Terratec Cinergy 1200 DVB-T

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Terratec Cinergy 1200 DVB-T

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Hallo! Heute möchte ich euch von meiner Brandneuen Terratec Cinergy 1200 DVB-T berichten. ---Kaufentscheidung--- Wie ich euch bereits in meinem Bericht zu dem Yakumo Quickstick DVB-T erzählt habe, funktioniert dieser Stick leider nicht richtig mit Windows Vista. Da ich aber seit einiger ... Bericht lesen





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Kinoreife Leistung
Erfahrungsbericht von radinho über Terratec Cinergy 1200 DVB-T
25.06.2007


Produktbewertung des Autors:   

Benutzerfreundlichkeit gut 

Pro: gute Bild -  und Tonqualität, guter Empfang, viele Funktionen, Vista Kompatibel
Kontra: komplizierte Installation, keine Fernbedienung, etwas umständliche Software

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hallo!
Heute möchte ich euch von meiner Brandneuen Terratec Cinergy 1200 DVB-T berichten.

---Kaufentscheidung---
Wie ich euch bereits in meinem Bericht zu dem Yakumo Quickstick DVB-T erzählt habe, funktioniert dieser Stick leider nicht richtig mit Windows Vista. Da ich aber seit einiger Zeit dieses Betriebssystem nutze und auch hin und wieder TV gucken wollte, habe ich mich nach einer vollständig Windows Vista kompatiblen TV Karte bei Amazon umgesehen.
Die Suche war ziemlich schwierig, denn von den Rezensionen her war keine der TV Karten ein richtiger Überflieger. Am Ende hab ich mich doch für die Terratec Cinergy 1200 DVB-T entschieden, denn zumindest die letzten Rezensionen für diese Karte waren sehr gut. Die TV-Karte kostet ca. 45€.

---Was ist DVB-T---
Neben DVB-C(able) und DVB-S(atellite) ist DVB-T(erristical) eine der drei Möglichkeiten, um digitales Fernsehen zu empfangen. Die Fernsehsignale werden dabei, wie bei der älteren analogen Technik, von Masten ausgesendet. Deshalb benötigt man, um überhaupt DVB-T empfangen zu können, eine Antenne. Je nach Signalstärke reicht eine einfache Stabantenne (in Kerngebieten), im Randbereich ist allerdings meistens eine aktive Antenne mit Verstärker vonnöten.
Um die digitalen Signale wiederzugeben, müssen diese zuvor für den Fernseher "übersetzt" werden. Dies übernimmt bei einem normalen Fernseher ein Decoder, für PCs gibt es dafür spezielle TV Karten oder USB Sticks.

---Technische Daten---
- Philips SAA-7146 Chipsatz
- Philips DVB-t Tuner
- MPEG-2 und PVA Aufnahme
- Dolby Digital (AC3) Unterstützung
- TimeShift/EPG/Videotext

---Lieferumfang---
- TV-Karte
- Treiber CD (mit Treiber, Software und Handbuch)
- Service Karte
- Registrierkarte
Achtung: Eine Antenne wird nicht mitgeliefert, deshalb muss zwingend eine dazugekauft werden!

---Hardwareanforderungen (Empfehlungen in Klammern)---
- Intel Pentium oder AMD Athlon CPU mit 1,0 GHz (1,5 GHz)
- 128 MB RAM (256 MB RAM)
- 100 MB freier Festplattenspeicher
- Sound- und Grafikkarte mit DirectX Unterstützung
- 1 freier PCI 2.1 Slot
- CD/DVD Laufwerk für Software Installation
- Windows 2000/XP/Vista

---Aussehen---
Natürlich ist die TV-Karte im System eingebaut, deshalb ist die Optik hier nebensächlich.
Hier möchte ich erwähnen, dass die TV Karte sehr kompakt ist, dass heißt sie passt auch in kleine PC Gehäuse problemlos hinein. Außerdem wird die Karte im Betrieb recht warm, deshalb ist es vorteilhaft , nach Möglichkeit zumindest den Steckplatz unter der Karte freizulassen um eine Überhitzung zu vermeiden.

---Einbau---
Zuerst einmal zieht man den Netzstecker vom Computer ab, um sich vor einem elektrischen Schlag zu schützen. Auch sollte man sich vor dem Einbau an einem metallischen Gegenstand (z.B. einem Heizkörper) erden, damit die elektrischen Geräte im PC nicht beschädigt werden.
Um die TV Karte einzubauen muss natürlich die Seitenwand des Computers geöffnet werden. Unten links auf dem Mainboard befinden sich die weißen PCI-Steckplätze, in so einen muss die Karte später eingeschoben werden. Zuvor muss man allerdings die Blende im hinteren Bereich des Gehäuses abnehmen, damit die Anschlüsse der TV Karte zugänglich sind.
Daraufhin wird die TV Karte mit wohldosierter Kraft in einen freien PCI Steckplatz geschoben (ich empfehle hier einen Steckplatz zwischen der Grafikkarte und der TV-Karte freizulassen, da es ansonsten zu Problemen kommen kann) und noch mit dem Gehäuse verschraubt. Dann wird die Seitenwand des Computers wieder befestigt und das Antennenkabel in die TV-Karte eingesteckt. Jetzt kann der PC wieder mit Strom versorgt und auch gestartet werden.

---Installation und Sendersuchlauf---
Die Installation unter Windows Vista war ein wenig "seltsam". Aber ich fange von Anfang an:
Die Cinergy 1200 wurde sofort nach dem Start von Windows angezeigt, um die Karte zu installieren ist allerdings noch ein Treiber vonnöten. Diesen habe ich nicht von der CD genommen, sondern direkt von der Terratec-Homepage, da dieser deutlich aktueller ist.
So weit war alles nach fünf Minuten erledigt. Als ich aber den Sendersuchlauf des Programmes gestartet hatte war ich allerdings ein wenig enttäuscht: Kein einziger Sender wurde mit der Software gefunden, von der alternativen Software Bonavista gab es ebenfalls kein Positives Ergebnis.
Da durch meinen alten Yakumo Quickstick DVB-T aber bewiesen war, dass der DVB-T Empfang problemlos möglich ist, habe ich noch ein wenig herum probiert und Testweise den alten Treiber der CD installiert.
Mit diesem wurden dann seltsamerweise alle Sender sofort beim ersten Suchlauf gefunden. Da das Bild allerdings manchmal ein wenig hing, habe ich testweise nochmal den neusten Treiber installiert, was dann problemlos funktioniert hat.
Abschließend kann man zur Installation also sagen, dass sie zwar ein wenig kompliziert ist, aber am Ende aber doch alles zuverlässig funktioniert.

---Software---
Hier habe ich wieder die neuste Software von der Terratec Seite genommen, da die Software der CD schlichtweg nicht mit dem neusten Treiber funktioniert.
Nachdem das Programm gestartet wurde öffnet sich, ähnlich wie bei meinem alten DVB-T Stick, ein Control Panel. Dieses sieht deutlich moderner aus als das alte. Auch hier kann man alle wichtigen Funktionen über das Panel steuern.
Unten links befinden sich die in einer Reihe angebrachten Hauptbuttons, über welche sich die wichtigsten Funktionen, wie das Recording oder Pause steuern lassen.
Darüber liegt ein kleiner Info-Bereich, der den Zuschauer z.B. über den Ausgewählten Sender, die Lautstärke oder auch über die Signalstärke informiert (diese sollte natürlich möglichst hoch sein). Gleich links neben dem Infofeld lassen sich mithilfe der Beiden Pfeile und dem OK-Button (welcher eine Kanalübersicht öffnet) der gewünschte TV-Kanal wählen.
Ganz rechts in dem Panel integriert sind die einzelnen Features des Programms, etwa TimeShift oder auch die einzelnen Features die EPG Funktion. Die Lautstärke lässt sich über den langen Balken bestimmen, das Symbol daneben lässt natürlich sofort alle Lautsprecher verstummen.
Über den Schraubenschlüssel lässt sich noch das Optionsmenü öffnen.
Natürlich ist es auch problemlos möglich, alle Funktionen noch mal mit einem Rechtsklick in einer Liste anzuzeigen, was aber etwas unübersichtlich ist.
Mitgeliefert wird auch noch die Software Terratec Cut, mit der sich innerhalb weniger Sekunden z.B. Werbung aus den TV Sendungen herausschneiden lässt, was problemlos funktioniert.
Es ist ebenfalls möglich, die Cinergy 1200 DVB-T in dem Media Center von Windows Vista einzubinden, so dass sich alle Funktionen bequem in dem Media Center steuern lassen.

---Bild- & Tonqualität---
Bei der Bildqualität kann ich keinerlei Unterschiede zwischen meinem alten DVB-T USB Stick und der neuen Terratec Cinergy 1200 DVB-t entdecken. Noch immer erscheint das Bild bei den öffentlich-rechtlichen Sendern einen Tick brillanter als bei den Privaten, die DVB-T typische Unschärfe bei schnellen Bewegungen und Lauftexten tritt noch immer auf (was allerdings an den schwachen Sendern liegt).
Im Vergleich zu dem Stick erscheinen noch weniger Klötzchen bei Signalstörungen als es ohnehin vorher schon der Fall war, bei einem mehrstündigen Film konnte ich kein einziges Mal die Bildfehler entdecken.
Beim Ton habe ich ebenfalls nichts zu beanstanden, dieser klingt deutlich besser als mit meinem alten analogen Anschluss, außerdem wird Dolby Digital unterstützt, was den Soundgenuss noch weiter steigert.

---Funktionen---
Die Terratec Cinergy 1200 DVB-T beherrscht alle wichtigen Funktionen, die eine TV-Karte heutzutage besitzen sollte: So kann man natürlich das TV Programm aufnehmen oder auch eine Sendung pausieren (TimeShift), um später weiterzugucken. Außerdem lässt sich der Videotext anzeigen, dieser lässt sich entweder direkt im TV-Bild anzeigen oder auch in einem neuen Fenster. All diese Funktionen arbeiten vollkommen problemlos.
Im Menü ist auch noch ein Button mit dem Titel "Desktop-TV" untergebracht, der das Fernsehen quasi als Desktophintergrund einsetzt. Dies funktioniert bei mir allerdings leider nicht, der Hintergrund bleibt einfach schwarz.
Gut gemacht ist die EPG-Funktion, ein Klick auf den entsprechenden Button öffnet das aktuelle TV-Programm transparent, so dass man im Hintergrund noch weiter fernsehen kann. Ein weiterer Klick auf die jeweilige Sendung öffnet eine kleine Beschreibung, meistens sogar inklusive eines Bildes. Die wichtigsten Informationen, wie die Schauspieler oder das Produktionsjahr, eine Bewertung für die jeweilige Sendung fehlt allerdings.
Außerdem lässt sich hier schon im vornerein die Sendung auswählen, die aufgenommen werden soll, was auch problemlos klappt.
Natürlich lassen sich auch alle aktuell laufenden Programme nebeneinander anzeige, allerdings mangelt es an der Übersichtlichkeit: Erstens fehlen in manchen Spalten das TV Programm, zweitens werden die nächsten zwei Sendungen eines Kanals einfach in einer Reihe angezeigt, ohne eine Angabe der Uhrzeit, was das Auswählen etwas umständlich macht. Auch erscheint die Schrift ein wenig pixelig.
Ich schreibe hier die ganze Zeit von Mausklicks, aber was ist mit einer Fernbedienung? Leider liefert Terratec keine mit und auch meine Microsoft MCE 2005 scheint nicht richtig kompatibel mit dem Programm zu sein. So lassen sich zwar die Kanäle wechseln, die EPG Funktion lässt sich allerdings nicht mit der Fernbedienung steuern.

---Prozessorauslastung---
Obwohl die Cinergy 1200 DVB-T keinen in der Hardware integrierter MPEG Decoder besitzt und somit der Hauptprozessor alle Berechnungen durchführen muss, erzeugt die Cinergy eine sehr niedrige CPU Last in meinem System (Core2Duo@3,3 GHz, 2 GB RAM, Radeon X1950XT). Beim normalen Fernsehen liegt die Auslastung nur bei etwa 2 Prozent, beim Aufnehmen und während des Nutzens der TimeShift Funktion steigt sie leicht auf 4 Prozent an. Somit ist es problemlos möglich, neben dem Fernsehen, selbst leistungshungrige Rechenaufgaben (z.B. das Umwandeln eines Videos) durchzuführen. Das gilt zumindest für meinen (leistungsfähigen) PC. Bei schwächeren Computern kann die Auslastung natürlich deutlich höher sein, die Mindestanforderungen sind also auf jeden Fall einzuhalten!

---Preis-Leistung---
Für die Terratec Cinergy 1200 DVB-T habe ich etwa 45€ bezahlt, viel günstiger wird man eine DVB-T Karte bei anderen Herstellern nicht bekommen.

---Fazit---
Zwar kann man bei der Terratec Cinergy 1200 DVB-T einige Punkte kritisieren, etwa die umständliche Installation oder die manchmal etwas umständlich wirkende Software. Positiv hingegen ist die sehr gute Bild- und Tonqualität, sowie der große Funktionsumfang. Außerdem läuft das Gerät unter Windows Vista vollkommen problemlos, deshalb gibt es von mir vier Sterne sowie die Kaufempfehlung.

Ich hoffe euch hat das Lesen meines Berichtes bei der Kaufentscheidung weitergeholfen und nun viel Spaß beim bewerten und kommentieren!

Viele Grüße
Hendrik
   



Terratec Cinergy 1200 DVB-T

Haupteigenschaften

Hersteller: Terratec

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