... Unsere liebe Telekom hat es nun endlich geschafft, all diese Eigenschaften in einer einzigen Werbung, "Singende Ermittler", unterzubringen.
+ WHAT'S THE STORY +
Wir sehen Manfred Krug und Charles Breuer auf einer Art Theaterbühne, wo sie ihre Sangeskünste zum Besten geben. Der Publikumssaal ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Mataina über Telekom - Singende Ermittler 19. Mai 2002
Produktbewertung des Autors:
Originalität:
recht gering
Story:
sehr schlecht
Darsteller:
schlecht
Pro:
Produktinformation
Kontra:
Idee | Darsteller | Musik | Text | Sinn | Alles .
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Es stimmt schon, es gibt nervende, langweilige oder einfach nur grottenschlechte Spots. Unsere liebe Telekom hat es nun endlich geschafft, all diese Eigenschaften in einer einzigen Werbung, "Singende Ermittler", unterzubringen.
+ WHAT'S THE STORY + Wir sehen Manfred Krug und Charles Breuer auf einer Art Theaterbühne, wo sie ihre Sangeskünste zum Besten geben. Der Publikumssaal ist bestens gefüllt, doch als die beiden Sänger ein Volkslied mit dem aussagekräftigen Text "Sonntag, eine Woche vorbei. Sonntag, heute sind wir frei." anstimmen, springen alle Zuhörer hektisch auf und verlassen den Saal. Natürlich liegt das nicht an den schrägen Stimmen der Darsteller, sondern daran, so klärt Manfred Krug seinen Kumpanen auf, dass in wenigen Sekunden Sonntag ist. Sonntag? Richtig, das ist ja der Tag, an dem man mit T-ISDN XXL gratis in deutsche Festnetz telefonieren kann. Obwohl der Zuschauerraum nun vollends leer ist, stimmen Krug und Breuner Arm in Arm noch einen Song in Rap-Manier, mit dem Text "Mit T-ISDN XXL für 0Cent quer durch Deutschland telefonieren. Jeden Sonntag von 00.00 Uhr bis 24.00 Uhr, die ganze Familie." an. Der Rap verfließt am Ende wieder in das anfängliche Volkslied, Schnitt, Telekom-Slogan. Aus.
+ TELL ME WHY + Als ich diese Werbung zum ersten Mal sah und danach einige Sekunden damit verbracht hatte, mich wieder zu fangen, began ich ernsthaft zu überlegen, warum man uns so etwas antun muss. Leider kann ich an diesem Spot nicht ein gutes Haärchen lassen- meiner Meinung nach ist er durch und durch missslungen! Doch der Reihe nach:
-> Darsteller Manfred Krug kennt man, den kenn sogar ich, obwohl ich kein Tatort anschaue. Charles Breuer war mir bis jetzt kein Begriff, aber dank www.horizont.de weiss ich jetzt, dass auch dieser Mann im "Tatort" zu Gange ist. Es ist schon recht klug von der Telekom, wenigestens ein (bzw. zwei) bekanntes Gesicht zur Präsentation zu nehmen, aber müssen es Tatort-Darsteller sein? Ich denke, dass Viel-Telefonierer (somit also die Zielgruppe des Spots) eher junge Menschen sind. Und ich wage weiter zu denken, dass eher wenige von diesen etwas mit den beiden Herren anfangen können. In dieser Hinsicht halte ich Commercials mit Thomas Gottschalk oder Günther Jauch für viel sinnvoller, denn diese kennen wenigstens viel mehr Menschen.
-> Sangeskünste Warum müssen Schauspieler immer versuchen sich auch noch im Musik-Geschäft zu etablieren? Dass dies so richtig in die Hose gehen kann, wird uns hier gezeigt. Denn: keiner der Beiden kann wirklich singen. Ganz davon abgesehen, dass der Text total unspektakulär ist, wird der Ton nur selten getroffen. Hinzu kommt, dass die Präsentation so was von einschläfernd ist; es fehlt nur noch Kaffee und Kuchen, damit man sich im richtigen "Altenheim-Feeling" wiederfindet. Der "spontane" Umschwung zum Versuch eines Raps ist auch total misslungen. Der Sprechgesang wirkt erzwungen und unecht, so dass man es den Hauptdarstellern wirklich nicht abnimmt, dass sie das gerne machen. Vielleicht wurde hier versucht die oben erwähnte Zielgruppe besser zu erreichen- aber doch bitte nicht mit rappenden Tatort-Kommissaren! Peinlich!
-> Text Da will Werbung doch so real sein, der Zuschauer soll sich doch identifizieren, damit er auch das Produkt erwirbt. Aber mit solch einem Text? Zugegeben, die Produktinformation findet man hier schon, aber noch aufdringlicher kann man ja nun wirklich nicht anpreißen.
-> Atmosphäre Ein Spot soll ja auch eine gewisse Atmosphäre schaffen, sei sie jugendlich, edel oder einfach nur informativ. Jedoch ist das einzige Adjektiv, welches mir zu der Atmosphäre einfällt: "peinlich³". Erst wird versucht einen auf Volkslied und heimatlich zu machen- okay, wäre es nur dabei geblieben. Aber der ach so jugendliche Umschwung zum Rap macht diese Stimmung total nieder. Man sitzt mit weit geöffneten Augen vor dem TV und hofft, man wacht möglichst schnell aus diese Alptraum auf.
+ PLAY IT AGAIN SAM + Oh nein, liebster Sam, play das nur nicht again! Ich hoffe wirklich inständig, dass diese Werbung ganz ganz schnell abgesetzt wird. Wie gesagt, meine Reaktion beim ersten Mal war einfach nur: peinlich berührt. Zwar kriegen wir Produktinfos, aber wer will das schon, wenn diese von solch peinlichen Aktionen umgeben sind? Ich frage mich nur... was hat man denen bitte dafür gezahlt?! Was auch immer, DAS war eine total Fehlinvestition und Geldverschwendung! Bitte, bitte: absetzen und mehr schöne Auto-Werbungen!
+ CONCLUSIO + Gegeben: o Produktinformation o Peinlichkeiten o Schräge Stimmen o Misslungene Rap-Versuche o Tatort-Darsteller
(Verzweifelt) Gesucht: o Èsprit o Das besondere "Etwas" o Nicht überzeugende Darsteller o Witz o Charme o Atmosphäre o Identifikation o Spass
Pro: Die Botschaft kommt an! Kontra: grottenschlechte Umsetzung!
...es sich um den der Telekom für T-ISDN XXL mit den Akteuren Manfred Krug und Charles Brauer, auch bekannt als die "singenden Fernsehkommissare". Was allerdings damals bei Tatort noch als Gag durchgehen konnte, wird heute als tragendes Element in der Werbung eingesetzt und gerät zum Desaster, zumindest für mich als Zuschauer.
Die Handlung des Spots.
Krug und Brauer stehen singend auf einer eher kleinen Bühne vor Publikum und trällern leichte Muse ... ...Pep. Von der Telekom hätte ich mir gewünscht, dass sie "meine" Kommissare nicht auf diese Art verheizt. Von Krug und Brauer allerdings auch, dass man für Geld nicht alles machen muss, was man angeboten bekommt. Allerdings, vielleicht auch gerade aufgrund aller dieser fatalen Eindrücke, wird das Produkt deutlich und nachhaltig an die Frau / den Mann gebracht. Drei Sterne von fünf, da Werbewirkung entsteht. Dieser Spot bleibt im Gedächtnis! ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: --- Kontra: Schlecht umgesetzte Idee - wieder die gleichen langweiligen Darsteller - geringer Informationsgehalt - provokant gegenüber Telekomaktien-Besitzern (wegen der sinnlosen und sicherlich überteuerten Prominentenauswahl)
...noch das bekannte T der Telekom und einen Sprecher noch einmal das Produkt ansprechen (T-ISDN XXL – in ihrem T-Punkt). Mein erster Eindruck, als ich diesen Werbespot vor einigen Stunden gesehen habe war folgender: wieder rausgeschmissenes Geld von Sommer & Co. Wieder ein ideenloser und unkreativer Werbespot! Wieder spielen diese Ex-Kommissare des Tatorts mit, die seit Jahren kein Mensch mehr im Fernsehen gesehen hat (außer bei diesen banalen ... ...Man hat im Telekom Werbespot zwar versucht den Witzeffekt mit hineinzubeziehen, aber auch das ist leider misslungen. Dass die Theatergäste kurz vor Sonntag (also Samstag, kurz vor Mitternacht) wegen des kostenlosen Services der T-ISDN XXL die Halle verlassen, ist eine gute Idee. Doch ihre Umsetzung ist sehr mangelhaft ausgefallen. Der blöde Gesang macht einen großen Teil dieser Idee zunichte! Der Gesang (bzw. Sprechgesang) ist äußerst grässlich, ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
...einen Spot von der Deutschen Telekom nicht erwartet und das sage ich im negativen Sinne. Also, schlecht ist der Spot bestimmt nicht, doch die Umsetzung ist nicht gerade die beste, so dass man beim Spot letztendlich nicht viel loben kann. Die Idee ist wirklich gut, denn Theaterstücke gehen ja auch meist bis in die späten Abendstunden und meistens wird es schnell Mitternacht und da erinnern die zwei Werbeikonen das Publikum daran, dass es gerade Sonntag ... ...leeren Versprechungen im Werbespot der Telekom angeblich zum Kauf der T- Aktie gebracht haben soll. Also, ich fand die damalige Diskussion echt niveaulos, doch trotzdem musste Krug mit einem immensen Image- Schaden danach leben, so dass die Telekom lange Zeit keine Projekte mit ihm hatte- die schauspielerische Leistung ist eigentlich ganz gut, doch leider wird diese durch das lahme und ganz schwache Gerappe zerstört, so dass ich bei diesem Punkt ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Originalität:
Story:
Darsteller:
sehr hilfreich
17.05.2002
Sing to me Bewertung fürTelekom - Singende Ermittlervon
Treesitter
Pro: nix mit pro Kontra: Krug hat einen Sprung, saudoof gemacht
...dem T-ISDN xxl Tarif der Telekom sonntags für lau telefonieren kann. Hätte man hier Schluss gemacht, wäre der Spot für mich einfach nur in die Kategorie "überflüssig" gerutscht. Doch leider stimmen die beiden ein weiteres Liedchen an, diesmal einen völlig bekloppten Gangsta-Rap mit einem Text, der in etwa dasselbe aussagt wie das, was Krug soeben erklärt hat, nur mit anderen Worten. Einfach grauenvoll, und das liegt nicht nur daran, dass ich von ... ...ich bei der Werbung der Telekom immer das Gefühl, als wolle man krampfhaft gute Laune verbreiten, auch wenn die Aktien weiter munter in den Keller purzeln. Manfred Krug und Charles Breuer sind ja nur zwei Zugpferde von der Firma mit dem lila T, Eeeenie und der computergenerierte Robert etwa sind zwei weitere Highlights des schlechten Geschmacks. Dabei kümmern sich Manni und Charles wohl um die ältere Generation, Jüngere werden angesichts dieser Fernseh-Dinosaurier ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Sonntags kostenlos telefonieren Kontra: keine nennenswerte Aussage
...einigen Jahren präsentiert uns die Telekom einen neuen Hauptdarsteller, der die einzelnen Telekom-Produkte präsentiert. Manfred Krug war damals parallel noch als Tatort-Kommissar zu sehen und so dauerte es auch nicht lange, bis ihn sein Tatort-Kollege Brockmöller in die Werbung folgte.
Was sagt der Spot aus?
In diesem Werbespot sieht man die beiden Hauptdarsteller Manfred Krug und Charles Brauer auf einer Theaterbühne, wo sie ihre Sangeskünste ... ...Mein Fazit
Da es der Telekom finanziell nicht so gut geht, müssen sie jetzt neue Modelle verkaufen. Ein lukratives Angebot ist der Tarif T-ISDN XXL sicherlich für die Telekom und auch dem Verkäufer. Aber am Sonntag telefoniere ich in der Regel nicht so viel, um die Unkosten, die dieser Tarif extra kostet wieder reinzubekommen. Zusammen mit dem ISDN-Anschluß kostet dieser Tarif immerhin 31,28 Euro, auch wenn die Verbindungspreise dadurch etwas geringer ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich