Tauchparadies Maria La Gorda
18.07.2000 (12.03.2002)
Pro:
kaum Cubaner (unversehrt und sauber)
Kontra:
kaum Cubaner (wenig Interkulturelles zu erleben)
Empfehlenswert:
Ja
 Jorgo
Über sich:
Nun, ich bin einfach ein kritischer Schweizer. Meine Berichte sind keine Prospekte oder Broschüren, ...
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Erfahrungsberichte:14
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 7 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Maria La Gorda ist der westlichste frei zugängliche Ort in Cuba in einem riesigen Naturschutzgebiet. Von Pinar Del Rio fährt man mit Mietauto oder Taxi ca. 160 km durch eine traumhafte Gegend mit Tabakfeldern, Palmen, Zitrusbäumen und kleinen Dörfern. Maria La Gorda besteht aus einer kleine Hotelanlage mit ca. 30 Zimmern (neu renoviert), einem Restaurant (Buffet HP, gute aber fantasielose Küche), Shop (teuer!), Bar (party-all-night-long). Die Leute sind freundlich und hilfsbereit. Die Tauchbasis ist entspricht dem nationalen Standard: Cubanische Leitung & Divemaster, Material grösstenteils(!) funktionstüchtig (Cressi & Mares), kaum Ersatzteile. Tauchgänge um 10AM und 3PM (+/-), mit Boot 5-20 Min Fahrt, getaucht wird in Gruppen von 4-14(!!) Personen, die Infos sind knapp, alles schent ziemlich spontan und pragmatisch. Mitfahren zum Schnorcheln ist Glücksache und teuer. Ich tauchte im Juli, Sicht ca. 20m, Nurse Sharks, Stingrays, Turtles Lobster, Crabs waren zu sehen. Unversehrte, farbige und vielseitige Korallenbänke, viele Tunnels, 7..35m tief. Tips ohne Gewähr: im September Whale Sharks, im April/Mai Sicht von bis 100m (?!) Schnorcheln vom Beach aus ist auch sehr schön, und auf jeden Fall günstiger als ein 7m Tauchgang. Am Strand entlang hat's einige Felsen was das Nachtbaden ein wenig heikel macht. Kokosnüsse sind an den Bäumen verfügbar oder für 1$ an der Bar erhältlich. In der Hochsaison is eine Reservation notwendig, Preise von 30$ bis 50$ für Hotel HP und 20$ bis 37.5$ pro Tauchgang (inkl. Eq.), je nachdem wo gebucht wird und wie oft getaucht wird ... ev. Verhandlungsgeschick ... sehr intransparent! Nach einigen Wochen durch Cuba travellen ist Maria La Gorda der ideale Ort um so richtig zu relaxen, Dollars aufzubrauchen oder mit der Liebsten traumhafte Sonnenuntergänge zu geniessen. (Stand August 2000) Noch eine Ergänzung zum Tauchen in Cuba generell: Prüft das Miet-Material gut, es hat relativ häufig Defekte und Ersatzteile hat keiner dabei. Sogar der Cubanische Divemaster tauchte einmal mit einem undichtem Ventil ... da hört bei mir der Spass auf. Auf einem Schnorchelausflug in Varadero wurde ich von einer Qualle gebrannt, worauf ich allergisch reagierte. Weder der Kapitän noch der Touristenführer hatten eine Ahnung was zu tun sei ... zum Glück hat es in Cuba sehr gute Ärzte und mir wurde (wieder an Land) super geholfen. Auf der nächsten Reise werde ich Antihistamin einpacken. Generell können Erlebnisse in Cuba sehr gegensätzlich empfunden werden, und trotz einigen negativen Aspekten verdient Tauchen in Cuba 5 Sterne!
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31.01.2004 17:15
Ne ganze Anzahlvon Iformationen allerdings sehr subjektiv geprägt. Beim Tauchen speziell in solchen Ländern wie Cuba muß man immer Abstriche machen und die eigene Vorbereitung auf solche eine Reise entprechend gestalten. Andy
14.12.2001 12:51
Und wann ist Hochsaison? Wann ist die Hitze erträglich? Ciao, Bernd