Taylor 314CE

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Taylor 314CE

Westerngitarre - 6 saitig

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100% positiv

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Erfahrungsbericht über "Taylor 314CE"

veröffentlicht 06.11.2009 | Ciaobock
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Bin ein manchmal netter aber immer ehrlicher Zeitgenosse... - ich bitte auf JEGLICHE Bewertung meiner Berichte ohne sinnvollen Kommentar zu verzichten und es gibt KEINE Gegenlesungen! "Beam me up Scotty... - there is no intelligent life down here..."
Ausgezeichnet
Pro Klang, Bespielbarkeit, Verarbeitung, Zuverlässigkeit, Elektronik
Kontra Der Preis ist nichts für "zartbesaitete" aber doch gerechtfertigt
sehr hilfreich
Klangqualität:
Verarbeitung
Design
Bedienkomfort:
Zuverlässigkeit

"A true American Dream"

Meine grandiose Taylor 314CE

Meine grandiose Taylor 314CE

Another American Dream…

Als alter Gitarrenfan und –sammler ist man ständig dabei, seine Augen und Ohren offen zu halten für neue „Schätze“, die man seiner Sammlung hinzufügen könnte. Diese Leidenschaft führte letztlich auch dazu, das ich mir Anfang 2009 diese nicht gerade billige Gitarre unter der laufenden Nummer 24 für meine Sammlung zulegte.
Genau, ich bin ziemlich bescheuert und beherberge zur Zeit 24 Gitarren, 2 Bassgitarren und vier Keyboards/Synthesizer in meinem Homestudio...

Auf eine Taylor Gitarre bin ich erstmals Anfang 2002 gestoßen, als auf einer Musikmesse elektrisch verstärke Akustikgitarrentöne zu hören waren, die offensichtlich nicht einem üblichen Piezo-Pickup entstammten sondern verblüffend "natürlich" klangen… - andererseits war kein Mikrofon zu sehen!? Höchst interessant…
Da diese Gitarren seinerzeit mit Preisen von knapp 2.000€ bis über 5.000€ außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten lagen, habe ich damals aber keine weiteren Nachforschungen angestellt.

Anschließend fielen mir diese Gitarren immer häufiger in Konzert-DVDs renommierter Gitarristen auf, unter anderem bei Eric Clapton und David Gilmour. Aber auch andere Gitarristen erspähte ich mit immer mal wieder mit Akustikgitarren dieser Firma auf der Bühne…

Im Jahre 2008 hielt ich mich einige Monate lang in den USA auf und da stolpert ich eines Tages über eine kleine Taylor-Ausstellung in einem riesigen Guitar Center Laden in Los Angeles. Eine dieser Gitarren war eine 314CE mit gleicher Bauweise, der gleichen hochwertigen Fertigungsqualität, massiven Top-Hölzern und dem gleichen Tonabnehmer wie bei den teuren Top-Modellen… - mit 1800$ aber noch bezahlbar – vor allem angesichts des besser werdenden Dollar-Wechselkurses. Trotzdem konnte ich mich dort einfach nicht entscheiden und auf einmal war ich schneller wieder in Deutschland als gedacht.

Wer ist Taylor Guitars?

Die Firma Taylor Guitars ist eine noch relativ junge Firma, die 1974 aus der Firma American Dream hervorging. Der unter Gitarristen nicht ganz unbekannte Sam Radding verkaufte seine Firma an den damals erst 19 jährigen Gitarrenbauer Bob Taylor und die Vertriebsprofis Kurt Listung und Steve Schemmer. Man entschied sich dann nach einigem hin und her die neue Firma in Taylor Guitars umzubenennen.
Inzwischen ist Taylor zu einer größeren Firma herangewachsen die an zwei Standorten mit ca. 550 Mitarbeitern (Stand Ende 2008) nicht mehr nur akustische und elektroakustische Gitarren, sondern auch Solidbody-Gitarren und Zusatzgeräte baut.
Die preiswerteren Gitarren werden inzwischen in Tecate, Mexico gebaut während die hochpreisigeren Modelle ab der 300er Serie am heutigen Hauptsitz in El Cajon, Kalifornien nahe der mexikanischen Grenze gebaut werden.
Bob Taylor als Kopf und Herz der Firma erwies sich im Laufe der Jahre als überaus kreativer Gitarrenbauer und hält diverse Patente für seine vielfältigen neuen Konstruktionsideen.

Eines der hervorstechendsten Merkmale und einzigartig bei akustischen Gitarren ist der verschraubte Hals anstelle der ansonsten bei Akustikgitarren üblichen eingeleimten Hälse.
Diese Bauweise ermöglicht nicht nur eine überaus präzise Justierung der Hals-Korpus-Verbindung, sondern erleichtert im Fall der Fälle in ferner Zukunft auch die Nachjustierung des Halses, weil hier nicht erst aufwändig der Hals abgelöst, sehr riskant nachgearbeitet und dann neu wieder verleimt werden muss.
Hier werden einfach winzige Distanzstücke präzise eingesetzt und der Hals einfach wieder eingeschraubt.
Außerdem ermöglich diese Bauweise eine Unterstützung des Griffbretts bis hin zum 19. Bund, während bei traditioneller Bauweise das Griffbrett bereits ab dem 14. Bund auf die ebenfalls schwingende Decke aufgeleimt wird. Vielleicht macht ja auch diese Bauweise die Taylor Gitarren akustisch so einzigartig.

Das Modell 314CE

Die Bau-Serien
Die elektro-akustischen Gitarren werden bei Taylor in sogenannte Serien unterteilt wobei die preiswerten 100er und 200er Serien teilweise aus gesperrten (d.h. verleimten Holzschichten) bestehen, während die teureren 300er bis 900er Serien komplett aus massiven Hölzern gefertigt werden.
Grundsätzlich kann man sagen, je höher die Hunderternummer, desto mehr Geld wird für die Gitarren verlangt. Der Grund hierfür sind erstens die verwendeten, teils sehr seltenen und entsprechend teuren Holzarten sowie die aufwändigeren Verzierungen.
Aber auch die preiswerten Serien ab 300 sind bereits aus ausgesuchten Top-Hölzern gebaut, die lediglich nicht ganz so spektakulär gemasert sind wie die der teureren Gitarren. Auch die verwendete Elektronik ist ab der 300er Serie dankenswerter Weise bereits genauso hochwertig wie die der Top-Gitarren. Allerdings schlägt auch diese Gitarre mit zur Zeit knapp 1700€ bis 2000€ eine echte Delle ins Portemonnaie.

Die Bauformen
Innerhalb dieser Hunderter-Reihen gibt es dann meistens noch einmal vier bis fünf Unterteilungen, die allerdings nicht unterschiedliche Holzqualitäten oder Ausstattungen charakterisieren, sondern die Korpusform und damit den grundsätzlichen Klangcharakter der Gitarren:

Die 10er sind charakteristische Dreadnought Gitarren mit einem Venezianischen Cutaway, wie er häufig bei elektroakustisch verstärkten Gitarren eingesetzt wird. Die Dreadnought ist besonder beliebt als Rhytmusgitarre die auch bei hartem Plektrumanschlag nie aus der tonalen Balance gerät.

Die 12er sind Gitarren in der Grand Concert Bauform, allerdings mit einem etwas kleineren Korpus. Dieser kleine Korpus ist sehr handlich und wird gerne dort eingesetzt, wo der rein akustische Ton und Lautstärke unwichtig sind, also zum Beispiel in Tonstudios oder auf großen Bühnen, wo eh alles verstärkt wird. Tonal ist der Grand Concert der Grand Auditorium sehr ähnlich, wenn auch akustisch – vor allem im Bass – etwas leiser.

Die 14er sind Gitarren in der Grand Auditorium Bauform, die von Bob Taylor 1994 quasi neu erfunden wurde und inzwischen eine charakteristische Korpusform darstellt. Diese Korpusform ist klanglich und spieltechnisch sehr vielseitig und bei den Taylor Kunden deswegen besonders beliebt. Auch wenn der Korpus in der Größe und Tiefe dem einer Dreadnought entspricht, sorgt die veränderte Beleistung und die auffällige Taillierung der Gitarre für einen glockigeren und dynamischeren Ton, der sowohl zum Fingerpicking als auch zum kontrollierten Strumming einlädt.

Der 15er Gitarren entsprechen wieder einer klassischen Korpusform, der von Gibson bekannt gemachten Jumbo-Form. Diese Gitarren sind bei Fingerpickern wegen ihrer Lautstärke und der Dynamik sehr beliebt, mögen aber den Einsatz heftiger Plektrumattacken nicht wirklich und neigen dann gerne zum Dröhnen…

Die 16er Serie ist nur in den oberen Preisklassen erhältlich und stellt eine neue, Grand Symphony genannte Korpusform dar. Diese Gitarrenform soll die Lautstärke einer Jumbo, die Detailfreudigkeit einer Grand Auditorium und die Präsenz einer Dreadnought miteinander verbinden.

Das CE ist die Abkürzung für Concert Electric

Meine 314CE

Inzwischen waren mir die Taylor Gitarren also sehr vertraut und als ich Anfang 2009 über ein Sonderangebot meines „Lieblingsmodells“, die 314CE, stolperte schlug ich für „schlappe“ 1.298€ ohne noch einmal nachzudenken sofort zu.

Meine 314CE ist also ein elektro-akustisches Grand Auditorium Modell, ziemlich groß mit annähernd Dreadnought Abmessungen, allerdings stärkerer Taillierung, optimiertem Bracing (Balkenversteifungen der Decke) und einem venizianischen (runden) Cutaway.
Die Zargen und Boden sind aus massivem matt-lackierten Sapele und einer massiven hochglanzlackierten Decke aus feinzelliger Sitka-Fichte zusammengefügt. Der Hals besteht aus amerikanischem Mahagoni mit einem Griffbrett aus edlem schwarzen und superglatten afrikanischem Ebenholz, in das 20 hochglanzpolierte Medium-Bünde perfekt eingesetzt sind.
Als Inlays im Griffbrett sind schlichte Perlmut-Punkte eingesetzt um die Lagen zu kennzeichnen, alle Bindings sind als einfache schwarze Kunstoffbindings ausgeführt.
Auch der Steg ist aus Ebenholz geschnitzt und die Kopfplatte ist sogar bei diesem preiswerten Modell bereits mit indischem Palisander veredelt worden...
Wer den Namen Sapele-Holz noch nie gehört hat, braucht sich nicht zu schämen. Sapele ist ein afrikanischer Baum (überwiegend im Kongo), der bis zu 60m hoch wird und klanglich und strukturell sehr ähnlich dem tropischen Mahagoni, das inzwischen geschützt ist und nur noch in kleinen Mengen (und hohen Preisen) verfügbar ist.

Als Sattelmaterial und Saitenauflage im Steg wird das von Graphtech entwickelte Material TUSQ eingesetzt, ein Material dem man eine bessere Haltbarkeit und Schwingungsübertragung nachsagt als sogar reinem Knochen, mit dem seit ewigen Zeiten sonst die besten Gitarren als Sattelmaterial ausgestattet waren.

Als Pickup-System kommt das 2003 erstmals vorgestellte und vom berühmten Rupert Neve mitentwickelte Taylor Expression System zum Einsatz. Rupert Neve ist nicht nur ein legendärer Toningenieur mit "goldenen Ohren" sondern auch ein nicht minder geschätzter Technik-Tüftler. Er gilt unter anderem als Erfinder der Mixing Console, also der Mischpulte ohne die heute kein einziges Studio mehr auskommt. Er erhielt als dritter Mensch überhaupt einen Grammy als Lifetime Achievements Technical Grammy Award.

Bei diesem Expression-System kommen drei elektromagnetische Sensoren (ähnlich einem dynamischen Mikrofon) zum Tragen. Zwei Sensoren befinden sich nahe des Stegs an der Decke um die Schwingungen der Decke und Anschlagdetails aufzunehmen, der dritte Sensor befindet sich unterhalb des Griffbretts um weitere Nuancen und Obertöne hinzu zu fügen.
Die drei Signale werden in einem in der Gitarre befindlichen Vorverstärker gemischt und zu einem ausgesprochen natürlichen Klangbild zusammengefügt.

Die Eingriffsmöglichkeiten des Spielers in die Elektronik beschränken sich auf die Lautstärke sowie die aktive Klangregelung im Hochton- und Bassbereich. Da die Gitarre allerdings schon ab Werk perfekt ausgeglichen klingt und die Sensoren auch so gut wie völlig unempfindlich gegen Feedback (Rückkoppelungen) sind, ist aber selbst die Klangregelung meistens überflüssig. Einstöpseln – egal ob in einen Akustik-Amp, in ein Mischpult oder eine kleine aktive PA-Anlage – Lautstärke justieren und losspielen.

Alle sonst geübten Einstellungs-Hürdenläufe (Notch-Filter anpassen, Phasenlage überprüfen, Klangbild einstellen, etc.) entfallen bei der Taylor 314CE… - man muss sich allerdings daran gewöhnen, das der Soundcheck nur noch 3 Minuten statt einer Viertelstunde dauert. Da kann sich dann schon mal Langeweile breitmachen…. ;o))

Fast überflüssig zu erwähnen ist, das die verchromten (silbernen) Stimmmechaniken perfekt und sahnig laufen, hervorragend verarbeitet sind und nicht nur das Stimmen der Saiten wirklich einfach machen, sondern auch die Stimmung sehr lange halten. Das Nachstimmen der Gitarre ist meistens nur das Feststellen, das doch noch alles bestens passt.

Ab Werk sind die Taylor Gitarren mit hochwertigen Elixir Saiten mit Nanoweb Beschichtung ausgestattet. Diese Saiten klingen ähnlich brillant wie hochwertige normale „Stahlsaiten“, verursachen wegen der Nanoweb-Beschichung aber weniger Greifgeräusche und vor allem, sie halten drei bis viermal länger als herkömmliche Saiten. Ich wechsele meine Saiten jetzt nur noch alle 6 Monaten anstatt wie früher alle 6 Wochen und habe diese Saiten inzwischen auch mit gutem Erfolg auf meiner Yamaha CPX-15 South im Einsatz.

Im Preis der Gitarre inbegriffen ist ein hochwertiger und sehr stabiler Gitarrenkoffer mit schwarzem Kunstlederbezug außen und einer kuscheligen dunkelgrauen Plüschdämpfung innen.

Handhabung und Klang

Die beiden wirklich hervorstechendsten Merkmale einer Taylor Gitarre sind das Spielgefühl und der Klang des Expression System.

Die Hälse der Taylor Gitarren folgen einem eigenen Design und liegen vorbildlich in der Hand. Egal, ob man von einer E-Gitarre mit schmalem, dünnen Hals oder einer Konzertgitarre mit weitem Griffbrett kommt, der Hals einer Taylor-Gitarre fühlt sich sofort vertraut an. Es ist witzig, die meisten meiner Gitarristenfreunde verliebten sich bereits spontan in meine 314CE wenn sie nur die Gitarre in die Hand nahmen. Spontan setzte ein breites Grinsen und wildes Streicheln des Halses ein... - wer Gitarre spielt wird das sicher verstehen, wer nicht Gitarre spielt hat leider was verpasst...

Einstellung und Bespielbarkeit des Halses sind superb, die Saitenlage ist tief aber trotzdem klirren selbst die ab Werk aufgezogenen Saiten der Stärke Light auch bei hartem Anschlag nicht auf den Bünden, Flageolets sind super-easy zu spielen und das Sustain ist beachtlich für eine Akustik-Gitarre, umso mehr wenn man an den verschraubten Hals denkt! Die Bundreinheit und Intonation sind sowieso Tugenden für die Taylor Gitarren bekannt sind auch im Fall meiner Gitarre perfekt.

Auch das Spielen von Barrée-Griffen (also mit dem Zeigefinger über alle Saiten gelegt) ist sahnig einfach und bis in den 14 Bund ohne Verrenkungen machbar. Ich weiß nicht warum, aber mit manchen Gitarren fällt einem schon nach 5 Minuten Schraddelei mit Barrée Akkorden der Daumen ab oder der Zeigefinger wird blau, mit meiner Taylor alles eine Nebensächlichkeit.
Wie grandios mir der Taylor-Hals passt wird mir jedesmal klar, wenn ich anschließend wieder meine Ovation Gitarre in die Hand nehme...

Auch der Klang ist akustisch und elektrisch nahezu perfekt und vor allem, die tonale Balance und der klangliche Charakter bleiben quasi identisch, egal ob ich die Gitarre rein akustisch spiele oder elektrisch verstärke, egal ob ich die Saiten leise streichele oder mit dem harten Plektrum reinlange, egal ob ich am Sattel greife, offene Saiten anschlage oder Pull-Offs im 15 Bund mache.
Am ehesten vergleichbar ist der verstärkte Klang der Gitarre noch einer Abnahme über ein gutes Mikrofon.
Meine „alte“ Yamaha CPX-15 South, deren Verstärkung sowohl über Piezo als auch mit einem eingebauten Mikrofon arbeitet, kommt diesem Klang noch am nächsten, ist allerdings deutlich anfälliger für Rückkoppelungen und neigt bei falscher Mikrofonpositionierung auch leicht zum dröhnen.

Natürlich ist eine absolute Klangbewertung gerade einer Akustikgitarre quasi unmöglich, spielen dazu doch zuviele fremdbestimmte Faktoren in den Klang mit hinein: Größe und Dämpfung des Raumes, Saiten, Härte der Fingernägel oder des Plektrums, etc.
Verglichen mit einigen Hundert Gitarren die ich schon gespielt habe ist die Taylor 314CE eher eine unauffällige Gitarre, der Bassbereich ist vielleicht sogar etwas zu schlank abgestimmt. Bei längerem Spielen fällt dann aber doch auf, wie ausgewogen die einzelnen Saiten, die verschiedenen Register und die Anschlagposition (eher am Steg oder mehr Richtung Griffbrett) ineinanderspielen - um von der Dynamik mal nicht zu sprechen... So ähnlich wie ein Verstärker ohne aktivierte Loudness-Funktion klingt die 314CE, nicht immer "wohltönend", was man ja auch manchmal so will, aber unendlich ehrlich bemüht sich diese Gitarre das umzusetzen, was der Gitarrist im Kopf und in den Fingern hat.
Wem das jetzt zu philosophisch ist: die Gitarre klingt eher hell mit schlankem Bassbereich, sehr dynamisch und projiziert genug um auch größere Räume rein akustisch zu beschallen.

Fazit

Insgesamt gesehen ist meine Taylor 314CE zur Zeit meine perfekteste Akustikgitarre.
Hervorragende Ergonomie, allerbeste Verarbeitung und ein verblüffend akustisches Klangbild im verstärkten Einsatz zeichnen diese Gitarre aus. Dazu kommt ein sehr dynamischer und hervorragend formbarer Ton, der auch Abends auf dem Sofa zu immer neuen Songideen animiert. Manchmal frage ich mich, ob ich es bin der diese Idee gerade hatte oder ob die Gitarre nicht doch ein Eigenleben führt.

Angesichts des noch moderaten Preises, des Klanges, der Verarbeitung und der Ausstattung dieser Gitarre vergebe ich gerne volle 5 Sterne und eine unbedingte Empfehlung, sich die Gitarren des Herstellers unbedingt einmal anzuschauen und – wenn möglich – anzutesten. Klar, billig sind diese Gitarren nicht, aber zumindest weiß man anschließend, was eigentlich alles im Gitarrenbau möglich ist.

Vielleicht werde ich mir irgendwann in Zukunft doch noch mal eine teurere Taylor zulegen, das wird dann aber weniger klangliche als vielmehr optische Gründe haben. Das soll nicht heißen, das meine Taylor häßlich wäre... - eher ist hier der Begriff Aschenputtel angebracht - äußerlich schlicht aber mit hervorragenden inneren Werten ausgestattet.

So, ich hoffe, das euch dieser „Roman“ zum Thema Akustikgitarre nicht zu langweilig war und ich zumindest einige Fragen potentieller Interessenten für diese Gitarre beantworten konnte.

Weiterführende Informationen - sofern man der Englischen Sprache mächtig ist - findet man auf www.taylorguitars.com - der wirklich informativ und interessant gemachten Homepage des Herstellers sowie unter www.acguitar.com/issues/ag137/feature137.html , in der 30 Jahre Geschichte der Firma Taylor Guitars sehr detailliert geschildert werden.

© 2009 Bernd Almstedt

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • DieBrummelhexe veröffentlicht 20.05.2010
    Bewertung korrigiert!
  • DieBrummelhexe veröffentlicht 19.05.2010
    Würde Dir auch für diesen Bericht gern' ein BH geben, muss dafür aber noch einmal wieder kommen. Im Übrigen bilde ich mir ein, das breite Grinsen und das wilde Streicheln auch als Nicht-Gitarrenspielerin zu verstehen - es wird nicht viel anders sein als der Griff in perfekte Tasten. *schmunzel*
  • tapio-maunzi veröffentlicht 24.11.2009
    Was du alles über diese Gitarre und allgemein über Gitarren weißt, ist schon erstaunlich.... BH und Gruß Doris
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Produktdaten : Taylor 314CE

Produktbeschreibung des Herstellers

Westerngitarre - 6 saitig

Haupteigenschaften

Cutaway: Cutaway

Saitenanzahl: 6 saitig

Gitarrentyp: Westerngitarre

Hersteller: Taylor

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 01/09/2008