Telekom - Singende Ermittler

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Oh, ist das peinlich...

2 17. Mai 2002

Pro:
etwas witzig am anfang

Kontra:
fast alles .  .  .

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Originalität:

Story:

Darsteller:

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ScorpionsPower

Über sich:

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 109 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Eine neue Telekom- Werbung geistert durch die alltäglichen Werbeblöcke und das nicht gerade zu knapp. Denn kaum eine Werbung sehe ich den letzten Tagen häufiger, als die die ich heute auch vorstellen möchte. Fast jeder ist, denke ich ein Telekom- Kunde, so dass diese Werbung eigentlich für viele interessant sein müsste, doch leider ist den Machern die Umsetzung nicht ganz so gelungen, doch warum und wieso, das möchte ich gleich einmal bisschen ausführlicher beschreiben und darlegen.

Nun, möchte ich Euch gerne die Story näher bringen- ich hoffe, ich werde sie ohne jegliche Fehler wiedergeben, ansonsten würde ich mich über Kommentare sehr freuen. Also, wir befinden uns wohl in einem Theater zur ganzen späten Stunde- die Stimmung ist getrübt, denn wie es eigentlich so üblich ist, ist es im Theater dunkel und schön ruhig im Publikum. Auf einmal sehen wir zwei Männer auf der Bühne, die im Rampenlicht stehen und auf einmal anfangen zu singen: „Sonntag, eine Woche vorbei. Sonntag, heute sind wir so frei“- auf einmal steht die Masse auf und das verlässt fast fluchtartig den Saal- nun, könnte man denken, dass sie es wegen der miserablen Gesangsdarbietung tun oder weil sie Manfred Krug auf der Bühne entdeckt haben, der vor einiger Zeit, wegen der Werbung für die T- Aktie negativ in den Schlagzeilen stand- beides könnte eigentlich ein plausibler Grund sein, den Saal zu verlassen, doch weit gefehlt- denn mit dem Lied, dass die beiden angestimmt haben, wurde das Publikum nur daran erinnert, das gerade es wohl Sonntag geworden ist und sie schnellstmöglich nach Hause müssen, da –wir den meisten auch bekannt- man am Sonntag mit „T-ISDN XXL“ kostenlos im Festnetz telefonieren kann. Danach fangen Manfred Krug und Charles Breuer an noch zu rappen, doch leider gelingt das, den Schauspiel- Rentner nicht so ganz und der Spot endet dann noch peinlich...

Ich hätte eigentlich, ehrlich gesagt so einen Spot von der Deutschen Telekom nicht erwartet und das sage ich im negativen Sinne. Also, schlecht ist der Spot bestimmt nicht, doch die Umsetzung ist nicht gerade die beste, so dass man beim Spot letztendlich nicht viel loben kann. Die Idee ist wirklich gut, denn Theaterstücke gehen ja auch meist bis in die späten Abendstunden und meistens wird es schnell Mitternacht und da erinnern die zwei Werbeikonen das Publikum daran, dass es gerade Sonntag geworden ist und sie doch schnellstmöglich nach Hause sollten, um kostenlos Telefonieren zu dürfen. Wie schon gesagt, ist die Idee echt gut, doch etwas unlogisch- da ich mir denke, das wohl fast kein Bundesbürger pünktlich, um Mitternacht den Hörer abnimmt und anfängt zu telefonieren, doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Eine klar erkennbare Botschaft erhält man vom Spot auch, doch das war’s schon eigentlich mit den positiven Aspekten dieser Werbung, denn ich finde die gesangliche Darbietungen der beiden Ex- „Tatort“- Kommissare wirklich einfach nur peinlich, trashig und einfach hohl- der erste Gesang geht ja noch, doch wenn sie dann zum Ende, der Werbung anfangen zu rappen, wird es ganz peinlich, so dass man der Werbung auch einen kleinen Trashfaktor zuschreiben kann. Ich denke auch, dass die Werbeagentur dies provozieren wollte, dass man über diese Darbietung schmunzeln muss- na ja, beim ersten Mal musste ich echt bisschen grinsen, doch danach fand ich es wirklich nur blöd und langweilig- aber man sollte doch nicht alles so negativ sehen, so dass mein Fazit dann nicht ganz so schlecht ausfällt [im Vergleich zu anderen Werbungen].

Zu den Schauspielerin will ich mich noch kurz äußern- lange hat man nichts mehr von Krug gehört und das wohl wegen dem hochgepuschten „Skandal“, weil Krug Kunden mit leeren Versprechungen im Werbespot der Telekom angeblich zum Kauf der T- Aktie gebracht haben soll. Also, ich fand die damalige Diskussion echt niveaulos, doch trotzdem musste Krug mit einem immensen Image- Schaden danach leben, so dass die Telekom lange Zeit keine Projekte mit ihm hatte- die schauspielerische Leistung ist eigentlich ganz gut, doch leider wird diese durch das lahme und ganz schwache Gerappe zerstört, so dass ich bei diesem Punkt nur ein „durchschnittlich“ vergebe...

Weitgehend zusammengefasst kann man sagen, dass die Werbeagentur, die den Namen Citygate SEA, trägt, zweifelsohne eine gute Idee hatte, doch es dann letztendlich an der Umsetzung scheiterte. Die schwache Rapeinlage, ist eigentlich das I- Tüpfelchen, des Spots im negativen Sinne. Da die Telekom noch nie so in Sachen Werbeangelegenheit glänzen konnte, durfte man von dieser Kampagne nicht allzu viel erwarten- lange Rede, kurze Sinn: Schlecht!

Ach, übrigends: es handelt sich bei dieser Kategorie, um keine 3- Cent Kategorie... :-)
Beste Grüße,

S©o®pionsPowe®
 
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qtip42de

qtip42de

23.05.2002 13:11

Telekom hat einen Marktanteil von über 95% im Festnetz, wozu da überhaupt noch Werbung? Die Konkurrenz kann sich auf den Kopf stellen, Telekom wird immer Marktführer bleiben, denn die Leitungen werden ja an die Wettbewerber weitervermietet! Also steht der Werbeaufwand so gut wie keinem Nutzen gegenüber...so werden die Schulden wohl nie abgetragen...

qtip42de

qtip42de

23.05.2002 13:10

Telekom hat einen Marktanteil von über 95% im Festnetz, wozu da überhaupt noch Werbung? Die Konkurrenz kann sich auf den Kopf stellen, Telekom wird immer Marktführer bleiben, denn die Leitungen werden ja an die Wettbewerber weitervermietet! Also steht der Werbeaufwand so gut wie keinem Nutzen gegenüber...so werden die Schulden wohl nie abgetragen...

Lost_Hero

Lost_Hero

21.05.2002 19:57

N#abend! Ich seh' das genauso wie Du! Irgendwie geht mir die Telekom-Werbung mit den beiden sowieso mittlerweile ziemlich auf die Nerven, aber das ist wohl Geschmacksache... Gruß, Patrick

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