Tauchen Embudu

Tauchen Embudu

Gesamtbewertung Tauchen Embudu 3 Erfahrungsberichte lesen | Erfahrungsbericht schreiben | Frage stellen | Produkt zur Liste hinzufügen

... Tauchen wäre auch schön, also fragten wir Freunde, welche tauchten und schon die Malediven besucht hatten, um Rat. Diese empfahlen uns Embudu Village, eine kleine Insel, welche in ca. 20 Minuten zu Fuß umrundet werden kann, Autos gibt's da eh keine ;-). So buchten wir 3 Wochen für 2 Personen ... Bericht lesen





Bitte warten ....
Dieses Produkt bewerten:  
 

Das könnte Sie interessieren
Bintan Lagoon G. and Beach Resort, BintanBintan Lagoon G. and Beach Resort, Bintan

Zu diesem Produkt wurde noch kein Erfahrungsbericht geschrieben. Jetzt bewerten

Jetzt kaufen

Tauchen KroatienTauchen Kroatien

(+) Günstig, freundliche Leute, schöne Tauchplätze, ruhig
(-) Viel Maut fällig bei Anreise mit KFZ

 10 Testberichte

Jetzt kaufen

Nirwana Bali G.C., BaliNirwana Bali G.C., Bali

Zu diesem Produkt wurde noch kein Erfahrungsbericht geschrieben. Jetzt bewerten

Jetzt kaufen

Stromberg- Schindeldorf (Golf-Club)Stromberg- Schindeldorf (Golf-Club)

(+) Hotel zum Entspannen
(-) keines

 1 Testbericht

Jetzt kaufen

Lahinch G.C., LahinchLahinch G.C., Lahinch

Zu diesem Produkt wurde noch kein Erfahrungsbericht geschrieben. Jetzt bewerten

Zum Angebot für € 45,45

Neuhaus, OsteNeuhaus, Oste

(+) COOLE LEUTE
(-) NUR GUT BEI GUTEM WATTER

 2 Testberichte

Zum Angebot für € 3,75


 


   
Vertraut auf Mundpropaganda....
Erfahrungsbericht von telephonopoulos über Tauchen Embudu
18.06.2007


Produktbewertung des Autors:   


Pro: gemischtes internationales Publikum, ungezwungene Atmosphäre, Nähe zu Male/Hulule, Hausriff .  .  .  .  .  .  .  .  .
Kontra: Sind wir hier beim Skat? ; - )

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Embudu, Süd-Male Atoll, Malediven - das Paradies für Taucher, solche, die es werden wollen und für Alle, die einfach nur ausspannen möchten.

Jetzt von Beginn an; es ist einige Jahre her, da planten wir, d.h. meine Noch-Nicht-Ehefrau und ich, unsere Flitterwochen. Es sollte ruhig, warm und gemütlich sein und Impfungen bzw. Prophylaxen wollten wir auch keine. Außerdem wollten wir nur entspannen und keine Safaris, Rundreisen etc. machen. Tauchen wäre auch schön, also fragten wir Freunde, welche tauchten und schon die Malediven besucht hatten, um Rat. Diese empfahlen uns Embudu Village, eine kleine Insel, welche in ca. 20 Minuten zu Fuß umrundet werden kann, Autos gibt's da eh keine ;-). So buchten wir 3 Wochen für 2 Personen incl. Vollpension für damals noch 6000 DM, was für ein Preis.

Was sprach sonst noch für Embudu?
Die Nähe zum Flughafen Hulule und zu der Hauptinsel Male, beide mit dem Dhoni, also kein Speedboot, in weniger als einer Stunde erreichbar, was sich als großer Vorteil herausstellen sollte. Außerdem hat Embudu eine gute Tauchbasis, Diverland Embudu, unter Österreichischer Leitung, und ein intaktes Hausriff, direkt vor der Haustür, mit diversen Ausgängen, so dass man die Insel schnorchelnd umrunden kann. Die Nähe zum Waadu-Kanal stellte sich auch als Segen heraus.

Also Sachen gepackt, eingecheckt, und nach 10 Stunden Flug (ab Frankfurt) beim Aussteigen gegen eine Wand gelaufen. Ca. 30° Temperatur und min. 90% Luftfeuchtigkeit. Man gewöhnt sich schnell daran. Passkontrolle, Koffer geschnappt und ab zum Dhoni-Hafen, Straßen gib es nicht, auch keine Brücken zu den Inseln. Oh Schreck, auf dem Dhoni stellten wir fest, dass ein Rucksack nicht an Bord war, nämlich der mit unserem Bargeld, den Travellerchecks, der Ray-Ban meiner Frau (die 5-Mark-Brille hatte sie im Haar), ihr Silberschmuck und, was am Schlimmsten war, unser Backgammon. Im Hotel angekommen, durchsuchten wir das Dhoni, konnten aber nix finden. Schluchz, heul, Tauchschein ade, weil die dafür vorgesehenen 1000 DM bar, weg waren. Nach dem ersten Schock rappelten wir uns zusammen, riefen die Bank an, um die Travellerchecks zu sperren und Ersatz anzufordern, 5 Minuten Satellitentelefonie kosteten 25US$. Das Hotel spendierte uns auf den Schreck erstmal jedem ein Toast und ein Getränk und wir gingen auf's Zimmer.

Zu den Zimmern: Diese sind in 3 Kategorien eingeteilt, Standard, Superior, Wasserbungalows und befinden sich allesamt in Bungalows. Die Unterschiede belaufen sich auf fehlende Klimatisierung und kein warmes Wasser bei den Standardzimmern und ein zusätzlicher Raum nebst TV und Glasboden bei den Wasserbungalows. Wir entschieden uns, auf Grund des besten Preis-Leitungsverhältnisses für das Superiorzimmer. Vor dem Zimmer befindet sich eine kleine Terasse mit einem Spülbecken für die Tauutensilien. Die Ausstattung umfasst die Klimaanlage, einen Kühlschrank, einen Einbauföhn im Bad und, im Gegensatz zu den Standardzimmern, Fenster mit Glasscheiben. Ich erwähne dies, weil die Sachen, wegen der hohen Luftfeuchtigkeit, in den Standardzimmern dazu neigen, immer klamm zu sein, weil die Zimmer nicht nach außen abgeschottet sind sondern im oberen Bereich ein Holzgitter aufweisen und nur einen Ventilator zur Verwirbelung der feuchten Luft besitzen.

Durch den Diebstahl unserer Tasche lernten wir die Hauptstadt nebst Polizei und Bank recht gut kennen. Von der Reiseleitung erhielten wir einen Gutschein für eine kostenlose Fahrt nach Male, welche sonst 7 $ gekostet hätte, um die Formalitäten zu erledigen. Nach 2 Tagen hatten wir zumindest unsere Travellerchecks wieder, der Rucksack wurde nach ca. 1 Woche angeliefert, leider war nur noch die Schminke meiner Frau drin, der Rest blieb verschollen. Wohl dem, der eine Reisegepäckversicherung hat, was bei uns glücklicherweise der Fall war.

Nach den Rennereien konnte der Urlaub beginnen. Das Hotel ist sehr schön. Vom Steg ankommend gelangt man in die offene Rezeption, an die sich die Lobby nebst Restaurant anschließt. Das Restaurant ist, neben den Zimmern, der einzige geflieste Bereich, der Rest des Bodens ist mit Sand bedeckt. Die Zimmer werden täglich gereinigt und es wird frisches Wasser in Flaschen in den Kühlschrank gestellt. Das Wasser aus der Leitung sollte man nicht trinken, weil es sich um entsalztes Meerwasser handelt, welches mikrobiologisch nicht unbedenklich ist, und zum Zähneputzen gibt es abgekochtes Wasser in Kannen. Die Preise für Snacks und Getränke waren damals, im Gegensatz zu Schickimicki-Inseln, zivil. Ein Bier bekam man für 3 $, Wasser kostete 1,70 $. Wie die Preise sich bis heute entwickelt haben, kann ich leider nicht sagen, werde diese aber Anfang nächsten Jahres nachliefern können.
Da diese Insel sehr stark von Tauchern frequentiert wird, herrscht eine ungezwungene Atmosphäre. Man muss also für das Essen nicht sein kleines Schwarzes auspacken und Cartier, Gucci, Rolex etc. könne auch zu Hause bleiben.

Nun zum Wesentlichen, der Unterwasserwelt:
Schon auf dem Weg vom Flughafen zur Insel begleiteten uns fliegende Fische, welche aus dem Wasser sprangen, einige Meter schwebten und wieder in der Tiefe verschwanden.
Als Mittelmeergeschädigter aus Leidenschaft war ich üppige Unterwasserflora und -fauna nicht gewöhnt. Dadurch war es schon überwältigend, ins knietiefe Wasser der Lagune zu gehen, den Kopf ins Wasser zu halten und mitten in einem Fischschwarm zu stehen. Die Nähe zum Waadu-Kanal wikt sich dahingehend aus, dass man im Hausriff, selbst beim Schnorcheln, diverse Großfische sieht. Erwähnenswert sind Riffhaie bis zu 2 m Länge, Adlerrochen, Muränen, Napoleonfische und Mantas. Außerdem wimmelt es im Riff nur so von Papageienfischen, Drückern und einigen Meeresschildkröten. Auf der Insel wird eine kleine Schildkrötenaufzucht betrieben. Die Napoleons, ein kleiner, ein mittlerer und ein großer waren daran gewöhnt, gefüttert zu werden, so dass sie recht zutraulich waren und einen auch schon mal in den Hintern gezwickt haben, wenn mann sie nicht beachtete. Das schönste Erlebnis war es, mit 2 Mantas zu schnorcheln, welche aus der Tiefe empor kamen und so nah an uns vorbeischwammen, dass ich sie mit der Hand hätte berühren können. An einem Tag kamen auch ein paar Delfine vorbei, welche aber bereits verschwunden waren, bis wir unsere Schnorchelutensilien angelegt hatten. Die Korallen waren seinerzeit noch intakt. Ich kann leider auch nicht sagen, wie sich die Korallenbleiche und der Tsunami ausgewirkt haben. Die Sichtweite variierte zwischen 15 und 30 m, je nach Planktonaufkommen im Wasser. Die Wassertemperatur betrug ca. 28-29°, das auch während der 3 Regentage, welche wir in den 3 Wochen unseres Aufenthaltes hatten, und die wir mit diversen Hotelgästen und -angestellten hauptsächlich mit Volleyball und Badminton verbrachten.
Die Tauchbasis war sehr gut ausgerüstet, sofern ich das beurteilen kann. Die Tauchlehrer waren sehr kompetent und äußerst freundlich. Es werden diverse Kurse angeboten, sowie Tauchfahrten zu Spots, die zu erwähnen den Rahmen sprengen würde. Ich kann nur empfehlen, die Site von diverland.com zu besuchen und sich dort zu informieren. Leider konnten wir, auf Grund der anfänglich erwähnten Schwierigkeiten nicht tauchen, wurden aber von diversen Tauchern wegen der Mantas beneidet. Im Gegenzug haben diese aber auch Walhaie angetroffen, die wir am Hasuriff leider nicht zu Gesicht bekamen.
Dies wird aber kommenden Winter nachgeholt.

Abschließend ist zu vermerken, dass dies der wohl schönste Urlaub unseres Lebens war und wir ein Souvenir mitbrachten, welches nicht mit Geld aufzuwiegen ist, nämlich einen blinden Passagier, dem wir gern diese Unterwasserwelt zeigen möchten und deshalb im kommenden Winter nach Embudu zurückkehren werden. Zusätzlich haben wir zur Erinnerung eine Uhr von der Tauchbasis gekauft und für eine Citizen Promaster Aqualand hat das Geld auch noch gereicht. Im Duty Free konnte man diese für 220 $ bekommen.    

weitere Erfahrungsberichte
Embudu - tolle Tauchbasis
Bewertung für Tauchen Embudu von Chefreporter

Pro: Tolles Reiseziel, gut geführt, spannende Spots
Kontra: Korallenbleiche

Wir waren vom 6. Oktober bis 20 Oktober auf Embudu Village. Kurz vorweg: Es war eine tolle Reise! Das lag unter anderem am schönen Wetter (um die Zeit muss man eigentlich wegen des Monsunwechsels mit Unwettern rechnen). Aber hier geht es ja um das Ta ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
sehr hilfreich

30.11.2000
Embudu,Malediven für Einsteiger.
Bewertung für Tauchen Embudu von copyhero

Pro: Gemütlich,guter Service,Sauber!
Kontra: Gibt es auf den Malediven nicht!

Wir waren 2 Wochen auf Embudu in einem standard Bungalow mit Vollpension.Schon die Nähe zur Hauptstadt macht Embudu besonders.Vom Flughafen in knapp 30 minuten im Paradies-PERFEKT! Auf der Insel angekommen wurde man mit kalten Tüchern und leckerem Willkom ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
hilfreich

02.07.2003
(03.07.2003)


Tauchen Embudu

Haupteigenschaften

Sportart: Tauchen

Land: Malediven

Kontinent: Asien

mehr ...

Vergleichen Sie Tauchen Embudu mit anderen ähnlichen Gebiete & Regionen

ähnlich nach Sportart
(Tauchen)
  • Tauchen Bali
    (-) Wenig Großfische (+) Critters, Korallen und ein einfaches Tauchgebiet (*)
  • Tauchen Hurghada
    (-) absolut nicht für Anfänger geeignet (+) Tauchen auf eine nicht alltägliche Art, angenehme Arbeit *gg* (*)
  • Sorpe-Talsperre
    (-) Parkmöglichkeiten begrenzt, und man muß die Hauptstrasse überqueren um ans Wasser zu kommen (+) Sandgrund, meistens Klare Sicht, für Anfänger wie Profi´s geeignet (*)
  • Tauchen Fihalhohi
    (-) kenne ich persönlich keins (+) Viele verschiedene Tauchplätze, schönes Hausriff, Klasse Basis (Team und Ausstattung) (*)
  • Tauchen Vilamendhoo
    (-) Tauchgebiet für Anfänger ungeeignet (+) schöne Insel, schöne Unterkunft (*)
ähnlich nach Kontinent
(Asien)
ähnlich nach Land
(Malediven)
(*) Meinungen von Ciao Mitgliedern