Meinen letzten Tauchurlaub habe ich von Anfang Dezember bis Mitte Januar in Mexico, besser gesagt auf der Karibikseite in Playa del Carmen verbracht. Hier eineige Eindrücke und Tips für Gleichgesinnte:
Die Küste um Playa del Carmen liegt am zweitgrößten, zusammenhängenden Korallenriff der ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von KersTine über Tauchen Playa del Carmen 02.02.2000
Produktbewertung des Autors:
Pro:
gute Sichtweiten, große Artenvielfalt, abwechslungsreich
Kontra:
hohe Preise in den großen Hotels
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Meinen letzten Tauchurlaub habe ich von Anfang Dezember bis Mitte Januar in Mexico, besser gesagt auf der Karibikseite in Playa del Carmen verbracht. Hier eineige Eindrücke und Tips für Gleichgesinnte: Die Küste um Playa del Carmen liegt am zweitgrößten, zusammenhängenden Korallenriff der Welt, nach dem Great Barrier Riff Australiens. Die Wassertemperaturen bewegen sich hier zwischen 25°C zwischen November und Januar, ansonsten zwischen 27°- 29°C. Also ein 3-5mm dicker Neoprenanzug reicht vollkommen aus. Die erste Frage, die sich einem stellt, ist die nach der richtigen Tauchbasis. Hier würde ich Euch raten nicht die Tauchbasis des Hotels, in dem Ihr vielleicht abgestiegen seid zu wählen, vor allem nicht, wenn Ihr in einem der großen Hotels des Hotelviertels "Playacar" wohnt. Schaut Euch in Playa del Carmen um, vergleicht die Preise und Ihr werdet sehen, daß die Preise in Playacar oftmals doppelt so hoch sind wie in Playa del Carmen selbst. Egal welche Basis Ihr wählt, meiner Erfahrung nach legen alle einen hohen Wert auf Sicherheit und Komfort, kein Wunder, denn der Konkurrenzkampf ist sehr hoch. Tauchbasen, die ich empfehlen kann sind die Abyss Diver am Blue Parrot Inn, Tank-ha, direkt in der Einkaufspassage und die Seafari Divers, ebenfalls in der gleichen Strasse. Jede Tauchbasis erkennt die üblichen Brevets der verschiedenen Tauchorganisationen, bzw. Verbände an. Am verbreitetsten ist hier, wie fast überall PADI, jedoch auch SSI, NAUI, CMAS sowie andere Lizenzen werden anerkannt. Wenn Ihr die für Euch richtige Basis entdeckt habt, steht dem ersten Tauchgang nichts mehr im Wege. Die meisten Basen bieten ein- oder zwei Tauchgangsausflüge an, wobei der Trip mit zwei TG insgesamt billiger kommt. Die Tauchtiefen vor Playa liegen zwischen 12m bis hin zu 28-30m, so, daß für jeden etwas dabei ist. Die TG sind allesamt Strömungstauchgänge, das heißt, man beginnt seinen Tauchgang mit der Strömung, die einen dann gemütlich durchs Wasser trägt, am Ende des TG bläst der Guide eine Boje auf, und der Kapitän des Tauchbootes sammelt die Gruppe wieder auf. Eine gemütliche, relaxte Sache. Die Strömungsstärke ist an den einzelnen Spots verschieden, es kann auch ziemlich starke Strömung auftreten. Die Unterwasserwelt selber präsentiert sich von Ihrer schönsten Seite. Die Farbenpracht der Korallen und Ihre Vielfalt ist beeindruckend, genauso wie die Artenvielfalt. Von den kleinen Korallenfischchen, bis hin zum Bullenhai und Manta gibt es alles zu sehen. Besonders reizvoll ist eine Begegnung mit den stattlichen Meeresschildkröten, die einem oftmals begegnen. Hier ist der Tauchplatz "Tortuga" bekannt dafür. Auch für Unterwaserfotografen oder Videofilmer sind die Tauchspots hier wie geschaffen. Wracktaucher kommen bei einem Tauchgang zur "Mama Vina" auf Ihre Kosten, einem Frachter, der an sehr strömungsreicher Stelle liegt. Die Sichtweiten liegen in allgemeinen bei ca. 40 Metern. Die Tauchbasen in Playa del Carmen bieten auch SüßwasserTG an, und zwar in den "Cenoten", unterirdischen Grotten, die im Laufe der Jahrtausende vom Regenwasser ausgewaschen wurden und nun Wassertiefen von bis zu 12m erreicht haben. Diese Grotten sind voll von Stalagtiten und Stalagmiten und bieten Sichtweiten von bis zu 100m, also glasklares Wasser. Diese Ausflüge sind aber nur etwas für erfahrene Taucher, da kleinste Fehler in der Tarierug dazu führen, daß Sediment aufgewirbelt wird, was den Tauchgang zum "Blindflug" werden lässt. Auch empfehlenswert ist ein Ausflug auf die vorgelagerte Insel Cozumel, die Cousteau zu einem der zehn schönsten Tauchrevieren der Welt erkoren hat. Hier ist alles ein bißchen größer und die Sichtweite noch besser, aber auch die Preise sind größer, was nicht unbedingt besser ist. Das Tauchrevier um Playa ist genauso schön. Ich für meinen Teil werde nicht zum letzten Mal in Playa Urlaub gemacht haben, und kann nur jedem raten hier einmal abzutauchen.
Pro: günstige Tauchpreise, tolle Artenvielfalt Kontra: teilweise Massentauchtourismus
Meine ersten Taucherfahrungen und den PADI open water Schein habe ich an der mexikanischen Karibiküste gemacht. Obwohl ich bislang keine weiteren Tauchgebiete kennengelernt habe, war ich von den Eindrücken wirklich begeistert. Die ersten Tauchgänge fa ...
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