Teddyhamster

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Herzlich Willkommen für alle, die sich mein Erfahrungsbericht über meinen Teddyhamster „Pan“ (ja, genau. Ich habe einen kleinen süßen plüschigen Hamster nach einen wolllüstigen griechischen Hirtengott genannt.) antun. Vorgeschichte: Ich plante schon lange, mir ein neues Haustier zu kaufen. ... Bericht lesen





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Monster aus der.. äh.. dem Heu!
Erfahrungsbericht von Elfentochter über Teddyhamster
12.08.2011


Produktbewertung des Autors:   


Pro: süßes Aussehen, keine hohen Nebenpreise
Kontra: bißig, nix für Kinder, laut, nachtaktiv

Empfehlenswert?  

Kompletter Erfahrungsbericht

Herzlich Willkommen für alle, die sich mein Erfahrungsbericht über meinen Teddyhamster „Pan“ (ja, genau. Ich habe einen kleinen süßen plüschigen Hamster nach einen wolllüstigen griechischen Hirtengott genannt.) antun.


Vorgeschichte:

Ich plante schon lange, mir ein neues Haustier zu kaufen. 4 Katzen, 2 Vögel und diverse Fische hatten mir nicht mehr gereicht. Aber wofür entscheide ich mich? Bei einem war ich mir sicher. Ein Nagetier solls sein! Reptilien und co. Find ich zwar auch ganz toll, aber damit könne ich nicht „kuscheln“ (Ich weiß, das kann man mit den meisten Nagetieren auch nicht) oder das Tier streicheln. Hasen und Mäuse hatte ich schon mal. Also blieben mir nur noch Hamster, Ratten, Meerschweinchen oder Chinchillas. Ich fragte meine Mutter um Rat, da sie früher einen halben Zoo hatte. Sie empfiehl mir den Hamster, da sie nur gute Erfahrungen mit ihrem damals hatte.

Welchen Hamster solls denn sein?

Es gibt zig verschiedene Arten von Hamstern, grob unterscheidet man vom Zwerghamster und Goldhamster (bis zu 11cm). Zwerghamster (bis zu 9cm) kamen für mich aber nicht in Frage, da ich was „größeres“ haben wollte. Nicht so ein Miniplüschtier.

Die Anschaffung:

Ich hatte mich entschieden. Ein Goldhamster solls sein! Ich lieh mir Bücher aus, surfte im Internet und quetschte meine Mutter aus. Erst sollte, wie ich erfuhr, ein Käfig mit passendem Zubehör angeschaffen werden. Die Käfige im Zoogeschäft waren mir viel zu teuer, also suchte ich mit einen bei Ebay aus. Die Grundmaße sind 60 x 100cm mit drei „Stockwerken“. Ein Hamsterrad durfte natürlich nicht fehlen. Genauso wenig wie ein Holzhäuschen, ein Futternapf, eine „Toilette“ und ein Sandbad.

Der Käfig war nun vollständig. Fehlte nur noch.. Der Hamster! Also fuhr ich mit meiner Mutter in ein Zoogeschäft unserer Nähe. Ich schaute mir grad die Goldhamster an, als ein älterer Herr mit kleinen plüschigen Wolkknäulen reinschneite. „Was sind das denn für Flauschbälle?“ Fragte ich ihn. Die Antwort kam promt. Es waren Teddyhamsterbabys!

Allgemeines über (Teddy)Hamster:

Hamster sind Nagetiere, die bis zu 3 Jahre alt werden können. (Leider nicht lange). Sie sind Einzelgänger (gegenüber anderen Hamstern werden sie aggressiv), schlafen Tagsüber meistens und machen dann Nachts gerne krach. Also für Kinder sind sie nichts. Sie werden meist nicht sehr zutraulich und können auch mal bißig werden.

Aussehen:

Wie schon gesagt, die Teddyhamster sehen aus wie ca 12cm große Flauschbällchen. Ihr Fell wird länger als die von „normalen“ Hamstern. Die Weibchen haben meist nur an den Hinterbeinen langes Fell.


Die Entscheidung:

Ich wollte so einen Flauschbällchen! Genauer gesagt, hatte mich es ein silbernes Männchen angetan. Gesagt getan. Ich war stolze Besitzerin eines Babyteddyhamsters. Fehlte nur noch das Futter, das Heu, das Sand für den Sandbad und diese merkwürdige weiße Späne.

Das Essen:

Ja, was gibt man so einem kleinem Hamster?
Ich wurde gut beraten! Als Grundfutter gibt es ein Gemisch aus Saaten, Getreide und Gemüse, was man fertig im Markt kaufen kann. Dazu sollte man täglich frisches Gemüse dazu reichen. Ab und zu auch Nüsse (Vorsicht, nicht zu viele. Sind sehr fettreich), Insekten, Obst, Heu und Kräuter. Mageren Quark/Joghurt kann auch ab und zu verfüttert werden. :o) Irgendwo müssen sie ja ihren Eiweiß herbekommen.

Diese Dinge waren schnell besorgt.
Ab nach Hause!

Die Eingewöhnung:

Laut diverse Internetseiten soll man seinen Hamster 2 Wochen Zeit geben, um sich in sein neues Reich einzugewöhnen. Um den ersten Kontakt herzustellen, soll man ab und zu mit dem Hamster reden. Also fing ich an, ca 30 Minuten am Tag mit Pan zu reden. Zuerst ignorierte er es, aber nach geraumer Zeit kam er raus, wenn er sein Name hörte und schaute mich Neugirig an.

Nach zwei Wochen fing ich an, ihn aus der Hand zu füttern. Am Anfang war er noch sehr scheu und beobachtete mich nur argwöhnisch. Aber dann am 4. Tag lief es anders ab. Ich hielt ihn grad eine Gurke hin, als er aus seinen „Bau“ (er hatte sich aus Heu ein kleines Nest gemacht) geflitzt und schnappte sich die Gurke. Ein voller Erfolg! (Dachte ich)

Das „streicheln“:

Weitere zwei Wochen vergangen und ich fütterte ihn weiter aus der Hand. Ich wollte nun wagen, ihn mal zu streicheln. Ich machte die Käfigtür auf, hielt die Hand vorsichtig hin und wartete darauf, das er rauskam. Er kam auch nach ca. 2 Minuten aus seinen Nest und beschnupperte meine Hand. Dann... BISS er zu! Und das nicht leicht. Er lies nicht mehr los und ich musste so lange „schütteln“ bis er loslass. Es blutete auch stark und ab da an, hatte ich mehr Respekt vor diesem kleinen Dämonen. Ich probierte es noch öfters. Das nächste mal mit Handschuhen. Es brachte nichts.. Er ließ sich nicht anfassen.


Weitere Probleme:

Nein, das beißen war nicht das einzige Problem. Nach ca. 2 Monaten fing er an, unmöglichen Krach Nachts zu machen. Das Laufrad ist ohrenbetäubend laut und er knabbert ständig lautstark an seinem Haus herum..

Doch pauschalisieren kann man das nun auch nicht. Meine Mutter besaß einen Hamster, mit dem sie „kuscheln“ konnte und der nicht bißig war. Es kommt wohl auf den Charakter des Hamsters an. Berichtet habe ich hier nur meine persönlichen Erfahrungen.

Fazit:

Ich besitze mein Monster nun seit 8 Monaten und ich hab dadurch keine Vorteile. Ich kann ihn zwar beobachten und füttern, aber das wars auch. Außerdem kommt der Krach und die Versorgungskosten dazu. Für Kinder und Leuten mit leichtem Schlaf sind Hamster garantiert nichts!
Trotz allem habe ich meinen Dämonen doch sehr gern. Besonders, wenn er mich mit seinen Kulleraugen treudoof anschaut, wenn es Essen gibt.

Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten! Ich hoffe, das ich euch mit meinem Bericht dem Hamster ein bisschen näher bringen konnte. :)

Elfenhafte Grüße!

p.s. Jemand interesse an einen bißigen Wollknäul? ;o)
   

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