Aktion: Bücher unterm Weihnachtsbaum
30.10.2005
Pro:
Preis, nette Photos, übersichtlich
Kontra:
Rezepte gelingen nicht immer beim ersten Versuch, viele einfache Rezepte dabei, nur eben mit Tassenangabe
Empfehlenswert:
Ja
 Sylviane
Über sich:
***beLIEve *** Mir persönlich besonders wichtig: MIT KLEINEN SCHRITTEN ZUM ERFOLG, mein Bericht über...
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Bald ist es wieder soweit. Es geht auf Weihnachten zu. Da fragt man sich, was man seinen Lieben dann unter den Tannenbaum legen möchte. Dazu hat Sandra (pruedens) hier wieder ihre tolle Aktion "Bücher unterm Weihnachtsbaum" gestartet. Daran möchte ich mich auch in diesem Jahr sehr gerne wieder beteiligen und zwar als erstes mit dem heutigen Beitrag. Es handelt sich in diesem Fall um ein Backbuch von Dr. Oetker. Und zwar genauer gesagt um das Backbuch "Tassenkuchen - neue Backideen leicht gemacht".Wie wir zu dem Buch kamen: Dieses Buch kam im Oktober in unser Haus. Und zwar war es ein Geburtstagsgeschenk für unseren Sohn Mike. Er hegt den Wunsch einmal Koch zu werden und zeigt immer viel Interesse an meinen Kochbüchern und Backbüchern. Daher sind wir seit einiger Zeit angefangen, für Mike eigene Kochbücher zu kaufen, die ich mir dann ab und zu mal ausleihen kann. Das ist für ein Kind natürlich toll, wenn die Mutter einmal nach seinen Sachen fragt. Die Optik des Buches: Das Cover des Buches ist nett gestaltet, man sieht einen interessanten Puffer, der angeschnitten ist darauf und auch Kaffeetassen im Hintergrund. So wird die Assoziation zum Tassenkuchen klar. Mir ist das Buch schon alleine wegen dem Namen beim Stöbern zwischen den Backbüchern aufgefallen. Tassenkuchen, das klingt einfach und leicht zumachen. Es ist einfach kindgerecht für meinen Geschmack und dennoch nicht zu kindlich. Denn über die richtigen Kinderkochbücher, die nahezu fast in Bildern erklärt werden, ist Mike in seinem Alter von 12 Jahren nun doch hinaus. Doch das Wort Tassenkuchen klingt einfach super leicht zu bewerkstelligen und hat fast schon eine Gelinggarantie im Namen.Aufteilung des Buches: Das Buch ist in verschiedene Kapitel aufgeteilt. So beginnt es mit einem Vorwort und teilt sich dann in die Kapitel "Kuchen aus der Form", "Torten", "Kuchen vom Blech" und "Kleingebäck" auf. Kuchen aus der Form: Hier findet man viele Kuchen, die in der Springform, Kastenform oder Pufferform gebacken werden. Sie sind in diesem Kaptitel alle bebildert, was einen die Auswahl der Kuchen sehr leicht macht. Die Zutatenliste ist jeweils rosa unterlegt und befindet sich am Anfang der Rezepte. Dann wird einfach erklärt wie man beim Backen vorgeht und eine Anweisung fürs Backen findet man natürlich auch. Ebenso sind die Zubereitungszeit und eine Kalorienangabe vorhanden. Beispiele für einen Kastenkuchen sind zum Beispiel Eierlikör-Pflaumen-Kuchen, Aprikosen-Kirsch-Kuchen oder Espresso-Karamell-Kuchen, nur um einige zu nennen. Beispiele für einen Kuchen aus der Pufferform sind zum Beispiel Preiselbeer-Gugelhupf, Kirsch-Marmorkuchen, Grüner Käsekuchen oder auch Mokka-Markronen-Kuchen. In der Springform werden beispielsweise diese Kuchen zubereitet: Orangen-Mohn-Sirup-Kuchen, Brausepulverkuchen (klingt witzig, nicht wahr?) oder auch Limetten-Kokos-Käsekuchen. Aus der Obstbodenform kommen zum Beispiel diese Kuchen: Zitrus-Kefir-Kuchen, Walnuss-Toffee-Tarte oder auch Limetten-Streusel-Tarte.Torten: Auch hier ist die Beschaffenheit der Seiten die gleiche. Es gibt im rosa Bereich die Zutaten und dann geht die große Beschreibung der Herstellung der Torte los. Hier sind ebenfalls wieder die Nährwertangaben gemacht worden und die Zubereitungszeit angegeben. Zu finden sind hier viele verschiedene Torten, die zum Teil sehr klangvolle Namen haben. Beispielsweise gibt es eine Bellini-Torte, eine rote-Grütze-Torte, Mascarpone-Mango-Torte, Gewürz-Kirsch-Torte oder auch Erdbeertorte mit Ricotta. Kuchen vom Blech: Hier gibt es viele verschiedene Blechkuchen. Sie sind auch in Bildern dargestellt und die Beschreibung der Zutaten und der Zubereitung ist wie bei den anderen Kapiteln gleich. Hier findet man total lecker aussehende Blechkuchen wie den Kissenkuchen, Florentiner Tassenkuchen, Birnen-Hefekuchen mit Pistazienguss, Schoko-Mirabellen-Kuchen, Muskatkuchen oder Granatapfel-Schnitten.Kleingebäck: Hier gibt es kleine Kleinigkeiten, die man gut zum Kaffee oder Tee reichen kann. So findet man hier zum Beispiel kleine Orangen-Schoko-Madeleines, Bananenwaffeln mit heißer Schokoladensoße, Knusper-Whisky-Muffins, Marzipan-Weintrauben-Muffins oder auch Mini-Mokka-Amerikaner. Hier ist die Zubereitung genauso beschrieben wie in den anderen Kapiteln auch. Es gibt den rosa Bereich mit den Zutaten und dann die Beschreibung wie es gemacht wird. Dazu die Angabe von Nährwerten und Zubereitungszeit. Zum Schluss des Buches gibt es dann noch ein alphabetisches Register, in dem alle Köstlichkeiten aufgeführt sind.Backen mit dem Buch: Natürlich habe ich mit meinem Sohn schon mal gemeinsam aus diesem Buch gebacken. Und zwar haben wir uns unter anderem am Kissenkuchen vom Blech versucht. Dieses Rezept wird natürlich soweit es geht in der Angabe von Tassen angegeben. Doch zur Sicherheit ist auch noch eine genaue Grammangabe gegeben. Wir haben dann doch der Gewohnheit nach nach Gramm gebacken. Das Arbeiten mit dem Buch war recht angenehm. Dennoch war das Gelingen nicht garantiert. Trotzdem wir alles genau nach Anweisung gemacht hatten, wurde unser Ergebnis weitaus anders als das Bild, das wir im Buch sahen. Das rief natürlich eine gewisse Enttäuschung bei mir und meinen Sohn hervor. Denn obwohl wir mit den angegebenen Mengen hantiert hatten, war es nicht möglich, die Optik zu schaffen, die der Kissenkuchen bekommen sollte. Ich vermute nach meiner langjährigen Backerfahrung, dass man das nur hinbekommen kann, wenn man die Mengenangaben abändert. Daher war ich froh, dass wir diesen Kuchen, der im Ergebnis sehr lecker schmeckte, auch wenn die Optik nicht stimmte, nur für den Hausgebrauch gemacht hatte. Wer aus dem Backbuch einen Kuchen machen möchte, der etwas aufwendiger erscheint von der Optik her, dem rate ich dazu, den Kuchen erst einmal für sich alleine zu machen und nicht für Gäste. Denn es kann tatsächlich sein, dass es einfach nicht so ganz klappt wie erhofft. Da ist man dann etwas in der Klemme, wenn der Kaffeebesuch schon fast an die Tür klopft. Doch da man das bei diesen Moderezepten ja oft hat, ist man da nach einigen Versuchen vorgewarnt. Bei den einfacheren Sachen wie den Kastenkuchen kann man sicherlich nichts falsch machen und kann sie bestimmt auch ohne Probe Gästen vorsetzen. Der Marmorkastenkuchen beispielsweise gelingt einfach und prima.Doch bei den aufwendigeren Rezepten kann ich nur zur Probe vorweg raten. Meine Meinung: Trotz dieses kleinen Fehlschlags denke ich, dass das Buch ganz okay ist. Das war eine Sache, die ich erwartet hatte und die sich leider bestätigt hat. Etwas enttäuscht war ich allerdings, dass sich viele Rezepte sehr ähneln oder einfach nur normale Kuchen (wie Marmorkuchen ) in Tassenmengenangaben waren. Dennoch sind einige Rezepte wirklich toll und reizen einen zum Ausprobieren. Die Optik der Bilder ist sehr schön, die Erklärungen des Backens sehr gut beschrieben. Die Zeitangabe finde ich auch sehr wertvoll. Denn so kann ich den Kuchen auch nach meinem Zeitplan einplanen. Denn manchmal hat man ja auch nicht die Zeit und Lust, sich an ein Wahnsinnsmachwerk zu wagen. Im Großen und Ganzen finde ich das Buch sehr schön, wenn ich auch selbst schönere Backbücher besitze.Preis: Wir haben für dieses Buch als Sonderposten bei Marktkauf knappe 5 Euro gegeben. Regulär hat es mal 15.95 Euro gekostet. Den Originalpreis hätte ich übrigens nicht ausgegeben für dieses Backbuch. Das wäre dann doch zuviel des Guten gewesen. Kaufort: Wir haben es bei Marktkauf erworben. Doch es wird sicherlich auch in anderen Bücherabteilungen zu finden sein oder im Internet oder in der Buchhandlung.Daten: ISBN 3- 7670-0283-3 Fotos, gesammelte Werke und Redaktion: Entstanden ist dieses Buch unter der Redaktion von Carola Reich und Annette Riesenberg. Die Fotos sind von Thomas Diercks gemacht worden. Die Rezepte sind von Maren Jahnke, Anke Rabeler, Maik Schacht, Mechthild Plogmaker und Heide Hagendorf entwickelt und nach Beratung veröffentlicht worden.Rezepte: Die Rezepte sind allesamt getestet worden in der Versuchsküche von Dr. Oetker in Bielefeld unter der Leitung von Mechthild Plogmaker. Meine Meinung dazu: Da alle Rezepte geprüft sein sollen, wundert mich der Reinfall mit meinem Kissenkuchen ein wenig... Denn dann habe ich den Trick bei dem Backwerk wohl übersehen. Jedenfalls werde ich diesen Kuchen von seinem Rezept her abwandeln und dann erneut versuchen. Daß die Autoren des Backbuches für ein Misslingen des Kuchens natürlich nicht haftbar zu machen sind, ist klar. Dennoch verwundert es mich halt ein wenig.Fazit: Ich gebe für dieses Backbuch drei Sterne. Wie gesagt, ich denke für meinen Sohn ist das mit der Tassenangabe sicherlich eine witzige Sache. Für mich selbst habe ich schönere Backbücher. Dennoch könnte man das Buch als Kinderbackbuch vielleicht empfehlen. Jedenfalls sollten Erwachsene ein Auge drauf haben, wenn die Kinder backen. Und ganz wichtig nach einmal, die aufwendigen Rezepte erst einmal OHNE Kaffeebesuch von der Schwiegermutter testen....
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22.04.2007 10:28
das ist eine schöne Idee, ich habe davon noch nie gehört
04.11.2005 16:19
Gute Idee! LG, Daniela
03.11.2005 09:47
Das wäre auch was für mich. Ich backe für mein leben gerne. Toller Bericht. LG Steffi