Wenn die KI uns (FAST) platt macht...
15.07.2001
Pro:
grandiose, apokalyptische Spannung + Stimmung, Action auch gut, Arnie und Linda in Topform
Kontra:
alt ?
Empfehlenswert:
Ja
 Styrex_99
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:178
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 130 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Da ich eigentlich nur ca. 1mal im Monat ein Kino von innen sehe, und amit mein Wissen über diese aktuellen Dinger, wie Tomb Raider und Shrek recht begrenzt ist, halte ich mich eher an die Klassiker (selbst wenn sie nicht so anspruchsvoll sind...aber...ist Tomb Raider etwa anspruchsvoll oder sogar mit Sinn behaftet ?). Deswegen unternehmen wir heute eine Zeitreise in die 80er (müsste so um 1984 gewesen sein), als der „Terminator“ die Filmwelt in Aufruhr brachte. Story -----
Äh ja, wie es eben in manchen erfolgreichen Filmen so ist, wurde für Terminator eine Story erdacht, die an eine Mischung aus „Zurück in die Zukunft“ und „Star Wars“ erinnert. Aber bevor ich mich hier weiter mit Metaphern befasse, kommen wir doch endlich zum Eingemachten. So, in „Terminator“ wir uns dargestellt, dass in näherer Zukunft die Menschen gegen die Maschinen (Roboter, KI, ganz wie Ihr wollt) um die Weltherrschaft (Macht und die totale Vernichtung der anderen Gruppierung) kämpfen. Die Lage scheint für die Menschen aussichtslos, als ein Mann, John Connor, der Menschheit Hoffnung schenkt und die Roboter somit in die Bretouille bringen kann. STOP. Jetzt habe ich wiedermal (Styrex_99) die Story von hinten erzählt (wie immer...Mist), aber die von mir geschilderten Sachen sind eben die Ursachen, für das, womit der Film beginnt. Wir sehen nämlich den Terminator (gespielt von Arbold Schwarzenegger), einen Roboter, der zwar aussieht wie ein Mensch, jedoch praktisch unzerstörbar ist. Sein Auftrag lautet , Sarah Connor, die in Zukunft den Held der Menschen, den eben erwähnten John Connor, gebären wird, zu töten. Der Terminator wird also von der Roboterallianz (oder wie auch immer die Gruppe der Maschinen heisst) in die Vergangenheit geschickt, um den Lauf der Geschichte zu ändern. Jedoch haben auch die Menschen einen Kämpfer (den Namen weiss ich nicht mehr) in die 80er zurückgeschickt, um Sarah Connor zu retten. Was folgt, ist erstmal das Finden+Suchen des Opfers bzw. der Schutzperson...da jedoch der Terminator nicht weiss (im Gegensatz zum Offizier) , wie Sarah Connor aussieht, „erledigt“ er mal eben die ein oder andere Dame mit dem Selben Namen, nachdem er sich ein Waffenarsenal und einen fahrbaren Untersatz beschafft hat. Von da an nimmt die Story ihren Lauf, worin eine wunderbare, dunkle und atmosphärische Hetzjagd beginnt (der Terminator vs. Die beiden Menschen). Mehr gibt es eigentlich nicht mehr zu schreiben, denn je mehr ich jetzt brabbel, umso mehr wird der Ausgang aufgedeckt und umso weniger habt Ihr Lust, den Film zu sehen (wenn Ihr ihn nicht ohnehin schon kennt). Schauspieler ------------
Ja, eigentlich sind die schauspielerischen Anforderungen an einen Actionfilm nicht allzu hoch, aber da wir hier einen Actionthriller haben, und um bei solch einem Film die Spannung zu erhalten, benötigen wir eigentlich mehr als nur einen Muskelprotz. Im Grunde macht Arnie nicht viel, jedenfalls was das Reden anbelangt. Ein paar markige Sprüche, ein eiskalter Blick...einfach perfekt zugeschnitten auf Schwarzenegger und von ihm genauso perfekt in Szene gesetzt, auch wenn er nie sein berühmtes Grinsen spielen lässt. Nun, Arnie alleine reicht nicht, daher haben wir noch eine zweite Person, die eine „große“ Rolle im Film spielt. Und zwar ist dies Sarah Connor, die von Linda Hamilton gespielt wird und die es bestens schafft, einen verängstigten Charakter bestens darzustellen. In 70% des Films macht sie einen abgehetzten und nervösen Eindruck, was nicht jedem so gut gelingen dürfte (ausser vielleicht Berti Vogts, der an seine Zeit bei Bayer Leverkusen zurückdenkt). Aber, ok, es ist schliesslich die Rolle ihre Lebens. Auf ihren „Retter“ (dessen Namen ich nicht kenne...weder als Filmfigur noch als Schauspieler) gehe ich nicht weiter ein, denn er tut seinen Job, aber das, was er leistet, würde auch jeder andere hinkriegen. Ein paar Worte vor´m Fazit --------------------------
„Terminator“ ist einer dieser Filme, dich wohl dutzendmal auf Video und danach dutzendmal im TV gesehen habe, was sich einem natürlich stark einprägt. Eingeprägt hat sich mir aber auch, dass dies einer der ersten Filme ist, den ich mit vollem Bewusstsein (also Auge und Hirn gehen voll mit) wahrgenommen habe. Deswegen schien mir dieser Film vor allem damals als einfach grandios, was sich im Laufe der Jahre zwar etwas (Styrex_99) relativiert hat, doch im Grunde sind Story+Spannung überwältigend. Daraus folgt natürlich ein im Endeffekt sehr positives
Fazit ----- „Terminator“ -> großes Sci-Fi-Action/Thriller-Kino. Jepp, so in dieses Genre kann man den Film reindichten und auch genauso bewerten. Die Tüte Chips bleibt unangerührt, vor allem, wenn man die Story noch nicht kennt. Irgendwie hat der Film etwas apokalyptisches an sich, denn, wenn die Hauptdarstellerin stirbt, ist es auch mit der ganzen Menschheit (in Zukunft) Essig. So hat ja auch „Matrix“ Zuschauer angelockt, wenn auch die Grundidee leicht verschieden war/ist. Machen wir es kurz: Wer Terminator noch nicht kennt, sollte ihn sehen (um seine Filmwissesnlücke zu bearbeiten). Und wer ihn schon kennt: Warum nicht mal einen Video-Revival-Abend mit Arnie, Sty und Bruce (Rocky, Rambo, Stirb langsam, Terminator) machen ? Also, machen wir es kurz, und fassen wir das Fazit in dreí Worte: Daumen nach oben.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Verwandte Tags für Terminator 1 (FSK 16)
|
|
08.05.2005 19:12
Ich find die 2 Nachfolger besser - und die FSK 16 is ein Witz!
10.10.2001 23:08
insgesamt ein sehr guter Bericht. Einziger Kritikpunkt: Du hättest mehr auf Michael Biehn (er spielt Kyle Reese...ich glaube der Name hat dir gefehlt :o)) eingehen können. Ansonsten gute Arbeit Gruss Michael
30.08.2001 21:55
ja, das waren noch Zeiten, da gabs noch gute, vor allem zeitlose Filme! Schade nur daß die Fernseh Fassungen so unkontrolliert geschnitten wurden. Grüße. Marco