Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Tauchgebiete, Freundlichkeit, Preis/Leistungsverhältnis |
| Kontra: |
Anreise und lange Transferzeiten |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Die Reise in Stichworten
3 Wochen im Februar 2004, gebucht über Delphin Tours mit den Stationen Moalboal/Cebu, Dauin/Negros und Alona Beach/Bohol. Die Tauchgänge über Sea Explorers und Visaya Divers haben wir zuhause über den Veranstalter gebuchtgebucht.
Anreise
Wir sind mit Cathay Pacific von Frankfurt (B 747-400) via Hong-Kong (A 340) nach Cebu geflogen, diese Verbindung ist am besten da Sie morgens um 08.00 Uhr in Hong-Kong landen und bereits eine Stunde später nach Cebu weiterfliegen, Ankunft dort ist dann um 12.00 Uhr. Der Transfer nach Moalboal dauert dann noch einmal ca. 3 Stunden. Wenn Sie Tauchgepäck haben müssen Sie dieses bei Cathay anmelden und beim Einchecken Ihr Brevet vorzeigen. Wir sind problemlos mit 60 KG plus Handgepäck geflogen. Sitzkomfort und Service sind absolut Spitze bei Cathay, dazu bekommen Sie noch die volle Meilengutschrift, daher ist Cathay für uns immer die erste Wahl Richtung Südostasien.
Moalboal / Cebu
Am Pangasama Beach haben wir die ersten 7 Nächte verbracht, und zwar im Hotel Quo Vadis. Wir hatten einen Bungalow gemietet, der zwar keinen nenneswerten Komfort aufwies aber dafür unmittelbar neben dem Tauchcenter und dem Pool gelegen war. Der Tourismus ist in dieser Region deutlich zurückgegangen was in Verbindung mit dem guten Wechselkurs zu einem hervorragenden Preisniveau führt: Bier 0,3 Ltr € 030 – 0,50, Cola € 0,10 – 0,30, Catch of the day max € 4,-.
Die Tauchgebiete sind erstklassig, bereits wenige Meter vor dem Hotel finden Sie eine schöne Steilwand mit gut erhaltenen Korallen und schönem Fischbestand, der auch zum Schnorcheln einlädt. Viele der Tauchgebiete bestehen aus Steilwänden mit Sichtweiten zwischen 20 und 40 Meter. Schildkröten sind hier bei fast jedem Tauchgang anzutreffen. Absolut Spitze sind die Spots „Pescador“ und „Sunken Island“, letzterer ein Unterwasserberg, der in ca. 25 Metern Tiefe ein Riffdach ausgebildet hat.
Abends können wir alle Restaurants empfehlen, der fangfrische Fisch (Augen- und Kiemenkontrolle!) liegt draußen aus und wird auf Wunsch zubereitet. Frühstück und Caipirinha müssen Sie in der „Last Filling Station“ probieren und die beste Steinofenpizza der Philippinen erhalten Sie in der „Italian Corner“
Dauin / Negros
Die Fahrt nach Negros dauert mit Bus und Fähre ca. 6 bis 7 Stunden, da der gesamte Transfer über Sea Explorers organisiert wird haben sie die Möglichkeit Ihr Gepäck in Head-Office in Cebu City zu deponieren, direkt gegenüber finden Sie ein Einkaufszentrum für das Sie mindestens 3 Stunden benötigen, es lohnt sich nicht nur finanziell!
Der Aufenthalt im El Dorado Beach Resort, das sich 15 Kilometer ausserhalb von Dumaquete in absoluter Alleinlage befindet war leider der Tiefpunkt unserer Reise und einen eigenen Bericht wert. Das positive war allerdings die schnelle Hilfe seitens Sea Explorers, die uns nach der zweiten erfolglosen Reklamation umgehend nach Bohol transferiert haben.
Sollten Sie die Tauchgebiete dort besuchen wollen, vor allem „Apo Island“ und „Clown Fisch City“, dann buchen Sie am besten über Sea Explorers direkt in die eigene Anlage die im Juni oder Juli eröffnet wird.
Alona Beach / Bohol
Der Alona Beach liegt im Süden der Insel Panglao, die der Insel Bohol vorgelagert ist und mit einer Brücke nach Tagbilaran, dem Ankunftsort der Fähren, verbunden ist. Alona Beach ist ein kleiner Ferienort mit mehreren Tauchbasen und Restaurants, die vom Preisniveau mit Moalboal verglichen werden können. Untergebracht waren wir im „Alona Tropical Beach Resort“, dessen Tauchcenter von Sea Explorers geleitet wird. Wir hatten dort einen Strandbungalow mit Fan und dem obligatorischen Moskitonetz..
Die Dive Spots in der Nähe der Nähe von Alona sind alle hervorragend, nicht verpassen sollten Sie aber „Balicasag“, ein Marine-Schutzgebiet mit großen Makrelenschwärmen und „Snake Island“, eine flache Erhebung unter Wasser in ca. 25 Metern Tiefe und der Garantie dort Seeschlangen anzutreffen. Sollten Sie eine Gruppe von mindestens 6 Tauchern und Schnorchlern zusammenbekommen fährt Sie Sea Explorers ohne Aufpreis nach Cabilao. Der Ritt auf dem Auslegerboot dauert zwar über 2 Stunden und lässt manchmal an der Seetauglichkeit dieser Konstruktion zweifeln, entschädigt dafür aber mit fantastischen Korallen an den Spots „Lighthouse“ und „Hammer Head Point“
Zum Essen können Sie wie auch in Moalboal wenig falsch machen, herausragend ist aber die Küche im Alona Tropical und Trudis Place.
Tipps für die Fähren:
In Cebu ist der Gepäcktransport obligatorisch, aber günstig. In den anderen Häfen können Sie auf den Service verzichten, da Ihnen die Mitarbeiter von Sea Explorers helfen. Bei SuperCat wird das Gepäck nur gewogen, bei OceanJet kostet alles über 15 KG pro Person einen geringen Mehrpreis. Alle anderen Fähren sind nur etwas für Fans von „Titanic“ und entsprechen kaum den üblichen SOLAS-Richtlinien. Eine Verbindung von Bohol nach Cebu kostet nur etwa € 5,- mit den Schnellfähren.
Sea Explorers:
Für uns die erste Wahl auf den Visayas, mit Basen auf Cabilao, Malapascua, Panglao, Siquijor, Negros und Cebu bestens organisiert und mit allen gewünschten Kombinationen möglich. Einfach mal im Internet nachschauen, die Zielgebietsinformationen sind sehr gut, besonders zu den Tauchgebieten.
Fazit:
Für Taucher absolut zu empfehlen, lediglich die Probleme im El Dorado und die Organisationsmängel von Delphin Tours trübten den Gesamteindruck der Reise.
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02.09.2000
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Meines Erachtens beiten die Philippinen die besten Tauchgebiete Suedostasiens.
Fuer Individualtaucher ko ...
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07.09.2000
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