Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
sehr schöne Tauchplätze; kein Massentourismus |
| Kontra: |
längere Anfahrt |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Dahab ist ein (ehemaliges) Beduinendorf etwa auf der Hälfte der Strecke zwischen der Südspitze des Sinai und der ägyptisch-israelischen Grenze. Von Eilat aus kann man es mit einem dieser berüchtigten ägyptischen Taxis mit gut einer Stunde Fahrt erreichen. Allerdings sind sowohl die Wagen als auch die Fahrer nicht unbedingt geeignet dem sicherheitsverwöhnten Mitteleuropäer das Gefühl eines gehobenen Urlaubs zu vermitteln. Wer also in dieser Hinsicht nicht abenteuerlich veranlagt ist, der tritt lieber den Weg mit einem Reisebus von Sharm el Sheik aus an (geht wahrscheinlich über jeden Reisenveranstalter). Ich habe Dahab von Israel aus besucht und von daher den ersten Weg gewählt.
Die Taxifahrt hat den Vorteil, daß man mit etwas Glück einen englishsprachigen Fahrer erwischt oder noch einen des Arabischen mächtigen Israeli im Taxi hat. In diesem Fall kann man schon mal einige Erkundigungen über Dahab einholen und lernt auch schon mal ein paar Leute kennen. Die Fahrt von Eilat nach Dahab hat mich damals etwa 30 Mark gekostet (sind ca. 130 Kilometer).
Dahab selbst besteht grob aus zwei Teilen, dem "historischen" Ort und den neueren Hotels südlich davon. Die Hotelanlagen sind alle relativ neu und ziemlich weitläufig. Ich kann hier nur über das Swiss-Inn urteilen, denke aber daß die anderen Hotels sich da qualitativ nicht sonderlich unterscheiden. Von den Hotelanlagen aus kann man den arabischen Teil des Ortes in ca. einer Viertelstunde zu Fuß erreichen.
Aber - was kann man in Dahab eigentlich anfangen. Der Ort liegt schießlich ziemlich abseits der Zivilisation. Nun, es gibt eigentlich folgende Möglichkeiten: Tauchen, Surfen, Ausflüge in den Sinai, Faulenzen.
Fangen wir mit dem letzteren an. Faulenzen kann man wie überall auf der Welt entweder am Strand oder in den Hotelanlagen am Pool. Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen.
Ausflüge in den Sinai werden in verschiedenen Formen angeboten. Entweder als Tagesausflug per Kamel oder als Bustouren zum Mt. Musa (Katharinenkloster). Man kann sich natürlich auch einfach eines der vielen Taxis mieten und auf eigene Faust dorthin fahren. Letzteres ist zwar wesentlich teurer, dafür allerdings kann man seinen Zeitplan selbst gestalten.
Surfen kann man offenbar in Dahab recht gut, allerdings kann ich das nicht so gut beurteilen, weil ich selbst nicht surfen kann. Es herrschte aber an allen Tagen ein sehr konstanter Wind und die Surfer, mit denen ich mich unterhielt, waren sehr begeistert. Allerdings ist der Wind nach ihrer Aussage nicht unbedingt etwas für Anfänger.
Kommen wir letzlich zu dem, was mich an Dahab interessierte: Tauchen. Dahab ist hauptsächlich wegen zweier Tauchplätze bekannt, dem Canyon und dem Blue Hole. Das sind sicherlich auch die spektakulärsten Tauchplätze, aber diese sind auch nicht ganz anspruchslos zu betauchen. Darüber hinaus gibt es noch ein paar einfachere Tauchplätze, die zwar nicht so außergewöhnlich sind, aber auch leichter zu betauchen. Wie überall im Roten Meer sieht man an allen Plätzen die farbenprächtigsten Fische. Es gibt bei den Hotelanlagen mehrere Tauchschulen und man kann entweder diejenige nehmen, die im oder nahe bei der jeweiligen Unterkunft ist oder man sucht sich eine beliebige andere aus. In Dahab wird nicht vom Boot aus getaucht. Alle Tauchgänge werden von Land aus unternommen, d.h. man fährt mit dem Jeep bis zum Tauchplatz. Im Falle des Blue Hole (das ist am weitesten entfernt) ist das eine Fahrt von ca. einer halben Stunde.
Das Blue Hole ist ein Durchbruch im Riffdach mit einem Durchmesser von vielleicht 30 Metern. Etwa 20 Meter vom Ufer entfernt liegt der eine Rand dieses kreisrunden Kraters (es handelt sich allerdings nicht um einen ehemaligen Vulkan, sondern man vermutet einen Meteoriteneinschlag). Man schwimmt dort wie über einem großen bodenlosen Loch in tiefblauem Wasser. Bis in eine Tiefe von ca. 55 Metern (je nach Tide) muß man gehen und kann dann durch einen Torbogen auf die Außenseite des Kraters tauchen. Der Torbogen selbst ist sehr schön bewachsen. Die Innenseite schien mir selbst interessanter als die Außenseite, was wohl an der fehlenden Strömung im Inneren liegt. Das Durchtauchen des Torbogens ist aufgrund der Tiefe nicht ganz ohne und sollte nur erfolgen, wenn man sich ganz sicher ist, daß man das auch wirklich möchte und daß man körperlich an dem Tag in Form und gut drauf ist. Am Strand selbst gibt es einige Warntafeln, die auf verunglückte Taucher hinweisen, die hier ihr Leben ließen. Logisch auch, daß solch ein Tauchgang eine entsprechende Planung verlangt und daß man diese Planung einhält bzw. den Tauchgang beim Auftreten von Problemem besser abbricht!
Der meiner Ansicht nach aber viel interessantere Tauchplatz ist der Canyon und hier eine kuppelartige Höhle. Der Canyon selbst zieht sich von ca. 10 Metern Tiefe bis weit über 50 Meter als, naja als Canyon eben quer zum Riff. Von Dahab ist es ähnlich weit entfernt wie das Blue Hole (die beiden Tauchplätze liegen nah beieinander). Im oberen Teil kann man durch einen etwas engeren Schlauch in eine Kuppel hinauftauchen, die sich auf etwa 10 Metern Tiefe befindet. In dieser Kuppel lebt ein Schwarm Glasfische und es faszinierend diese durcheinander wirbelnden durchsichtigen Leiber um einen herumschwimmen zu sehen. Die Kuppel bietet Platz für vielleicht zwei bis drei Taucher, d.h. es verlangt in einer größeren Gruppe ein gewisses Timing. Aber es lohnt sich wirklich. Auch dieser Tauchgang ist allerdings ein wenig anspruchsvoller, denn man sollte schon gut tarieren können, um - ohne anzustoßen - in die Kuppel zu gelangen.
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Bernoulli
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
04.10.2000
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Erfahrungsbericht 7 Tage Tauchen Dahab
Bewertung für Tauchen Dahab von
Toxxi
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sehr hilfreich
05.11.2000
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verdammt ich will zurück
Bewertung für Tauchen Dahab von
lique123
Pro: abwechslungsreiche tauchplätze, noch nicht so überlaufen wie hurghada und sharm el sheik
Kontra: fällt mir so nichts ein
tauchen in dahab ist einfach genial, und da ich erst seit 2 tagen wieder hier bin, vermisse ich die farbenpracht des roten meeres hier im grauen deutschland. getaucht bin ich mit den lagona-divern, einer deutschen tauchbasis in dahab, die unbedingt weiter ...
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sehr hilfreich
07.09.2000
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Tauchen in Dahab Ägypten
Bewertung für Tauchen Dahab von
Knifte
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Das ehemalige Beduinendorf "Dahab" mausert sich immer mehr zum Tauchdorado!
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Ich habe dort zwei Wochen verbracht und muss wirklich sagen: Es hat sich gelohnt. Man beginnt mit dem Open-Wa ...
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hilfreich
04.09.2000
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