Über sich:01. März bis 30. September VOGELBRUTZEIT! Keine Bäume/Büsche fällen bitte!!!!Tipps zur Singvögelfütt...
Mitglied seit:31.08.2004
Erfahrungsberichte:1775
Vertrauende:119
Diesen Bericht teilen auf
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 99 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich bin nicht direkt ein Fan der TARTEX-Aufstriche, mir schmecken andere Marken besser.
Als ich aber neulich in einem Reformhaus den Aufdruck "nach einem Originalrezept von 1962" und ein Bildchen einer adretten jungen Dame aus wohl selbiger Zeit auf der Dose sah, musste ich einfach zugreifen! Denn es interessierte mich, wie denn die Geschmäcker so um 1960 rum waren bei Vegetarischem, also im Vergleich zu heute...
Es handelt sich trotz des etwas irreführenden Wortes "Pastete" hier um einen WEICHEN Streichaufstrich!
Hersteller:
TARTEX www.tartex.de
Preis:
Hm, den Kassenzettel hab ich mittlerweile wieder mal nicht mehr, die Preisempfehlung des Herstellers lautet 1,49 Euro. Es sind 125g drin.
Dies sagt der Hersteller über seinen Brotaufstrich:
"...Tartex Jubiläumsedition - 50 Jahre Genuss aus Freiburg Zum 50. Werks-Jubiläum bietet Tartex seinen Kunden eine Jubiläums-Pastete im Design der 60er-Jahre an. Die beliebte Delikatess Pastete nach einer Original-Rezeptur von 1962 mit echtem Schwarzwälder Räuchersalz – damals wie heute ein köstlicher Brotaufstrich! Jetzt für kurze Zeit im Retro-Design zum attraktiven Jubiläumspreis. ..."
Meine Erfahrung mit / Meinung zum Vegetarischen "Jubiläums"aufstrich von 1962:
Zur Verpackung:
Verpackt ist der vegetarische Aufstrich in eine Retrodesign-Dose. Eigentlich dieselbe Dosenform und Art, wie bei den heutigen TARTEX-Pasteten...nur der abgebildete Weibchentyp ist ein anderer! :-)
Die Dose hat einen gut funktionierenden Pulloff-Deckel mit Lasche, darüber, zum weiteren Aufbewahren im Kühlschrank ohne Austrocknen des Inhalts dann noch zusätzlich eine festsitzende Plastikkappe.
Zu den Zutaten:
Schon erstaunlich, mit wie WENIG einzelnen Zutaten die Hersteller damals noch auskamen! Nunja, deswegen vermutlich schmeckt sie auch für mein heutiges Geschmacksempfinden auch dann etwas "simpel", womit ich zum Geschmack gleich komme:
Zum Geschmack, Konsistenz, etc.:
Der Aufstrich ist cremig und sieht mittel-hell und bräunlich beige aus. Gewürze oder sowas sieht man optisch nicht, ist also alles fein vermahlen.
Tja, wie beschreib ich nur den Geschmack...? Also, vom "Rauch" schmeckt man relativ wenig. Dafür schmeckt sie sehr stark "hefig", würd ich sagen. auch etwas "frisch" und "mild". Der Hefegeschmack ist klar, basiert ja auch auf Hefe als Hausptbestandteil, aber bei den heutigen TARTEX-Pasteten ist der Hefegeschmack doch sehr und fast komplett durch starke und viele Gewürze übertüncht. Hier schmeckt die Hefe aber stark durch.
Schärfe fehlt komplett.
Ich würd mal sagen: Geschmacklich nur interessant für Leute, die einfach interessiert, wie man denn 1960 rum so ass....und vielleicht für Leute, die sehr milden, fast ungewürzten Geschmack bei weichen cremigen vegetarischen Aufstrichen mögen.
So gerne ich - aus rein nostalgischen Gründen, die Rezeptur stammt ja ungefähr mein Geburtsjahr - gerne mehr sternchen geben würde, aber so rein vom gESCHMACK her kann ich einfach nicht mehr als drei geben. :-)
Positiv sind die sehr wenigen einzelnen und rein natürlichen, ziemlich unveränderten Zutaten, keine künstlichen Geschmäcker, etc...
13.07.2012 09:55
Auweia, nee das wäre nix für mich... LG, Franky
28.06.2012 22:24
Da ist das Etikett besser als der Inhalt ...
05.06.2012 23:57
noch nie probiert, noch nie gesehen... Allerbesten Gruß *+*