Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Gute Organisation, nettes Personal, gute Ausstattung |
| Kontra: |
Unterhaltung durch Tauchlehrer/Guides mäßig |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Wir haben zehn Tage auf Bandos verbracht. Meine Hauptabsicht war es, soviel wie möglich zu tauchen, ich bin PADI AOWD und habe über 100 Tauchgänge, auf den Malediven war ich vor fünf Jahren schon einmal. Als Buddies waren meine Frau und meine Nichte dabei.
Unsere Unterkunft war direkt (50m) neben der Tauchbasis. - gut
Die Tauchbasis liegt unmittelbar an der Einstiegsstelle für die Dhonis. -gut
Direkt im selben Gebäude ist die Sundowner Bar. -supergut
Die Basis ist mit einem großzügigen Empfangsraum ausgestattet. Der Nassraum war ausreichend groß, wenn alle Taucher von der Ausfahrt zurückkamen. Es gab zwei Spülbecken eines für Automaten und UW-Kameras reserviert und eines für den Rest. Seine Ausrüstung konnte man in anschließenden Räumen auf Regalen unterbringen. Leider gab es dafür keine Boxen. Dafür einen guten Tipp: Alles ins Jacket einschlagen und mit dem Bleigurt zusammenbinden. Für Nassanzüge gibt es genügend Kleiderbügel. Insgesamt machte die Basis einen sehr gepflegten Eindruck, vom Kompressor haben wir nie etwas gehört, es standen rund um die Uhr (24 Stunden) genügend gefüllte Flaschen zur Verfügung (INT-Anschluß, Inbus zum rausschrauben für DIN liegt bereit). Getaucht wird mit Luft oder NITROX.
Doch wie lief alles ab? Zuerst meldeten wir uns am Empfang bei einem der freundlichen Tauchlehrer an und verabredeten den obligatorischen Checkdive. Dieser wurde am nächsten morgen gemacht, im Flachwasserbereich der Lagune mussten wir Maske ausblasen und die zweite Stufe wieder angeln. Dann ging es an einer Führungsleine entlang zum Hausriff. Bei diesem ersten TG begegnete uns gleich ein Riesenzacki und ein Riffhai gab uns die Ehre. Bei diesem und anderen TG hat mir das Hausriff wirklich immer Spaß gemacht, es gab Haie, Schildkröten, ein Oktopus, Steinfische, Feuerfische, Muränen, Langusten, Clownfische, Süßlippen, Rochen ....
Wer alleine tauchen darf sollte unbedingt mal einen Early-Morning-Dive machen. Also vor dem Frühstück raus und staunen! Auch Nachttauchgänge sind sehr schön, die besagten Langusten sieht man dann neben Schnecken und sehr vielen Feuerfischen. Eine Languste haben wir übrigens Monsterlanguste getauft, ich habe wirklich noch nie eine größere gesehen. Besonders schön war ein TG, zu dem sich freundlicherweise der Basisleiter Axel Horn als Guide zur Verfügung stellte. Er hat ein Auge für die kleinen Sachen am Riff und zeigt vieles, an dem man sonst vielleicht achtlos vorbeihechtet. Entgegen Maledivenbestimmungen gab er anschließend meiner Nichte grünes Licht für Hausrifftauchen ohne Guide, eigentlich darf man das erst mit mindestens 30 TG, sie hatte 19. Eine verantwortungsvolle und wie ich meine gute und kompetente Entscheidung, er hat sich einfach die Fähigkeiten angesehen und Vernunft walten lassen.
Für Bootsausfahrten mußte man sich auf ausgehängten Listen einschreiben. Taucher die Begleitung brauchen, machten einen Stern neben ihren Namen. 15 Minuten vor der geplanten Abfahrtszeit brachte man seine Ausrüstung an Bord. Flaschen hatte die Crew schon gebracht. Die Dhonis waren alle in sehr gutem Zustand und schnell. Die Boote waren nie überfüllt. Vor dem Ablegen wurde deas Briefing für den Tauchplatz gemacht, dabei wurde eine Skizze auf einer Tafel gezeigt und Hinweise gegeben, was uns unter Wasser erwartete. Ich glaube es wurde nie zuviel versprochen. Bei den verschiedenen Ausfahrten sahen wir tolle Fischschwärme, Haie, Schildkröten, Napoleons, Steinfische, Drachenköpfe, Muränen und vieles mehr. Die Ausfahrt begann dann immer pünktlich, die angegebenen Fahrtzeiten zum Tauchspot wurden meist deutlich unterschritten, im Schnitt waren es 15 bis 20 Minuten, also sehr angenehm. Die Crew war bei allem immer sehr behilflich.
Für Hausrifftauchen ging man zur Basis, trug sich in ein Buch mit Uhrzeit ein, nahm eine der bereitstehenden Flaschen, und schon konnte es losgehen. Nach dem TG stellt man die geleerte Flasche zurück und trägt sich im Buch wieder mit Uhrzeit aus. Sehr angenehm, dadurch habe ich es geschafft in sieben Tagen 16 TG zu machen, damit war mein Urlaubsziel erreicht.
Die Riffe der Malediven sind durch die Korallenbleiche geschädigt. Ich habe deutliche Unterschiede zu meinem Aufenthalt vor fünf Jahren gesehen, die Fischvielfalt hat dagegen nicht gelitten. Insgesamt bleiben die Malediven ein Traumziel für Taucher. Alle Tauchgänge erschienen mir leicht, für OWD ist offiziell bei 20m Schluß (angeblich neue Bestimmung auf den Malediven seit 1.April 2003), für alle anderen ist bei 30m Sense. Die interessanten Bereiche lagen immer bei höchstens 20m, einmal ging es auch auf 27m runter. Der TG wurde beendet, wenn der Restdruck 50bar betrug oder 60 Minuten um waren, je nachdem, was schneller der Fall war. Ein Sicherheitsstopp wurde immer bei 5m 3Minuten verlangt.
Die Leihausrüstungen waren technisch ok, die Preise für das Leihen lagen im Rahmen.
Am Tag vor der Abreise wurde in der Basis die Rechnung zur Überprüfung fertig gemacht, gezahlt wurde unmittelbar vor der Abreise von Bandos an der Hotelkasse. Insgesamt war die Organisation der Bassi sehr gut, das Personal immer freundlich und hilfsbereit, dafür muß ich wirklich ein Kompliment geben.
Es hat einfach sehr viel Spaß gemacht - Super!
| weitere Erfahrungsberichte |
Man fühlt sich einfach frei
Bewertung für Tauchen Bandos von
Real_Figo
Pro: blaues Wasser, und toller Strand, einfach geil
Kontra: ziemlich teuer
Tauchen in Bandos ist einfach geil. Bandos ist auch an sich sehr schön, jedoch ist der absolute Höhepunkt das Tauchen. Der Strand ist wunderschön breit und der Sand hat eine angenehme weiße Farbe. Am idealsten ist es an einem sonnigen Tag, wenn das Wasser ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich |
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06.08.2000
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