Tchibo Holzeisenbahn

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Tchibo Holzeisenbahn

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Mit der Eisenbahnfähre durchs Wohnzimmer....

4  19.11.2008

Pro:
Regt die Phantasie an, bietet vielfältige Spielmöglichkeiten

Kontra:
Ich wüsste nichts

Empfehlenswert: Ja 

didiba

Über sich: Pensionierter Kriminalbeamter. Technische Berichte ohne persönliche Bilder dazu bewerte ich nicht me...

Mitglied seit:16.02.2004

Erfahrungsberichte:203

Vertrauende:203

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 167 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Einleitung:

Es ist ja hinreichend bekannt, dass man bei Tchibo nicht nur Kaffee, sondern auch allerlei unterschiedlichste andere Dinge kaufen kann und zwar bei

Tchibo direct GmbH,
in 28179 Bremen.

Im letzten Bestell-Magazin, ADVENT 08, wird eine Holz-Eisenbahn unter der Bestellnummer 0615822 angeboten. Auf dem Produktbild ist die fertig aufbaute Holz Eisenbahn zu sehen und daneben ein lachender Junge. Alter des Jungen - schätzt selbst. Das Bild ist abfotografiert eingestellt.
Schon vorweg: Kein einziger Hinweis im Angebot, auf das empfohlene Mindestalter. Das ist Schade und führt zur Abwertung, denn es ist - dann auf dem Karton aufgedruckt - erst für Kinder ab dem 3. Lebensjahr geeignet. Warum das dann auch das tatsächliche Mindestspielalter sein sollte, erkläre ich später.

Gedacht sollte die Eisenbahn sein, dass die kleinen männlichen Enkelchen, beide 2 Jahre alt, bei Oma und Opa was neues zum Spielen haben.

Ich habe das Spielzeug am 15. 11. nachts online bestellt und man glaubt es kaum, am 18. 11. kam das Paket schon hier an. Und so war dann heute auch schon Jungfernfahrt.

Grundsätzliches zur Holzeisenbahn:

Interessant fand ich schon, dass die Lock elektrisch über eine mitgelieferte AAA - Mignon 1,5 V Batterie betrieben wird. Wer denn Kinder im richtigen Alter hat, die damit täglich spielen, rate ich zu aufladbaren Akkus.
Insgesamt werden 31 Gleisteile mitgeliefert, die Eisenbahn und 2 Anhänger. Ein Langholz wagen und ein Autotransporter. Die Ladung lässt sich von einem ebenfalls mitgelieferten Kran über ein Handdrehrad und einem Magneten am Ende von den Anhängern abheben und wieder verladen.
Noch weiteres Zubehör findet sich dabei: Da wäre als erstes eine Fähre zu nennen. Auf die Fähre passen Lock und Anhänger, die im Übrigen auch durch Magneten verbunden sind.
Man kann, wenn man die Gleise so aufbaut wie es in der Anleitung vorgeschlagen wird, an zwei Stellen der Gleise andocken. Des Weiteren sind zwei Schienenteile gebogen gebaut und dienen als Rampen zu und von einer Klappbrücke. Ja und dann gibt es noch einen Straßenübergang mit Schranken im Zubehör und Tunnelteile.

So, und nun waren am heutigen Tage Klein Lilly mit ihren 5 Jahren und Anton mit 2 Jahren zu Besuch. Großer Jubel, als sie erfuhren, dass Opi eine Holzeisenbahn hat und aufbaut.

Ja aufbaut………………….*Kopf kratz*…..Es gibt Dinge im Leben, die stellen sich schwieriger dar, als man zunächst vermutet. Opi war immer noch am Hin- und Herbauen, nach der wirklich kinderleichten Aufbauanleitung immer wieder gezählt und wie in der Klippschule verglichen. Nö - passte irgendwie nicht zusammen **grien**, als Anton sich schon nach einer kurzen Weile verabschiede und Lilly traute ihrem Opa nach so etwa 20 Minuten auch nicht mehr viel zu und schaute lieber Kinderfernsehen. Meine Uschi griente über beide Ohren und ich hockte auf dem Fußboden und versuchte die Einzelteile nach Vorschrift zusammen zu bauen. ES GELANG MIR DANN SCHLIESSLICH DOCH, aber - es waren 2 Teile über. Eine Kurve habe ich illegal an ein Ende gesteckt und eine Kleinkurve blieb einfach unbeachtet liegen. Das nächste Mal werde ich es wie bei IKEA gelernt mehr mit System machen müssen **grien**.

Also, irgendwann war das Werk vollendet. Ich muss ehrlich sagen, die kleine Holzeisenbahnanlage hatte einige wirklich niedliche Details. Da war dann noch ein Prellbock, die Brücke ließ sich hochziehen, eine Weiche ließ sich verstellen. Na ja verstellen, entgleisen mochte der Zug gern auf der Weiche.

Es stellte sich dann sehr schnell heraus, dass Anton mehr kaputt machte, als ich schnell wieder aufbauen konnte. Er wurde zum aktiven Zuschauer mit hellen spitzen Jubelschreien degradiert, wenn der Zug wieder mal entgleiste, oder mit der gesamten last den Anstieg zu Brücke schaffte.
Nun stellen sich aber auch konstruktionsbedingte Handhabungsprobleme heraus.
Der Schiebeschalter zum Stehen - Vorwärts- und Rückwärtsfahren ist ausgesprochen schlecht angebracht. Er gehört wohl eigentlich nach oben auf die Eisenbahn, wo man dann auch Schalten kann, ohne jedes Mal fast die Bahn von den Gleisen zu heben. Er befindet sich nämlich hinten unten an der Lock. Nun gut, alles nicht so spielhindernd, weil ja die Ankopplung der Anhänger über Magneten erfolgt.
Aber, auf der Fähre mit den Seitenwänden lässt sich die Lock nicht in Betrieb setzten und auch nicht ausschalten. Das muss irgendwie improvisiert werden. Also, ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein deutscher Ingenieur konstruiert hat *g*.

Die Lock hat vorn einen Scheinwerfer, der sich beim Ausschalten der Lock abschaltet.
Drückt man auf einen Knopf vor dem Führerhaus der Lock beginnt für etwa 30 Sekunden ein Inferno von Eisenbahngeräuschen, endend in Geräuschen, wenn die Bahn schnell über die Schienen fährt. Dazu, also nur für diese Geräusche, sind hinten in der Lock zwei Knopfbatterien bereits werksseitig eingebaut. Sie sind natürlich auch auswechselbar. Da gibt es GLÜCKLICHERWEISE ein kleines Plastikpättchen, was sich heraus- und herein schieben lässt, und den Kontakt zur Batterie unterbricht. So 1 Stunde Eisenbahngeräusche haben gereicht **gg**.
Die Batterie zum Fahren selbst einzusetzen, bedarf eines kleinen Kreuzschlitz Schraubendrehers. Klein muss er sein und so dünn wie ein Uhrmacherwerkzeug. Die kleine Schraube ist durch den Schornstein erreichbar. Das Vorderteil der Lock ist dann abnehmbar und die Batterie kann eingesetzt werden.

Die Schienen sind aus massivem Holz und an den Enden zur Verbindung mit den anderen Schienen mit einer Nut oder runden Keil versehen. Nun kann man die Schienen BEIDSEITIG nutzen, also Ober- und Unterseite sind befahrbar. Das erleichtert das Zusammenstecken ungemein. Nur…………, na ich will mich mal zurückhalten, ich habe genug Schäme über mich ergehen lassen müssen.

Das Produkt trägt 3 Gütesiegel. Zum eine von Tchibo selbst. Na ja….. Dann die Altersempfehlung 3 + also ab 3 Jahren und eine Empfehlung von ?? "Holzspielzeug Qualitätsgeprüft". Und natürlich noch das CE - Zeichen.

Ein Hersteller lässt sich nicht ausmachen. Lediglich der Hinweis:
Made exklusive for:
Tchibo GmbH,
Überseering 18, 22279 Hamburg.

Die Bedienungsanleitung gibt es in deutsch, englisch, niederländisch und offenbar zwei osteuropäischen Sprachen.

Gekostet hat das Spiel inkl. Versandgebühr 32,94 €

Fazit:

Ein Kleinkindspielzeug mit hohem Anspruch an das Kind hinsichtlich der Koordinierung verschiedenster Möglichkeiten, wie z.B.. Anhänger auf Abstellgleis abstellen. Ab- und beladen der Anhänger, Fähranleger unterschiedlich nutzbar, Weiche verstellbar. Wagen unterschiedlich zusammenstellbar, also Lock vorn, hinten oder in der Mitte. Also, Lilly hatte nach zweistündigem spielen immer noch nicht die Nase voll und war gar nicht begeistert, um es mal vorsichtig auszudrücken, als Mama sie wieder abholte; ganz zu schweigen vom kleinen Bruder, der obwohl aus dem direkten Geschehen verbannt, regen Anteil nahm.
Punkteabzug bei der Lok. Der Fahrschalter ist total bekloppt angebracht.

©Dieter, 19.11.2008

Bilder von Tchibo Holzeisenbahn
  • Tchibo Holzeisenbahn Bild 1
  • Tchibo Holzeisenbahn Bild 2
  • Tchibo Holzeisenbahn Bild 3
  • Tchibo Holzeisenbahn Bild 4
Tchibo Holzeisenbahn Bild 1
Endlich aufgebaut, obwohl zwei Teile übrig blieben :-)


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
quacky4321

quacky4321

11.01.2012 18:18

klingt nach viel Spielspass.lg

reggie1

reggie1

18.12.2010 20:39

mein Neffe, der verwöhnte Bengel, fand die Bahn damals langweilig :-)

imjustme

imjustme

19.11.2009 21:02

Oh, das hört sich nach Spaß an :) LG

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