Leistungsstarkes Immerdrauf
29.07.2007
Pro:
sehr gute Abbildungsleistung, Schärfe, Lichtstärke, Preis - Leistungsverhältnis
Kontra:
lediglich Zoom - Lautstärke, für einige eventuell das Gewicht
Empfehlenswert:
Ja
 stefbl
Über sich:
Kaum schreibt man mal wieder Berichte, schon sind sie wieder da: Die unsäglichen Anfragen für Leseru...
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Im vergangenen Sommer hatte ich genug von meinem Canon 18-55mm Kit-Objektiv, das ich seinerzeit zusammen mit meiner Canon 300d erworben hatte. Obwohl die billige Standard-Linse meiner Meinung deutlich besser war als ihr Ruf, so stieß sie doch bei den Herausforderungen, mit der ich sie konfrontierte, mehrfach an ihre Grenzen. Immer wieder hatte ich aus diesem Grund nach möglichen Alternativen geschaut, die vor allem zwei Kriterien erfüllen sollten: 1.) Lichtstark sollte das neue Objektiv sein - und 2.) kein Vermögen kosten. Da letzteres für meine Kaufentscheidung nicht unerheblich war, schieden auf jeden Fall schon einmal jene Canon-Objektive aus, die einen ähnlichen Brennweiten-Bereich abdeckten, jedoch noch dazu ein L im Namen trugen - für mich leider unerschwinglich. Auch, wenn sich ein Canon 16-35 1:2.8 L natürlich bestens in meinem Objektiv-Park machen würde - 1.000 Euro und mehr hatte ich für eine Linse dann leider doch nicht übrig. Nicht richtig wissend, welches denn nun künftig mein neues Objektiv werden könnte, las ich hier bei Ciao einen sehr interessanten Testbericht einer sehr guten Fotografin (vielen Dank, liebe Dany!), die von einem zu diesem Zeitpunkt auf dem Markt noch recht neuen Objektiv in den höchsten Tönen schwärmte - dem Tamron SP AF 17-50mm F/2,8 XR Di II LD Aspherical [IF]. Was da zu lesen war, begeisterte mich schnell. Ein Objektiv in der von mir favorisierten Brennweite mit einer durchgängigen Lichtstärke von 2,8, noch dazu für einen Preis von unter 400 Euro - das klang zu schön, um wahr zu sein. Weitere Testberichte in diversen Internetforen äußerten sich ähnlich euphorisch und lobten seine Qualität. So wollte auch ich nicht mehr lange warten und suchte gleich am nächsten Tag ein großes Münchner Fotogeschäft auf, um das gute Stück einmal genauer unter die Lupe und in meine eigenen Hände zu nehmen. Und da man ja dann, wenn man etwas besonders gerne haben möchte, auch gleich besonders begeisterungsfähig ist, konnte ich einfach nicht mehr länger warten und ließ das Objektiv im Tausch gegen knapp 370 Euro in meinen persönlichen Besitz übergehen.
Das alles ist jetzt ziemlich genau ein Jahr her. Seitdem habe ich mit dem Tamron SP AF 17-50mm 2,8 XR Di II LD zunächst an meiner 300d, seit Dezember aber nun auch an der Canon EOS 30d mehr als einige tausend Fotos geschossen - und möchte an dieser Stelle nun gerne meine Erfahrungen damit wiedergeben. *** Technische Fakten ***
Ich möchte mich an dieser Stelle nicht damit aufhalten, die kompletten Objektiveigenschaften aus dem Katalog abzuschreiben. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt auf der Seite des Herstellers Tamron gehen, dort in der Navigation den Punkt "Objektive" auswählen und direkt oben an zweiter Stelle die entsprechende Linse anklicken. Auf dieser Seite sind dann alle technischen Details komplett aufgeführt und kompetent dargestellt. Nur einige Besonderheiten möchte ich dennoch genauer erwähnen: - Beim Tamron 17-50 2,8 handelt es sich um ein so genanntes Di II-Objektiv (und nicht, wie bei Ciao in der Produktkategorie angegeben um ein Di li-Objektiv, das gibt es nämlich gar nicht). Diese Bezeichnung spielt eine nicht unwesentliche Rolle, denn sie bedeutet nichts anderes, als dass die Linse ausschließlich für digitale Spiegelreflexkameras konzipiert wurde, die mit einem Sensor mit einer Größe von maximal 16x24 Millimetern arbeiten, also einem so genannten Crop-Faktor von maximal 1,5 - 1,6. Das ist bei allen Kameras mit einem so genannten APS-C-Sensor der Fall. Bei Canon wird dieses Kriterium von der 300d, der 350d, der neuen 400d und im größeren Segment von der 10d, der 20d und der 30d erfüllt, analog dazu natürlich auch bei den entsprechenden Nikon-Modellen (z.B. D 70, D200), für die das Tamrom-Objektiv ebenfalls erhältlich ist. Hier ist die Sensor-Bezeichnung CCD. Zum so genannten Crop-Faktor sei an dieser Stelle gesagt, dass es sich dabei - vereinfacht ausgedrückt! - um den Unterschied zwischen der Größe des Kamera-Sensors im Vergleich zu einem 24-36 Millimeter großen Filmstück handelt, das in einer klassischen analogen Kamera zum Einsatz kommt. Dieser Unterschied hat eine Auswirkung auf die tatsächliche Brennweite eines Objektives. Verwende ich das Tamron 17-50mm-Objektiv an meiner 30d, so bedeutet das, dass die Brennweite der Linse einer Brennweite von ca. 28-80 Millimetern an einer analogen Kamera entsprechen würde. Der tatsächliche Sachverhalt ist aber um noch einiges komplizierter und würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen.
Was ist an dieser Stelle die Moral von der Geschicht? Wer die Anschaffung des 17-50 mm Di II-Objektives plant, dem sollte klar sein, dass er es ausschließlich an besagten Kameras verwenden kann - nicht aber zum Beispiel an einer analogen EOS 500 und auch nicht an einer digitalen Canon-Vollformatkamera (z.B. an einer 5D oder einer 1Ds Mark II). Sollte bei mir jedoch jemals der Fall eintreten, dass ich mir eins von beiden letztgenannten Modellen leisten kann, habe ich wahrscheinlich sowieso vorher im Lotto gewonnen und kann mir den dazugehörigen Objektivpark neu anschaffen. - Noch ein paar Worte zum Stichwort LD: LD steht für Low Dispersion und das bedeutet wiederum, dass diese Objektive für Bilder mit einer besonders geringen chromatischen Aberration (CA) sorgen sollen. Auch hier gehe ich davon aus, dass jemand, der sich für dieses Objektiv interessieren könnte weiß, was eine chromatische Aberration ist, so dass ich diese Eigenschaft lediglich kurz, knapp und laienhaft so beschreibe, dass die Low Dispersion einen Beitrag für möglichst geringe Farbfehler leisten soll. Allerdings ist diese Bezeichnung auch mit Vorsicht zu genießen, da es sich meiner Ansicht nach hier auch um ein Marketing-Instrument handelt. Zwar konnte ich bei den Bildern, die mit dem Tamron 17-50 geschossen wurden, so gut wie keine CAs erkennen, bei meinem Tamron 70-300mm, das ebenfalls unter dem Siegel LD verkauft wird, aber in höheren Brennweitenbereichen sehr wohl. Dieses Merkmal ist also mit Vorsicht zu genießen.
Alle weiteren Abkürzungen in der Objektiv-Bezeichnung (z.B. XR, SP Aspherical etc.) werden ebenfalls bestens auf der Tamron-Internetseite erklärt und würden hier einfach den Rahmen sprengen. XR bedeutet lediglich, dass eine spezielle Glassorte mit hohem Brechungsindex verwendet wurde, SP steht für Super Performance und laut Tamron für eine "herausragend optische Leistung". Dazu auch später mehr. Wesentliches Kennzeichen für dieses Objektiv ist jedoch seine hohe Lichtstärke (2,8). Auch dazu werde ich noch genauer eingehen.
*** Erste Eindrücke *** Nachdem ich mein damals neues Objektiv endlich nach Hause getragen hatte, musste es natürlich gleich einmal einer genauen Betrachtung unterzogen werden. Erste positive Überraschung, als ich den Karton öffnete: Bei Tamron ist es völlig normal, Objektive von Haus aus mit passender Gegenlichtblende auszuliefern, bei Canon kostet dieses Zubehör einen oft nicht unwesentlichen Extrapreis. Dass das Objektiv schwarz ist, dürfte nicht wirklich überraschend sein. Sein Gewicht von 434 Gramm (Zitat Herstellerangabe, ich hab es nicht extra gewogen) ist hingegen beachtlich. Von einem Leichtgewicht kann man hier nicht mehr sprechen, gerade, wenn man vorher das 18-55mm Kit-Objektiv von Canon gewohnt war, merkt man gleich, dass man hier einen ganz schönen Brocken in der Hand hat. Für mich ist mehr Gewicht bei einem Objektiv allerdings definitiv nichts Negatives! So lange wir hier nicht von einer 1-Kilo-Linse oder mehr reden, ist es mir sogar lieber, ordentlich etwas in der Hand zu haben anstatt wenig Gefühl für die Steuerung der Kamera aufbringen zu können. Wenn ich meine Kamera und die dazugehörigen Objektive transportiere, erfolgt dies eh in einem Fotorucksack. Dort kommt es auf 500 Gramm mehr oder weniger nicht an.
Wer wie ich zuvor nur Canon-Objektive besessen hat und jetzt auf Tamrom umstellt, der dürfte jedoch zunächst kleinere Probleme mit der Zoom-Richtung haben. Diese ist nämlich im Vergleich zum Canon-Kit-Objektiv genau umgekehrt. Will meinen: Bei Canon befindet sich die höchste Brennweite rechts auf der Skala und die geringste links. Bei Tamron ist dies genau umgekehrt, die 50 mm sind links auf der Skala (das Objektiv muss also möglichst weit nach rechts gedreht werden) und die 17mm rechts (Drehung nach links). Hier habe ich anfangs gerne in die falsche Richtung geschraubt, aber man hat sich in Nullkommanichts daran gewöhnt. Ansonsten ist zu den ersten Eindrücken auch nicht mehr viel zu sagen. Rechts von der Brennweitenskala befindet sich ein Lock-Knopf, der sich auch ohne Blick auf die Linse gut bedienen lässt, der Umschalter von AF auf M befindet sich links oben und damit auch entgegengesetzt zur Canon-Position. Ebenfalls aber nur eine Gewöhnungssache.
Im komplett ausgefahrenen Zustand hat das Objektiv (ohne aufgesetzte GeLi) übrigens eine Länge von knapp 12 Zentimetern - also noch gut handhabbar. Die Verarbeitung ist sehr gut, das Erscheinungsbild robust. *** Jetzt geht's los: Die Linse im Einsatz ***
Kommen wir nun zum wichtigsten Teil dieses Berichtes: Wie schlägt sich das Objektiv denn nun im regelmäßigen praktischen Einsatz? Hier sei vorweg genommen, dass ich die Linse ca. ein halbes Jahr an der Canon 300d im Einsatz hatte und danach an der 30d - und sie mit beiden Kameras hervorragend harmoniert. Mit einem kleinen Unterschied: War ich von der Abbildungsleistung an der 300d schon sehr angetan, so taten sich die 30d und das Tamron 17-50 zu einem echten Traumpaar zusammen, funktionierten also von Anfang an gemeinsam perfekt. Mein größtes Lob gilt dabei vor allem dem ordentlich schnellen und in 98 Prozent aller Fälle immer perfekt sitzenden Fokus, was für ein Objektiv wahrhaftig keine Selbstverständlichkeit ist. In den Fällen, in denen der Fokus nicht perfekt gesessen hat, gebe ich aber auf jeden Fall nicht dem Objektiv die Schuld, sondern der Bedienerin der Kamera, die manchmal leider zum Schludern neigt. Zur hohen Lichtstärke von 2,8 brauche ich an dieser Stelle wohl nicht mehr viel sagen, jeder, der gerne fotografiert, weiß so eine Eigenschaft zu schätzen. Auch mir hat sie gerade in Situationen, in denen das Licht nicht so perfekt war, große Dienste geleistet. Zur Geschwindigkeit: Natürlich gibt es Objektive, die schneller sind. Dazu gehört z.B. mein Canon 60mm Makro-Objektiv, das aber auch über einen Canon USM-Motor verfügt und deswegen von Haus aus einen Startvorteil hat. Fairerweise muss man deswegen an dieser Stelle sagen, dass sich das Tamron im Vergleich dazu sehr wacker schlägt, aber nie eine Spitzenposition erreichen wird. Das darf man in dieser Preisklasse in der Regel aber auch sowieso nicht erwarten. Einziger Punkt, an dem man ein wenig meckern könnte, wäre die hohe Lautstärke des Fokus. Er kennzeichnet sich durch ein hohes, penetrantes Surren im Gegensatz zum eleganten Brummen eines Canon USM. Als störend habe ich dieses Geräusch aber nur bei meinen ersten Einsätzen mit diesem Objektiv empfunden. Mittlerweile habe ich mich auch daran gewöhnt.
Die Leistung der Linse in einigen typischen Abbildungssituationen: - Aufnahmen in freier Natur: Hier habe ich nichts zu meckern, arbeite in der Regel aber auch immer mit vorgedrehter GeLi. Bei sehr starker Sonnenstrahlung hatte ich einige wenige Bilder, die am Rand geringe CAs aufwiesen, diese fielen aber nicht weiter ins Gewicht und wurden nur bei sehr genauem Hinschauen sichtbar. Die Abbildungsleistung möchte ich in allen Brennweitenbereichen und Blendstufen als außerordentlich gut bezeichnen, bei mittleren Blendwerten (z.B. 8) sogar als sehr gut. Die Schärfe ist hervorragend, auch die Farben werden schön und natürlich wiedergegeben. An dieser Stelle möchte ich auch die gute Naheinstellgrenze von 27 Zentimetern erwähnen. Dies hat mir bei Naturaufnahmen schon sehr gute Dienste geleistet.
Gerade im Urlaub habe ich schon mehrmals vom Brennweitenbereich des Objektives profitiert. Mit 17mm hat man noch einen leichten Weitwinkel-Bereich mit abgedeckt (optimal für Landschaftsaufnahmen und Panoramen), die 50mm sind für detailliertere Aufnahmen bestens zu gebrauchen (Statuen, Häuser etc.). - Aufnahmen in geschlossenen Räumen: Auch bei Kunstlicht-Situationen schlägt sich das 17-50mm-Objektiv von Tamron sehr wacker. Da ich nicht gerne und entsprechend auch nur sehr selten blitze, kommt in solchen Aufnahmesituationen die gute Lichtstärke der Linse bestens zum Tragen. Schärfe und Farbwiedergabe sind auch hier bestens. Auch für Portraitaufnahmen (sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen) ist das Objektiv hervorragend geeignet und wird von mir für diesen Zweck auch regelmäßig genutzt.
- Aufnahmen im Studio: Studio-Aufnahmen haben ihre eigenen Gesetze, doch auch hier konnte ich das Tamron kürzlich testen und ihm nun seine Tauglichkeit dafür bescheinigen. Hier möchte ich besonders hervorheben, dass der Fokus auch dann perfekt sitzt, wenn in der Einstellsituation nur wenig Licht vorhanden ist (Schummer-Ausleuchtung vor der Arbeit mit einer Blitzanlage). Auch hier ein dickes Lob! - Aufnahmen bei available light In einer Situation, in der viele andere Linsen in die Knie gehen, lässt sich das Tamron nicht schrecken und tut weiter treu seinen Dienst. So musste ich vor kurzem ein Konzert fotografieren und war für die gute Lichtstärke des Objektives sehr dankbar. Auch hier hat mich der Fokus wieder einmal nicht im Stich gelassen und die Schärfe konnte sich wieder einmal sehen lassen. Zwar muss man hier auch an der Kamera etwas nachhelfen (hohe ISO-Werte, mindestens 800), aber die Linse leistet ihren Beitrag dazu, gute Bilder zu liefern.
*** Gesamtzusammenfassung und Fazit *** Tamron SP AF 17-50mm F/2,8 XR Di II LD Aspherical [IF] hat es in kürzester Zeit geschafft, mein Foto-Herz zu erobern und mein altes Canon 18-55 Millimeter Kit-Objektiv arbeitslos zu machen. Letzteres ist zusammen mit meiner alten EOS 300d an einen neuen Besitzer übergegangen. Das Tamron hingegen hat es bei mir in die Position der Immerdrauf-Linse geschafft und ist damit das Objektiv, mit dem ich am meisten fotografiere. Ob Nachtaufnahmen, Landschaften oder Portraits - noch nie hat es mich im Stich gelassen und immer für beste Fotos gesorgt. Das Preis-Leistungsverhältnis ist somit mehr als hervorragend - eine ähnlich gute Linse für unter 400 Euro dürfte ansonsten kaum zu finden sein.
Zur Zeit ist das Objektiv beim günstigsten Internet-Händler für knapp 320 Euro zu bekommen, die teuersten verlangen über 400 Euro dafür. Wer intensiv sucht und nicht beim billigsten Anbieter bestellen möchte (der dazu noch ordentliche Versandkosten verlangt), dürfte inzwischen bei rund 340-350 Euro fündig werden. Übrigens: Wer seinen Objektivdeckel verliert - ein neuer kostet rund 10 Euro! Wer noch mit dem Canon-Kit-Objektiv fotografiert und nach einer Alternative sucht, der ist mit dieser Linse auf jeden Fall mehr als gut beraten. Nicht nur die gute Abbildungsleistung, auch die hohe Lichtstärke von 2,8 wird jeder Fotograf in kürzester Zeit zu schätzen wissen.
stefbl, 29. Juli 2007
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11.12.2007 16:00
Meinst Du unter "Kontra" mit "Zoom-Lautstärke" den AF-Motor? Ansonsten ein schlüssiger und umfangreicher Bericht. Mir sind die 50mm etwas zu kurz, zumal ich in der Distanz lieber das 50/1.8 nutze. Z.Z. liebäugele ich mit dem Sigma 17-70, es soll ähnlich gut sein wie das Tamron, wenn auch weniger lichtstark... LG, Andreas
30.09.2007 14:53
BH! Top Bericht! Nutze das Teil auch, siehe http://testberichte.digicamclub.de. LG Marc
30.08.2007 10:18
ja was soll ich da andres als bh geben? excellent bh gibts da ja leider nicht also n normales *gg* lg michi