei Ihrem Vater ist es kein Geheimnis das er säuft. Durch ihre Macht zwingt Sie ihn seine geliebten Bierflaschen aufzuessen, dadurch stirbt er natürlich. Oder Kisha zwingt Sie zum ständigen Essen, da sie an Bulimie leidet. Also die Opfer werden mit Ihren eigenen Schwächen bzw. Fehlern konfrontiert und Tamara wandelt diese so um das Sie daran sterben. Ein zumindest etwas kritischer Ansatz.
Die Schauspieler sind mir weitestgehend unbekannt und daran wird sich auch nach diesem Film wenig ändern. Leider gelingt es keinem der Schauspieler die dünne Geschichte durch seine Leistung aufzubessern. Es passen sich eigentlich alle dem durchschnittlichen Gesamtniveau des Films an.

Fazit:
Ein höchstens durchschnittlicher Splatter-Teenie-Film wie es mittlerweile doch einige gibt. Aber Fans des Genre kann der Film durchaus unterhalten. Von mir bekommt der Film gerade noch 3 Sterne (1 Pluspunkt wegen der sexy Hauptdarstellerin) aber keine Empfehlung.

Ich hoffe mein Bericht konnte euch etwas helfen und ich würde mich wie immer über Bewertungen und Kommentare freuen. LG UncleSam



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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
desperateHousewive

desperateHousewive

05.02.2011 10:52

netter bericht die handlung im film ist wirklich vorhersehbar, nix für mich

Humorig

Humorig

21.03.2007 09:58

Wäre nichts für mich. LG Humorig

kleenerknuffi

kleenerknuffi

11.05.2006 20:49

Nachdem ich deinen Bericht gelesen habe, muss ich mir den nicht mehr ansehen. Liebe Grüße, Bine.

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