... TaylorMade namens „SuperSteel“.
Da die im ersten Absatz genannten Kriterien auf mich zutrafen, entschloss ich mich letztendlich dazu, mir einen neuen Satz Eisen [1] zu kaufen, der die folgenden Voraussetzungen erfüllen sollte:
- Schlägerkopf in der Grösse MidSize [2]
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Erfahrungsbericht von Thokla über Taylor Made Supersteel Irons (D) 09.05.2001
Produktbewertung des Autors:
Qualität:
Verarbeitung:
Geeignet für:
Amateursport
Pro:
Tiefer Schwerpunkt, der spielerleichternd und fehlerverzeihend wirkt; leichter, aber doch torsionsarmer Graphitschaft aus der bewährten Bubble - Serie; gut ausgeführter Griff; ausreichend großer Sweetspot; angenehmes Schwunggefühl; Preis angemessen
Kontra:
anfangs gewöhnungsbedürftige Schlägerkopfform
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Der sich durch wachsendes Training und Übung weiterentwickelnde Golfer wird sich wohl früher oder später in Handicapregionen vorarbeiten, in denen ihm der Gedanke kommt, sein Spiel eventuell durch ein Upgrade in Bezug auf seine Schläger weiter verbessern zu können. Vor allem die Konstanz der Schläge, die bei einem reinen Anfänger noch nicht sehr ausgeprägt ist, liesse sich durch besseres Material forcieren, was den Weg freimacht, dem sich meist selbstauferlegtem Ziel einer Handicapverbesserung stärker widmen zu können.
Da die im ersten Absatz genannten Kriterien auf mich zutrafen, entschloss ich mich letztendlich dazu, mir einen neuen Satz Eisen [1] zu kaufen, der die folgenden Voraussetzungen erfüllen sollte:
- Schlägerkopf in der Grösse MidSize [2] - relativ aktuelles Modell eines renommierten Herstellers - tiefer Schwerpunkt - mittl. Fehlerverzeihbarkeit durch ausreichend großen Sweetspot [3] - Graphitschäfte und gute Griffe - Zielgruppe für Spieler mit etwas höherem bis mittlerem Handicap - Preis für den kompletten Satz unter 2000.-DM.
Als schwer stellte sich meine Entscheidung zugunsten der Variante „SuperSteel“ der mit sportlichen Touch behafteten US-Firma „TaylorMade“ nicht dar, da ich genau diese Eisen im Mai letzten Jahres, kurz nach deren Markteinführung, live im Umfeld eines großen Profiturniers testen konnte und mich schon damals dazu hingezogen fühlte. Ich verzichtete beim Kauf absichtlich auf den Erwerb des SW [4], da ich von der gleichen Firma schon ein exzellent spielbares Modell besass, wodurch der Satz nur aus den Eisen 3 bis PW [5] bestehen sollte.
> ÄUSSERLICHKEITEN und MATERIAL
Rein optisch ist dieser Schlägersatz ein Hochgenuss, da die perfekte Verarbeitung bis ins kleinste Detail erkennbar ist. Ausgestattet in dieses Modell wieder mit dem mittlerweile schon bewährten BubbleShaft®, der hier schon in seine 3.Generation geht. Kennzeichnendes Merkmal dieser Schaftform ist die Verdickung nahe dem Griffansatz, die den Flex-Punkt [6] weiter in der Mitte positioniert und ihn im oberen Bereich sehr stabil und verdrehungssicher macht. Farblich ist er weiterhin an der TM-Hausfarbe „kupfer“ orientiert, nur dass diesmal der Ton in ein dunkles braunmetallic abgewandert ist. Aus Schutzgründen ist er mit einer gleichmäßigen Klarlackschicht überzogen, die die TM-Schriftzüge ebenfalls umhüllt.
Der sehr rutschsichere Griff ist etwas dicker als man es von verschiedenen anderen Herstellern gewohnt ist und beugt so, natürlich abhängig von der Handgröße, dem nichtgewollten Berühren der Fingerspitzen mit dem Handballen vor. Eine unten eingeprägte Markierung soll den Positionierungspunkt für den Daumen anzeigen, nach dem ich mich allerdings nicht richten möchte.
Ebenfalls neu ist das Design der Rillen auf der Schlagfläche, die nun die gesamte Breite des Kopfes einnehmen. Dadurch bedingt ergibt sich größeres Vertrauen beim Einnehmen der Ansprechposition [7], da sich das Gefühl ergibt, einen deutlich breiteren Schlägerkopf vor sich zu haben. Die Kanten der Rillen sind sehr scharfkantig, was zwar einerseits dazu führt, dass sich schnell störender Schmutz dort ablagert, andererseits jedoch dem Ball einen deutlichen Backspin [8] mit auf den Weg gibt, unterstützt durch die sehr rauhe Oberfläche des Schlägerblatts.
> PRAXISEINSATZ
Die TMSS liegen sehr gut in der Hand und zeigen, als Ergebnis des leichten Graphitschaftes, eine deutliche Kopfgewichtung. Hieraus ergibt sich fast zwangsläufig, dass der Schwung runder und harmonischer wird, wenn man sich selbst zwingt, mit der Schwunggeschwindigkeit zu haushalten. In der Ansprechposition [7] ist besonders bei den längeren Eisen ein hinreichend ausgeprägter Offset [9] zu erkennen, der einer eventuell vorhandenen Sliceneigung [10] entgegenzuwirken hilft. Durch die hohe Sohlengewichtung, die auch mehr Masse hinter den Sweetspot [3] bringt, ist dieses Modell fehlerverzeihender als mancher Schläger mit Oversize-Köpfen. D.h., dass auch nicht exakt mittig getroffene Bälle meist noch eine relativ gerade Flubahn einschlagen, obwohl der Sweetspot nicht unbedingt als riesig zu bezeichnen ist. Deshalb würde ich einem „blutigen“ Anfänger auch nicht ohne Einschränkungen raten, die TMSS als Einstiegsmodelle zu wählen, da eine gewisse schon vorhandene Konstanz im Schwungablauf vonnöten ist, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Die Rückmeldung [11] der SuperSteels ist als ausreichend hoch zu bezeichnen, gerade gross genug, um einen Fehler beim Treffen hoffentlich beim nächsten Schlag evtl. beheben zu können. Ein nicht mittig getroffener Ball macht sich als leicht spürbare Vibration bemerkbar, die aber scheinbar deutlich durch den hervorragenden Schaft gedämpft wird.
Die TMSS-Eisen sind für Rechts- wie auch für Linkshänder in 5 verschiedenen Schaftflexibilitäten erhältlich. Auf Wunsch, wenn auch seltener verlangt, gibt es sie auch mit einem Stahlschaft, was den Schlägersatz preiswerter macht. Der reguläre Ladenpreis bzw. die UVP beträgt nach wie vor rund 1990.-DM (E3-SW). Da von der Fa. TaylorMade jedoch inzwischen ein Nachfolger markteingeführt wurde (300er-Serie), ist es durchaus möglich, die TM SuperSteel in diversen Geschäften preisgünstiger erwerben zu können.
Insgesamt hoffe ich durch den Einsatz und die Unterstützung meines neuen Schlägersatzes, Eisen werden im Allgemeinen während einer Golfrunde deutlich häufiger eingesetzt als (Metall-)Hölzer, mein Handicap in diesem Jahr zumindest in den Bereich der 20er reduzieren zu können. Denn sich beim Golf selbst unter Druck zu setzen, kann durchaus hilfreich sein ... nur übertreiben sollte man es nicht.
„Der Durchschnittsgolfer trifft, wenn er Glück hat, auf einer Runde acht- oder zehnmal richtig. Alle anderen Schläge sind brauchbare Fehlschläge.“ (Zitat: Tommy Armour, Golfpro)
> LEGENDE
[1]: Schläger mit einem Metallkopf, früher Eisen, heutzutage eher eine Stahllegierung; verschiedene Kopfformen, Profis bevorzugen sog. „Blades“; Benutzung für Schläge über kurze und mittlere Distanzen. [2]: mittlere Größe bezugnehmend auf den Schlägerkopf > „Oversize“: verhältnismäßig große Köpfe, überwiegend von Anfängern eingesetzt, da damit der Ball leichter zu treffen ist, die aber auch einen hohen Luftwiderstand bergen und oft nicht so präzise Schläge zulassen. [3]: optimale Trefffläche, in der der Ball seine größte Beschleunigung erfährt und am wenigsten Seitendrall bekommt. [4]: S and W edge: Schläger für sehr kurze bis kurze Distanzen, bei denen eine hohe Flugbahn vonnöten ist; spezielle Sohlenform; Schlagfläche mit der größten Neigung (~ 56-60°); häufig eingesetzt bei Bunkerschläger rund um das Grün herum. [5]: P itching W edge: Schläger ähnlich dem SW, nur mit etwas geringerer Schlagflächenneigung. [6]: Bereich der größten „Verbiegung“ des Schlägerschaftes. [7]: Ende des Vorbereitungsrituals direkt vor dem Schlag: korrekter Stand ist eingenommen, Griffhaltung optimiert, Augen auf den Ball gerichtet, Schläger (evtl.) auf dem Boden aufgesetzt. [8]: Rückwärtsdrall des Balls; Ball mit hohem Backspin bleibt nach dem Auftreffen sehr schnell liegen. [9]: zurückversetzte Schlagfläche i.Bez. auf die Mittellage, um einer Sliceneigung (s.[10]) vorzubeugen. [10]: Flugbahn, die den Ball erst geradeaus führt und gegen Ende extrem nach rechts abdrehen lässt; sehr häufig festzustellen bei falscher Griff-/Schlägerhaltung, bei falscher Schwungebene (oft bei Anfängern festzustellen ... früher auch bei mir ;-). [11]: Feedback, bei dem der Spieler den Treffmoment des Balles an der Schlagfläche spürt; bei preiswerten Schlägern kaum vorhanden. [12]: herausgeschlagenes Rasenstück (..das ein ordentlicher Golfer nach dem Schlag natürlich wieder „einpflanzt“).
Die Produktabbildung gibt fälschlich natürlich nicht ein Eisen aus der TM SuperSteel-Reihe wieder, sondern ein Holz aus der genannten Serie.
Pro: Preis (fantastisches Auslaufmodell, statt 1.900 Dm derzeit für 1.000 (handeln) bis 1.100 DM zu haben Kontra: -
Liebe Golfer und interessierten Leser,
ich habe mir diese Golfset vor einem Monat gekauft und bin sehr begeistert. Ich spiele erst seit zwei Monaten Golf und obwohl mir alle versierten Bekannten davon abgeraten haben, nach so kurzer Zeit ein Set anzule ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
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11.09.2001
Exzellenter Eisensatz Bewertung für Taylor Made Supersteel Irons (D)von
MarkusSchuelke
...Die neuen „Super Steel“ - Eisen von Taylor Made machen ihrem Namen alle Ehre. Die „Super Steel“ - Eisen sind 50% härter als die vorherigen Stahleisen. Die Gewichtsverteilung ist so verteilt, dass die Schlagfläche um 21% dünner geworden ist und der Schwerp ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich