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Seit Jahren verwende ich Filzgleiter bei mir zu Hause. Alles begann mit einer Wohnzimmergarnitur, deren Metallfüße hässliche schwarze Streifen auf den hellen Fliesen hinterließen sobald man einen Sessel auch nur leicht verrückte. So kam ich auf die Filzgleiter, die ich bei Obi fand und dort auch kaufte.
Die Filzgleiter: ___________________
Die Tesa Filzgleiter kaufte ich im 9er Hängefaltpack in der Farbe weiß. Ich bezahlte 1,69 Euro dafür. Es gibt sie auch in der Farbe braun und in verschiedenen Größen und Stärken. Man bekommt sie sogar als Quadrat und man kann sie kleben, festschrauben oder nageln. Der Filzgleiter kann auch auf die passende Größe zugeschnitten werden, sollte man sich vermessen und eine Nummer zu groß gekauft haben.
Wie der Name schon sagt, bestehen die Gleiter aus Filz, der ca. 4mm stark, manchmal auch dünner, und recht strapazierfähig ist. Meine Filzgleiter sind rund zugeschnittene Scheiben mit einer Klebefläche an der unteren Seite. Diese ist durch ein leicht abziehbares Papier geschützt.
Nachdem das Papier entfernt ist, wird der Filzgleiter einfach nur einige Sekunden auf die gewünschte Fläche des Gegenstandes gedrückt. Das ist schon alles was man zur Handhabung wissen muss.
Als erstes klebte ich die Filzgleiter unter die Metallfüße meiner Wohnzimmergarnitur. Die schwarzen und schlecht zu entfernenden Streifen war ich endgültig leid. Nun lässt sich jeder Sessel ohne große Anstrengung und ohne Spuren zu hinterlassen, auf den Fliesen hin und herschieben. Besonders empfehlenswert sind die Filzgleiter bei Laminat oder gar Parkett. Hier hat man schnell Kratzer in der Oberfläche, die nicht mehr zu entfernen sind.
Auch meine Küchenstühle erhielten diese gleitenden Filzunterlegscheiben. Die Stühle ließen sich auf dem Fußboden kaum hin und her bewegen. Immer stockten sie und ich musste den ganzen Stuhl anheben, um ihn an den Tisch oder vom Tisch weg zu rücken. Dabei ergaben sich kratzende Geräusch, die mich enorm störten. Nun gleitet jeder Stuhl geräuschlos über den Boden, ohne großen Kraftaufwand.
Auf meinem Wohnzimmertisch, der aus Stein besteht und eine leicht glänzende Oberfläche besitzt, steht ein nostalgisches Tablett für eine Karaffe und die dazu gehörenden Gläser. Das Tablett ist an der Unterseite rau und uneben. Bevor ich das richtig merkte, hatte ich es bereits verschoben und dadurch einige feine Kratzer in der Tischoberfläche. Also beklebte ich die untere Tablettseite mit einigen Filzgleitern. Dafür wählte ich aber eine dünnere Sorte aus. Sechs Gleiter brauchte ich schon für das Tablett und nun habe ich auch hier keine Probleme mehr mit irgendwelchen Kratzspuren.
Natürlich unterliegen die Filzgleiter auch einem Verschleiß. Gerade bei den Küchenstühlen, die mehrmals am Tag bewegt werden, werden die Gleiter sehr strapaziert. Es kam schon mal vor, dass sich Filzgleiter verschoben und unter dem Stuhlbein hervorsahen. Dann blieb mir nichts anderes übrig als einen neuen Gleiter zu benutzen. Doch das kam selten vor.
Auch werden die Filzgleiter mit der Zeit dünn. Doch das merkt man sehr schnell. Wenn die Stühle wieder schwergängig werden ist es an der Zeit mal nachzuschauen und die Filzgleiter zu erneuern.
Es gibt ganz sicher noch viele Möglichkeiten für eine Verwendung solcher Filzgleiter. Sie verhindern das Verkratzen von empfindlichen Oberflächen und unterbinden die kratzenden und schabenden Geräusche beim Verrücken von Stühlen, was mich richtig nervös machte.
Diese Tesa Filzgleiter kann ich wirklich nur weiterempfehlen.
Kaum zu glauben, aber wahr, was man aus so kleinen Dingern nützliches / gehörloses "hervorzaubern" kann. Dass die Dinger allerdings Filzgleiter heißen, weiß ich erst jetzt...GLG von Joachim:-)
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09.01.2006 19:21
Tesa war schon immer gut...LG, Vanessa
09.01.2006 00:02
Kaum zu glauben, aber wahr, was man aus so kleinen Dingern nützliches / gehörloses "hervorzaubern" kann. Dass die Dinger allerdings Filzgleiter heißen, weiß ich erst jetzt...GLG von Joachim:-)
08.01.2006 15:43
Netter Schnickschnack. <g>