Tauchen Similan

Tauchen Similan

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... ** Tauchen ** Wir waren 14 Taucher an Bord, dazu kamen noch 3 Tauchguides und ca. 6 Mann Besatzung. Die Crew war absolut Klasse, freundlich, zuvorkommend, immer zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wurde. Und der Kapitän hatte immer den richtigen Riecher, wenn es im Meer was zu sehen gab. ... Bericht lesen





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Tauchsafari Similans und Richelieu mit Dive Master
Erfahrungsbericht von carmen über Tauchen Similan
07.05.2002


Produktbewertung des Autors:   


Pro: entspannend, intensives Taucherlebnis, gutes Schiff, exzellente Betreuung
Kontra: 4 Tage auf engstem Raum mit Fremden

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hier nun mein Bericht über unsere Tauchsafari zu den Similans, die bei weitem der entspannendste und trotzdem erlebnisreichste Teil unseres Urlaubs war.


** Anbieter **
Bereits im Vorfeld hatten wir uns über die Tauchbasen in Khao Lak informiert und Informationen auch zu Tauchkreuzfahrten angefordert. Aber wir trauten uns nicht, im voraus zu buchen, da man das ja kennt: die Fotos im Internet sehen immer Spitze aus und vor Ort wird man enttäuscht von der Realität.
Tauchsafaris, Livaboard genannt, werden von allen Tauchbasen in Khao Lak angeboten, meist nicht nur für ein Schiff. Dementsprechend groß ist die Auswahl, die sicher schwer fällt.

Unsere 4-Tage-Safari buchten wir bei Subaqua, die für ihre Kunden zwei Schiffe zur Auswahl hat. (Die Schiffe gehören in der Regel thailändischen Gesellschaften und sind offen für die Tauchbasen der ganzen Küste; man wird praktisch als Taucher nur darauf eingebucht. Das ist eine Sache, die auf den Internetseiten so nicht rüberkommt.)


** Anreise **
Die Boote liegen meist in Phuket/ Patong Beach vor Anker, fahren aber auch in wenigen Fällen Thap Lamu an. Unsere Anreise nach Phuket erfolgte mit einem Transfer der Schiffsgesellschaft. Leider wurden wir viele Stunden vor dem eigentlichen Ablegen des Bootes abgeholt, weil der Transfer mehrere Leute einsammelte, und verloren dadurch fast einen halben Tag.

Vom Kai in Patong wurden wir von der Crew des Schiffes abgeholt, die übernahmen auch unser Gepäck. Mit einem Beiboot brachte man uns dann zum Schiff. Als erstes erfolgte eine Einweisung über Aufbau und Ausstattung des Schiffes, die Crew wurde vorgestellt, die wichtigsten Regeln an Bord erklärt.


** Das Boot **
Die Dive Master 2 ist ein 28 m langes, 5 m breites Stahlschiff mit zwei großen Maschinen, die eine Höchstgeschwindigkeit von 12 Knoten erreichen.
Sie ist ausgestattet mit einer 2-Bett-, vier 3-Bett- und einer 4-Bett-Kabine, alle klimatisiert. Die Kabinen sind klein, fensterlos und haben wenig Stauraum, wenn sie wirklich voll belegt sind. Auch das Schlafen mit nur 50 bis 70 cm Platz nach oben ist etwas gewöhnungsbedürftig und nichts für Leute mit Platzangst. Die sollten sich ein Schiff mit Kabinen über der Wasserlinie suchen, in denen keine Doppelstockbetten sind.
Wenn man als Paar einbucht, bekommt man aber auf jeden Fall eine 2er oder eine 3er-Kabine zu zweit.

An Bord gibt es zwei Badezimmer (Kombination Dusche, Toilette) und noch eine Toilette an der Tauchplattform. Wer pingelig in Sachen Hygiene ist, sollte ebenfalls auf die Luxusklasse umsteigen: man teilt hier Dusche und Toilette mit (maximal) 18 Leuten. Und wir hatten einen langhaarigen Freak an Bord, der ließ dann überall seine Zotteln liegen, das war eklig. Badeschuhe sind daher unbedingt angebracht.

Die Dive Master 2 verfügt außerdem noch über einen klimatisierten, großen Salon im Mitteldeck mit Fernseher, Video, Karaoke-Gerät, eine überdachte Lounge auf dem Oberdeck und ein Sonnendeck, die Taucherplattform, umfangreiche Tauch-Sicherheitsausrüstung, GPS, Radar und ein Beiboot.
Das Essen war absolut genial und es ist verwunderlich, daß wir nur 1-2 Kilo zugenommen haben. Thailändische Küche, frisch zubereitet, meist werden die Meerestiere aus dem Wasser gezogen und wandern sofort in die Pfanne. Alle Getränke außer Bier sind frei. Kaffee, Kakao und Tee stehen jederzeit zur Verfügung.


** Tauchen **
Wir waren 14 Taucher an Bord, dazu kamen noch 3 Tauchguides und ca. 6 Mann Besatzung. Die Crew war absolut Klasse, freundlich, zuvorkommend, immer zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wurde. Und der Kapitän hatte immer den richtigen Riecher, wenn es im Meer was zu sehen gab. Bei einer längeren Freiwasserfahrt wurden sogar mal Brides-Wale gesichtet und wir fuhren eine ganze Weile nebenher.

Der Tagesablauf ist recht geregelt: auf dem Programm stehen 4 Tauchgänge am Tag - Early morning dive, kurz vor dem Mittagessen, am frühen Nachmittag und ein Nachttauchgang. Man kann sich natürlich auch ausklinken, wenn es zu anstrengend ist. An Tauchplätzen fuhren wir zuerst einige bei den Similans an (da die aus 9 Inseln bestehen, werden sicher immer andere ausgewählt), dann Koh Bon und Koh Tachai, anschließend ein Platz bei Surin Island und schließlich Richelieu Rock. Diese Reihenfolge ist in Grenzen flexibel. Wir sichteten z.B. am Richelieu einen Walhai und konnten dann entscheiden, ob wir hier noch die anderen Tauchgänge machen wollten oder zum nächsten Tauchplatz fahren wollten. Nach Richelieu ging es dann noch einmal auf die Similans.
Gesehen haben wir eigentlich fast alles, was möglich ist: neben den üblichen Schwarm- und Kleinfischen, Krusten- und wirbellosen Tieren auch echte Highlights wie Mantas, einen Walhai, Wale, Schildkröten, einen Riffhai, Leopardenhaie, eine Menge Rochen und zum absoluten Schluß noch einen Büffelkopf-Papageifisch, der sehr selten zu sehen ist. Eines Nachts tauchten unter unserem Schiff dann sogar noch Marlins umher. Was will das Taucherherz mehr?

Generell ist zu den Similans zu sagen, daß die Tauchlandschaft hier eher aus Granitfelsen und –blöcken mit vielen Canyons und Durchgängen besteht, weniger aus den mir bisher bekannten Korallenriffen oder –blöcken. Der Bewuchs mit Hart- und Weichkorallen ist deshalb nicht ganz so spektakulär wie auf den Malediven (vor der Bleiche), aber es gibt Stellen, die wunderschön anzusehen sind mit riesigen Gorgonien, blauen und violetten Weichkorallen oder ausgedehnten Tischkorallen. Manche Plätze sind nur für einigermaßen erfahrene Taucher geeignet. Die Strömung kann hier zwischen den Felsblöcken ungemein stark sein. Wir hatten manchen Spot, wo wir die Richtung nicht einhalten konnten wegen zu starker Strömung.

Vor jedem Tauchgang wird von einem der Tauchguides ein ausführliches Briefing gemacht – die Riffe vorgestellt mit ihren Besonderheiten, die Gruppen eingeteilt, auf sehenswerte Tiere oder Formationen hingewiesen, einzuhaltende Regeln festgelegt.


** Daten und Preise **
- Informationen über www.divemaster.net
- Preis für 5 Tage-4 Nächte-Safari 23.000 Baht zuzüglich Ausrüstung (400 Baht pro Tag) und Nationalparkgebühr (200 Baht pro Tag). Falls man Ausrüstung benötigt, muß man das über die buchende Tauchbasis bestellen lassen, dann ist es auch an Bord.
- Trinkgeld für die Crew einplanen
(1 Euro = 44,95 Baht/ Stand 28. August 2003)


** Mein Fazit **
Eine solche Tauchsafari kann ich jedem nur empfehlen. Nicht nur, daß man innerhalb kürzester Zeit unglaublich viele Tauchspots anfahren und in vier Tagen 15 Tauchgänge absolvieren kann, es ist, mal abgesehen vom Tauchen, total entspannend. Zwischen den Dives kann man abhängen, aber das Boot ist groß genug, um sich auch mal zurückzuziehen.
Allerdings gibt es natürlich Einschränkungen: man sollte seefest sein und nicht unter Platzangst leiden. Und man muß in der Lage sein, vier Tage rund um die Uhr mit fremden Leuten auf engstem Raum zusammenzuleben.

Absolut genial und sehr empfehlenswert! Mit dem richtigen Schiff und guten Guides eine super Möglichkeit, intensiv die Unterwasserwelt zu genießen. Die Dive Master 2 kann ich wirklich empfehlen (wenn man nicht auf Luxus pur Anspruch erhebt). Hier stimmen Preis und Leistung.


** Update 2003 **
Vor kurzem bekam ich eine Email von Subaqua in Khao Lak, daß sie ein neues Schiff hätten, mit dem die Similans, Richelieu, Surin und Koh Bon angefahren werden.
Der Preis für die oben beschriebenen Safari hat sich übrigens auf 24000 Baht erhöht.

   

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hilfreich
01.01.1970


Tauchgebiete in Thailands Süden

Haupteigenschaften

Sportart: Tauchen

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